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Titel des Beitrags Autoren 1) Fragestellung 2) Methode 3) Ergebnisse 4) Folgerungen
Gibt es wissenschaftliche Nachweise, dass Vitamin D hilft ? (Referat)



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Lahore, Henry, referiert von Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-12-15

Der Nutzen des Vitamin D wird in vielen Medien nach einem übereinstimmenden Muster in Frage gestellt. Gibt es Studien, die den Nutzen belegen können?

Es gibt eine unabhängige Webseite, die Studien auflistet, die den Nutzen von Vitamin D belegen.

Es gibt 75 (Stand 2016-Dez) Fundstellen für eine "RCT" (Randomized Controlled Trial), gleichbedeutend mit "DBS" = Doppel-Blind-Studie. Im Mai 2018 waren es bereits 86 Gesundheitsprobleme, die einen Nutzen des Vitamin D gezeigt haben.

Auch wenn es in den Medien derzeit immer anders behauptet wird: Es gibt zahlreiche Studien, die den Nutzen von Vitamin D  belegen. Wie sollte es auch sein, dass ein Stoff zum einen lebenswichtig ist (Vitamin !) und zum anderen tatsächlich vielen Menschen fehlt, ohne (!) dass die Gabe einen Nutzen entfalten würde? Die Logik allein gebietet hier Skepsis gegenüber unqualifizierten Medien und empfiehlt stattdessen die Quellen für wissenschaftliche Publikationen zu nutzen.
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Warum alle im Schichtdienst Vitamin D benötigen (Review)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-12-04

Unstrittig ist, dass Menschen im Schichtdienst stärker von Krankheit bedroht sind. Sind diese Krankheiten durch einen Mangel an Vitamin D bedingt? Sind sie durch Vitamin D zu verhindern?

Die Analyse umfasst im Einzelnen:

  1. Die medizinische Literatur zum Schichtdienst wird mit Blick auf Vitamin D gesichtet.
  2. Die Bedeutung des Vitamin-D-Spiegels als Maß der Belastung wird erarbeitet.
  3. Die Schäden durch Vitamin-D-Mangel werden analysiert.
  4. Die therapeutische Nutzung des Vitamin D wird erarbeitet.
  1. Menschen im Schichdienst haben öfter einen Vitamin-D-Mangel.
  2. Der Vitamin-D-Mangel ist mit Krankheiten korreliert.
  3. Der Schichtdienst ist mit Übergewicht und Stress assoziiert, allerdings immer auch mit einem Vitamin-D-Mangel.
  4. Die gesundheitliche Schädigung der Schichtarbeit entsteht durch Vitamin-D-Mangel, während Übergewicht und Stress nur Indikatoren sind.
Schichtdienst ist für Polizei und Ärzteschaft stets eine persönliche Erfahrung. Die statistische Belastung der Schichtdienstler mit Übergewicht und Stress könnte eine vordergründige Assoziation ohne kausale Schädigung sein. Der stets gleichzeitig vorhandene Vitamin-D-Mangel ist im Gegensatz dazu mit einer direkten Verbindung zur genetischen Steuerung ausgestattet. Weil ein Vitamin-D-Mangel leicht angehbar ist, bietet sich hier die Vitamin-D-Therapie an. > zur Galerie <
Gibt es ein grundlegendes Kommunikations-Konzept für ärztliche Therapie? (Originalarbeit)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-12-04

Es ist eine philosophische Frage an die Konzepte der Medizin: Gibt es ein grundlegendes Konzept, das für alle Menschen den idealen Ablauf einer Therapie ausmacht? Gibt es seit den Zeiten der "therapeutischen" Höhlenmalerei der Steinzeit ein Konzept, das noch heute gültig ist?

  • Ein bekanntes Musikvideo thematisiert die Überwindung der Angst - Welche Schritte werden dargestellt?
  • Was ist der Plot, der dahintersteht?
  • Ist der Plot der "Höhlentherapie" auch auf aktuelle Konzepte übertragbar?
  • Gelingt das Konzept?
  • R: eine Therapie beginnt mit einer veränderten Realität
  • O: die Ohnmacht gegenüber der Gefahr muss zum Zweck der Analyse akzeptiert werden
  • A: in der Abstraktion der Gefahr offenbart sich ein neuer Zugang
  • R: eine Reaktion auf eine neue Art hat Aussicht auf Erfolg
Es gibt einen Ablauf, genannt Plot, der möglicherweise in allen therapeutischen Konzepten enthalten ist: Realtiäts-Veränderung, Ohnmachts-Akzeptanz, Abstraktion der Gefahr, Reaktions-Modifikation. Dieses Konzept lässt sich auch in den Schritten der Vitamin-D-Therapie wiederfinden.
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Sonnenlicht als Schlüssel zur stabilen Gesundheit (Review)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-11-20

Oft heißt es beim Arzt: "Vermeiden Sie die Sonne und verwenden Sie stets den stärksten Sonnenschutz!" Wie wichtig ist das Sonnenlicht für die Gesundheit? Wie verhält es sich im Winter?

