Sonja (9) überwindet ihre extreme Migräne - mit einem Vitamin-D-Spiegel von 60 ng/ml

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Migräne: erfolgreiche Therapie mit Vitamin D 
Befreiung aus der Dunkelheit durch die Kraft des Sonnenlichts

STICHWORTE, SYMPTOME VITAMIN-D-MANGEL:  

Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Taubheitsgefühle, Migräne mit Aura, Sehausfällen, Sehstörungen, HWS-Blockaden, Lichtempfindlichkeit, orientierungslos, verwirrt, Wachstumsschmerzen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Meningitis, Muskelschmerzen

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1. Erste Steine auf dem Weg:  Immer mal wieder Kopfschmerzen:
Schon im Alter von 9 Jahren hatte Sonja des öfteren Kreislaufprobleme. Hinzu kamen starke Kopfschmerzen verbunden mit Übelkeit und Erbrechen. Diese Kopfschmerzattacken nahmen von Mal zu Mal stärkere Ausmaße an und traten wiederholt in immer kürzer werdenden Abständen auf. Wir wussten es war Migräne. Der Gesundheitszustand von Sonja ging rapide bergab. Diese Migräneanfälle waren begleitet von Sehausfällen und Taubheitsgefühlen, eine Migräne mit Aura. Nach zwei sehr heftigen Anfällen konsultierte ich mit Sonja einen Arzt. Seine Diagnose: Migräne auf Grund von HWS Blockaden.  Es gab krankengymnastische Verordnungen: ein Hoffnungsschimmer. Die Freude währte nicht lange, die gesundheitliche Situation spitzte sich zu.

2. Der Leidensweg einer jungen Patientin
Eines Mittags sagte Sonja zu mir: "Mama, es ist so komisch, ich sehe nicht mehr alles." 

Sie klopfte sich auf Arme, Beine und rief: "Mama, ich spüre mein rechtes Bein nicht mehr." 

"Ich habe das Gefühl meine Zähne fallen aus, auch meinen Mund, den spüre ich nicht mehr" Ihre Lichtempfindlichkeit nahm deutlich zu, selbst die kleinsten Lichtspalten der Rollos störten. Sie fing bitterlich an zu weinen, klopfte sich immer wieder dabei auf ihre Arme und Beine, es war kein Gefühl mehr spürbar. Ich selber hatte große Angst. Alles war viel schlimmer, viel bedrohlicher, viel beängstigender.

Ich dachte: "Ist das alles wirklich ein Migräneanfall mit Aura, oder steckt etwas Ernsteres hinter. Alle Symptome glichen denen eines Schlaganfalls, aber ein so junges Kind? Plötzlich schien Sonja vollkommen verwirrt, sie war völlig orientierungslos, lief unruhig hin und her. Ihre Lichtempfindlichkeit war gewichen, die Unruhe deutlich stärker ausgeprägt. Sie weinte. 

Ich fragte: "Sonja, Was ist mit Dir los" und sie antwortete: "He, was? 

Sie schaute mich an, als würde sie mich nicht mehr verstehen. Ich hatte das Gefühl, sie könne mir keine Antwort geben. Sie zuckte nur noch mit den Schultern. Ich wählte sofort 112.  Der Zustand verschlimmerte sich zusehends, die Reaktionen wurden weniger.  Der Rettungsdienst traf ein. Sie  sprachen mit ihr:

Der Rettungsassistent fragte: "Sonja, Wie alt bist du?"  Sie antwortete ganz abwesend: Waaas?

Ra: Zu welcher Schule gehst du?" Sonja antwortete ganz abwesend: Waaas?

Ra: Wie heißt deine Schwester? Sonja: "Waas?"

Sonja schaute uns mit ihren Augen ganz groß und fragend an. Ich sagte zu dem RA: "Sie kann Ihnen nicht antworten. Sie kann nicht mehr sprechen" 

Der RA schaute sich die Pupillen an. Sie waren verändert, die Pupillen reagierten nicht mehr. Es bestand Verdacht auf Gehirnhautentzündung. Der Notarzt traf ein. Sofortige Mitnahme  in eine Klinik mit neuropädiatrischer Abteilung. Im Notarztwagen wurde Sonja streng überwacht.

