Warum kommt es bei Rachitis-Fällen immer zum Justizirrtum mit Kindesentzug durch das Jugendamt ?


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Ich habe schon so viele Fälle erlebt, in denen unschuldigen Eltern ihr neugeborenes Baby weggenommen wurde. Zahlreiche Akten darüber stehen in meinem Schrank.

Hier mein Bericht über die schmerzende Wunde am Körper des Rechtsstaates.

Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt



1) Schockierend, aber wahr: Justizirrtum

Ein Szenario das sich täglich in Deutschland wiederholt: Kindesentzug durch Justizirrtum

Eltern stellen bei ihrem Baby nach der Geburt eine Schwäche in Arm oder Bein fest.
Sie gehen zu den Ärzten, die nichts finden und die Eltern beruhigen wollen.
Die Eltern erzwingen eine Röntgen-Diagnostik.  Das Ergebnis: multiple Knochenbrüche.
Das Kind wird den Eltern durch das Jugendamt entzogen, "um weiteren Schaden vom Kind abzuwenden."

Die Eltern haben kein Sorgerecht mehr und können somit das Baby nicht mehr bei anderen Ärzten vorstellen.
Sie kommen nicht an die Röntgenaufnahmen, denn alle verweigern die Herausgabe aus Angst.
Eine alternative medizinische Diagnostik wird durch alle Institutionen verhindert.
Die Gutachter haben lediglich die Röntgenbilder der Frakturen und sehen darin den Beweis einer Kindesmisshandlung.

Die Gutachter vermeiden den Kontakt mit den Eltern.
Es wird keine Anklage gegen die Eltern erhoben, folglich können sie sich auch nicht verteidigen.
Es gibt keine Labordiagnostik, mit denen eine Knochenbrüchigkeit bewiesen werden könnte.
Richter, Gutachter und Jugendamt verbünden sich in ihrer Angst, dass ihnen der Fall um die Ohren fliegt.

Diese Institutionen, die eigentlich zur Unbefangenheit aufgerufen sind, haben alle gemeinsam ein "Hexenurteil" gesprochen.
Im weiteren Verlauf wird alles dafür getan, dieses Fehlurteil am Leben zu halten.

Dazu nun eine paar hintergründige Gedanken über die wiederkehrenden Fehler der Gutachter: 


2) Was Gutachter immer wieder falsch machen:


Die vielen Gutachten über Rachitis-Kinder leiden an einer falschen Perspektive:

Wahrscheinlichkeit - das ist der Irrweg des Vorurteils!

Als sei es eine Entscheidungssituation des medizinischen Alltags, versucht der Gutachter, das Szenario zu erkennen, dem die größte Wahrscheinlichkeit zukommt. Der Gutachter hat die Erfahrung gemacht, dass es Eltern gibt, die ihre Kinder mißhandeln und ihnen sogar die Knochen brechen. Aus dieser trüben Lebenserfahrung glaubt der Gutachter also auch in einem neuen Fall an eine Mißhandlung.

Kann es eine Ausnahme sein? - der Weg des Rechtsstaates.

Dem entgegengesetzt handelt es sich vor Gericht um ein ganz anderes Konzept, bei dem es nicht darum geht, Wahrscheinlichkeiten zu erarbeiten wie im Klinik-Alltag. Vielmehr kommt es auf die Frage an, ob es sich im Einzelfall um eine Ausnahmesituation handeln kann. Jegliche Einschätzung aus der jahrzehntelangen klinischen Erfahrung heraus muss also hinterfragt werden, ob sie nicht nur im Normalfall, sondern darüber hinaus auch zu 99,99% zutrifft.

Argumente für eine Ausnahme - die sachliche Analytik:

Gegen eine solch pauschale Einordnung einer Fraktur als Mißhandlung sprechen solche Besonderheiten:
(1) eine belastete Schwangerschaft,
(2) die fehlende biochemische Laboranalyse der Nährstoffe und
(3) die atypische Situation der Frakturen ohne Gewebeverletzung, Striemen und Blutergüsse.
(4) ein seelisch unauffälliges Kind, das die Eltern nicht scheut.