Eine anschauliche Präsentation zeigt:

  • Die biologische Problematik des Winters
  • Die Daten zur Vitamin D-Versorgung in Deutschland
  • Ansätze zur der Stabilisierung des Vitamin-D-Spiegels
  • Instrumente zur Steuerung des Vitamin-D-Spiegels
  • Der Winter ist für die ganze Natur eine gewaltige Herausforderung.
  • Der Vitamin-D-Spiegel ist oft unmessbar niedrig und weit verbreitet, was  die Zahlen des RKI belegen.
  • Die Antwort auf die wechselnden Jahreszeiten ist eine Hybrid-Lösung mit Sonnenbad im Sommer und Supplementen im Winter.
  • Die Wirkmechanismen des Vitamin D werden präsentiert, zugleich die Problematik bei der Nutzung.
Der Winter ist mit einer hohen Krankheitslast belegt. Im Gegenzug sollte man ein Bewußtsein für einen guten Vitamin-D-Spiegel entwickeln.
Geeignet ist die Hybrid-Lösung aus Sonnenbad und winterlicher Supplementierung. Für die Steuerung der Vitamin-D-Therapie gibt es leicht zugängliche Instrumente. > zur Galerie <
Vitamin D schützt vor Krebs: wissenschaftlicher Nachweis bei 2300 Teilnehmern (Referat)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-04-20

Schützt ein höherer Vitamin-D-Spiegel vor Krebs? Eine Studie aus den USA geht dieser Frage nach und berücksichtigt erstmals auch Vitamin-D-Spiegel von mehr als 40 ng/ml.

Die Studie von McDonnall  SL und Baggerly C wird im Detail referiert. Die Grafiken werden aus dem Englischen übersetzt und in der Lesbarkeit verbessert. Die eigene Studie zur Mortalität wird herangezogen und mit den Ergebnissen kontrastiert.

Das relative Krebsrisiko steigt bei einem Vitamin-D-Spiegel unter 40 ng/ml steil an und erreicht bei Werten unter 20 ng/ml  300%, unter 10 ng/ml  sind es 500 %.

Das Ergebnis ist eindeutig: Das Risiko für Krebs wird durch einen Vitamin-D-Spiegel von mehr als 40 ng/ml blockiert. Eine Steigerung Richtung 100 ng/ml führt keineswegs zu einem erneuten Anstieg des Risikos. Somit bestätigt diese US-Studie die eigene Studie zur Mortalität von 2009, die ebenfalls stark fallende Risiken zu einem Wert von 40ng/ml hin gezeigt hat.
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Vitamin-D-Mangel begreifen in 4 Schritten (Review und Tutorial)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-04-13

Gibt es das neue Krankheitsbild des Vitamin-D-Mangels?  Wie ist es definiert? Was sind die rationalen medizinischen Grundlagen für Wirkmechanismen, Diagnostik und Therapie?

Die Übersichtsarbeit fragt diese Bereiche ab:
  1. Biochemie: Ist Vitamin-D-Mangel die Ursache von Krankheiten?
  2. Epidemiologie: Wie weit ist der Vitamin-D-Mangel verbreitet?
  3. Diagnostik: Das Erkennen des Vitamin-D-Mangels!
  4. Therapie: Wie sieht die Therapie aus und wie zeigt sich der Nutzen?
  1. Biochemie: Vitamin-D-Mangel belastet die hormonelle Regulation.
  2. Epidemiologie: Der Vitamin-D-Mangel ist besonders nach dem Winter weit verbreitet.
  3. Diagnostik: Das Erkennen des Vitamin-D-Mangels basiert auf der Kenntnis der Epidemiologie, der Symptome und der Laborwerte.
  4. Therapie: Der klinische Nutzen der Therapie lässt sich an der Rückbildung der Symptome messen.
In 4 Schritten wird das neu erkannte Krankheitsbild des Vitamin-D-Mangels systematisch erklärt.
1) Der Wirkmechanismus des Vitamin D beruht auf der Genregulation und anderen Mechanismen,
2) die Verbreitung des Vitamin-D-Mangels,
3) die Diagnostik des Vitamin-D-Mangels,
4) die Therapie des Vitamin-D-Mangels.
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Diabetes mellitus und Vitamin-D-Mangel - es gibt einen Zusammenhang (Review und Tutorial)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-04-13

Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem landesweiten Vitamin-D-Mangel und der Zunahme beim Diabetes?
Wo liegt der Zusammenhang bei Diabetes mellitus Typ 1 und Diabetes mellitus Typ 2 zum Vitamin-D-Mangel?
Wie hängt die Zunahme der Inzidenz mit dem Vitamin-D-Mangel zusammen?

