Warum ist der Laborwert des Vitamin D niedriger, als die Angaben des Vitamin-D-Simulators?

Die Antwort

  • Ein niedriger Vitamin-D-Laborwert als vom Vitamin-D-Simulator® berechnet ist kein Grund zur Sorge. Der Simulator arbeitet mit wissenschaftlich ermittelten Durchschnittswerten, während der menschliche Stoffwechsel individuell unterschiedlich reagiert.
  • Deshalb kann es vorkommen, dass manche Menschen Vitamin D schneller abbauen – beispielsweise aufgrund ungünstiger genetischer Voraussetzungen, chronischer Erkrankungen, bestimmter Medikamente oder intensiver sportlicher Aktivität. In solchen Fällen können niedrigere Vitamin-D-Spiegel erreicht werden, als vom Simulator berechnet. 
  • Dr. med. Raimund von Helden beschreibt dies mit einem einfachen Vergleich: „Ein Navigationssystem im Auto ist nicht deshalb schlecht, weil die tatsächliche Fahrzeit einmal etwas länger oder kürzer ausfällt als vorher berechnet.“
  • Der Vitamin-D-Simulator® von Dr. med. Raimund von Helden ist ein digitales Werkzeug, mit dem sich anhand persönlicher Angaben der zu erwartende Vitamin-D-Spiegel berechnen lässt. In einer wissenschaftlichen Untersuchung mit 174 Patienten zeigte sich, dass die berechneten Werte des Simulators sehr gut mit den tatsächlichen Laborwerten übereinstimmen.
  • Der tatsächliche Vitamin-D-Wert kann von vielen persönlichen Einflussfaktoren abhängen, die bei der Beurteilung berücksichtigt werden sollten. Einzelne Laborwerte können niedriger ausfallen als die Berechnung des Simulators. Dafür gibt es verschiedene nachvollziehbare Ursachen, die im Folgenden näher erläutert werden.

Die Einsicht

8 wichtige Gründe, warum der Vitamin-D-Laborwert niedriger sein kann als im Simulator berechnet

Der Vitamin-D-Simulator® von Dr. med. Raimund von Helden liefert eine gute Orientierung für den zu erwartenden Vitamin-D-Spiegel. Trotzdem kann der tatsächliche Laborwert niedriger ausfallen als berechnet. Häufig wirken dabei mehrere Ursachen gleichzeitig zusammen.

1. Zu geringe tatsächliche Vitamin-D-Einnahme

  • Die häufigste Ursache ist eine insgesamt zu geringe Vitamin-D-Zufuhr. Oft werden Dosierungen unterschätzt oder Vitamin D nicht regelmäßig eingenommen.
  • Zusätzlich entstehen häufig Eingabefehler im Simulator, etwa durch die Verwechslung von Tages- und Wochendosis oder falsch eingetragenes Körpergewicht.
  • Dadurch werden höhere Werte berechnet, als tatsächlich erreicht werden können.

2. Tropfengröße undm Lagerung:

  • Bei Vitamin D in Tropfenform kann die Lagertemperatur die Tropfengröße und damit die tatsächliche Dosierung beeinflussen.
    Bei wärmeren Temperaturen wird das Öl dünnflüssiger. Die Tropfen können dadurch kleiner ausfallen, sodass die aufgenommene Dosis niedriger sein kann als beabsichtigt.
  • Diese temperaturabhängigen Veränderungen können zu Dosierungsungenauigkeiten führen, die sich bei Tropfen-Präparaten nicht vollständig vermeiden lassen. Sie können auch eine mögliche Erklärung dafür sein, wenn Laborwerte niedriger ausfallen als erwartet.
  • Zudem enthält nicht jedes Präparat exakt die angegebene Menge an Vitamin D. Genau aus diesen Gründen empfiehlt Dr. von Helden eher Kapseln statt Tropfen. Kapseln bieten eine präzisere und temperaturunabhängige Dosierung, da die enthaltene Wirkstoffmenge nicht von der Tropfengröße beeinflusst wird.

3. Sonnenexposition wird überschätzt

  • Viele Menschen überschätzen die körpereigene Vitamin-D-Bildung durch Sonnenlicht.
  • Kurze Aufenthalte im Freien oder Abendspaziergänge reichen meist nicht aus, da die notwendige UV-B-Strahlung nur etwa von Ende März bis Oktober zwischen 11 und 15 Uhr ausreichend vorhanden ist.
  • Auch Sonnencreme reduziert die körpereigene Vitamin-D-Bildung deutlich.
  • Werden diese Faktoren im Simulator nicht berücksichtigt, entstehen zu hohe Berechnungen.

