Warum darf ich mich nicht als Vitamin-D-Therapeut bezeichnen?

Die Antwort

Der Unterschied zwischen Berater und Therapeut – Einfach erklärt

1. Ausbildung und Qualifikation

Therapeut

  • Ein Therapeut (z. B. Psychotherapeut oder Physiotherapeut) hat eine medizinische oder psychologische Ausbildung.
  • In Deutschland ist oft ein Hochschulstudium (z. B. Psychologie oder Medizin) nötig
  • und eine staatlich geregelte Zusatzausbildung mit Approbation nötig.
  • Er darf Diagnosen stellen und mit Krankenkassen abrechnen.

Berater:

  • Ein Berater (z. B. Ernährungsberater, Lebensberater, Coach) braucht keine medizinische Ausbildung.
  • Es gibt keine einheitliche Regelung oder gesetzlich geschützte Ausbildung. 
  • Jeder darf sich Berater nennen, der sich mit einer Thematik intensiv auseinander gesetzt hat.
  • Viele haben Weiterbildungen gemacht, aber sie dürfen keine Diagnosen stellen oder Krankheiten behandeln.

2. Ziel und Methode

Therapeut

  • Hilft bei psychischen Erkrankungen oder körperlichen Beschwerden - Heilpraktiker, Physiotherapeut, Psychotherapeut, Traumatherapeut
  • Ziel ist die Heilung oder Linderung von Krankheiten, von psychichen Leiden z. B. Depression, Angststörung, Traumata, Schmerzen.

Berater

  • Unterstützt bei alltäglichen Lebensfragen, z. B. Fragen zur Gesundheit, Erziehung, Partnerschaft, Lebenssituationen.
  • Ziel ist die Förderung der Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung, Klarheit oder neue Perspektiven - nicht die Behandlung von Erkrankungen.

3. Rechtlicher Rahmen

Therapeut:

  • Staatlich anerkannt,
  • unterliegt dem Heilberufsgesetz.
  • Schweigepflicht ist gesetzlich geregelt.

Berater:

  • Kein geschützter Beruf,
  • keine Heilbefugnis.
  • Schweigepflicht ist meist freiwillig - sollte jedoch für jeden Berater eine Selbstverständlichkeit sein (Vertrauen)

Die Einsicht

Wichtige Aspekte zum Therapeuten

  • Staatlich anerkannter Beruf
  • Medizinische oder psychologische Ausbildung
  • Zusätzliche therapeutische Fachausbildung
  • Darf Diagnosen stellen und Krankheiten behandeln
  • Ziel: Heilung oder Linderung von körperlichen oder psychischen Erkrankungen
  • Therapieformen je nach Fachrichtung (z. B. Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie, Physiotherapie)
  • Kostenübernahme durch Krankenkassen (bei Kassenzulassung)
  • Gesetzlich geregelte Schweigepflicht (§203 StGB)
  • Arbeitsfelder: Praxis, Klinik, Reha, psychologische Einrichtungen
  • Rechtliche Grundlage: Heilberufegesetz, Psychotherapeutengesetz

Wichtige Aspekte zum Berater 

  • Keine geschützte Berufsbezeichnung (jeder darf sich "Berater" nennen)
  • Keine staatlich anerkannte Ausbildung erforderlich
  • Oft private Fort- oder Weiterbildungen (z. B. Coaching, Lebensberatung)
  • Keine medizinische Ausbildung, keine Heilerlaubnis
  • Darf keine Diagnosen stellen oder Krankheiten behandeln
  • Ziel: Unterstützung bei persönlichen, beruflichen oder alltäglichen Herausforderungen
  • Fokus auf Persönlichkeitsentwicklung, Entscheidungsfindung, Lebenshilfe
  • Kosten müssen in der Regel privat gezahlt werden
  • Keine gesetzlich geregelte Schweigepflicht (Vertraulichkeit oft freiwillig zugesichert)
  • Arbeitsfelder: Coaching-Praxen, Beratungsstellen, Unternehmen, Online-Beratung

Therapeut = Medizinisch ausgebildet, darf Krankheiten behandeln
Berater = Unterstützt bei Problemen des Alltags, aber nicht bei Krankheiten

Vitamin-D-Berater: 

  • Grundausbildung in Vitamin D
  • Fokus auf Prävention und Beratung
  • Darf keine Diagnosen stellen
  • Arbeitet oft in der Gesundheitsberatung
  • Kann eigenständig tätig sein
  • Ideal für Ernährungsberater, Fitnesstrainer etc.

Vitamin-D-Therapeut: 

  • Muss eine medizinische Grundausbildung haben
  • Darf Diagnosen stellen
  • Kann Therapien durchführen
  • Verschreibt Medikamente (wenn Arzt)
  • Tiefergehendes medizinisches Wissen
  • Z.B. Ärzte, Heilpraktiker, Physiotherapeuten

Gemeinsamkeiten: 

  • Beide sind nach Dr. von Heldens Konzept ausgebildet
  • Beide nutzen die gleichen Werkzeuge (Symptome/Spiegel/Rechner)
  • Beide arbeiten evidenzbasiert
  • Beide können auf der Liste der Vitamin-D-Berater gelistet werden

Wichtig zu wissen: 

  • Die Grenzen der eigenen Kompetenz kennen
  • Bei medizinischen Fragen an Ärzte verweisen
  • Dokumentationspflicht beachten

Mehr dazu




Warum darf ich mich nicht als Vitamin-D-Therapeut bezeichnen?


» Zurück zur VitaminDfragen.de als Tabelle