Der Stand der Wissenschaft wird referiert. Die Darstellung ist als Einstieg in das Thema konzipiert. Die Gliederung orientiert sich an diesen Fragen:

  1. Warum gibt es öfter Diabets Typ 1
  2. Warum gibt es öfter Diabetes Typ 2
  3. Warum macht Vitamin-D-Mangel krank?
  4. Wie kann Vitamin D helfen?

In allgemein verständlicher Darstellung werden die Zusammenhänge von Diabetes und Vitamin-D-Mangel systematisch präsentiert. 

Der Vitamin-D-Mangel erklärt die steigende Inzidenz beim Diabetes.  Die Vitamin-D-Therapie erlaubt daher einen günstigen Einfluss auf den Verlauf der Krankheit. Angesichts der lebenslangen therapeutischen Bemühungen zum Management der Zuckerkrankheit ist diese natürliche Hilfe durch die Vitamin-D-Therapie besonders hilfreich.
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Wurde Vitamin D bei Quarks&Co wissenschaftlich korrekt dargestellt? (wiss. Diskussion)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-04-13

Angesichts des global nachzuweisenden Vitamin-D-Mangel des Menschen und der besonderen Verbreitung in Deutschland stellt sich die Frage, wie das Thema in den Medien behandelt wird. Die öffentlich-rechtlichen Medien haben in Deutschland den mit Steuergeldern honorierten Auftrag, die Öffentlichkeit über Missstände zu informieren. Gelingt diese Absicht? Geprüft wird die "Wissenschaftssendung" Quarks und Co mit Ranga Yogeshwar.

Jede Szene, die sich mit Vitamin D befasst, wird analysiert. In einzelnen Screenshots der Sendung werden die Aussagen dargestellt und mit den Fakten kontrastiert.

Der Beitrag transportiert eine Kette von Fehlern:

  • Das Phänomen Vitamin-D-Mangel wird auf einen Grenzwert von 5 ng/ml beschränkt.
  • Die wissenschaftlichen Belege für die Wirkungen werden pauschal als "nicht belegt" klassifiziert, was falsch ist.
  • Ein Fallbericht der TV-Sendung (Vitamin-D-Spiegel von 6 ng/ml) wird ohne Reflektion verworfen.
  • Es wird die Illusion verbreitet, dass Wintersonne  oder Sport im Freien das Problem lösen könnte.
Als sei es der Auftrag des WDR, die Bevölkerung vor jeder Beunruhigung zu schützen, werden die international gültigen Grenzwerte schöngeredet.
Die Grenzwerte werden verschoben, die Resultate der Wissenschaft mit einer Bemerkung bei Seite geschoben, ein Fallbericht in der Sendung wird kritiklos verworfen und stattdessen wird das TV-Publikum mit falschen Versprechungen einer natürlichen Bildung von Vitamin D im Winter vertröstet. Angesichts der hohen Mortalität bei einem Vitamin-D-Mangel ist dieser Beitrag besonders schädlich.
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Ist Vitamin D bei Arthrose ohne Vorteil für das Knie? (wiss. Diskussion)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-04-13

Ist es erwiesen, dass Vitamin D bei Arthrose am Knie keinerlei Nutzen hat? Der Bericht im deutschen Ärzteblatt vom 10. März 2016 behauptet das. Kann es bestätigt werden, dass Vitamin D ein Stoff mit einem komplexen Potenzial zur hormonellen Steuerung des Knochengewebes völlig unerheblich für den Knochen ist?

Der anonym publizierte Beitrag im Ärzteblatt ("rme" ) wird auf seine Aussagen hin überprüft.

Die im Ärzteblatt vorgestellte JAMA-Studie zeigte, dass eine monatliche Einnahme von 50 000 IE Vitamin D nicht in der Lage ist, den Vitamin D Spiegel so anzuheben, dass es einen Einfluss auf die geprüften Parameter hatte. Die eigene Arbeit demonstriert mit einer Grafik, dass eine Unterdosierung vorlag. Das Ärzteblatt kommt anschließend zu einer überzogenen Folgerung: Weil man keinen Effekt in der zitierten Studie nachweisen konnte, wäre der Gelenkaustausch der Kniegelenke die favorisierte Methode. Zudem wird die Vitamin-D-Therapie als gefährlich dargestellt, ohne dass Belege dafür präsentiert würden.

