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Titel des Beitrags Autoren 1) Fragestellung 2) Methode 3) Ergebnisse 4) Folgerungen
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Verantwortlicher Herausgeber: Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, Kontakt: "webmaster -at- vitaminDservice.de" -Institut Vitamindelta UG (haftungsbeschr.), 57368 Lennestadt - Mein Dank geht an die Ärztekammer Westfalen Lippe, die mich seit vielen Jahren als "Delegierter der Kommunalen Gesundheitskonferenz" (KGK) mit den Aufgaben der Prävention und der Öffentlichkeitsarbeit beauftragt hat und darin unterstützt. Dank auch für die Anerkennung meiner Maßnahmen zur ärztlichen Fortbildung durch die ÄKWL.

2222-01-01

"Fragestellung": Die Autoren sagen hier, welches Problem sie klären wollen.

Die 4-teilige Struktur der Vitamin-D-Zeitung folgt somit der Struktur wissenschaftlicher Arbeiten in der Medizin, wie sie auf PUBMED.gov zu finden sind.

"Methode": Eine neue Methode kann altbekannte Probleme lösen.

Die 4-teilige Struktur in englischer Sprache lautet: 

  • Background
  • Methods
  • Results
  • Conclusions

"Ergebnisse": Was sind die neuen Fakten?

Die 4-teilige Struktur garantiert eine schnelle Lesbarkeit der Studien.

"Folgerungen": Was werden wir in Zukunft besser machen?

Die 4-teilige Struktur der Vitamin-D-Zeitung erlaubt eine schnelleres Lesen, weil an 4 definierten Orten je 4 wiederkehrende Intentionen zu finden sind.

Heftiger Streit- Vitamin D für Kinder - ja oder nein? (wiss. Diskussion)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2018-06-16

Immer wieder treten Institutionen der Medizin mit der wiederkehrenden These an die Öffentlichkeit, dass die Einnahme von "Vitamin D im Prinzip unnötig" sei. Es ist zu klären, ob alle Kinderärzte in Detuschland bei diesem Prinzip "Vitamin D  ist unnötig" bleiben sollten. Die Frage ist, ob sie besser zum Gegenteil wechseln sollten: "Vitamin D ist im Prinzip nötig".

Der journalistische Beitrag in der Medical Tribune zum Thema referiert eine Publikation der deutschen Kinderärzte zum Thema. Die von der MT dargestellten Positionen der Kinderärzte werden hier kritisch gelesen, hinterfragt und kommentiert.

Das in der Vorlage propagierte Prinzip "Vitamin-D-Gabe ist unnötig für Kinder" stößt auf enge Grenzen. Hier sind die Einwände, die sich gegen dieses Prinzip ergeben:

  1. Viele Kinder haben bereits einen Mangel, wie der Beitrag einräumt. Warum nicht alle versorgen?
  2. Die Chance auf einen Schutz gegen Asthma, Krebs und Diabetes wird mit der Position "kein Vitamin D geben" vertan.
  3. Kinder können mit 2 Jahren nicht mehr Vitamin D bilden als zuvor, warum es dennoch absetzen?
  4. Die vorhandene Erkenntnis einer höheren (!) Dosis bei Frühgeborenen spricht für die Unterdosierung der älteren Kinder.
  5. Der Zielbereich "20 ng/ml bis ..." verleugnet die Risiken, die unterhalb von 40 ng/ml regelmäßig belegt wurden.
  6. Die Kern-Frage nach der optimalen Versorgung und dem optimalen Vitamin-D-Spiegel wird ausgeblendet.
  7. Die regelmäßige Sonnenlichtexposition wird wiederholt empfohlen, obwohl dies bei Eltern regelmäßig als "Hautkrebs-Risiko" abgewehrt wird.
  8. Die landesübliche intensive Anwendung von Sonnenschutz wird nicht als Blockade der Vitamin D-Versorgung benannt.
  9. Die (5-30 min)-Versorgung mit Sonnenlicht wird als effektivste Methode dargestellt, obwohl demgegenüber die Tabletten-Einnahme nur eine Sekunde dauert.
  10. Der Konsum von Aal und Seefisch wird als Ausweg genannt, obwohl hier ein gesteigerter Konsum weder machbar, bezahlbar, noch wünschenswert ist.
  11. Die Messung des Vitamin-D-Spiegels wird negativ dargestellt, obwohl es der häufigste pathologische Laborwert in Deutschland ist.
  12. Das Prinzip "Vitamin D ist unnötig" wird mit einer Text-Box "Risikogruppen" ergänzt: Behinderung, geringe Sonne, Migration etc., alles völlig zutreffende Risiken. Die Summierung dieser Risikogruppen macht deutlich, dass diese Risiko-Kinder in der Mehrheit sind.
  • Der Beitrag der Kinderärzte wendet sich gegen "Vitamin D für alle"
  • Aus den Inkonsistenzen in der Darstellung wird deutlich, dass die Empfehlung "Sonnenexposition und Aal essen" keineswegs "effizient" ist.
  • Die Problemlösung einer "effektiven Versorgung" unserer Kinder sollte stattdessen in der Einnahme von Vitamin D erkannt werden.
  • Nicht eine automatisch gute Versorgung mit Vitamin D ist die Regel, sondern die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe: Winterzeit, Sonnencreme-Perfektion, dunkler Hauttyp mit hohem Lichtbedarf, Mittagszeit im Schulgebäude, geschlossene Kleidung.
  • Es ist ein Paradigmenwechsel zu fordern: Statt einer "prinzipiellen" Verweigerung von Vitamin D, brauchen wir die prinzipielle Anerkennung des allgegenwärtigen Vitamin-D-Mangels, der im Verlauf der Jahreszeiten im Prinzip jedes Kind in Deutschland trifft und schwer (!!) gefährdet.

Die Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitamin D sollte beim Menschen nicht schlechter sein, als es bei Tieren in deren Futter bereits umgesetzt ist. Tatsache ist, dass selbst die maximal abgesenkte Forderung nach einer generellen Zufuhr von 800-1000 Einheiten pro Tag nirgends verwirklicht wird. Nur wenn man selbst aktiv wird, kann man die Schutzwirkung des Vitamin D ganzjährig gewährleisten. Andere Länder sind da wesentlich weiter, denn sie respektieren das Nobelpreis-Vitamin aus Deutschland (1928) im Gegensatz zu vielen deutschen Ärzten.

Mehr Vitamin D bedeutet bis zu 80 % weniger Brustkrebs (Referat)



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Sharon L. McDonnell, Carole A. Baggerly et al. // Referent: Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2018-06-15
  • Während zahlreiche epidemiologische Studien einen Zusammenhang zwischen höheren Serum 25-Hydroxyvitamin D [25 (OH) D] -Konzentrationen und einem niedrigeren Brustkrebsrisiko gefunden haben, haben nur wenige diese Assoziation für Konzentrationen über 40 ng/ml bewertet.
  • Wie sieht es mit dem Risiko für Brustkrebs aus, wenn der Vitamin-D-Spiegel auf mehr als 40 ng/ml steigt?
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Vitamin-D-Spiegel und Brustkrebsrisiko bei Frauen im Alter von mehr als 55 Jahren.
  • Die Analysen nutzen gepoolte Daten aus zwei randomisierten klinischen Studien (N = 1129, N = 2196) und eine prospektive Kohorte (N = 1713), um einen breiten Bereich von 25 (OH) D-Konzentrationen zu untersuchen.
  • Es ging um die Diagnose Brustkrebs während der Beobachtungszeiträume (Median: 4,0 Jahre). Es wurden drei Analysen durchgeführt: 
  1. Die Inzidenzraten wurden gemäß der 25 (OH) D-Konzentration von <20 bis 60 ng / ml  verglichen, 
  2. Kaplan-Meier-Diagramme wurden entwickelt und 
  3. multivariate Cox-Regression wurde verwendet, um den Zusammenhang zwischen Vitamin D und dem Brustkrebsrisiko bei Frauen mit mehreren Vitamin-D-Spiegel-Messungen zu untersuchen.
  • Erstens: Innerhalb der Poolkohorte (N = 5038) wurde bei 77 Frauen Brustkrebs diagnostiziert (altersbereinigte Inzidenz: 512 Fälle pro 100.000 Personenjahre). Die Ergebnisse waren für die drei Analysen ähnlich. Beim Vergleich der Inzidenzraten betrug die Brustkrebsinzidenzrate bei Frauen mit 25 (OH) D-Konzentrationen > 60 vs <20 ng / ml (Rate Ratio = 0,18, P = 0,006). 
  • Zweitens, Kaplan-Meier-Kurven (Kurven über den Verfall der Gesundheit)  für Konzentrationen von <20, 20-39, 40-59 und 60 ng / ml waren signifikant unterschiedlich (P = 0,02), mit dem höchsten Anteil an Brustkrebs-frei in der > 60 ng / ml-Gruppe (99,3%) und der niedrigste Anteil Brustkrebs-frei in der <20 ng / ml-Gruppe (96,8%). Der Anteil an Brustkrebs war um 78% niedriger bei >60 vs <20 ng / ml (P = 0,02). 
  • Drittens zeigte die multivariate Cox-Regression, dass Frauen mit 25 (OH) D-Konzentrationen 60 ng / ml ein 80% niedrigeres Brustkrebsrisiko aufwiesen als Frauen mit Konzentrationen <20 ng / ml (Relatives Risiko = nur 20 % bei Frauen mit gutem Vitamin-D-Spiegel, P = 0,03). 
  • Höhere Vitamin-D-Spiegel waren mit einer Dosis-abhängigen Abnahme des Brustkrebs-Risikos verbunden, wobei die Vitamin-D-Spiegel von 60 ng / ml am besten schützten.
  • Die REDAKTION ergänzt: Die Auffassung, dass ein noch höherer Vitamin-D-Spiegel von beispielsweise 80 ng/ml einen fast vollständigen Schutz gewährt, sollte in der Zukunft geprüft werden. Es ist wegen der linearen Beziehung die beste Hypothese, die bis zum Beweis des Gegenteils mit größerer Wahrscheinlichkeit angenommen werden darf.
  • Die wichtigste Ursache für Brustkrebs ist mit großer Sicherheit enttarnt: der Vitamin-D-Mangel. Bekannte Risikofaktoren wie "Übergewicht", "Stress" können über den stets damit verbundenen Vitamin-D-Mangel als zweitrangig eingeordnet werden.
  •  Bei einem besseren Vitamin-D-Spiegel ist ein vermindertes Risiko zu erwarten. Werte von über 60 ng/ml sind sehr zu empfehlen.
Vitamin D hilft Diabetikern: Placebo-kontrollierte Studie aus Indien beweist den Nutzen