In der Klinik erfolgte eine eingehende Untersuchung.  Die Ärztin fragte Sonja nach ihrem Namen, Alter, Geschwister, Schule... Sonja weinte, denn mehr als ein Wort konnte sie nicht sprechen. Doch dann erste Erleichterung, die Pupillen reagierten wieder. Sie erbrach. Ein klares Zeichen für Migräne. Und so wie die  Sprache gegangen war, so setzte sie bruchstückhaft wieder ein, ein großes Hoffnungszeichen. 

Die Ergebnisse der Untersuchungen bewiesen es: Ein heftiger Migräneanfall mit Aura. Wir bekamen die Empfehlung ein Schmerztagebuch zu führen, um die Ursachen für diese häufigen Migräneanfälle herauszufinden. Dieses führten wir gewissenhaft. 

3. Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, der Weg geht weiter...
Nur drei Wochen nach dem Krankenhausaufenthalt hörte ich wieder Sonjas Worte: "Mama ich kann auf der einen Seite nichts mehr sehen und mein Bein ist ganz komisch... Ein erneuter Anfall, diesmal mit sehr starkem  Erbrechen die ganze Nacht hindurch. Das Migränetagebuch ergab keinen ersichtlichen Anlass für diesen schweren Anfall, weder Schlafmangel, noch Stress, noch Ernährung ließen einen Schluss zu. Guter Rat war teuer. 

Betarezeptorenblocker als Vorbeugung, davon war ich in ihrem Alter nicht überzeugt. Das sollte der letzte Ausweg sein. Durch Gespräche stießen wir auf einen Heilpraktiker. Er veranlasste eine ausführliche Blutanalyse. Das Ergebnis zeigte eine Menge Defizite im "Bereich der Vitamine, Mineralstoffe und Mikronährstoffe."  Hinzu kam die Empfehlung einer Ernährungsumstellung. Dieses alles brachte eine erste Verbesserung der gesundheitlichen Lage. Die Kopfschmerzattacken wurden weniger.

Auch die Symptome für eine Migräne mit Aura blieben aus. Hierdurch hatte Sonja an Lebensqualität gewonnen. Was wir allerdings wiederholt beobachteten war folgende Tatsache, dass Sonja weiterhin relativ schnell erbrach. Wo die Ursache hierfür lag konnten wir nicht erkennen. Hinzu kam ihre ständige Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Sie war schnell erschöpft, antriebslos und träge. Die Kreislaufprobleme und das Schlafwandeln sowie vermehrte "Wachstumsschmerzen" machten ihr sehr zu schaffen. Sie war anfällig für Infektionserkrankungen. Eine ganze Reihe von Beschwerden, die Sonja belasteten. Es musste noch etwas geschehen.

4... ein neuer Weg wird geebnet für eine gute Zeit
Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich schon Informationen über Vitamin D gelesen. Ich fragte unseren Heilpraktiker nach seiner Meinung dazu. Dieser antwortete: Vitamin D ist ein ganz wichtiger Baustein zur Gesundheit aller Menschen und muss in jedem Fall kontrolliert werden. Die Blutergebnisse beim Heilpraktiker ergaben "keinerlei Auffälligkeiten beim Vitamin D Wert". Das machte mich sehr stutzig.  Ich wollte es nicht glauben.

Nach einiger Zeit wurde eine ausführliche Blutuntersuchung beim Hausarzt durchgeführt. Das  Ergebnis erschreckte mich: Der Vitamin D Wert von Sonja war nicht mehr messbar niedrig. Wie konnte das sein? Dieser Wert war beim Heilpraktiker doch scheinbar "in Ordnung". Auffällig war ein weiterer Wert der deutlich erhöht war: AP (alkalische Phosphatase, die Knochenenzyme). Heute vermute ich, dass hier ein falsches Verfahren zur Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels angewendet wurde. Gut, dass ich bei dem hohen AP-Wert hellhörig wurde.