Mit diesem Beitrag wird die Ärzteschaft in mehrfacher Hinsicht in die Irre geführt: 1) Die zitierte Studie ist unterdosiert. 2) Ein relevantes Risisko für eine Hypercalciämie durch Vitamin D war in der Studie nicht existent und wurde bereits widerlegt (Q). 3) Das Grundprinzip des ärztlichen Handelns, das seit Hippokrates gilt: "Erst Diät, später Medikamente, zuletzt Operation", wird hier auf den Kopf gestellt. "Operation statt gesunde Lebensweise" als Fazit des Ärzteblattes?
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Vitamin D gegen Parkinson, Alzheimer und Alterung (Referat und Tutorial)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-04-13

Hat der landesweite Vitamin-D-Mangel in Deutschland irgend einen Einfluss auf Alterung und Alterskrankheiten wie Morbus Alzheimer und Morbus Parkinson? 

Einer der Begründer der biochemischen Forschung in Großbritannien, Sir. Michael Berridge hat eine umfangreiche Publikation geschrieben, die hier vorgestellt wird. Seine Autorität in diesen Fragen belegt sein Buch "Calcium Signaling", in dem er die Kommunikation der Zellen über Calcium-Ionen auf mehreren hundert Seiten darlegt.

In der Arbeit von Sir Michael Berridge ("Sir Michael") werden biochemische Mechanismen skizziert, die die Macht von Vitamin D begründen:  Alzheimer, Parkinson, Herz- schwäche, Nierenkrankheiten und andere Störungen werden durch einen Vitamin-D-Mangel biochemisch begünstigt. Die biochemische Steuerung der Gesundheit basiert an zahlreichen Stellen auf einem funktionierenden Vitamin-D-System. Diese große Macht begründet die Verursachung von Alterskrankheiten durch einen Vitamin-D-Mangel. Angesichts der unkomplizierten Vitamin-D-Therapie einerseits und der fehlenden Alternative für die Begründung zunehmender Alterskrankheiten ist Vitamin D die diätetische Methode der ersten Wahl.
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Vitamin D hilft gegen Brustkrebs - in 3 Dimensionen (Review + Tutorial)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-04-13

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung und somit eine der größten Herausforderung der Medizin. Kann Vitamin D hier eine Hilfe sein und worin besteht die Hilfe?

  • Es wird eine Brücke zwischen der Medizin und der Alltagserfahrung "Erholungskur" aufgebaut.
  • Der Zusammenhang von Brustkrebs und Vitamin D wird analysiert.
  • Das Wirkprinzip des Vitamin D wird analysiert.
  • Die Quellen dieser Informationen werden hinterfragt.
  • Die Umsetzung der Vitamin-D-Therapie wird dargestellt.
  • Das heilende Prinzip "Sonnenschein" geht auch auf Vitamin D zurück.
  • Vitamin D hat die Funktion der Steuerung von Zellen.
  • Die Funktionen sind nicht hypothetisch, sondern stellen den aktuellen Stand der Wissenschaft dar.
  • Eine "gesunde" Lebensweise allein kann den Vitamin-D-Mangel nicht verhindern.
  • Die Vitamin-D-Therapie ist ein wissenschaft- liches Konzept.
Vitamin D hilft in diesen 3 Dimensionen:
  1. im Blick auf die Vergangenheit beantwortet der Vitamin-D-Mangel die Frage nach dem "Warum Krebs?"
  2. die Gegenwart verbessert sich durch das steigende Allgemeinbefinden.
  3. die Zukunft wird wegen der verbesserten Immunität entlastet.
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Ist Vitamin D schuld an Nierensteinen? (Review)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-04-13

Ist Vitamin D schuld an Nierensteinen? Diese Behauptung ist oft anzutreffen und wird dazu herangezogen, die Mindestversorgung zu verweigern.

  • Eine US-Studie mit 16 000 Menschen unter Vitamin D wird zur Klärung herangezogen.
  • Das Ärzteblatt wird mit einem umfassenden Beitrag über Nierensteine zur Klärung herangezogen.
  • 5000 Patienten mit hoher Vitamin D-Behandlung widerlegen das "Risiko durch Vitamin D".
  • Die Bedeutung der Citrat-Zufuhr wird dargestellt.
  • Eine Studie mit 16 000 Menschen zeigte keine Risikosteigerung durch Vitamin D.
  • Das Ärzteblatt sieht ebenfalls kein Risiko im Vitamin D.
  • Hochdosis-Therapie mit Vitamin D bei 5000 Patienten zeigte keine Risiko-Steigerung.
  • Magnesium-Citrat ist ein natürliches Wirkprinzip gegen die Bildung von Nierensteinen.