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Upreti V Referent: Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2018-06-14

Das ist bekannt:

  • Eine Vitamin-D-Supplementierung bei Typ-2-Diabetes mellitus-Patienten kann zu einer verbesserten glykämischen Kontrolle durch Verbesserung der Insulinsekretion und Verringerung der Insulinresistenz führen.
  • Wenn man Diabetikern Vitamin D gibt, was passiert dann mit dem Zucker ?
  • Um den Effekt der oralen Vitamin-D-Ergänzung auf die Blutzuckerkontrolle zu untersuchen, bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus und koexistierenden Hypovitaminose D.
  • Randomisierte, Parallelgruppen-, Placebo-kontrollierte Studie in einem Krankenhaus der indischen Armee.
  • Sechzig Patienten mit koexistierendem Diabetes mellitus Typ 2 und Hypovitaminose D wurden randomisiert in Fälle und Kontrollen eingeteilt und wurden für sechs Monate mit oralem Vitamin D und mikrokristalliner Cellulose ergänzt.
  • Die HbA1c- und Vitamin D-Werte der Probanden wurden zu Beginn und am Ende der Studie überwacht, während der monatlichen OPD-Besuche wurden Nüchternplasmaglukose (FPG) und postprandiale Plasmaglukose (PPPG) beobachtet.
  • Die beiden Gruppen waren für alle Parameter zu Beginn vergleichbar.
  • Die Vitamin D-Gruppe zeigte eine signifikante Abnahme der mittleren HbA1c-Spiegel (7,29% sank auf  7,02%; P = 0,01), des mittleren Nüchternzuckers (131,4 sank auf 102,6 mg%; P = 0,04) und des mittleren Zucker nach dem Essen (196,2 sank auf 135,0 mg%; P < 0,001).
  • Nebenbei bemerkt, wurde eine signifikante Verbesserung des systolischen sowie des diastolischen Blutdrucks und des Gesamtcholesterins in den Fällen festgestellt.
  • Die indischen Ärzte fanden heraus, dass eine orale Vitamin-D-Supplementierung mit einer verbesserten Blutzuckereinstellung und anderen metabolischen Parametern bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 einherging.
  • Aus der Biochemie des Insulin ist der Wirkmechanismus schon lange bekannt: schlechte Wirksamkeit von Insulin im Vitamin-D-Mangel.
  • Supplementierung zur Erzielung eines normalen Vitamin-D-Spiegels kann daher eine vielversprechende Therapie für Typ-2-Diabetiker sein, insbesondere wenn ein Vitamin-D-Mangel vorliegt.
  • Die Autoren aus Indien empfehlen schon jetzt die Gabe von Vitamin D an alle Diabetiker mit zu niedrigem Vitamin-D-Spiegel.

Zu unserem Video wechseln.

Ist Hochdosis-Vitamin-D die Ursache für dauerhafte Nierenschäden? (Editorial)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt

2018-06-06
  • Die Arzneimittelkommission hat mit einer umstrittenen Veröffentlichung auf sich aufmerksam gemacht.
  • Angeblich kam es "durch" Vitamin D  zu einer Hypercalciämie und dann auch noch zu einem Ausfall der Nierenfunktion. 
  • Kann die Einnahme von Vitamin D zu einem Ausfall der Nierenfunktion führen?
  • Was wurde in den zwei berichteten Fällen wissenschaftlich bewiesen?
  • Es wird geprüft, was die zwei Fallberichte über den behaupteten Zusammenhang von Vitamin D und Nierenschaden beitragen.
  • Welche Beweise wurden vorgelegt?
  • Gab es andere Einflussgrößen?
  • Das sind die üblichen Kriterien jeglicher Prüfung auf Schäden durch "Gifte".
  • Im Fall A wurde der Patient gesund entlassen. Die Ursache eines erhöhten Calcium blieb unklar. 
  • Im Fall B wurde der Vitamin-D-Spiegel nie bestimmt. 
  • In keinem der Fälle wurde nach anderen Ursachen gefahndet. 
  • Ganz ohne Vitamin D kommt es in Deutschland 60 000 mal jährlich zu einem Nierenversagen.
  • Die Kritik am Beitrag ist sehr berechtigt, denn die dringend nötigen Beweise für die Anschuldigung bleiben die (anonymen) Autoren schuldig.
  • Der Schriftsatz der Arzneimittel-Kommision sollte zurückgezogen werden, weil keine Beweise vorliegen, es ist Stimmungsmache.
  • Eine angebliche "Vergiftung durch Vitamin D" bei der niemals erhöhte Vitamin-D-Spiegel nachgewiesen wurden, ist eine Irreführung. Die ansonsten renommierte Kommission hat nur eine Wahl: den baldigen Rückzug der fehlerhaften Meldung.
  • Weil es aber keinen "Eigentümer des Vitamin D" gibt, kann diese Rücknahme nirgends als "Verleumdung des Vitamin D" eingeklagt werden.
Rachitis-ABC - eine Systematik der Folgen des Vitamin-D-Mangels (Review)



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Dr. med. Raimund von Helden

2018-05-25

Der Rückzug der Menschen aus dem prallen Sonnenlicht und die unendlichen Möglichkeiten der Bildschirm-Beschäftigung lassen eine Zunahme des Vitamin-D-Mangels erwarten. Zum einen kann bei der Mehrzahl der Säuglinge ein Vitamin-D-Mangel nachgewiesen werden, zum anderen ist diese Altersstufe mit einer Fülle gesundheilticher Probleme belastet. Welche gesundheitlichen Störungen sind auf einen Vitamin-D-Mangel zurückzuführen?

Aktuelle Literatur und diverse wissenschaftliche Webseiten wurden auf Hinweise eines Vitamin-D-Mangels im Säuglings- und Kindesalters und der Rachitis untersucht.

Es finden sich 136 verschiedene Zeichen, die im Zusammenhang mit einem Vitamin-D-Mangel stehen.

  • Die genaue Kenntnis des "Rachitis-ABC" erlaubt es, öfter an eine Manifestation eines allgegenwärtigen Vitamin-D-Mangels zu denken. 
  • Der Vitamin-D-Mangel ist die Ursache vieler Syndrome.
  • Eine ärztliche Strategie, die über Ursachen von Krankheiten nachdenkt, ist einem diagnostischen und therapeutischen Aktivismus überlegen.
  • Eine gesundheitspolitische Reaktion auf diese stille Katastrophe ist derzeit in Deutschland nicht in Sicht.
Vitamin-D-ABC - eine Systematik der Folgen des Vitamin-D-Mangels bei Erwachsenen und Kindern (Review)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt

2018-05-25

Die Diskussionen über die Existenz des Vitamin-D-Mangels in Deutschland nehmen bizarre Formen an. Einerseits soll der Vitamin D Mangel die Mehrheit der Bevölkerung betreffen, andererseits wird er als unbedeutend verharmlost. Die Diskussionen enden dort, wo Krankheiten und Symptome sind, die sich durch Vitamin D ursächlich beseitigen lassen.

Aktuelle Literatur über den Vitamin-D-Mangel, seine Symptome, seine Krankheitsbilder und seine Folgen wurden tabellarisch erfasst, um die zahlreichen Fundstellen zu verdichten. Erfasst wurden solche gesundheitlichen Probleme, die nachweislich auf eine Vitamin-D-Therapie ansprechen.

Das Resultat ist eine Tabelle mit über 400 Zeilen. Quellenangaben und Web-Links zeigen, dass in jedem Einzelfall ein Zusammenhang hergestellt werden konnte.

  • Der Vitamin-D-Mangel ist der blinde Fleck im heutigen Auge der Medizin.
  • Ein natürlicher Faktor, der als lebenswichtig anerkannt ist, hat weit mehr Macht über Gesundheit und Krankheit, als bisher vermutet wurde.
  • Wegen der einfachen und unkomplizierten Anwendung der Vitamin-D-Therapie ist dies der Therapieversuch der ersten Wahl.
  • Andere Methoden wie synthetische Moleküle und operative Korrekturen sollten erst in zweiter Reihe zum Einsatz gelangen.
Laborreform verändert die ärztliche Wahrnehmung (Editorial)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt

2018-05-19

Die Strukturen im Gesundheitswesen bleiben nicht ohne steuernde Funktion auf das Verhalten der Ärzte. Was ist von der Labor-Reform vom 1.4.2018 an Verhaltensänderungen zu erwarten? Wie ist der sogenannte "Wirtschaftlichkeits-Bonus" zu bewerten?