Nach dem erschreckenden Ergebnis wurde sofort eine Vitamin D Therapie eingeleitet. Es wurde ein Vitamin-D-Setup berechnet und dann eine gute Erhaltungsdosis. 

Sonja begann direkt mit der Einnahme. Schon nach kurzer Zeit spürten wir Verbesserung ihrer Energie, Müdigkeit und Mattigkeit. Sie war nicht mehr träge, arbeitete konzentrierter und das Schlafwandeln hatte sich gelegt. Nach einiger Zeit wurde der Spiegel kontrolliert. Dieser lag  bei 40 ng/ml, das war ok. Trotz vorschriftsmäßiger Einnahme stellte sich bei der nächsten  Blutuntersuchung heraus, dass der Vitamin D Wert wieder stark abgefallen war, auf etwas über 20 ng/ml. Wie konnte das sein. Ein neues Setup, die Dosierung wurde verdoppelt. Hiermit schafften wir eine gewisse Stabilität der gesundheitlichen Situation. Wir machten sogar noch ein drittes Setup, um auf einen Wert von ca 60 ng/ml zu kommen.

Erst seit Sonja einen Spiegel von 60 ng/ml hat, stabilisierte sich ihr Zustand.

Diesen Wert hat sie jetzt gehalten und das Unglaubliche: Sie ist jetzt seit über 3 Jahren anfallsfrei!

Und noch etwas wichtiges erfuhr Sonja am eigenen Leibe: Vitamin D wirkt als Hormon regulierend. Ohne große Probleme setzte ihre erste Menstruation ein. Es gab keine PMS Beschwerden. Alles verlief problemlos, sogar ohne Migräneattacken.

Jetzt geht es Sonja richtig gut, sie ist gesundheitlich sehr stabil geworden, hat nur noch wenige Fehlzeiten in der Schule und entwickelt sich sehr gut. Wir hätten zum damaligen Zeitpunkt niemals vermutet, das Sonja einmal anfallsfrei werden würde. Ihr Leben und auch unser Leben als Familie hat eine ganz neue Lebensqualität bekommen.

Ein Ausspruch von Sonja, den ich als Mutter niemals vergessen werde: 
"Gut, das ich nun keine Migräne mehr habe. Mama, ich habe so eine Angst gehabt bei den Migräneanfällen, das ich geglaubt habe, ich müsse jetzt schon so jung sterben."

Schlussgedanken:
1. Viele Menschen in unserem Umfeld leiden seit Jahren sehr stark an den Folgen ihrer heftigen Migräneanfälle mit oder ohne Aura.  Aus eigener Erfahrung können wir sagen, das Leben eines Migränepatienten ist eingeschränkt, denn es richtet sich ganz nach dem Gesundheitszustand. Bei Sonja hat es ungefähr 1 1/2  Jahr gedauert, bis sich die Lage stabilisierte, bei regelmäßiger hochdosierter Vitamin D Einnahme. Genau zu dem Zeitpunkt als ihre Vitamin D Werte nicht bei 25 ng/ml oder 40 ng/ml lagen sondern auf über 60 ng/ml angestiegen waren, ging es ihr erst wieder gut. 

Selbst der Wert von 40 ng/ml war eindeutig zu wenig für diese schwere  Migräneerkrankung.

2. Es wäre mein Wünsch, dass sich möglichst viele Ärzte und Heilpraktiker diesem wichtigen Thema öffnen, um die belasteten und notleidenden Familien hilfreich zu unterstützen. Die vielen chemischen Medikamente wie Schmerzmittel, Triptane und Betarezeptorenblocker mit all ihren fatalen Nebenwirkungen blieben uns erspart.