Vitamin D erhöht nicht das Risiko für Nierensteine und ist auch im Ärzteblatt nicht als Risikofaktor genannt.
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"Vitamin-D-History" - eine kurze Geschichte des Vitamin D (Review und Tutorial)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-04-13
  • Antike: Wie war die Wahrnehmung der Wirkung der Sonne in der Antike?
  • Rachitis: Was wurde über die Folgen des Vitamin-D-Mangels bei Kindern berichtet?
  • Entdeckung: Wie vollzog sich der Weg der Entdeckung des Vitamin D und seiner Wirkungen?
  • ​Hormon: Was wissen wir über die hormonellen Mechanismen des Vitamin D?
  • Antike: Eine Auswahl von Bildern demonstriert die historische Vorstellung von den Kräften der Sonne.
  • Rachitis: Historische Bilder demonstrieren die Wahrnehmung der Krankheit.
  • Entdeckung: Eine Auswahl von Studien zeigt Schlüsselmomente der Forschung.
  • ​Hormon: Eine Serie von Bildern demonstriert den Wirkmechanismus.
  • Seit der Antike gibt es eine Einsicht in den gesundheitlichen Nutzen des Sonnenlichtes.
  • Die Rachitis wird seit Jahrhunderten als Problem beobachtet und beschrieben.
  • Die Entdeckung des Vitamin D war erst der Beginn zum Verständnis der umfangreichen Nutzwirkungen.
  • Vitamin D wird aktiviert und steuert in dieser Form die Akttivität von vielen hundert Genen.
Es liegt an uns, die Erkenntnisse sinnvoll zu nutzen und zum Wohle der Menschen zu verwenden. Hierbei sind wir alle aufgerufen, insbesondere den schwächeren Mitgliedern in unserer Gesellschaft, den Schwangeren und Kindern sowie den Menschen am sozialen Rand den Nutzen der Vitamin-D-Forschung zukommen zu lassen.
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"Ärzte warnen" - Eine journalistische Enteignung der der ärztlichen Kompetenz? (Diskussion)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-04-13

Ärzte genießen ein hohes Ansehen. Das verlockt Journalisten dazu, den Begriff "Ärzte warnen" nach ihrem Gutdünken zu verwenden, um Aufmerksamkeit zu erzielen. Wie steht es mit der korrekten Verwendung dieser Vokabeln im Fall des Beitrags der WELT zum Thema Vitamin D.

Der Beitrag in der WELT über Vitamin D wird Satz für Satz analysiert und anschließend mit den wissenschaftlichen Fakten verglichen.

Der Beitrag zeigt zahlreiche Verstöße gegen journalistische Pflichten:

  • fälschlich wird behauptet, dass die Verbraucherberatung www.VitaminDservice.de Vitamin D verteiben würde.
  • Die Begriffe "Wundermittel", "Versprechen" und "Allheilmittel" werden einzig und allein von der Journalistin verwendet.
  • Die irreführende Aussage: "... dass der Stoff schädlich sein kann."  - Es werden keine Belege für Schäden aufgeführt.
  • Eine weitere Irreführung "... nicht ausreichend erforscht." - Misstrauen wird pauschal geschürt statt sachlicher Beiträge.
  • Die Pauschalaussage"... erst Vitamin C, jetzt Vitamin D..." pauschale Ablehnung statt differenzierter Diskussion.

Den Gegner in einer Diskussion stark zu überzeichnen ist eine Methode, ihn in Misskredit zu bringen. So wird ein essentieller Naturstoff, nämlich Vitamin D gleichermaßen als unwirksam und gefährlich dargestellt, ohne dies durch eine fachliche Recherche zu vertiefen. Schmerzlich ist, dass der Begriff "Ärzte warnen" missbräuchlich verwendet wird. In Wirklichkeit warnen Ärzte, die zum Thema forschen und publizieren vor den Schäden des Vitamin-D-Mangels: so etwa Rachitis, erhöhte Krebsanfälligkeit und Mortalität.
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8351 Internet-Stimmen geben Auskunft über Nutzen, Risiken und Nebenwirkungen des hochdosierten Vitamin D (Originalarbeit)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2016-04-13

Was berichten Anwender über ihre Erfahrungen mit der Einnahme von Vitamin D? Wie kamen sie an Vitamin D?Wie waren die erlebten Effekte?

Eine Online-Umfrage mit freiem Zugang erlaubte ab 2010 allen Besuchern auf www.vitaminDelta.de, an der Umfrage teilzunehmen. Das Ende der Datenerhebung für die Auswertung erfolgte 2014.

  1. Nur 3 % erlebten keine Heilung.
  2. 74 % haben keinerlei Nachteile erlebt.
  3. 50 % wurden vom Arzt nicht versorgt.
  4. 53 % besorgen sich ihr Vitamin D ohne Arzt.

