Ist mein Vitamin-D-Spiegel wirklich zu hoch?

Die Antwort

Die Arztpraxis ist am Telefon und schockiert mit dieser Nachricht: "Ihr Vitamin-D-Spiegel ist viel zu hoch! Wegen der Vergiftungsgefahr müssen Sie Vitamin D sofort stoppen!" - So oder ähnlich drangsalieren einige Arztpraxen ihre Patienten. Doch ist diese heftige Reaktion berechtigt?

  • Mit dem Ausdruck „ zu hoch“ wird eine Gefährdung behauptet, doch worin soll diese Gefährdung bestehen?
  • Ein Vitamin D Spiegel ist frühestens dann problematisch hoch, wenn auch der Calcium-Wert die Grenze von 2,70 nmol/l übersteigt. Dieser Zahlenwert von 2,70 mmol/l ist international gebräuchlich: (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK250/). Mehr zur Frage der Normgrenze s.u..
  • Wird dieser Wert nicht überschritten, dann, liegen keine Probleme vor! Eine Gefährdung durch Calcium ist dann ausgeschlossen. 
  • Eine Nierenschädigung, wie sie  oft behauptet wird, wäre an einem steigenden Kreatinin-Wert ablesbar. Doch so etwas kommt erst ab Werten des Calcium von mehr als 3,00 mmol/l vor.

FORMEL mit 4 Bedingungen:
Vitamin D-Intoxikation = 

  1. Vitamin-D-Spiegel über 150 ng/ml + 
  2. Calcium über 2,70 mmol/l  +  
  3. Kreatinin-Werte steigen im Vergleich zum Vorbefund z.B. auf 2,0 mg/dl +
  4. eine gute Zufuhr von Flüssigkeit ist gegeben, um einen Kreatinin-Anstieg durch Wassermangel auzuschließen: Urin hell.

*(Calcium im Serum: Der in Deutschland gebräuchliche "Normalwert" von 2,60 ist beinhaltetet eine unzulässige Dramatisierung. Dieser zu niedrige Grenzwert beruht auf einem systematischen Fehler, weil eine Bevölkerung mit weitreichendem Vitamin-D-Mangel zum Maßstab erhoben wurde.)


Die Einsicht

Warum gibt es aus einigen Arztpraxen solch unberechtige und schockierende Anrufe? Die Antwort:

  • Es wird von hierarchisch orientierten Ärzten nicht gerne gesehen, dass Patienten die neuen Möglichkeiten des Vitamin D nutzen: Dieses Gefühl heißt Eifersucht!
  • Immer wieder belegen die Erfolge der Vitamin-D-Therapie, dass es große diagnostische und therapeutische Lücken in der Versorgung gibt.
  • Mit Schadenfreude werden daher selbständig denkende Patienten genüßlich schockiert, und zwar völlig unberechtigt.
  • Der Slogan vom "partnerschaftlichen Verhältnis zwischen Arzt und Patient" erweist sich in solchen Fällen eine Täuschung.

"Gut oder giftig - das ist hier die Frage" 

  • In den tropischen Ländern ist durch die natürliche Sonneneinstrahlung ein maximaler Vitamin-D-Wert von 80 -100 ng/ml möglich und macht keine Probleme: www.VitaminD30.de
  • Die Zone der Gefahr liegt deutlich höher: Ein Fallbericht aus London beschrieb die Nebenwirkungen bei einem Spiegel von 854 ng/ml wie bei einer Zuckerkrankheit: verstärktes Durstgefühl und oft Wasserlassen.
  • Das überdosierte Kind war in kurzer Zeit mit einer Vitamin D-Pause ohne irgendwelche Spätschäden wieder gesund.
  • Die Problemzone für die Einnahme von Vitamin D beginnt frühestens im Bereich oberhalb von 150 ng/ml.

Mehr dazu

Wann ist das Calcium im Serum zu hoch?
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK250/
Hier wird als Obergrenze 2,70 mmol/l genannt. Zusätzlich wird darauf hingewiesen, dass die Genauigkeit durchaus um 0,12 mmol/l schwanken kann. (0,5 mg : 4 = 0,12 mmol/l )
Damit könnte ein Wert von 2,70 + 0,12 = 2,82 mmol/l noch eine Variante der Obergrenze sein.

Schnittmengen-Zeichnung zum Aufspüren der realen Intoxikation:
https://www.vitamindservice.de/intox

Überhöhtes Calcium
https://www.vitamindservice.de/mein-calcium-wert-ist-erhöht-ist-das-gefährlich

Vitamin-D-Vergiftung
https://www.vitamindservice.de/Vergiftung

Bericht aus London: Kind mit einem Vitamin-D-Spiegel  von 854 ng/ml 
https://www.vitamindservice.de/faq/intoxikation-mit-vitamin-d-bei-einem-kind-854-ngml

Vitamin D und dessen Aktivierung:
www.vitaminDNatur.de

Hohes Calcium: Hypercalciämie
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK430714/
Dort sind die Grenzen der Gefahr benannt:

Klassizifierung (in mmol/l)

  • Milde Erhöhung: 2,63 - 2,98 mmol/l
  • Calc. moderat: 3,00 - 3,48 mmol/l
  • Calcium-Krise: 3,50 - 4,00 mmol/l

(Originaldaten in mg/dL - werden mit dem Faktor 4 umgerechnet)
Hypercalcemia can be classified into:

  • Mild hypercalcemia: 10.5 to 11.9 mg/dL
  • Moderate hypercalcemia: 12.0 to 13.9 mg/dL
  • Hypercalecemic crisis: 14.0 to 16.0 mg/dL)

Vitamin D 150 ng/ml - na und?
Wenn das Calcium wirklich hoch ist, dann muss erst noch bewiesen werden, dass Vitamin D tatsächlich daran schuld ist.
Dazu ist der Vitamin-D-Spiegel unverzichtbar. 
Ein Vitamin-D-Spiegel unter 150 ng/ml ist als Ursache völlig unwahrscheinlich.
Solche Vitamin-D-Spiegel werden regelmäßig und ohne Probleme beobachtet.

Zu 90 % keinesfalls Vitamin D
Die Ursache für ein hohes Calcium ist zu 90 % durch eine Störung der Nebenschilddrüse oder Krebserkrankungen bedingt.
Original: "Primary hyperparathyroidism and malignancy accounts for 90% of the cases of hypercalcemia"
Zitiert nach: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK430714/




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