Die Methode der Laborreform vom 1.4.2018 besitzt zwar nach wie vor Ausnahme-Tatbestände mit einer erweiterten Diagnostik. Diese Erweiterung ist jedoch nicht mehr in die Hand des Arztes gelegt, sondern durch einen kleinen Katalog von einzeln genannten Leistungen abschließend begrenzt. Der überschreitende Rest muss in einem Budget von 1,80 Euro (für ein Quartal) aufgefangen werden. Überschreitungen werden dem erbringenden Arzt angelastet. Umgekehrt resultiert die ärztliche Absage an Laborleitungen in steigenden Bonuszahlungen.

  • Für Kinder sind 14 Laborwerte budgetfrei erlaubt. 
  • Für Menschen mit Blutverdünnung 5,
  • für Diabetiker 5,
  • für Chemo-Therapie-Patienten 13 Werte und Tumormarker.
  • nirgends sind Kontrollen von Vitaminspiegeln einbezogen.
  • Der häufigste krankhafte Laborwert (Vitamin-D-Mangel) wird ausgeblendet.

Die Erkenntnisfähigkeit des Arztes wird vorzugsweise darauf beschränkt, die Wirkungen und Nebenwirkungen von Arzneimitteln zu überwachen. Eine Erkennung von Krankheitsursachen, wie ein Mangel an Vitamin D wird zur Privatsache abgeschoben. Schwer kranke Erwachsene oder Kinder haben keineswegs Sonderrechte, sondern werden in ihrem Leiden allein gelassen. Der Bezug von Bonus-Zahlungen für Nichtstun ist zudem problematisch. Ist das schon eine illegale Vorteilsnahme?

7 Säuglinge und ihre Eltern wurden zum Justiz-Opfer (Originalarbeit)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2018-05-19

Immer wieder finden Ärzte der Chriurgie im Röntgenbild von Säuglingen Frakturen unterschiedlichen Alters. Danach setzen Ärzte das Jugendamt in Kenntnis und plädieren auf Kindesmisshandlung. Die geringe Knochenfestigkeit durch einen Vitamin-D-Mangel ist den wenigsten bekannt. Im Folgenden sollen die Kriterien der Rachitis im Röntgenbild erarbeitet werden, damit es hier nicht zu unnötigen familiären Katastrophen durch falsche Anschuldigungen kommt.

  1. Der Einstieg ins Thema beleuchtet die miserable Versorgung mit Vitamin D in der Schwangerschaft.
  2. Die Zeichen der Rachitis im Röntgenbild werden anhand historischer Literatur erarbeitet.
  3. Fälle von Irrtümern der Justiz und die Justizopfer werden vorgestellt.
  4. Die Logik der Rachitis zeigt die alltäglichen Gründe, die zu einem Vitamin-D-Mangel führen und woran man diesen erkennen kann.
  1. Vitamin-D-Mangel in der Schwangerschaft ist weit verbreitet und bereitet dem ungerechten Kindesentzug den Boden.
  2. Das Röntgenbild zeigt typische Merkmale, die auch im Nachhinein eine Richtigstellung erlaubt.
  3. Falldarstellungen von aktuellen Justizirrtümer  auf der Baisis fehlerhafter Gutachten zeigt die Eigendynamik des Versagen.
  4. Durch Vermeidung von Sonnenstrahlen, Nutzung von Sonnencreme und der Überschätzung von Babykost kommt es zur Katastrophe.
Die Literatur zeigt, dass es sich um ein weltweit bekanntes Phänomen handelt.
Durch Fortbildung von Ärzten muß das 100 Jahre alte Wissen über die Rachitis im Säuglingsalters wieder aufgefrischt werden. Schwangere müssen in Deutschland Vitamin D erhalten, wie es in anderen Ländern schon lange empfohlen wird. Nach einem Kindesentzug wegen Rachitis sind die Eltern stets in einer Defensive, aus der sie sich durch die unheilvolle "Kooperation" der Institutionen leider nur selten nach Jahren befreien können.
(zur Galerie)
Ist es eine ärztliche Aufgabe, Prävention zu betreiben? (Editorial)





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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2018-02-10

Die Öffentlichkeit sieht den Arzt vorrangig in der Rolle des "Bergretters" - eines Menschen, der Hilfesuchende in Situationen höchster Bedrängnis dort aufsucht, wo sie in ihren Problemen stecken, um durch fachkundige Hilfe die Krise zu meistern. Welche Rolle spielt da noch die Prävention.

Die Berufsordnung wird zu Rate gezogen.

Prävention ist im ersten Paragraph, Absatz 2, als Aufgabe ausdrücklich genannt.

Prävention und die Erhaltung der Lebensgrundlagen ist eine ärztliche Aufgabe.

Vitamin D als natürliches Strahlenschutz-System (Review)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt

2018-01-13

Die ganze Welt blickte 2011 nach Fukushima in Japan. Was können Ärzte dieser biologischen Katastrophe entgegen setzen?

  • Ist Jodid die Antwort?
  • Sind Stammzellen die Antwort?
  • Ist Genregulation die Antwort?
  • Vitamin D schützt Hautzellen vor Strahlen.
  • Vitamin D schützt vor der Strahlentherapie vor Haarausfall.
  • Vitamin D schützt im Zellexperiment vor Strahlen.

Dieser Effekt des aktiven Vitamin D sollte systematisch genutzt werden. Eine Dosis von 200 000 Einheiten Vitamin D wird zur Anregung der weiteren Diskussion genannt. Damit könnte der Vitamin-D-Spiegel von Erwachsenen um ca. 20 ng/ml gesteigert werden. Ein optimaler Stahlenschuz könnte bei einem Wert von 90-100 ng/ml liegen, wie er natürlicherweise vorkommt.

The Hypercalcemic Effect of Vitamin D3 in Sarcoidosis Could Be a Side Effect of an Endogenous Program Organizing Cancer Apoptosis (Review and Hypothesis)



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Raimund von Helden, William B. Grant Meis Moukayed , Bernd Becker

2017-09-18

The cause of sarcoidosis is unknown, and vitamin D is contraindicated to treat the condition. We therefore ask what causes sarcoidosis and why vitamin D can be dangerous for those so afflicted.

We propose a contrary hypothesis: sarcoidosis is a physiological process of defense against cancer that requires the substrate vitamin D. We tested this hypothesis, finding many case reports involving sarcoidosis and cancer—further cases of cancer mimicry by sarcoidosis.

Several reports describe spontaneous healing of cancer in the presence of sarcoidosis. In the context of the granulomas of sarcoidosis, monocytes are the site of vitamin D release. Furthermore, active vitamin D can control cancer cells by using the vitamin D receptors of the nucleus. That granulomas consistently do not caseate is explained as a confrontation with human molecules and the cancer cells’ complete absorption. The striking fact that granulomas of sarcoidosis mostly lack cancerous cells is interpreted as a result of a well-functioning sarcoidosis process.

We view the typical sarcoidosis monocytic synthesis of active vitamin D as a successful defense against cancer: a theory we call the “endogenous program organizing cancer apoptosis” (EPOCA).

Die Darstellung von Gesundheitsthemen in den öffentlichen Medien am Beispiel des PlusMinus Magazins (wiss. Editorial)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt

2017-09-10

Es ist für die ärztliche Tätigkeit von großer Bedeutung, wie kritische Bereiche der Gesundheit in den Medien dargestellt werden. Die aktuellen Themen "Methadon zur Krebstherapie", "Abgasbetrug" und "Vitamin D" werden in ihrer medialen Darstellung untersucht. Sind die Darstellungen geeignet, gesundheitliche Aufklärung zu leisten, wie es der gesetzliche Auftrag ist?

TV-Beiträge werden in ihren Details analysiert und auf den Gehalt an ausgewogener wissenschaftlicher Information untersucht.

  • Beim Methadon, das ca. 400 000 Menschen in Deutschland betrifft, wird zu Recht die unzureichende Forschung beklagt.
  • Beim Abgasbetrug, der 2,4 Mio betrifft, wird das Versagen der Aufsichtsbehörden genannt.
  • Beim Vitamin-D-Mangel, der 24 Mio betrifft, wird lediglich der steigende Umsatz kritisiert.
  • Die Aussagen über Vitamin D lassen eine Auseinandersetzung mit der aktuellen Forschung vermissen.
Während Methadon und Abgasprobleme als Problem zutreffend dargestellt werden, ist die Darstellung zum Thema Vitamin D verzerrend. Mehrere Aussagen des TV-Beitrages sind nachweislich irreführend und legen eine fehlende oder unterdrückte Recherche offen.
>> Zur Poster-Galerie <<
 
Weniger Husten dank Vitamin D - das British Medical Journal berichtet (Referat)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt

2017-09-09
"Es gibt keine guten Studien, die irgendeinen Nutzen von Vitamin D belegen!" Derartige Sätze sind in den Medien derzeit weit verbreitet. Hat Vitamin D einen Einfluss auf die Rate der Erkältungen und Atemwegserkrankungen? Eine META-STUDIE des BMJ aus London wird zur Klärung dieser Frage referiert.