Die Frage nach der Einnahme von Vitamin D wurde nicht gestellt, da sie im Zusammenhang mit dem Körpergewicht und dem Vitamin-D-Spiegel gesehen werden muss.

Die Patienten machten überwiegend gute Erfahrungen und erlebten zu 74 % keinerlei Nachteile. Es ist betrüblich, dass Ärzte sich aus der Versorgung mit Vitamin D nicht so beteiligen, wie es in anderen Ländern üblich ist. 
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Das KREBSRISIKO schrumpft, wenn es genug Vitamin D gibt



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Dr. med. Raimund von Helden, Verbraucherberatung VitaminDelta, 57368 Lennestadt referiert die Studie von McDonnell

2016-04-06
  • Kann ein höherer Vitamin-D-Spiegel Krebs abwehren?
  • Diese Frage wurde von McDonnell gestellt und auf eine Verknüpfung von Vitamin-D-Spiegel  und Krebs geprüft.
  • Es ist eine Beobachtungsstudie.
  • Assoziationen sind eine Voraussetzung für einen kausalen Zusammenhang.
  • Daten von zwei Kohorten, die unterschiedliche mittlere 25 (OH) D-Konzentrationen repräsentieren, wurden gepoolt.
  • die Lappe-Kohorte (N = 1.169), eine randomisierte klinische Studienkohorte (Median 25 (OH) OH) D = 30 ng / ml)
  • und die GrassrootsHealth-Kohorte (N = 1.135), eine prospektive Kohorte (Median 25 (OH) D = 48 ng / ml).
  • Die Krebsinzidenz über einen mehrjährigen Zeitraum (Median: 3,9 Jahre) wurde anhand der Vitamin-D-Spiegel verglichen.
  • Kaplan-Meier-Diagramme wurden entwickelt und der Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Spiegel und Krebsrisiko untersucht.
  • Die Studie umfasste alle invasiven Krebsarten mit Ausnahme von Hautkrebs.
  • Die altersbereinigte Krebsinzidenz in der kombinierten Kohorte (N = 2.304) ...
  • ...betrug gepoolt: 840 Fälle pro 100.000 Personenjahre - davon
  • 1.020 pro 100.000 Personenjahre in der LAPPE-Kohorte ...
  • ...und 722 pro 100.000 Personenjahre in der GRASSROOTSHEALTH-Kohorte
  • Die Inzidenz war bei höheren Vitamin-D-Spiegel geringer.
  • Frauen mit einem Vitamin-D-Spiegel  ≥ 40 ng / ml hatten ein um 67% geringeres Krebsrisiko als Frauen mit Konzentrationen <20 ng / ml
  • Relatives Risiko 33% (HR = 0,33, 95% CI = 0,12-0,90).
  • Unsere Grafik zeigt eine vereinfachte Darstellung von Tafel 4

ZITAT ANFANG: (Layout bearbeitet)
Vitamin-D-Spiegel höher als 40 ng / ml waren mit einer erheblichen Verringerung des Risikos aller invasiven Krebsarten zusammen verbunden.

ZITAT ENDE.

Der gezeigte Zusammenhang entspricht unserer eigenen Studie, bei der die allgemeine Sterblichkeit mit dem Vitamin-D-Spiegel  abnimmt.
Quelle: PMID:21572875

Der angebliche Nutzen der Calcium-Einnahme gilt nicht für normale Vitamin-D-Spiegel



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Dr. med. Raimund von Helden, Verbraucherberatung VitaminDelta, 57368 Lennestadt referiert eine Studie aus ISLAND von STEINGRIMMSDOTTIR ("Die Tochter von Steingrimm")

2016-04-04
  • Sehr oft wird Calcium routinemäßig zur großzügien täglichen Einnahme empfohlen.
  • Dagegen spricht ganz intutitv das Phänomen der "VERKALKUNG"
  • Fragen wir doch den Körper! Wenn die Zufuhr von Calcium tatsächlich nötig ist, steigt das PARATHOMON an.
  • Ist jedoch genügend Calcium in der Blutbahn verfügbar, sinkt das PARATHOMON automatisch auf normale Wert.

