Welche Vorteile zeigt Vitamin D bei Erkältungskrankheiten?


Welche Vorteile zeigt Vitamin D bei Erkältungskrankheiten?


Informationen zu Erkältungskrankheiten - Infektionen der oberen und unteren Luftwege: 

  • Erkältungskrankheiten sind infektiöse Atemwegserkrankungen, die in der Regel durch verschiedene Viren, wie Rhinoviren, ausgelöst werden.
  • Sie betreffen hauptsächlich die oberen Atemwege (Nase, Rachen) und verursachen Symptome wie Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber und allgemeines Unwohlsein.
  • Erkältungen sind weit verbreitet  und dauern in der Regel 7-10 Tage.
  • Die Übertragung erfolgt häufig durch Tröpfcheninfektion (z.B. Niesen, Husten) oder durch Kontakt mit kontaminierten Oberflächen.

Vorteile von Vitamin D bei Erkältungskrankheiten:

  • Stärkung des Immunsystems: Vitamin D stärkt das Immunsystem. Hierdurch ist der Körper in der Lage ist, Erkältungsviren abzuwehren. Infektionen der Atemwegezu bekämpfen, die Husten verursachen können.
  • Verbesserte Immunantwort: Vitamin D hilft dem Körper dabei, spezielle Abwehrstoffe, sogenannte antimikrobielle Peptide, zu produzieren. Diese Stoffe sind wichtig, um Infektionen zu bekämpfen, die Husten verursachen können.
  • Reduzierung von Infektionsrisiken: Ein optimaler Vitamin-D-Spiegel kann das Risiko von Atemwegsinfektionen, einschließlich Erkältungen, verringern.
  • Entzündungshemmende Eigenschaften: Vitamin D hat entzündungshemmende Eigenschaften. Auch die Entzündungswerte können gesenkt werden.
  • Verkürzte Krankheitsdauer: Ausreichende Vitamin-D-Spiegel können dazu beitragen, die Dauer und Schwere von Erkältungssymptomen zu reduzieren.
  • Prävention von Folgeerkrankungen: Ein starkes Immunsystem durch ausreichende Vitamin-D-Versorgung kann das Risiko von sekundären bakteriellen Infektionen, die oft nach einer Erkältung auftreten, verringern.
  • Unterstützung der Atemwegsgesundheit: Vitamin D spielt eine Rolle bei der Aufrechterhaltung der Gesundheit der Atemwege, was das Risiko von Infektionen verringern kann.
  • Verbesserte Barrierefunktion: Vitamin D stärkt die Barrierefunktion der Schleimhäute, was das Eindringen von Erkältungsviren erschwert.
  • Körpereigenes Antibiotikum - Cathelicidin: Unter Vitamin D steigt das körpereigene Antibiotikum „Cathelicidin“ deutlich an. Mangelt es hingegen an Vitamin D ist dieser körpereigene Abwehrprozess geschwächt.  Eindringende Erreger können nicht ausreichend bekämpft werden. Es kommt zu Entzündungsprozessen, wie sie bei grippalen Infekten und Grippe üblich sind. Das Besondere an diesem natürlichen Antibiotikum ist: Es gibt keine Resistenzen, diesen Vorteil gibt es bei keinem chemischen Antibiotika. Bei vielen Menschen mit Vitamin-D-Mangel wird kein körpereigenes Antibiotika mehr gemeldet. Hierdurch bleiben sie sehr anfällig für bakterielle und virale Infektionen.

Unterschiedliche bakterielle oder virale Infektionskrankheiten:

Grippaler Infekt (klassische Erkältung)
  • Ursache: Meist Rhinoviren, Adenoviren, Coronaviren
  • Symptome: Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, leichtes Fieber, Müdigkeit
Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)
  • Ursache: Oft Folge eines grippalen Infekts, meist viral oder bakteriell
  • Symptome: Druckgefühl im Gesicht, verstopfte Nase, Kopfschmerzen, eitriger Nasenausfluss
Pharyngitis (Rachenentzündung)
  • Ursache: Viren (meist), seltener Bakterien (z. B. Streptokokken)
  • Symptome: Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, geröteter Rachen
Tonsillitis (Mandelentzündung)
  • Ursache: Häufig Streptokokken, auch Viren
  • Symptome: Starke Halsschmerzen, geschwollene Mandeln mit weißen Belägen, Fieber
Laryngitis (Kehlkopfentzündung)
  • Ursache: Meist viral, z. B. durch Erkältungsviren
  • Symptome: Heiserkeit, Husten, Stimmverlust
Bronchitis (akute Bronchienentzündung)
  • Ursache: Meist viral, manchmal bakteriell
  • Symptome: Husten mit oder ohne Auswurf, Brustschmerzen, leichtes Fieber
Otitis media (Mittelohrentzündung)
  • Ursache: Oft bakterielle Superinfektion nach viraler Erkältung
  • Symptome: Ohrenschmerzen, Fieber, Hörminderung
Influenza (echte Grippe)
  • Ursache: Influenzaviren A, B
  • Symptome: Plötzlicher Krankheitsbeginn, hohes Fieber, starke Glieder- und Kopfschmerzen, trockener Husten
  • Hinweis: Deutlich schwerer als eine normale Erkältung
Seltener, jedoch ebenfalls möglich:
RSV-Infektion (Respiratory Syncytial Virus)
  • Besonders gefährlich für Kleinkinder und ältere Menschen
  • Symptome: Schnupfen, Husten, Atemnot, Bronchiolitis
Parainfluenza-Infektion (z. B. Pseudokrupp)
  • Symptome: Bellender Husten, Heiserkeit, Atemgeräusche (Stridor)

Aufgaben von Vitamin D bei Infektionen:

  • Vitamin D kann das Risiko oder die Schwere vieler Atemwegsinfekte verringern – insbesondere bei Menschen mit Mangel.
  • Vitamin D hilft sowohl bei der schnellen, allgemeinen Abwehr (angeborene Immunantwort) als auch bei der gezielten Reaktion auf bestimmte Krankheitserreger (adaptive Immunantwort).
  • Studien zeigen, dass ein gesunder Vitamin-D-Spiegel die Abwehrkräfte in den Schleimhäuten – zum Beispiel in Nase, Rachen und Lunge – stärkt.
  • Außerdem regt Vitamin D die Bildung bestimmter Schutzstoffe wie Cathelicidin (LL-37) an, die Viren und Bakterien direkt bekämpfen können. Gleichzeitig hilft es, übermäßige Entzündungen zu vermeiden, die den Atemwegen sonst zusätzlich schaden könnten.

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