Die Meta-Studie wählt 25 randomisierte Studien (fast 11.000 Patienten)  zu Atemwegserkrankungen aus, die entweder eine (unterschiedlich dosierte) Vitamin-D-Therapie oder ein Placebo erhielten.

Die Grafik ( Forrest-Plot) zeigt: Es gibt unter 25 Studien praktisch nur 3 Ausreißer von der Regel: Vitamin D senkt das Risiko von Erkrankungen der Atemwege. Insgesamt wird das Risiko mit den eingesetzen Dosierungen auf 80 % abgesenkt. Allerdings muß man Vitamin D mindestens wöchentlich einnehmen. Wer weniger als 10 ng/ml Vitamin D im Blut hatte, profitierte besonders.

So kommt der Autor, der mit 59 Publikationen als Experte bezeichnet werden kann, zu diesem Schluss: "Die Vitamin-D-Supplementierung war "SAFE" und schützte insgesamt vor akuten Atemwegsinfektionen." Bolus-Dosierungen alleine hatten keinen Vorteil was dahin weist, dass der Vitamin-D-Spiegel dauerhaft hoch sein sollte. Patienten, die sehr starken Vitamin-D-Mangel hatten, profitierten besonders. (zur Galerie)
Die systematische Nutzung der 4 Optionen zur Vitamin-D-Aktivierung (Originalarbeit)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2017-07-08

Vitamin D erhält seine besondere Wirksamkeit, wenn mittels Parathormon der aktive Metabolit Calcitriol gebildet wird. Wann geschieht dies im Alltag und was kann man dafür tun? Wie gelangt man zu einer systematischen Nutzung der Vitamin-D-Aktivierung?

Zunächst wird ein historischer Rückblick auf die Kaltwasser-Therapie des Pfarrer Sebastian Kneipp gegeben.

  1. In einem Experiment wird der Effekt einer kalten Dusche auf den Laborwert des aktiven Vitamin D geprüft..
  2. In einer Analyse der Berichte von Kneipp werden die Effekte der Wasertherapie referiert.
  3. Ein Rückblick auf die medizinische Literatur erarbeitet, unter welchen Bedingungen Vitamin D in seine aktive Form übergeht und worin der Vorteil liegt.
  4. Es werden vier alltägliche Strategien zur Aktivierung des Vitamin D dargestellt.
  1. Das Duschen mit kaltem Wasser zeigt, dass es zu einem Anstieg des altiven Vitamin D kommt (1,25-VitaminD3)
  2. Die Erfolgsberichte von Kneipp beziehen sich auf die unterschiedlichsten Krankheitsbilder, was verwundert.
  3. Die Effekte des aktiven Vitamin D liegen in der genetischen Steuerung des Vitamin-D-Rezeptors, was die Beobachtung der verminderten Mortalität erklärt.
  4. Die vier Einflussgrößen zur Aktivierung des Vitamin D sind Sport, Abkühlung, sowie verminderter Konsum von Fleisch-und Milchprodukten.
Die Puzzelsteine der Wissenschaft über die biochemischen Effekte von Abkühlung, Sport, der Zufuhr von Phosphat und Calcium bilden ein schlüssiges Bild: Der gesundheitlich vorteilhafte Anstieg des aktiven Vitamin D im Serum kann durch ein spezielles Verhalten herbeigeführt werden. Die 4 Optionen sind Sport, Abkühlung, sowie verminderter Konsum von Fleisch-und Milchprodukten. (zur Poster-Galerie)
Vitamin D in der Steuerung des Organismus (Review)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2017-02-13

Wir leben in einer Welt, in der komplexe Systeme von intelligenten Modulen gesteuert werden. Die steigende Wahrnehmung für derartige Funktionen ist ein zeitgemäßer Einstieg in das Verständnis des Vitamin-D-Systems. Läßt sich unser Organismus mit seinen Krankheiten als gestörte Regulation besser verstehen? 

  • anschaulicher Überblick des komplexen Themas Vitamin D:
  • Parallelen von Elektro-Technik und Biologie
  • physikalische Interaktionen mit den UVB-Strahlen
  • Optionen der Steuerung im Organismus

Die Parallelen von Elektrik und Biologie sind der Einstig in eine anschauliche Präsentation:

  1. Das bekannte System "Akku-Ladung durch Solarzellen" wird mit dem "Skelettaufbau durch Vitamin D" verglichen.
  2. Die anschauliche biologische Regulation über den genetischen Vitamin-D-Rezeptor und die Physik der UVB-Strahlen.
  3. Vier Wirkmechanismen des Vitamin D und die Implikationen für den Alltag der Menschen in Deutschland.
  4. die Optionen durch Kenntnis der Funktionen diese Systeme für die Gesundheit zu nutzen.
Die Beeinflussung von Krankheiten durch "Gabe eines Medikamentes" ist ein Mythos, dem viele Menschen erliegen. Viel entscheidender ist das tiefe Verständnis der medizinischen Physiologie. Die anschaulich präsentierte Regulation des Körpers durch die Mechanismen von Genetik, Elektrik und der Physik bietet einen natürlichen Zugang. Aus dem Verständnis des komplexen Vitamin-D-Systems erschließt sich ein Fächer von Möglichkeiten.
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Welche Faktoren sind nötig für den Aufbau und Erhalt des Knochens (Tutorial)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-12-31

Aufgabe des Tutorials ist es, einprägsam mit optimierter Pädagogik die typischen Defizite zu vermitteln, die im Normalfall im hohen Alter zu einer Osteoporose führen würden.

Mit verschiedenen Gedächtnis-Techniken werden die Resultate aus dem Buch zu Osteoporose in einem Bild zusammengefasst:

  • Begrenzung auf 4 Hauptaussagen,
  • Farb-Codes,
  • Korrespondenz mit Alltags-Erfahrungen,
  • Gesamtplan mit allen Teil-Aussagen.

Die wissenschaftlichen Belege für die Wirksamkeit gegen Osteoporose gibt es im besprochenen Buch (775 Seiten, 4000 wissenschaftliche Quellen zitiert) insbesondere für:

  • Vitamin D,
  • Magnesium,
  • Vitamin K2 und
  • Vitamin C

Sport ist das unverzichtbare Element gegen jede Art von körperlichem Verfall.

Wer bereits mit der Diagnose von Knochenschwund oder gar den Folgen einer Osteoporose konfrontiert ist, der kann hier eine überschaubare Gegenstrategie in Eigenregie erfahren: die "Komplette Palette". Belege für den Nutzen liefert das Buch. Der Vorteil dieses Konzeptes ist der Verzicht auf toxische Substanzen.
>zur Poster-Galerie<
Tägliche Einnahme von 60 000 IE überJahre bleib ohne Schaden (Fallbericht, Referat)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt nach der Originalarbeit von Patrick McCullough, Jeffrey Amend

2016-12-24

Immer wieder ist die Kritik zu hören, dass es beim Hochdosis Vitamin D zu einer Hypercalcämie (zu viel Calcium im Blut) käme.  "Bei täglicher Einnahme von 10.000 Einheiten kommt es zu einer Hypercalciämie!"

In den USA sind Präparate mit 10.000, 20.000 und 50.000 Einheiten Vitamin D seit Jahrzehnten frei verkäuflich. Was passiert, wenn solche Dosierungen täglich über viele Jahre genommen werden? Schauen wir in das Land mit der weltweit schärfsten Produkthaftung: Die Details der 3 Fallberichte einer freiwillig durchgeführten Hochdosis-Therapie in Ohio, USA:
  • tägliche Einnahme einer hohen Dosis Vitamin D3, 20.000 bis 60.000 IE. 
  • Die tägliche Dosierung mit diesen Dosen erfolgte über einen Zeitraum von 2 bis 6 Jahren.
  • Die Vitamin-D-Spiegel lagen bei 225, 161 und 164 ng /ml.
  • Keine unerwünschten Ereignisse im Zusammenhang mit Vitamin D3.
  • Blutkalzium (Calcium) blieb normal: im engen Bereich von 2,15 bis 2,5, der Mittelwert war 2,38 mmol/l.
  • Auch der "intakte Nebenschilddrüsen-Hormonspiegel" (PTH = Parathormon) blieb stets normal.
Es gab keine Probleme mit einer täglichen Dosis von 10.000 - 60.000 IE Vitamin D - auch dann nicht, wenn es 2 bis 4 Jahre lang eingenommen wurde.
Leider wurde das Körpergewicht nicht erwähnt.
  • Nicht eine "hohe Dosis auf Dauer" ist das optimale Konzept, sondern eine Vitamin-D-Therapie in zwei Phasen:
  • zunächst eine kalkulierte Füllung des Speichers (Setup) und anschließend eine reduzierte Erhaltungsdosis.
Gibt es wissenschaftliche Nachweise, dass Vitamin D hilft ? (Referat)



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Lahore, Henry, referiert von Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-12-15

Der Nutzen des Vitamin D wird in vielen Medien nach einem übereinstimmenden Muster in Frage gestellt. Gibt es Studien, die den Nutzen belegen können?

Es gibt eine unabhängige Webseite, die Studien auflistet, die den Nutzen von Vitamin D belegen.

Es gibt 75 (Stand 2016-Dez) Fundstellen für eine "RCT" (Randomized Controlled Trial), gleichbedeutend mit "DBS" = Doppel-Blind-Studie. Im Mai 2018 waren es bereits 86 Gesundheitsprobleme, die einen Nutzen des Vitamin D gezeigt haben.