Unsere Erfahrungen haben gezeigt, das die Blutergebnisse zu Vitamin D unterschiedlich von Ärzten und Heilpraktikern bewertet werden. In unserem Fall lag ein akuter VD Mangel vor, obwohl in der Blutanalyse zuvor keinerlei Auffälligkeiten der Werte angegeben waren. Hier muss jeder selbst genau hinschauen und sich informieren. Wir haben es in unserer Familie des Öfteren erlebt, dass Blutwerte im Bereich 20 ng/ml von Ärzten und Heilpraktikern als nicht auffällig angesehen wurden, mit den Worten: "Alles in Ordnung. Sie haben keinen Mangel." 

Das verunsichert viele Patienten sehr. Beim genauen hinschauen bemerkt man schnell, dass die Grenzwerte für VD viel zu niedrig eingestuft sind. In den Richtlinien der Laboratorien ist VD oft mit einem Grenzwert von nur 20 ng/ml gezeichnet oder es wird in der Maßeinheit Nanomol gemessen, was ein komplett falsches Bild ergibt. Wir haben erlebt, das Werte unter 12 ng/ml erst als behandlungsbedürftig galten. Bleiben Sie sensibel, denn sonst sind Sie verloren.

3. Nur durch einen optimalen Vitamin D Spiegel lassen sich viele Krankheiten deutlich verbessern, sogar chronisch bedingte Erkrankungen. Alleine in unserer Familie konnte Vitamin D unglaublich viel Gutes bewirken,  Herzkreislauferkrankungen stabilisierten sich, eine vegetative Dystonie verschwand, Wachstumsschmerzen regulierten sich, Allergien unterschiedlicher Art verbesserten sich, eine schwere Autoimmunerkrankung kam nach jahrzehntelangem Leiden zum Stillstand, Muskelschmerzen und Rückenprobleme wurden wieder erträglich. Sogar eine Krebserkrankung, breitete sich nicht weiter aus.

Zudem gab es eine deutliche Reduzierung von chemischen Medikamenten. Es gab endlich Lösungen für gesundheitliche Probleme, die zuvor über Jahrzehnte hinweg bestanden haben. Selbst behandelnde Ärzte, die zuvor keine Möglichkeit der medizinischen Hilfe mehr sahen, fragten sehr überrascht nach, wodurch solch deutliche Verbesserungen der gesamten gesundheitlichen Situation herrühren konnten. Die Untersuchungen selbst und die verbesserten Blutwerte in unserer Familie sprechen eine ganz klare Sprache für Vitamin D.

4. Ihnen allen, die diesen Bericht gelesen haben, möchte ich Mut zusprechen, großes Durchhaltevermögen an den Tag zu legen. Ich möchte Sie sensibilisieren für ein "Lebens"-wichtiges Thema, dass in vielerlei Hinsicht ihrer Gesundheit zu Gute kommt. Seien Sie bitte sehr kritisch und lassen Sie sich nicht mit niedrigen Werten und schwachen Informationen abspeisen. Werden Sie selbst aktiv und informieren sie sich gründlich zum Wohle Ihrer eigenen Gesundheit.  Sie werden sehen, es lohnt sich für eine gute Lebensqualität zu kämpfen... Ich persönlich glaube, dass VD eine unerlässliche Pflicht in unserem Gesundheitssystem einnehmen muss. 
 

Nachwort der Autorin:
Das wurde jetzt ein sehr langer und intensiver Bericht. Ich wollte bewusst deutlich machen, welche Tragweite die Krankheit Migräne mit Aura haben kann und welchen Einfluss VD auf die gesundheitliche Situation ausübt. Das Leben davor und danach. Eine komplett neue Lebensqualität für die gesamte Familie, die ohne VD undenkbar gewesen wäre.

Beim Aufschreiben dieser Erlebnisse, spürte ich jedes Mal wieder meine eigene Angst von damals. Ich bin Ihnen von Herzen dankbar, dass diese Zeit der Vergangenheit angehört.

Ganz liebe Grüße
sendet "MONIKA"

Ich ende mit einem Zitat aus Ihrem Buch, das absolut treffend ist: 
"Gesundheit ist ein Zustand, den man nur durch Krankheit schätzen lernt!"

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