Sind Ärzte verpflichtet, sich um Vitamin D zu kümmern?


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"Vitamin D und der §1 der ärztlichen Berufsordnung"
 




Der Mangel an Vitamin D in der Bevölkerung wirft immer wieder Fragen auf:

  1. Dürfen Ärztinnen und Ärzte sich um den Vitamin-D-Mangel kümmern?
  2. Sind sie dazu verpflichtet?
  3. Spielt es eine Rolle, dass sie kein ausreichendes Budget für Diagnostik und Therapie haben?
  4. Dürfen Ärzte mit dem Thema Vitamin-D-Mangel an die Öffentlichkeit gehen?

Das Selbstverständnis des ärztlichen Berufes wird in der Berufsordnung definiert:

Dort heißt es im Paragraph 1, Absatz 1:

"§1 Ärztliche Aufgaben
(1) Ärztinnen und Ärzte dienen der Gesundheit des einzelnen Menschen und der Bevölkerung."

Daraus lassen sich die Antworten ableiten:
  1. Vitamin-D-Mangel: Der Gesundheit dienen, bedeutet auch, sich mit der Versorgung durch Nährstoffe zu befassen.
  2. Verpflichtung: Die Berufsordnung ist verpflichtend, Abweichungen werden durch das Berufsgericht geprüft.
  3. Budgets: Die Gesundheit der Bevölkerung darf durch Sparmaßnahmen nicht beschädigt werden.
  4. Öffentlichkeit: Der Dienst an der "Gesundheit des einzelnen Menschen und der Bevölkerung" ist öffentlich.

Ausflüchte

Regelmäßig hört man aus ärztlichen Kreisen den Gedanken: 
  1. Ein Vitamin-D-Mangel ist zwar nachweisbar, jedoch sei Vitamin-D-Mangel immer nur die Folge der Krankheiten.
  2. Der Vitamin-D-Mangel sei grundsätzlich keine Ursache von Krankheiten.
  3. Wer einen Vitamin-D-Mangel habe, sei selbst schuld.
  4. Die Einnahme von Vitamin D hätte sich immer wieder als nutzlos oder gefährlich herausgestellt.

Diese 4 Einwände gegen Vitamin D kann jeder selbst überprüfen


1. These:  "Alles ist nur die Folge der unterschiedlichen Patienten-Krankheiten."

Wenn Flugzeuge eines speziellen Typs immer wieder abstürzen (Boeing 737 MAX) und zugleich eine fehlerhafte Software gefunden wird, dann...
  • ... wäre es lächerlich zu behaupten, dass durch den Absturz die Software verändert worden ist.
  • Man würde seitens der Aufsicht sofort jeden Start verbieten..
  • Man würde zudem eine Nachbesserung erzwingen.
  • Niemand würde mehr in das Flugzeug einsteigen, bevor der echte Risikofaktor gefunden und beseitig ist..

2. These: "Vitamin-D-Mangel ist grundsätzlich keine Ursache, sondern grundsätzlich nur die Folge von Krankheiten."

Wenn Vitamin-D-Mangel völlig irrelevant wäre, dann dürfte es keinen einzigen Bericht geben, bei dem die Einnahme hilft. 
3. These:  "Die Patienten sind selbst schuld am Vitamin-D-Mangel."

Ein gern benutztes Erklärungsmodell für schlechte Ergebnisse in der Medizin ist es, die Erkrankungen auf den Patienten abzuschieben. Eine sogenannte Abstellgleis-Diagnose. Indirekt wird dem Patienten die Schuld gegeben: Nicht die Versorgung mit Vitamin D ist schlecht, sondern der Patient selbst habe sich nicht genug bemüht. Folgenden Aussagen sind hier sehr beliebt: 
  • "Sie sind psychisch überlastet"
  • "Es ist der mangelnde Schlaf, der Sie krank gemacht hat.
  • "Sie haben zuviel Stress im Beruf"
  • "Es liegt an ihren Hormonen, die sind im Ungleichgewicht"
Dem steht entgegen, dass all diese Faktoren irrelevant werden, wenn der Vitamin-D-Spiegel gezielt auf ein gesundes Niveau gehoben wird.
Die Vitamin-D-Therapie belegt, dass unbeachtet von STress, Übergewicht und Lebensalter anhaltende Beschwerden gelindert oder geheilt werden können.