Auch wenn es in den Medien derzeit immer anders behauptet wird: Es gibt zahlreiche Studien, die den Nutzen von Vitamin D  belegen. Wie sollte es auch sein, dass ein Stoff zum einen lebenswichtig ist (Vitamin !) und zum anderen tatsächlich vielen Menschen fehlt, ohne (!) dass die Gabe einen Nutzen entfalten würde? Die Logik allein gebietet hier Skepsis gegenüber unqualifizierten Medien und empfiehlt stattdessen die Quellen für wissenschaftliche Publikationen zu nutzen.
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Warum alle im Schichtdienst Vitamin D benötigen (Review)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-12-04

Unstrittig ist, dass Menschen im Schichtdienst stärker von Krankheit bedroht sind. Sind diese Krankheiten durch einen Mangel an Vitamin D bedingt? Sind sie durch Vitamin D zu verhindern?

Die Analyse umfasst im Einzelnen:

  1. Die medizinische Literatur zum Schichtdienst wird mit Blick auf Vitamin D gesichtet.
  2. Die Bedeutung des Vitamin-D-Spiegels als Maß der Belastung wird erarbeitet.
  3. Die Schäden durch Vitamin-D-Mangel werden analysiert.
  4. Die therapeutische Nutzung des Vitamin D wird erarbeitet.
  1. Menschen im Schichdienst haben öfter einen Vitamin-D-Mangel.
  2. Der Vitamin-D-Mangel ist mit Krankheiten korreliert.
  3. Der Schichtdienst ist mit Übergewicht und Stress assoziiert, allerdings immer auch mit einem Vitamin-D-Mangel.
  4. Die gesundheitliche Schädigung der Schichtarbeit entsteht durch Vitamin-D-Mangel, während Übergewicht und Stress nur Indikatoren sind.
Schichtdienst ist für Polizei und Ärzteschaft stets eine persönliche Erfahrung. Die statistische Belastung der Schichtdienstler mit Übergewicht und Stress könnte eine vordergründige Assoziation ohne kausale Schädigung sein. Der stets gleichzeitig vorhandene Vitamin-D-Mangel ist im Gegensatz dazu mit einer direkten Verbindung zur genetischen Steuerung ausgestattet. Weil ein Vitamin-D-Mangel leicht angehbar ist, bietet sich hier die Vitamin-D-Therapie an. > zur Galerie <
Gibt es ein grundlegendes Kommunikations-Konzept für ärztliche Therapie? (Originalarbeit)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-12-04

Es ist eine philosophische Frage an die Konzepte der Medizin: Gibt es ein grundlegendes Konzept, das für alle Menschen den idealen Ablauf einer Therapie ausmacht? Gibt es seit den Zeiten der "therapeutischen" Höhlenmalerei der Steinzeit ein Konzept, das noch heute gültig ist?

  • Ein bekanntes Musikvideo thematisiert die Überwindung der Angst - Welche Schritte werden dargestellt?
  • Was ist der Plot, der dahintersteht?
  • Ist der Plot der "Höhlentherapie" auch auf aktuelle Konzepte übertragbar?
  • Gelingt das Konzept?
  • R: eine Therapie beginnt mit einer veränderten Realität
  • O: die Ohnmacht gegenüber der Gefahr muss zum Zweck der Analyse akzeptiert werden
  • A: in der Abstraktion der Gefahr offenbart sich ein neuer Zugang
  • R: eine Reaktion auf eine neue Art hat Aussicht auf Erfolg
Es gibt einen Ablauf, genannt Plot, der möglicherweise in allen therapeutischen Konzepten enthalten ist: Realtiäts-Veränderung, Ohnmachts-Akzeptanz, Abstraktion der Gefahr, Reaktions-Modifikation. Dieses Konzept lässt sich auch in den Schritten der Vitamin-D-Therapie wiederfinden.
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Sonnenlicht als Schlüssel zur stabilen Gesundheit (Review)



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2016-11-20

Oft heißt es beim Arzt: "Vermeiden Sie die Sonne und verwenden Sie stets den stärksten Sonnenschutz!" Wie wichtig ist das Sonnenlicht für die Gesundheit? Wie verhält es sich im Winter?

Eine anschauliche Präsentation zeigt:

  • Die biologische Problematik des Winters
  • Die Daten zur Vitamin D-Versorgung in Deutschland
  • Ansätze zur der Stabilisierung des Vitamin-D-Spiegels
  • Instrumente zur Steuerung des Vitamin-D-Spiegels
  • Der Winter ist für die ganze Natur eine gewaltige Herausforderung.
  • Der Vitamin-D-Spiegel ist oft unmessbar niedrig und weit verbreitet, was  die Zahlen des RKI belegen.
  • Die Antwort auf die wechselnden Jahreszeiten ist eine Hybrid-Lösung mit Sonnenbad im Sommer und Supplementen im Winter.
  • Die Wirkmechanismen des Vitamin D werden präsentiert, zugleich die Problematik bei der Nutzung.
Der Winter ist mit einer hohen Krankheitslast belegt. Im Gegenzug sollte man ein Bewußtsein für einen guten Vitamin-D-Spiegel entwickeln.
Geeignet ist die Hybrid-Lösung aus Sonnenbad und winterlicher Supplementierung. Für die Steuerung der Vitamin-D-Therapie gibt es leicht zugängliche Instrumente. > zur Galerie <
Vitamin D schützt vor Krebs: wissenschaftlicher Nachweis bei 2300 Teilnehmern (Referat)



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2016-04-20

Schützt ein höherer Vitamin-D-Spiegel vor Krebs? Eine Studie aus den USA geht dieser Frage nach und berücksichtigt erstmals auch Vitamin-D-Spiegel von mehr als 40 ng/ml.

Die Studie von McDonnall  SL und Baggerly C wird im Detail referiert. Die Grafiken werden aus dem Englischen übersetzt und in der Lesbarkeit verbessert. Die eigene Studie zur Mortalität wird herangezogen und mit den Ergebnissen kontrastiert.

Das relative Krebsrisiko steigt bei einem Vitamin-D-Spiegel unter 40 ng/ml steil an und erreicht bei Werten unter 20 ng/ml  300%, unter 10 ng/ml  sind es 500 %.

Das Ergebnis ist eindeutig: Das Risiko für Krebs wird durch einen Vitamin-D-Spiegel von mehr als 40 ng/ml blockiert. Eine Steigerung Richtung 100 ng/ml führt keineswegs zu einem erneuten Anstieg des Risikos. Somit bestätigt diese US-Studie die eigene Studie zur Mortalität von 2009, die ebenfalls stark fallende Risiken zu einem Wert von 40ng/ml hin gezeigt hat.
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"Vitamin-D-History" - eine kurze Geschichte des Vitamin D (Review und Tutorial)



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2016-04-13
  • Antike: Wie war die Wahrnehmung der Wirkung der Sonne in der Antike?
  • Rachitis: Was wurde über die Folgen des Vitamin-D-Mangels bei Kindern berichtet?
  • Entdeckung: Wie vollzog sich der Weg der Entdeckung des Vitamin D und seiner Wirkungen?
  • ​Hormon: Was wissen wir über die hormonellen Mechanismen des Vitamin D?
  • Antike: Eine Auswahl von Bildern demonstriert die historische Vorstellung von den Kräften der Sonne.
  • Rachitis: Historische Bilder demonstrieren die Wahrnehmung der Krankheit.
  • Entdeckung: Eine Auswahl von Studien zeigt Schlüsselmomente der Forschung.
  • ​Hormon: Eine Serie von Bildern demonstriert den Wirkmechanismus.
  • Seit der Antike gibt es eine Einsicht in den gesundheitlichen Nutzen des Sonnenlichtes.
  • Die Rachitis wird seit Jahrhunderten als Problem beobachtet und beschrieben.
  • Die Entdeckung des Vitamin D war erst der Beginn zum Verständnis der umfangreichen Nutzwirkungen.
  • Vitamin D wird aktiviert und steuert in dieser Form die Akttivität von vielen hundert Genen.
Es liegt an uns, die Erkenntnisse sinnvoll zu nutzen und zum Wohle der Menschen zu verwenden. Hierbei sind wir alle aufgerufen, insbesondere den schwächeren Mitgliedern in unserer Gesellschaft, den Schwangeren und Kindern sowie den Menschen am sozialen Rand den Nutzen der Vitamin-D-Forschung zukommen zu lassen.
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"Ärzte warnen" - Eine journalistische Enteignung der der ärztlichen Kompetenz? (Diskussion)



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2016-04-13

Ärzte genießen ein hohes Ansehen. Das verlockt Journalisten dazu, den Begriff "Ärzte warnen" nach ihrem Gutdünken zu verwenden, um Aufmerksamkeit zu erzielen. Wie steht es mit der korrekten Verwendung dieser Vokabeln im Fall des Beitrags der WELT zum Thema Vitamin D.

Der Beitrag in der WELT über Vitamin D wird Satz für Satz analysiert und anschließend mit den wissenschaftlichen Fakten verglichen.