PARATHOMON stellt Calcium PARAT !
Genau das ist der Ansatz der Studie aus ISLAND: Das PARATHORMON ist der Schiedsrichter für die Fragen von Vitamin D- und Calcium-Versorgung

  • Querschnittsstudie an gesunden isländischen Erwachsenen
  • Drei gleiche Altersgruppen (30-45 Jahre, 50-65 Jahre oder 70-85 Jahre)
  • ----
  • Fragebogen
  • zur Häufigkeit von Nahrungsmitteln,
  • in dem die Aufnahme von Vitamin D
  • und Calcium  bewertet wurde.
  • ----
  • Gruppen nach Calciumaufnahme
  • <800 mg / d,
  • 800 - 1200 mg / d
  • und> 1200 mg / d
  • ----
  • Gruppen nach Vitamin-D-Spiegel 
  • <10 ng / ml,
  • 10-18 ng / eingeteilt. ml
  • und > 18 ng / ml
  • Insgesamt 944 gesunde Teilnehmer haben alle Teile der Studie abgeschlossen.
  • Das Serum-PARATHOMON war...
  • in der Gruppe mit einem Serum-25-Hydroxyvitamin-D-Spiegel von mehr als 18 ng / ml am niedrigsten.
  • in der Gruppe mit einem Serum-25-Hydroxyvitamin-D-Spiegel von weniger als 10 ng / ml am höchsten.
  • ----
  • extremer Vitamin-D-Mangel: (untere Grafik <10 ng/ml)
  • In der Situation eines Vitamin-D-Mangels (unter 10 ng/ml) muss der Körper um das Calcium kämpfen und setzt das PARATHOMON hoch:
  • Ein ungünstig hohes PARATHOMON fand sich daher beim Zusammentreffen von schlechtem Vitamin-D-Spiegel und einer Calcium-Gabe unter 800 mg.
  • Das war signifikant im Vergleich zur Gabe von mehr als 1200 mg (P = 0,04), denn dort war das PARATHOMON bereits wieder rückläufig.
  • ----
  • mäßiger Vitamin-D-Mangel: (obere Grafik> 18 ng/ml)
  • Bei einem etwas besseren Vitamin-D-Spiegel von mehr als 18 ng/ml schaltet das PARATHORMON herunter auf normalen Betrieb.
  • Alle Gruppen der Calcium-Gabe hatten ein PARATHOMON unter 30 pg/ml

 

Die Grafik zeigt eine Münze mit einem JANUS-Kopf der zwei Gesichter: als Symbol für die zwei Bewertungen des Calcium:

  • Solange der Vitamin-D-Spiegel von 18 ng/ml sichergestellt ist, ist keine Kalziumaufnahme von mehr als 800 mg / Tag  erforderlich.
  • Die Botschaft aus Island lautet daher:
  • Vitamin-D-Präparate sind für einen angemessenen Vitamin-D-Spiegel in nördlichen Klimazonen erforderlich.
  • Sie werden daher oberhalb eines Vitamin-D-Spiegels con 18 ng/ml entbehrlich.

Die Antwort auf den optimistischen CALCIUM-MYTHOS mit dem Irrglauben: "viel hilft viel"

  • "Was kann ich denn tun, damit meine Knochen gesund werden und auch gesund bleiben?"
  • Verbogene Knochen bei Babys - das ist die Krankheit Rachitis, die auch mit bester Muttermilch nicht heilen will.
  • Mit einer massiven Zufuhr von Calcium lässt sich das Problem nicht lösen.
  • Calcium ist ein Spurenelement und kann ohne den Helfer Vitamin D nicht richtig aufgenommen werden.

Was der Körper dringend benötigt, ist die Hilfe zur Selbsthilfe: Vitamin D mit einem Blutspiegel von mindestens 20 ng/ml, besser noch 40-60 ng/ml.

Überprüfung des TV-Beitrags von Quarks & Co, zum Thema Vitamin-D-Mangel (Diskussion)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2015-07-15

Ist die Darstellung des Vitamin D im öffentlich-rechtlichen TV korrekt?

Jede Szene, die sich mit Vitamin D befasst, wird analysiert. In einzelnen Screenshots der Sendung werden die Aussagen dargestellt und mit den Fakten kontrastiert.

  • Korrekt dargestellt ist, dass Vitamin-D-Mangel zu Rachitis führt.
  • Es werden 3 Studien kurz eingeblendet, die angeblich die Unwirksamkeit des Vitamin D belegen,. Die nähere Betrachtung der Studien zeigt das Gegenteil: Zum einen wurde die Sterblichkeit mit Vitamin D gesenkt, im 3. Fall wurde zu niedrig dosiert.
  • Als Risikofälle für den Vitamin-D-Mangel werden Säuglinge und ältere Menschen genannt, Konsequenzen bleiben ungenannt.
  • Es wird die Illusion verbreitet, dass der Winter unproblematisch sei und 20 Minuten Wintersonne reichen könnten.
Es ist bemerkenswert, dass die als Beweis der Unwirksamkeit genannten Studien 1+2 ganz im Gegenteil den Nutzen einer Vitamin-D-Therapie belegen. Die Studie 3 bezieht sich auf Dosierungen, die den Vitamin-D-Spiegel nicht relevant angehoben haben. In der Summe wird die Chance auf eine längst überfällige Gefahren-Aufklärung der Bevölkerung über eine erhöhte Mortalität verpasst. 
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Kriterien für die Anerkennung oder Ablehnung einer Studie über Vitamin D (Originalarbeit)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2015-02-02

Wenn ein Verdurstender mit einer Tasse Wasser nicht zu retten ist - beweist das die Unwirksamkeit des Wassers? Wir benötigen Kriterien, wie etwa die ausreichende Dosierung, die zur Anerkennung oder zur Ablehnung einer Studie führen.

