STERN: Stiftung Warentest warnt vor Vitamin D-Pillen - warum sie nicht für jeden sinnvoll sind

1) Stichwort: „Winter“ - die Illusion der Naturversorgung

Nur in der Herbst- und Winterzeit gerät sie ins Stocken. Für diese "schlechte" Zeit sorgt der Körper vor und speichert Vitamin D. Im Winter kann er dann von diesem Vorrat zehren.

2) Stichwort: „Niere“ - deplatzierte Warnungen

Eine Überdosierung mit Vitamin D kann sogar Schaden anrichten. Wer täglich große Mengen Vitamin D einnehme, riskiere Vergiftungserscheinungen bis hin zu Nierenversagen.

3) Stichwort: „Arzt“ -Angebliches Monopol

"Die Einnahme von Vitamin D sollte immer mit dem Hausarzt besprochen werden." Bestimmte Risikogruppen - etwa Babys oder ältere Menschen - sind anfälliger für einen Mangel. Aber auch bei diesen Personengruppen sollte die Vitamin D-Zufuhr stets mit einem Arzt abgesprochen werden. 

4) Stichwort: „1000“ „800“ - falsche Empfehlungen

Problematisch sind demnach Dosen ab 100 Mikrogramm, was 4000 I.E. (Internationalen Einheiten) entspreche. (ANM.d. RED.: Diese Aussage ist auch trotz der erhöhten Zahlenangabe unrichtig. Wer statt 60 kg 120 kg wiegt, der braucht auch doppelt so viel.)

Notizen vom VitaminDservice

"Die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten kann nach derzeitiger Erkenntnis weder Krebs noch Diabetes oder Herz-Kreislauf-Leiden vorbeugen." "Gesunden, aktiven Erwachsenen bringen Vitamin-D-Pillen nichts" - Dagegen spricht diese  Quelle: PMID:21572875

Zum irreführenden Beitrag

https://mobil.stern.de/gesundheit/stiftung-warentest-warnt-vor-vitamin-d-pillen---warum-sie-sogar-schaden-koennen-7875970.html

Link zur Gegendarstellung

https://www.vitamindservice.de/Stern-und-Stiftung-Warentest


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