Der Beitrag zeigt zahlreiche Verstöße gegen journalistische Pflichten:

  • fälschlich wird behauptet, dass die Verbraucherberatung www.VitaminDservice.de Vitamin D verteiben würde.
  • Die Begriffe "Wundermittel", "Versprechen" und "Allheilmittel" werden einzig und allein von der Journalistin verwendet.
  • Die irreführende Aussage: "... dass der Stoff schädlich sein kann."  - Es werden keine Belege für Schäden aufgeführt.
  • Eine weitere Irreführung "... nicht ausreichend erforscht." - Misstrauen wird pauschal geschürt statt sachlicher Beiträge.
  • Die Pauschalaussage"... erst Vitamin C, jetzt Vitamin D..." pauschale Ablehnung statt differenzierter Diskussion.

Den Gegner in einer Diskussion stark zu überzeichnen ist eine Methode, ihn in Misskredit zu bringen. So wird ein essentieller Naturstoff, nämlich Vitamin D gleichermaßen als unwirksam und gefährlich dargestellt, ohne dies durch eine fachliche Recherche zu vertiefen. Schmerzlich ist, dass der Begriff "Ärzte warnen" missbräuchlich verwendet wird. In Wirklichkeit warnen Ärzte, die zum Thema forschen und publizieren vor den Schäden des Vitamin-D-Mangels: so etwa Rachitis, erhöhte Krebsanfälligkeit und Mortalität.
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8351 Internet-Stimmen geben Auskunft über Nutzen, Risiken und Nebenwirkungen des hochdosierten Vitamin D (Originalarbeit)



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2016-04-13

Was berichten Anwender über ihre Erfahrungen mit der Einnahme von Vitamin D? Wie kamen sie an Vitamin D?Wie waren die erlebten Effekte?

Eine Online-Umfrage mit freiem Zugang erlaubte ab 2010 allen Besuchern auf www.vitaminDelta.de, an der Umfrage teilzunehmen. Das Ende der Datenerhebung für die Auswertung erfolgte 2014.

  1. Nur 3 % erlebten keine Heilung.
  2. 74 % haben keinerlei Nachteile erlebt.
  3. 50 % wurden vom Arzt nicht versorgt.
  4. 53 % besorgen sich ihr Vitamin D ohne Arzt.

Die Frage nach der Einnahme von Vitamin D wurde nicht gestellt, da sie im Zusammenhang mit dem Körpergewicht und dem Vitamin-D-Spiegel gesehen werden muss.

Die Patienten machten überwiegend gute Erfahrungen und erlebten zu 74 % keinerlei Nachteile. Es ist betrüblich, dass Ärzte sich aus der Versorgung mit Vitamin D nicht so beteiligen, wie es in anderen Ländern üblich ist. 
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Vitamin-D-Mangel begreifen in 4 Schritten (Review und Tutorial)



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2016-04-13

Gibt es das neue Krankheitsbild des Vitamin-D-Mangels?  Wie ist es definiert? Was sind die rationalen medizinischen Grundlagen für Wirkmechanismen, Diagnostik und Therapie?

Die Übersichtsarbeit fragt diese Bereiche ab:
  1. Biochemie: Ist Vitamin-D-Mangel die Ursache von Krankheiten?
  2. Epidemiologie: Wie weit ist der Vitamin-D-Mangel verbreitet?
  3. Diagnostik: Das Erkennen des Vitamin-D-Mangels!
  4. Therapie: Wie sieht die Therapie aus und wie zeigt sich der Nutzen?
  1. Biochemie: Vitamin-D-Mangel belastet die hormonelle Regulation.
  2. Epidemiologie: Der Vitamin-D-Mangel ist besonders nach dem Winter weit verbreitet.
  3. Diagnostik: Das Erkennen des Vitamin-D-Mangels basiert auf der Kenntnis der Epidemiologie, der Symptome und der Laborwerte.
  4. Therapie: Der klinische Nutzen der Therapie lässt sich an der Rückbildung der Symptome messen.
In 4 Schritten wird das neu erkannte Krankheitsbild des Vitamin-D-Mangels systematisch erklärt.
1) Der Wirkmechanismus des Vitamin D beruht auf der Genregulation und anderen Mechanismen,
2) die Verbreitung des Vitamin-D-Mangels,
3) die Diagnostik des Vitamin-D-Mangels,
4) die Therapie des Vitamin-D-Mangels.
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Diabetes mellitus und Vitamin-D-Mangel - es gibt einen Zusammenhang (Review und Tutorial)



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2016-04-13

Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem landesweiten Vitamin-D-Mangel und der Zunahme beim Diabetes?
Wo liegt der Zusammenhang bei Diabetes mellitus Typ 1 und Diabetes mellitus Typ 2 zum Vitamin-D-Mangel?
Wie hängt die Zunahme der Inzidenz mit dem Vitamin-D-Mangel zusammen?

Der Stand der Wissenschaft wird referiert. Die Darstellung ist als Einstieg in das Thema konzipiert. Die Gliederung orientiert sich an diesen Fragen:

  1. Warum gibt es öfter Diabets Typ 1
  2. Warum gibt es öfter Diabetes Typ 2
  3. Warum macht Vitamin-D-Mangel krank?
  4. Wie kann Vitamin D helfen?

In allgemein verständlicher Darstellung werden die Zusammenhänge von Diabetes und Vitamin-D-Mangel systematisch präsentiert. 

Der Vitamin-D-Mangel erklärt die steigende Inzidenz beim Diabetes.  Die Vitamin-D-Therapie erlaubt daher einen günstigen Einfluss auf den Verlauf der Krankheit. Angesichts der lebenslangen therapeutischen Bemühungen zum Management der Zuckerkrankheit ist diese natürliche Hilfe durch die Vitamin-D-Therapie besonders hilfreich.
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Wurde Vitamin D bei Quarks&Co wissenschaftlich korrekt dargestellt? (wiss. Diskussion)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-04-13

Angesichts des global nachzuweisenden Vitamin-D-Mangel des Menschen und der besonderen Verbreitung in Deutschland stellt sich die Frage, wie das Thema in den Medien behandelt wird. Die öffentlich-rechtlichen Medien haben in Deutschland den mit Steuergeldern honorierten Auftrag, die Öffentlichkeit über Missstände zu informieren. Gelingt diese Absicht? Geprüft wird die "Wissenschaftssendung" Quarks und Co mit Ranga Yogeshwar.

Jede Szene, die sich mit Vitamin D befasst, wird analysiert. In einzelnen Screenshots der Sendung werden die Aussagen dargestellt und mit den Fakten kontrastiert.

Der Beitrag transportiert eine Kette von Fehlern:

  • Das Phänomen Vitamin-D-Mangel wird auf einen Grenzwert von 5 ng/ml beschränkt.
  • Die wissenschaftlichen Belege für die Wirkungen werden pauschal als "nicht belegt" klassifiziert, was falsch ist.
  • Ein Fallbericht der TV-Sendung (Vitamin-D-Spiegel von 6 ng/ml) wird ohne Reflektion verworfen.
  • Es wird die Illusion verbreitet, dass Wintersonne  oder Sport im Freien das Problem lösen könnte.
Als sei es der Auftrag des WDR, die Bevölkerung vor jeder Beunruhigung zu schützen, werden die international gültigen Grenzwerte schöngeredet.
Die Grenzwerte werden verschoben, die Resultate der Wissenschaft mit einer Bemerkung bei Seite geschoben, ein Fallbericht in der Sendung wird kritiklos verworfen und stattdessen wird das TV-Publikum mit falschen Versprechungen einer natürlichen Bildung von Vitamin D im Winter vertröstet. Angesichts der hohen Mortalität bei einem Vitamin-D-Mangel ist dieser Beitrag besonders schädlich.
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Ist Vitamin D bei Arthrose ohne Vorteil für das Knie? (wiss. Diskussion)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-04-13

Ist es erwiesen, dass Vitamin D bei Arthrose am Knie keinerlei Nutzen hat? Der Bericht im deutschen Ärzteblatt vom 10. März 2016 behauptet das. Kann es bestätigt werden, dass Vitamin D ein Stoff mit einem komplexen Potenzial zur hormonellen Steuerung des Knochengewebes völlig unerheblich für den Knochen ist?

Der anonym publizierte Beitrag im Ärzteblatt ("rme" ) wird auf seine Aussagen hin überprüft.

Die im Ärzteblatt vorgestellte JAMA-Studie zeigte, dass eine monatliche Einnahme von 50 000 IE Vitamin D nicht in der Lage ist, den Vitamin D Spiegel so anzuheben, dass es einen Einfluss auf die geprüften Parameter hatte. Die eigene Arbeit demonstriert mit einer Grafik, dass eine Unterdosierung vorlag. Das Ärzteblatt kommt anschließend zu einer überzogenen Folgerung: Weil man keinen Effekt in der zitierten Studie nachweisen konnte, wäre der Gelenkaustausch der Kniegelenke die favorisierte Methode. Zudem wird die Vitamin-D-Therapie als gefährlich dargestellt, ohne dass Belege dafür präsentiert würden.

Mit diesem Beitrag wird die Ärzteschaft in mehrfacher Hinsicht in die Irre geführt: 1) Die zitierte Studie ist unterdosiert. 2) Ein relevantes Risisko für eine Hypercalciämie durch Vitamin D war in der Studie nicht existent und wurde bereits widerlegt (Q). 3) Das Grundprinzip des ärztlichen Handelns, das seit Hippokrates gilt: "Erst Diät, später Medikamente, zuletzt Operation", wird hier auf den Kopf gestellt. "Operation statt gesunde Lebensweise" als Fazit des Ärzteblattes?
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Vitamin D gegen Parkinson, Alzheimer und Alterung (Referat und Tutorial)



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2016-04-13

Hat der landesweite Vitamin-D-Mangel in Deutschland irgend einen Einfluss auf Alterung und Alterskrankheiten wie Morbus Alzheimer und Morbus Parkinson? 

