Ich habe Vitamin D genommen und anschließend ging es mir mies...


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Mein Vitamin-D-Spiegel ist hoch- mein Arzt sagt, ich sei jetzt vergiftet!

Wegen der wiederkehrenden Frage von 2019 blenden wir den Beitrag aktuell erneut ein.

"Habe ich eine Vitamin D-Vergiftung?"

Lag es tatsächlich am Vitamin D, dass es Ihnen "mies" ging?

Wenn tausende Menschen jeden Tag Vitamin D supplementieren, denn gibt es natürlich auch jemanden, dem es aus anderen Gründen zufällig "mies" geht. Die Gründe hierfür können ganz unterschiedlicher Art sein.
  • Es kann sein, dass die Einnahme von Vitamin D zeitgleich auf einen Infekt trifft, der ihrem Körper Probleme bereitet.
  • Eine innere Krankheit kann eine weitere Ursache sein.
  • Die zeitgleiche Einnahme eines neuen Medikamentes sollte immer bedacht werden.
  • Die regelmäßige Magnesiumzufuhr ist wichtig, denn ein Magnesiummangel kann unterschiedliche Symptome auslösen, die zu Beschwerden führen können.
  • Seelische Probleme oder Dauerstress können als Auslöser in Frage kommen.
  • Auch ein gestörter Schlafrhytmus, Schlafstörungen z.B. fehlende Tiefschlafphase können Gründe sein
  • Zusatzstoffe oder Hilfsstoffe aus dem VD-Präparat werden nicht vertragen, z. Bsp. Erdnussöl, Soja oder Lanolinreste aus der VD-Herstellung


Wie lässt sich die Vergiftung durch Vitamin D beweisen?

Eine Schädigung durch Vitamin D wird bewiesen, wenn 2 (!) Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind.

1.) Das Calcium im Serum steigt über 3,0 mmol/l  - kleine Erhöhungen bis 2,90 kommen als Ursache nicht in Frage. Menschen mit diesen Werten haben keine Symptome oder Störungen.

und 

2.) Der Vitamin-D-Spiegel steigt auf mehr als 150 ng/ml.

und

3) (ohne Abbldung):  Wir sehen, dass der Wert für das ACC (Angiotensin-Converting Enzyme im Serum). nicht erhöht ist. Ein hoher Wert von ACC geht oft mit einer Aktivierung des Vitamin D einher und führt zu einem hohen Kalzium. Das Enzym  (ACE) spricht für einen Prozess, bei dem es zur Freisetzung von Calcium kommen kann.

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Und-Verknüpfung:
 1) Und  2) und 3)  = Vergiftung (Intoxikation)

Fallunterscheidung:

Ein Prozeß, der das Calcium in die Höhe treibt, sollte im Vorfeld ausgeschlossen werden: Serum-ACE nicht erhöht.
Dann gilt:
  • Wenn nur das Calcium hoch ist, der Vitamin-D-Spiegel aber nicht, dann ist es eine Calcium-produzierende Krankheit, die man ärztlich untersuchen lassen sollte.
  • Es kann auch ein extrem seltener Gendefekt sein, der den Calcium- Stoffwechsel betrifft.
  • Wenn nur der Vitamin-D-Spiegel hoch ist, nicht jedoch das Calcium, dann ist es nur eine harmlose Erhöhung des Vitamin-D-Spiegels.
  • Erst wenn beides, der Vitamin-D-Spiegel und das Calcium hoch ist, dann besteht eine Vitamin D-Vergiftung.
Um zu prüfen, ob der Vitamin-D-Spiegel zu hoch sein kann, gibt es den Vitamin-D-Simulator 
Hier kann man prüfen, ob der Vitamin-D-Spiegel plausibel über 150 ng/ml angestiegen sein kann.
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WARUM - der ganze Aufwand?

Warum sollte man Vitamin D einnehmen, auch wenn es  bei einer extemen Dosis zu vorübergehenden Problemen kommen kann.
Dazu muss man allerdings viele Monate 100 000 E pro Tag nehmen. 
Genaues sagt der Vitamin-D-Simulator 
Hier sagen unsere Besucher, warum sie Vitamin D  nehmen: Vitamin-D-Warum 

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Der Mangel ist die reale Gefahr, nicht die Intoxikation:
Jedes Jahr 18 000 Todesfälle durch Vitamin-D-Mangel 

  • Der wissenschaftliche Grund, warum man Vitamin D nehmen sollte ist hier zu finden:
  • In der Geamtbetrachtung sterben jährlich in Deutschland 18 000 Menschen durch einen Vitamin-D-Mangel.
  • Der Vitamin-D-Mangel verbirgt sich hinter dem angeblichen "Schicksal" von Krebs, Diabetes und Autoimmunerkrankungen. 
Dies ist die wissenschaftliche Quelle für die nachgewiesene signifikante Verknüpfung von Mortalität und Vitamin-D-Spiegel in Deutschland:
  • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=21572875
  • Autoren: Zittermann A, von Helden R, Grant W, Kipshoven C, Ringe JD. 
  • Titel: An estimate of the survival benefit of improving vitamin D status in the adult german population.
  • freier Zugang: Dermatoendocrinol. 2009 Nov;1(6):300-6. doi: 10.4161/derm.1.6.10970. PubMed PMID:21572875 PubMed Central PMCID: PMC3092570
  • Download: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3092570/





 

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