Ist Palliativmedizin immer eine segensreiche Angelegenheit?

1) Kollektiver Irrglaube

1) Glauben Sie das?​​

  • ILLUSION: "Palliativmedizin ist wünschenswerte Wellness für alle tödlich erkrankte Menschen."
  • ILLUSION: "Man kann vertrauensvoll jeder Institutionen in diesem Bereich eine Unterschrift erteilen."
  • ILLUSION: "Man wird dort bestrebt sein, jeden Wunsch des Kranken und seiner Angehörigen zu erfüllen."
  • ILLUSION: "Es gibt keine Alternative zur Palliativmedizin."

2) Anzweifeln & Nachprüfen

2) Fragen Sie kritisch:​

  • Ist Palliativmedizin immer segensreich?
  • Gibt es in diesem Bereich der Medizin nur Licht -  und niemals Schatten?
  • Paßt dieser Schuh jedem Kranken?
  • Gibt es Konstellationen, in denen man nachher die Aufnahme in die Palliativmedizin bereut?

3) Krank durch alte Denkfehler

3) Denkfehler und die Folgen:

  • Wer bei einem hohen Pflegebedarf auf eine palliativmedizinische Station geht, der ist oft schneller tot, als die Krankheit es vorgegeben hätte.
  • Was ein Patient benötigt, das wird in einer Akte "festgehalten". Papier ist geduldig.
  • Angehörige, denen dieser rigorose Stil einer sedierenden Medikation nicht gefällt, werden als "uneinsichtig" abqualifiziert.
  • Das "Totschlag"- Argument gegen jede Kritik an einer Palliativ Station: "Die Angehörigen waren unfähig sich mit dem Sterbeprozeß abzufinden. Wir als professionelle Kräfte haben erkannt, dass hier eine Sedierung nötig war." 

Diese Gefahr ist besonders groß bei sprachgestörten Patienten, die nicht zwangsläufig Schmerzmittel benötigen:
Schlaganfall, Hirntumoren, ALS, Leukämie

4) Heilsames Update

4) erfolgreiches Umdenken:​

  • Es gibt verbürgte Fälle, in denen mit einem Übermaß an Medikamenten das Ende eines Menschen gezielt herbeigeführt wurde, obwohl der Patient gar keine Beschwerden geklagt hatte.
  • Während die ambulante Palliativmedizin (durch den Hausarzt) den Auftag zur Begleitung wieder pausieren kann, ist die stationäre unter zeitlichem "Erfolgsdruck".
  • Eine Krankenhaus-Pallativ-Station hat mit der Aufnahme eines "Palliativ-Patienten" eine begrenzte Liegedauer, z.B. 2 Wochen
  • Besser ambulant: In der ambulanten (hausärztlichen) Palliativmedizin gibt es keinen bürokratischen Druck durch die Liegedauer - Statistik.

Links & Literatur

  • Die ärztliche Empfehlung: "Jetzt zur Palliativ-Medizin!" - bedeutet keineswegs, dass immer der Wunsch des Patienten Vorrang hat.
  • Das Problem: Die betäubende Medizin wird im Einzelfall ohne Notwendigkeit gegeben.
  • Im Nachhinein kann nie widerlegt werden, dass die "dokumentierten Beschwerden" nur eine Erfindung des Personals waren.
  • Patienten mit verminderter Sprachfähigkeit sind besonders gefährdet.

Datum

2019-09-08


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