Einer der Begründer der biochemischen Forschung in Großbritannien, Sir. Michael Berridge hat eine umfangreiche Publikation geschrieben, die hier vorgestellt wird. Seine Autorität in diesen Fragen belegt sein Buch "Calcium Signaling", in dem er die Kommunikation der Zellen über Calcium-Ionen auf mehreren hundert Seiten darlegt.

In der Arbeit von Sir Michael Berridge ("Sir Michael") werden biochemische Mechanismen skizziert, die die Macht von Vitamin D begründen:  Alzheimer, Parkinson, Herz- schwäche, Nierenkrankheiten und andere Störungen werden durch einen Vitamin-D-Mangel biochemisch begünstigt. Die biochemische Steuerung der Gesundheit basiert an zahlreichen Stellen auf einem funktionierenden Vitamin-D-System. Diese große Macht begründet die Verursachung von Alterskrankheiten durch einen Vitamin-D-Mangel. Angesichts der unkomplizierten Vitamin-D-Therapie einerseits und der fehlenden Alternative für die Begründung zunehmender Alterskrankheiten ist Vitamin D die diätetische Methode der ersten Wahl.
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Vitamin D hilft gegen Brustkrebs - in 3 Dimensionen (Review + Tutorial)



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2016-04-13

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung und somit eine der größten Herausforderung der Medizin. Kann Vitamin D hier eine Hilfe sein und worin besteht die Hilfe?

  • Es wird eine Brücke zwischen der Medizin und der Alltagserfahrung "Erholungskur" aufgebaut.
  • Der Zusammenhang von Brustkrebs und Vitamin D wird analysiert.
  • Das Wirkprinzip des Vitamin D wird analysiert.
  • Die Quellen dieser Informationen werden hinterfragt.
  • Die Umsetzung der Vitamin-D-Therapie wird dargestellt.
  • Das heilende Prinzip "Sonnenschein" geht auch auf Vitamin D zurück.
  • Vitamin D hat die Funktion der Steuerung von Zellen.
  • Die Funktionen sind nicht hypothetisch, sondern stellen den aktuellen Stand der Wissenschaft dar.
  • Eine "gesunde" Lebensweise allein kann den Vitamin-D-Mangel nicht verhindern.
  • Die Vitamin-D-Therapie ist ein wissenschaft- liches Konzept.
Vitamin D hilft in diesen 3 Dimensionen:
  1. im Blick auf die Vergangenheit beantwortet der Vitamin-D-Mangel die Frage nach dem "Warum Krebs?"
  2. die Gegenwart verbessert sich durch das steigende Allgemeinbefinden.
  3. die Zukunft wird wegen der verbesserten Immunität entlastet.
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Ist Vitamin D schuld an Nierensteinen? (Review)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-04-13

Ist Vitamin D schuld an Nierensteinen? Diese Behauptung ist oft anzutreffen und wird dazu herangezogen, die Mindestversorgung zu verweigern.

  • Eine US-Studie mit 16 000 Menschen unter Vitamin D wird zur Klärung herangezogen.
  • Das Ärzteblatt wird mit einem umfassenden Beitrag über Nierensteine zur Klärung herangezogen.
  • 5000 Patienten mit hoher Vitamin D-Behandlung widerlegen das "Risiko durch Vitamin D".
  • Die Bedeutung der Citrat-Zufuhr wird dargestellt.
  • Eine Studie mit 16 000 Menschen zeigte keine Risikosteigerung durch Vitamin D.
  • Das Ärzteblatt sieht ebenfalls kein Risiko im Vitamin D.
  • Hochdosis-Therapie mit Vitamin D bei 5000 Patienten zeigte keine Risiko-Steigerung.
  • Magnesium-Citrat ist ein natürliches Wirkprinzip gegen die Bildung von Nierensteinen.

Vitamin D erhöht nicht das Risiko für Nierensteine und ist auch im Ärzteblatt nicht als Risikofaktor genannt.
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Überprüfung des TV-Beitrags von Quarks & Co, zum Thema Vitamin-D-Mangel (Diskussion)



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2015-07-15

Ist die Darstellung des Vitamin D im öffentlich-rechtlichen TV korrekt?

Jede Szene, die sich mit Vitamin D befasst, wird analysiert. In einzelnen Screenshots der Sendung werden die Aussagen dargestellt und mit den Fakten kontrastiert.

  • Korrekt dargestellt ist, dass Vitamin-D-Mangel zu Rachitis führt.
  • Es werden 3 Studien kurz eingeblendet, die angeblich die Unwirksamkeit des Vitamin D belegen,. Die nähere Betrachtung der Studien zeigt das Gegenteil: Zum einen wurde die Sterblichkeit mit Vitamin D gesenkt, im 3. Fall wurde zu niedrig dosiert.
  • Als Risikofälle für den Vitamin-D-Mangel werden Säuglinge und ältere Menschen genannt, Konsequenzen bleiben ungenannt.
  • Es wird die Illusion verbreitet, dass der Winter unproblematisch sei und 20 Minuten Wintersonne reichen könnten.
Es ist bemerkenswert, dass die als Beweis der Unwirksamkeit genannten Studien 1+2 ganz im Gegenteil den Nutzen einer Vitamin-D-Therapie belegen. Die Studie 3 bezieht sich auf Dosierungen, die den Vitamin-D-Spiegel nicht relevant angehoben haben. In der Summe wird die Chance auf eine längst überfällige Gefahren-Aufklärung der Bevölkerung über eine erhöhte Mortalität verpasst. 
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Kriterien für die Anerkennung oder Ablehnung einer Studie über Vitamin D (Originalarbeit)



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2015-02-02

Wenn ein Verdurstender mit einer Tasse Wasser nicht zu retten ist - beweist das die Unwirksamkeit des Wassers? Wir benötigen Kriterien, wie etwa die ausreichende Dosierung, die zur Anerkennung oder zur Ablehnung einer Studie führen.

In einer 2x2 Matrix werden 4 Kriterien entwickelt. Dadurch werden die 2 Dimensionen berücksichtigt, die eine Studie qualifizieren:

  • zum einen die Dimension "diagnostisch-therapeutisch",
  • zum anderen die Dimension "Beginn - Dauer".

Eine Studie muss sowohl in der zeitlichen als auch der sensorisch-motorischen Dimension bestehen können.

Das sind die Gründe, die zur vorschnellen "Ablehnung" des Nutzens von Vitamin D führen:

  1. gelbes Feld: vor der Vitamin-D-Therapie wurde der Vitamin-D-Spiegel gar nicht bestimmt.
  2. graues Feld: Es wurde nirgends der Nachweis erbracht, dass der Vitamin-D-Spiegel unter der Therapie im therapeutischen Bereich war. 
  3. blaues Feld: Nach der Therapie erfolgte keine Dauerbehandlung zum Erhalt des Vitamin-D-Spiegels oder es wurde zu selten gegeben.
  4. weißes Feld: Es erfolgte keine hochdosierte Anfangstherapie (Vitamin-D-Setup), um den Vitamin D-Speicher zu füllen. 
     
  • Unwirksamkeit ist leicht "nachzuweisen", wenn man ein Mittel unterdosiert.
  • Richtig ist stattdessen, die Kontrolle über den Wirkspiegel
  • Warnungen vor "Unwirksamkeit" sind nicht relevant, wenn die Studie ungeeignet war.
  • Der Nutzen eines Stoffes kann dann nachgewiesen werden, wenn genügend viel mit nachweisbarem Wirkspiegel gegeben wurde.
Schwangerschaft und Sonnenschein - 12 Gründe für Sonne und Vitamin D in der Schwangerschaft (Review und Tutorial)



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2013-08-14

Schwangere wollen sich vor allem schützen - so meiden sie nicht nur Zigarretten, Alkohol und Medikamente sondern auch das Sonnenlicht. Ist das berechtigt? Wie wichtig ist Vitamin D für die Schwangere ?

Die Recherche der Literatur beginnt im Jahr 1967 und nennt exemplarisch 12 Arbeiten zum Thema.
Weitere Fragen sind im Anschluss und beziehen sich auf die geeignete Steuerung der Gabe von Vitamin D.

  1. Es werden zunächst 12 gute Gründe veranschaulicht, warum Sonne und Vitamin D in der Schwangerschaft nützen.
  2. Schwangeren fehlt es nachweislich an Sonnenschein, wie Statistiken belegen.
  3. 12 Fragen zur Umsetzung einer Vitamin-D-Kur werden anschaulich erörtert.
  4. Das Fazit spricht für Vitamin D als Gabe für alle Schwangeren.
Vitamin D hat viele gute biologische Wirkungen. Man kann den Vitamin-D-Spiegel messen. Die Sonne versorgt die Menschen. Dieser Nutzen wurde schon im Jahr 1928 in Deutschland propagiert. >Galerie<
Wie Kinder unter einem Vitamin-D-Mangel leiden - die häufigste hormonelle Störung im Kindesalter (Referat)



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2012-06-24
  • Wenn heute Säuglinge und Schulkinder unter Kopfschmerzen, Verstopfung und Beinschmerzen leiden, wird mit allen Mitteln der modernen Medizin nach der Ursache gesucht. 
  • Doch leider wird das hormonelle Vitamin-D-Defizit-Syndrom nicht mehr wahrgenommen. Es ist aus dem Blickfeld der medizinischen Wissenschaft verschwunden, obwohl es so einfach zu behandeln wäre.

