Die Wissenschaft schielt - es gibt zwei Pandemien: Coronavirus und Vitamin-D-Mangel

Dr. med. Raimund von Helden, Verbraucherberatung VitaminDelta, 57368 Lennestadt REFERAT: ""Wissenschaftlicher Strabismus" oder zwei verwandte Pandemien: COVID-19 & Vitamin D-Mangel"

2020-05-13

1) Fragestellung

  • Kann Vitamin D dabei helfen, die galoppierende Ausbreitung des Schadens durch die Coronavirus-Pandemie zu stoppen?
  • Der Artikel im Journal von Cambridge.org wurde von einem internationalten Team von Wissenschaftlern verfasst.
  • "Scientific Strabismus" - das heißt - schielende Wissenschaft.
  • Der Beitrag will die Fehlsichtigkeit korrigieren.

2) Methode

Übersichtsarbeit

3) Ergebnisse

  1. Die WHO kündigte den Ausbruch der neuartigen Coronavirus-Krankheit (COVID-19) als globale Pandemie an.
  2. Die Verteilung der Ausbrüche in der Gemeinschaft zeigt saisonale Muster entlang bestimmter Breitengrade, Temperaturen und Luftfeuchtigkeit, d. H.
  3. Ähnlich dem Verhalten saisonaler Infektionen der viralen Atemwege. COVID-19 zeigt eine signifikante Ausbreitung in Ländern mittlerer nördlicher Breite mit einer Durchschnittstemperatur von 5 bis 11 ° C und niedriger Luftfeuchtigkeit.
  4. Vitamin-D-Mangel wurde auch als Pandemie beschrieben, insbesondere in Europa.

4) Folgerungen

  1. Dementsprechend möchten wir auf den möglichen Zusammenhang zwischen schwerem Vitamin-D-Mangel und Mortalität im Zusammenhang mit COVID-19 hinweisen.
  2. Aufgrund seiner seltenen Nebenwirkungen und seiner relativ breiten Sicherheit könnte eine prophylaktische Vitamin-D-Supplementierung helfen.
  3. Das gilt auch für eine Lebensmittelanreicherung mit Vitamin D.
  4. Vernünftigerweise kann diese sehr unkomplizierte Therapie für diese beiden weltweiten Probleme der öffentlichen Gesundheit dienen.

Quellenangaben

weitere Fakten aus der Originalarbeit:

  1. Unabhängig von Alter, ethnischer Zugehörigkeit und Breitengrad; Jüngste Daten zeigten, dass 40% der Europäer einen Vitamin-D-Mangel (25 (OH) D-Spiegel <50 nmol / l) und 13% einen schweren Mangel (25 (OH) D <30 nmol / l) aufweisen.
  2. Eine quadratische Beziehung wurde gefunden zwischen der Prävalenz des Vitamin-D-Mangels in den am häufigsten betroffenen Ländern durch COVID-19 und den Breiten.
  3. Vitamin-D-Mangel ist in den subtropischen Ländern und Ländern mittlerer Breite häufiger als in den tropischen Ländern und Ländern hoher Breiten.
  4. Die am häufigsten betroffenen Länder mit schwerem Vitamin-D-Mangel sind die subtropischen Bereiche
  5. (Saudi-Arabien; 46%, Katar; 46%, Iran; 33,4%, Chile; 26,4%)
  6. und die mittleren Breiten (Frankreich; 27,3%, Portugal; 21,2% und Österreich) ; 19,3%).
  7. In einigen Ländern mit hohen Breitengraden (z. B. Norwegen, Finnland, Schweden, Dänemark und den Niederlanden) wurde ein schwerer Vitamin-D-Mangel fast nie ( 0%) festgestellt.

Erläuterung: Menschen in heißen Ländern schützen sich konsequent vor jedem Sonnenstrahl. In Skandinavien ist die Einnahme von Vitamin D und das Sonnenbaden der Normalfall.

Quelle der Originalarbeit:
‘Scientific Strabismus’ or Two Related Pandemics: COVID-19 & Vitamin D Deficiency
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32393401
oder
DOI
10.1017/S0007114520001749

The British Journal of Nutrition is published by Cambridge University Press on behalf of The Nutrition Society

Suche nach ähnlichen Arbeiten:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=vitamin+d+covid&sort=date

weitere Literatur:
Evidence that Vitamin D Supplementation Could Reduce Risk of Influenza and COVID-19 Infections and Deaths.
Grant WB, Lahore H, McDonnell SL, Baggerly CA, French CB, Aliano JL, Bhattoa HP.
Nutrients. 2020 Apr 2;12(4):E988. doi: 10.3390/nu12040988.
PMID: 32252338 Review.

Clinical utility of vitamin d testing: an evidence-based analysis.
Medical Advisory Secretariat.
Ont Health Technol Assess Ser. 2010;10(2):1-93. Epub 2010 Feb 1.
PMID: 23074397 Free PMC article.

Features, Evaluation and Treatment Coronavirus (COVID-19).
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PMID: 32150360 Free Books & Documents. Review.

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PMID: 11996918
 




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