4. Schlechte Aufnahme im Darm und Verdauungsprobleme

  • Chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa können die Aufnahme von Vitamin D erheblich verschlechtern.
  • Auch Erkrankungen der Gallenblase oder der Bauchspeicheldrüse beeinträchtigen die Aufnahme fettlöslicher Vitamine.  Nach Gallenblasenoperationen oder bei chronischen Verdauungsproblemen sollte besonders auf eine geeignete Einnahmeform geachtet werden.

5. Fehler bei der Einnahme und Resorption

  • Vitamin D wird häufig besser aufgenommen, wenn Tabletten zerkaut statt unzerkaut geschluckt werden. Dadurch kann ein Teil bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.
  • Besonders Menschen mit Verdauungsproblemen profitieren davon. Eine ungünstige Einnahme kann die tatsächliche Aufnahme deutlich vermindern.

6. Erhöhter Verbrauch durch Krankheit, Stress und Sport

  • Chronische Erkrankungen, Entzündungen, dauerhafter Stress oder intensive sportliche Aktivität können den Vitamin-D-Bedarf deutlich erhöhen.
  • Der Körper benötigt Vitamin D für zahlreiche Reparatur- und Regenerationsprozesse. Dieser individuell erhöhte Verbrauch kann vom Simulator nicht vollständig berücksichtigt werden.

7. Cofaktoren, Rauchen, Alkohol  und Medikamente

  • Für die Aktivierung und Verwertung von Vitamin D benötigt der Körper wichtige Cofaktoren, insbesondere Magnesium und teilweise auch Zink.
  • Ein Mangel kann dazu führen, dass der Vitamin-D-Spiegel trotz ausreichender Einnahme schlechter ansteigt.
  • Zusätzlich beeinflussen manche Medikamente den Vitamin-D-Stoffwechsel negativ, beispielsweise Cortison, Antiepileptika, Krebsmedikamente, bestimmte AIDS-Therapien oder Johanniskraut.
  • Auch Rauchen und Alkohol kann die Aufnahme verschlechtern und den Abbau beschleunigen.

8. Messfehler und ungenaue Laborwerte

  • Nicht jede Abweichung bedeutet automatisch ein biologisches Problem.
  • Auch Messfehler können niedrigere Laborwerte verursachen. Besonders bei Einsende-Selbsttests kann starkes Drücken auf den Finger die Blutprobe durch Gewebsflüssigkeit verdünnen, wodurch der gemessene Wert künstlich niedriger ausfällt.
  • Zusätzlich können die Einheiten ng/ml und nmol/l verwechselt werden oder Unterschiede zwischen Laboren und Messmethoden entstehen.
  • Entscheidend ist deshalb vor allem die grobe Orientierung und ob sich der Vitamin-D-Spiegel insgesamt in einem günstigen Bereich bewegt.

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8. Umrechner für Messeinheiten nmol/l in ng/ml  - Achtung Verwechslungsgefahr! 
 

3 wissenschaftliche Beweise: Warum der Vitamin-D-Simulator® wirklich funktioniert!"

  • 1. Studie – Zuverlässige Prognosen (Korrelation 0,7988):  https://www.vitamindservice.de/node/7359
  • 2. Studie – Härte-Test bestanden (Korrelation 0,5607):  https://www.vitamindservice.de/node/8310
  • 3. Studie (2. Follow-Up) – Exzellente Vorhersagen (Korrelation 0,6636):  https://www.vitamindservice.de/node/8433
 

Zur Orientierung:

  • Machen Sie sich einmal klar: Der Vitamin-D-Spiegel ist der einzige Laborwert, der sich einigermaßen zuverlässig vorhersagen lässt – ein Vorteil, den man gar nicht hoch genug einschätzen kann!
  • Und ja: Natürlich gibt es bei jeder Prognose Abweichungen – denken wir nur an den Wetterbericht oder Wirtschaftsprognosen. Absolute Präzision gibt es nirgendwo. Doch die Größenordnung stimmt – und genau darauf kommt es an.
  • Der Vitamin-D-Simulator ®  liefert praktisch immer die richtige Größenordnung – vorausgesetzt, die eingegebenen Daten stimmen.
  • So ermöglicht diese schnellste Methode zur Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels eine zuverlässige Orientierung innerhalb weniger Sekunden – ganz ohne Blutentnahme, ohne Arztbesuch und ohne Laborkosten.
  • Zusätzlich berechnet der Autopilot die erforderliche Dosis für eine gewünschte Korrektur – zur Anhebung des Vitamin-D-Spiegels.
  • Dabei gilt: Es kommt nicht auf 10 ng/ml mehr oder weniger an. Entscheidend ist, den Menschen ihre Situation klar vor Augen zu führen und ihnen auf einem sicheren Weg zu besserer Gesundheit zu verhelfen.



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