Fragen:

  • Epidemiologie
  • Zeichen der Rachitis
  • Bilder von Kindern der Rachitis
  • Bilder von Rachitis-Knochen
  • die Rachitis im Röntgenbild
  • Altersstufe der Rachitis

Antworten:

  • Epidemiologie: der Vitamin-D-Mangel ist weit verbreitet
  • Zeichen der Rachitis gibt es in zahlreichen Organbereichen
  • Bilder von Kindern der Rachitis: deformierte Knochen
  • Bilder von Rachitis-Knochen: deformiert
  • die Rachitis im Röntgenbild: transparente Knochen
  • Altersstufe der Rachitis: Gefahr steigt bis zum Frühling des 2. Lebensjahres

Der Vitamin-D-Mangel im Kindesalter kann bei Kenntnis der Konstellation, der Symptome und Befunde erkannt und behoben werden. 
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Der Vitamin-D-Effekt: Schnelle Besserung der vegetativen Dystonie durch hochdosiertes Vitamin D (Originalarbeit)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2011-4-27
  • Die Diagnose der Vegetativen Dystonie (ICD-Code = F45.9) beinhaltet Symptome, die auf keine organische Ursache zurückgeführt werden können.
  • Oft können Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Kreislaufbeschwerden, Schlafstörungen, Beinschmerzen, Wadenkrämpfe, Muskelzucken, Lidzucken, Kopfschmerzen trotz aufwendiger Diagnostik nicht erklärt werden.
  • Diese Studie prüft die Hypothese, ob die Anhebung des Vitamin D-Spiegels zu einer Besserung führt.
  • 228 Patienten im Alter von 13 bis 87 hatten einen Vitamin-D- Mangel. Sie bekamen eine berechnete Dosis von Vitamin D3, um den Vitamin-D-Spiegel anzuheben.
  • Die Vitamin D Dosis wurde nach einer Formel berechnet, die den anfänglichen Vitamin-D-Spiegel und das Körpergewicht berücksichtigt. Die so ermittelte Normalisierungs-Dosis wurde in mehrere Tagesportionen aufgeteilt (Vitamin-D-Setup-Therapie).
  • Im Anschluss an die Normalisierung wurde eine wöchentliche Erhaltungsdosis gegeben. Die Patienten wurden gebeten, auf einem Fragebogen den persönlichen Eindruck über den Nutzen der Behandlung mit Null bis fünf Sternen zu bewerten.
  •  Innerhalb der ersten 7 Tage werteten 79 % der 228 Patienten positiv. Besonders hohe Bewertungen mit 5 oder 4 Sternen gab es von 45 % der Teilnehmer.

Mit dieser Studie wurde erstmalig der Mangel an Vitamin D als die wahrscheinlichste Ursache der Vegetativen Dystonie bestätigt.
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EHEC und HUS: Vitamin-D-Mangel als Ursache und therapeutischer Ansatzpunkt (Originalarbeit)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt, unter Mitwirkung von Gröber Uwe, Grant William B.

2011-06-01

Was ist die Ursache für die Endemien mit EHEC, die zum HUS führen? EHEC (enterohämorrhagische Escherichia coli) können sich schnell verbreiten und sind nur durch hygienische Maßnahmen zu kontrollieren. Das HUS (hämolytisch-urämische Syndrom) kann durch einen Zerfall der roten Blutkörperchen die Niere verstopfen und auch weitere Organe bis zu deren Ausfall schädigen. Die interessante Frage ist: Warum sind in einer Lebensgemeinschaft, z.B: einer Schulklasse zwar viele befallen, doch nur wenige erkrankt? Hat Vitamin D hier eine Schutzfunktion?

  1. Zunächst wird die Literatur auf Berichte über das körpereigene Antibiotikum-System "Cathelicidin" (C) befragt.
  2. Dann wird geprüft, ob Vitamin D  einen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des C-Systems hat.
  3. Zudem wird untersucht, wie Vitamin-D-Mangel und die C-Produktion korrelieren.
  4. Am Ende stellt sich die Frage, ob Vitamin D erklären kann, warum besonders junge Frauen erkranken?
  1. Das Antibiotikum "C" ist extrem leistungsfähig, Resistenzen sind nicht bekannt.
  2. Unter besseren Vitamin-D-Spiegeln finden sich auch bessere Werte für "C"
  3. Das Antibiotikum "C" versagt am häufigsten dann, wenn es an Vitamin D fehlt.
  4. In der Gruppe junger Frauen gibt es besonders viele, die einen extrem niedrigen Vitamin-D-Spiegel haben, was die Anfälligkeit erklären kann.
Es gibt keinen Widerspruch zur Hypothese, dass bei Vitamin-D-Mangel die HUS-Krise bei EHEC-Befall begünstigt. Einerseits kann Cathelicidin Bakterien töten, andererseits basiert das auf Vitamin D, denn gerade bei der Verbreitungsgruppe "junge Frauen" fehlt es im Frühjahr. Eine Korrektur des Vitamin-D-Spiegels durch die Vitamin-D-Therapie ist Betroffenen und deren Umgebung anzuraten. Die EHEC-Misere ist ein weiterer Grund, eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Vitamin D anzustreben. >zur Galerie<
Eine Schätzung des Überlebensvorteils durch Verbesserung des Vitamin-D-Status in der erwachsenen deutschen Bevölkerung (Meta-Studie)



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Zittermann Armin, von Helden Raimund., Grant W., Kipshoven C, Ringe JD.

2009-11-05

Unzureichender Vitamin-D-Status ist ein weltweites Problem. Es gibt Hinweise darauf, dass Personen mit niedrigem Vitamin-D-Status eine übermäßige Sterblichkeitsrate aufweisen. Wir haben berechnet, inwieweit die jährliche Sterblichkeitsrate in der deutschen Bevölkerung durch die Optimierung des Vitamin-D-Status gesenkt werden kann.

Unsere Berechnungen basieren auf (1) einer jährlichen Mortalitätsrate von 1,34% in der erwachsenen deutschen Bevölkerung gemäß dem Statistischen Jahrbuch, (2) dem tatsächlichen Vitamin-D-Status bei deutschen Erwachsenen mit hohem Mortalitätsrisiko, wie er bei 1.343 Personen von 264 Allgemeinmedizinern in verschiedenen deutschen Regionen ermittelt wurde (DEVID-Studie), und (3) Daten von zwei sehr großen prospektiven Kohorten (Dobnig et al. 2008; Melamed et al. 2008) über die Sterblichkeit bei Personen mit unzureichendem Vitamin-D-Status.

Die mittlere Serumkonzentration von 25-Hydroxyvitamin D in der DEVID-Studienkohorte betrug 16,4 ng/ml. Mehr als 90% der Personen hatten 25-Hydroxyvitamin-D-Konzentrationen unterhalb der Schwelle, die in den beiden oben genannten Studien mit dem geringsten Mortalitätsrisiko verbunden war (28 ng/ml). Nach konservativen Schätzungen können jährlich mindestens 2,2% aller Todesfälle oder 18.300 Leben gerettet werden, wenn 25(OH)D-Konzentrationen von mindestens 30 ng/ml der gesamten erwachsenen deutschen Bevölkerung erreicht werden. Die verfügbaren Daten belegen einen exponentiellen Anstieg der Gesamtmortalität bei unzureichenden 25-Hydroxyvitamin-D-Konzentrationen.

Die Verbesserung des Vitamin-D-Status in einer Bevölkerung mit unzureichendem Vitamin-D-Status könnte eine wirksame Strategie sein, um die jährliche Sterblichkeitsrate zu senken.

An estimate of the survival benefit of improving vitamin D status in the adult german population (Meta-Studie)



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Zittermann A., von Helden R., Grant W., Kipshoven C, Ringe JD.

2009-11-01

Inadequate vitamin D status is a worldwide problem. Evidence is accumulating that individuals with low vitamin D status have excess mortality rates. We calculated to which extent annual mortality rates can be reduced in the German population by optimizing vitamin D status.

Our calculations are based on (1) an annual mortality rate of 1.34% in the adult German population as provided by the Statistical Yearbook, (2) the actual vitamin D status in German adults with a high mortality risk as assessed in 1,343 individuals from 264 general practitioners in different German regions (DEVID study), and (3) data from two very large prospective cohorts (Dobnig et al. 2008; Melamed et al. 2008) about the excess mortality in individuals with inadequate vitamin D status.

Mean serum concentrations of 25-hydroxyvitamin D in the DEVID study cohort were 41 nmol/l (SD: 22 nmol/l). More than 90% of individuals had 25-hydroxyvitamin D concentrations below the threshold that was associated with lowest mortality risk in the two aforementioned trials (75 nmol/l). According to conservative estimations, at least 2.2% of all deaths or 18,300 lives annually can be saved by achieving 25(OH)D concentrations of at least 75 nmol/l in the entire adult German population. Available data provide evidence for an exponential increase in total mortality with deficient 25-hydroxyvitamin D concentrations.

Improving vitamin D status in a population with inadequate vitamin D status might be an effective strategy to reduce annual mortality rates.