4. These:  "Vitamin D ist nutzlos und gefährlich"

Sicherlich gibt es eine permanente Konkurrenz zwischen einer Versorgung mit Nährstoffen und der Gabe von patentierten Arzneimitteln. Seit Hippokrates gilt es jedoch, die einfachen und naheliegenden Methoden der Lebensführung und Nährstoffversorgung den Vortritt zulassen. (Vorfahrt für Natur) Dies wird gerne ausgeblendet. Die kommerziellen Interessen der ausgedehnten Arzneimittelanwendung hat zu diesen Fehlentwicklungen geführt:
  • Der Verkauf von Nährstoffen wird immer wieder als Geldgier dargestellt, obwohl er nicht 1 % des Pharmamarktes ausmacht.
  • Es werden unterdosierte Studien finanziert, um die Nutzlosigkeit zu belegen.
  • Es werden Studien zur Veröffentlichung angenommen, die nicht einmal den Vitamin-D-Spiegel vorher und nachher messen.
  • Es werden Vogelscheuchen-Beiträge in auflagenstarken Medien eingeschleust, um die schädliche Unterversorgung zu zementieren.
Die Beispiele dazu sind belegt:
www.VitaminDMobbing.de - wiederkehrende falsche Behauptungen.
www.VitaminDService.de/vogelscheuche - fehlerhafte Studien werden referiert, um eine nötige Versorung zu blockieren.

Ein Stoff kann in einem Wirkspiegel nicht für alle Menschen "nutzlos" und gleichzeitig "gefährlich" sein.
"Die Dosis macht das Gift"
  • Es gibt den Bereich des Mangels, der praktisch bei allen Menschen kurz- oder langfristige Schäden bewirkt: unter 20 ng/ml.
  • Es gibt den Bereich der 1000 Vorteile von 20 - 100 ng/ml
  • Es gibt den Bereich der Forschung von 100 bis 200 ng/ml, in dem bislang Nutzen und Probleme erkundet werden.
  • Es gibt den Bereich von 200 bis 1000 ng/ml, in dem es zu Störungen kommen kann.
Der Nutzen ist für den Bereich unter 100 ng/ml belegt. Die Gefahren sind irgendwo im Bereich darüber, nicht jedoch bei einer normalen Versorgung.
Die Abgrenzung der Aussagen wird hier in Form einer Wette vorgestellt: www.vitaminDWette.de


Paragraph 1 der ärztlichen Berufsordnung unterstützt den www.VitaminDService.de

  • Bemühungen um die Gesundheit der Bevölkerung ist eine ärztliche Aufgabe.
  • Die Beendigung des Vitamin-D-Mangels ist eine einfache und preiswerte Option.
  • Es dient der Gesundheit der Bevölkerung.
  • Alle Ärzte sind aufgerufen, sich an dieser einfachen Aufgabe zu beteiligen.
 


Quelle:

Dies ist die wissenschaftliche Quelle für die nachgewiesene Verknüpfung von Mortalität und Vitamin-D-Mangel in Deutschland:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=21572875
Autoren: Zittermann A, von Helden R, Grant W, Kipshoven C, Ringe JD. 
Titel: An estimate of the survival benefit of improving vitamin D status in the adult german population.
freier Zugang: Dermatoendocrinol. 2009 Nov;1(6):300-6. doi: 10.4161/derm.1.6.10970. PubMed PMID:21572875 PubMed Central PMCID: PMC3092570

Download: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3092570/




 

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