Warum liegt mein Vitamin-D-Spiegel im Winter mit 30 ng/ml unerwartet hoch?

Die Antwort

Es gibt unterschiedliche Faktoren, warum der Vitamin-D-Spiegel in den Wintermonaten, ohne Einnahme von Vitamin D, bei 30 ng/ml statt nur 15 ng/ml liegen kann.

  • Winter-Urlaub in sonnigen Ländern
  • Nutzung des Solariums in den Wintermonaten
  • Multivitamin-Präparate mit Vitamin D Zusatz
  • Unterschiedliche Messeinheiten - Messergebnis in Nanomol
  • Messfehler bei Selbsttests

Die Einsicht

Winterurlaub im sonnigen Regionen:

  • Durch den Urlaub in südlichen Ländern, kann in den Wintermonaten der Vitamin-D-Spiegel auf natürliche Weise gut angehoben werden.
  • Bei einem Urlaub von 7 bis 21 Tagen in einer sonnigen Region kann ein Spiegel von 30 ng/ml bis 50 ng/ml erreicht werden. Mit einem Wert von 40 ng/ml ist der Vitamin-D-Mangel vorübergehend beseitigt. Weitere Einnahme muss jedoch regelmäßig erfolgen, um dem Mangel langfristig zu entgehen. Siehe www.vitaminDsimulator.de Graphik
  • Wichtig beim Sonnenbad im Urlaub ist das Sonnen nach der Zifferblattregel und dem entsprechenden Hauttyp.
  • Die Besonnung sollte für die entsprechende Zeit ohne Sonnencreme stattfinden, denn Sonnencreme blockiert die wichtige Vitamin-D-Bildung.

Solarium in den Wintermonaten

  • Einige Menschen nutzen gerade in den Wintermonaten regelmäßig das Solarium.
  • Hierdurch kann ein guter Vitamin-D-Spiegel erzielt werden im optimalen Bereich. 
  • Das Vitamin-D-Ziel 

Multivitaminpräparate mit Vitamin D 1000 bis 1500 Einheiten

  • Manche Menschen versorgen sich in den Wintermonaten mit Multivitaminpräparaten.
  • Sie nehmen diese auch mehrmals am Tag zu sich.
  • Hierdurch können zusätzlich 2000 bis 3000 Einheiten Vitamin D aufgenommen werden.
  • Hierdurch kann je nach Körpergewicht ein Spiegel von 25 bis zu 30 ng/ml erreicht werden.

Achtung Messeinheit beachten

  • Unterschiedliche Messeinheiten verwirren den Laien.
  • Es gibt 2 Messeinheiten zur Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels.
  • Ein Vitamin-D-Spiegel von 30 Nanomol bedeutet einen Wert in Nanogramm von nur 12 ng/ml 
  • Somit befindet man sich in einem schweren Vitamin D Mangel.

Selbsttests sind störanfälliger

  • Höhere Werte können entstehen durch Spuren von Vitamin-D-Öl an der Hand.
  • Falls ein Teilnehmer zuvor Vitamin-D-Öl in der Hand hatte und sich so noch Reste am Finger befinden, kann es sein, das der Vitamin-D-Wert deutlich höher ausgewiesen wird.
  • Hierzu reicht eine kleine Spur Vitamin D am Finger bereits aus, um den Wert in die Höhe zu verfälschen.  
  • Bestehen Unsicherheiten bei den Selbsttests, ist es besser den Spiegel in einem anerkannten Labor messen lassen.

Mehr dazu


Winterurlaub in sonnigen Ländern lässt den Vitamin-D-Spiegel wöchentlich gut ansteigen

Beispiel: 
  1. Woche mit 7 Sonnenbädern auf 30 ng/ml 
  2. Woche mit 7 Sonnenbädern auf 41 ng/ml 
  3. Woche mit 7 Sonnenbädern auf 50 ng/ml
  4. Woche mit 7 Sonnenbädern auf 58 ng/ml 

 


Warum liegt mein Vitamin-D-Spiegel im Winter mit 30 ng/ml unerwartet hoch?


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