Ich habe eine sehr empfindliche Haut. Darf ich Vitamin D nehmen?


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Ja, Vitamin D ist das ideale regulierende Hormon für die Haut. Das wird durch diesen Fallbericht schnell klar:

1. Fallbericht: Chronisches Ekzem:

Ein Kind von 12 Jahren litt schon seit Jahren an einem juckendes Ekzem am Unterschenkel. Verschiedene Ärzte hatten ihr Cortison-haltige Cremes gegeben. Ein Erfolg war jedoch nicht eingetreten.

Erst auf die Anwendung von Vitamin D reagierte die Haut des Kindes. Innerhalb von einer Woche war das Bein abgeheilt: „Gesund in sieben Tagen“ - Zum einen wurde mit der Einnahme von hochdosiertem Vitamin D gemäß Vitamin-D-Rechner ( www.vitaminDrechner.de ) der chronische Vitamin-D-Mangel beendet. Zum anderen wurde zusätzlich zur bisherigen Gabe von Cortisoncreme zur örtlichen Behandlung ebenfalls Vitamin D verwendet und zwar die aktive Form des Vitamin D (Calcipotriol) und dazu aufgetropftes Vitamin D 3 im Wechsel. 

Ja, Vitamin D kann man auch direkt auf die Haut geben. Die nebenwirkungsfreie, biologische Wirksamkeit von Vitamin D3 gilt ganz besonders für das direkte Aufbringen auf die Haut. Wir kennen die direkte Gabe auf die Haut von den Schwester-Substanzen aus der Familie der Steroide: Cortison-Creme, Hormon-Pflaster, Testosteron-Pflaster. 

Warum sollte es ausgerechnet bei dem Hormon Vitamin D, das der Körper in der Haut selber erzeugt keine Wirkung auf die Haut geben? Erstaunlich ist nicht die Wirkung von Vitamin D auf die Haut, sondern das Desinteresse der Industrie an der Bereitstellung von Vitamin-D-Präparaten für die Anwendung auf der Haut. Das muss jedoch kein Problem sein, denn man kann die vorhandenen Öl-Kapseln oder ölhaltigen Tropflösungen auf die Haut geben.

2. Fallbericht: Baby-Schnupfen

Eine Mutter berichtete, dass ihr 6-monatiges Baby durch einen ständigen Schnupfen keine Luft durch die Nase bekäme. Das ist immer besonders schlimm, weil das Baby beim Saugen über die Nase atmen muss. Über viele Wochen hinweg hatte sie sich schon mit den verschiedensten Schnupfenmitteln herumgeplagt, um das Kind zu ernähren. Nach der Anwendung von Vitamin-D3-Öl (Vigantol ® ) direkt mehrfach täglich in die Nase war das Problem beendet.

Wie funktioniert Vitamin D gegen Allergie und Entzündung?

Vitamin D erreicht im gereizten Gewebe die Abwehrzellen vom Typ der Monozyten. Diese können Vitamin D autonom in die aktive Form des Vitamin D verwandeln. Die Monozyten sind also unabhängig vom bekannten Parathormon-System, mit dem das aktive Vitamin D der Blutbahn reguliert wird. In den Zellkernen der Schleimhaut wartet bereits der leere Vitamin-D-Rezeptor. Das aktive Vitamin D legt sich in den Zellkern-Rezeptor. 

Dadurch wird die überschießende allergische Aktivität heruntergebremst. Aus einer allergischen Schwellung wird eine funktionierende Schleimhaut. Gleichzeitig wird über das Vitamin D das Cathelicidin-System der Abwehr von Bakterien in Gang gesetzt. Während Cortison die Abwehr von Bakterien und Viren hemmt, hat Vitamin D hier segensreiche Kraft. Cathelicidin - das ist das Antibiotikum, das der Körper selbst herstellen kann. Die Voraussetzung dafür ist Vitamin D. 

Das antiallergische und antibakterielle Wirkprinzip des Vitamin D ist ideal zur natürlichen Behandlung aller chronisch entzündlichen Krankheiten.

Cortison steht derzeit leider im Vordergrund der medizinischen Anwendung, weil es immer eine gewisse Wirkung hat, ganz egal wie sehr man das Molekül im Chemie-Labor verändert. Das ist der traditionelle Einstieg für kommerzielle Interessen, weil mit der "Erfindung" eines neuen Stoffes kann ein Patent beantragt werden.

Vitamin D hingegen funktioniert nicht mehr wenn man es chemisch veändert. Der Körper kann mit einem falschen Vitamin D nichts anfangen, die Umwandlung wird vom Körper bestreikt, die Enzyme nehmen es nicht an. Das ist die große Enttäuschung der Industrie beim Vitamin D3 - es sind keine Patentrechte durch chemische Veränderung möglich.

Es liegt an jedem Einzelnen diese biochemischen Grundlagen zu verstehen und dem Körper die biologische Form zukommen zu lassen, als auf synthetische Cortison-Präparate zu vertrauen, die durch eine hohe Gewinnspanne im medizinischen System fest verankert sind.

 


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