Beweislast vor Gericht - oft verschläft der Richter die Umkehr der Beweislast im Gutachten

Nicht die Familie, der das Kind genommen wurde, muss in faktischer Sippenhaft "ihre Unschuld beweisen." Das wäre eine Umkehr der Beweislast. Vielmehr muß der Gutachter durch normale Laborbefunde vom Zeitpunkt der Frakturen den anzunehmenden Nährstoffmangel (Vitamin D, K, C, Magnesium aus dem Vollblut) widerlegen.

Wenn solche Befunde der normalen Versorgung mit Vitamin D, Vitamin K und Vitamin C nicht nachgereicht werden können, so ist die Fraktur ohne Gewalt im Bereich des Möglichen. Dann gilt bis zum Beweis des Gegenteils die Erkenntnis der publizierten medizinischen Wissenschaft, dass Frakturen bei Neugeborenen spontan zu Unrecht als Mißhandlungen fehlgedeutet werden.

  • Der situativ angeordnete plötzliche Kindesentzug bedeutet keineswegs, dass eine Umkehr der Beweislast eingetreten ist:
  • "Wir haben Ihr Kind in eine Pflegefamilie gegeben. Da kommen Sie nie wieder heraus!"
  • Die Unschuld der Eltern und eine gewaltfreie Entstehung der Frakturen ist bis zum Beweis des Gegenteils anzunehmen.
  • Die Beweislast für ein Verbrechen mit gerechtfertigtem Kindesentzug liegt bei den Anklägern.

3. Wie kommt man da wieder raus?

FRAGE:

Was rät man diesen Eltern, die in die Mühlen einer ungerechten Justiz geraten?

ANTWORT:

  • Bei der Diagnose der Kindesmißhandlung handelt es sich um eine Fehldiagnose mit weitreichenden Folgen.
  • Weil die vom Gericht bestellten Gutachter regelmäßig versagen, muss man selbst aktiv werden:
  • Option 1: Selbstanklage vor Gericht mit der sicheren Chance auf einen Freispruch.
  • Option 2: Anklage gegen die Ärzte wegen Kunstfehler beim Schiedsgericht der zuständigen Ärztekammer. Ein solches Verfahren ist kostenfrei. Die Kommission aus den Vertretern der 3 Parteien (Patient, Arzt, Versicherung) erarbeitet einen Schiedsspruch der entweder "schuldig" oder "unschuldig" lautet. Gleichzeitig wird eine Entschädigungssumme vorgeschlagen. Wenn man das Ergebnis ablehnt, kann man immer noch vor Gericht gehen. Ein Rechtsanwalt ist nicht nötig.
Zumindest kann man über den Vorwurf der falschen Diagnose eine Klärung herbeiführen. Die lange Bearbeitungsdauer der Gerichte wird dann zu Gunsten einer schnellen Diagnostik verkürzt.

 

4. Wie vermeidet man solche Probleme?

  • Jede Frau sollte in der Schwangerschaft ihr Baby vor Rachitis schützen, die schon im Mutterleib beginnen kann
  • Der Vitamin-D-Spiegel der Schwangern sollte auf ein  Afrika-Niveau steigen - so wie Vitamin-D-Spiegel bei Schwangeren in Afrika
  • Sie sollte ihren Vitamin-D-Spiegel kennen und im www.VitaminDsimulator.de verfolgen
  • Der Vitamin-D-Spiegel  beim Baby wird vom www.VitaminDsimulator.de angezeigt und gibt Sicherheit: Video: https://www.vitamindservice.de/vitaminDbaby
Diese Online-Option habe ich entwickelt, weil ich schon zu viele Kinder mit Rachitis gesehen habe, die ihren Eltern zu Unrecht entzogen wurden.

Mehr über das traurige Schicksal von Babys ohne Vitamin D: 
www.VitaminDservice.de/justizopfer

Mehr über Schwangerschaft und Sonne: Dürfen Schwangere in die Sonne?
https://www.vitamindservice.de/schwanger
 

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