In einer 2x2 Matrix werden 4 Kriterien entwickelt. Dadurch werden die 2 Dimensionen berücksichtigt, die eine Studie qualifizieren:

  • zum einen die Dimension "diagnostisch-therapeutisch",
  • zum anderen die Dimension "Beginn - Dauer".

Eine Studie muss sowohl in der zeitlichen als auch der sensorisch-motorischen Dimension bestehen können.

Das sind die Gründe, die zur vorschnellen "Ablehnung" des Nutzens von Vitamin D führen:

  1. gelbes Feld: vor der Vitamin-D-Therapie wurde der Vitamin-D-Spiegel gar nicht bestimmt.
  2. graues Feld: Es wurde nirgends der Nachweis erbracht, dass der Vitamin-D-Spiegel unter der Therapie im therapeutischen Bereich war. 
  3. blaues Feld: Nach der Therapie erfolgte keine Dauerbehandlung zum Erhalt des Vitamin-D-Spiegels oder es wurde zu selten gegeben.
  4. weißes Feld: Es erfolgte keine hochdosierte Anfangstherapie (Vitamin-D-Setup), um den Vitamin D-Speicher zu füllen. 
     
  • Unwirksamkeit ist leicht "nachzuweisen", wenn man ein Mittel unterdosiert.
  • Richtig ist stattdessen, die Kontrolle über den Wirkspiegel
  • Warnungen vor "Unwirksamkeit" sind nicht relevant, wenn die Studie ungeeignet war.
  • Der Nutzen eines Stoffes kann dann nachgewiesen werden, wenn genügend viel mit nachweisbarem Wirkspiegel gegeben wurde.
Was ist Wissenschaft? (Editorial)





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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2014-03-09
  • Die Kritik am Vitamin D und an der Vitamin-D-Therapie lautet meist, dass es keine wissenschaftlichen "Beweise" für den Nutzen gäbe. Im folgenden Exkurs befasse ich mich mit der Grundsatz-Frage, was eigentlich "Wissenschaft" bedeutet.
  • Ein wissenschaftliches Vorgehen ist an typischen Strukturmerkmalen zu erkennen: Gibt es diese Strukturmerkmale auch für die Prüfung und Anwendung meiner Vitamin-D-Therapie?
  • Referat über die Grundlagen der Wissenschaft.

-> 1) EMPIRIE:
Neue Erfahrungen müssen gewonnen werden, um über den Tellerrand des Wissens zu blicken, bei mir ist es die Messung des Vitamin-D-Spiegels.

-> 2) SYSTEMATIK:
Die gesammelten Erfahrungen müssen systematisch strukturiert werden, das geschieht in meinen 40 Fallberichten und der Beschreibung des MANOS-Syndromes.

-> 3) HYPOTHESENBILDUNG:
Es muss eine Hypothese aufgestellt werden, dies sich prüfen läßt. Die Formel im Buch definiert meine neuartige VITAMIN-D-THERAPIE zur Heilung des AKUTEN Vitamin-D-Mangels: Anfangs- und Erhaltungstherapie. Das ist ein klassisches Konzept der Medizin, das lediglich auf die Speicherung des Vitamin D angewandt wird. Im Englischen: Loading-Dose & Maintainance Dose. Es ist verwunderlich, dass man dieses Erfolgsprinzip der Medizin nicht schon länger auf das Brachland der Medizin (fettlösliche Vitamine A, D, E, K) angewendet hat. 

-> 4) FALSIFIZIERBARKEIT:
Eine Hypothese ist nur dann wissenschaftlich, wenn auch der Beweis ihres Gegenteils möglich ist. So könnte man anhand meiner Definitionen prüfen, ob der Nutzen der VITAMIN-D-THERAPIE sich in einer Doppelblind-Studie (RCT) bestätigt. Ein solcher Versuch wäre allerdings unethisch, weil es unzulässig ist, Menschen mit einem nachgewiesenen Vitamin-D-Mangel wissentlich in der unbehandelten Kontrollgruppe zu belassen. Ethisch hingegen wäre es, Vitamin D all denen zu geben, die einen erkennbaren Mangel haben.
 

Ethik:

Bei einem Vitamin-D-Spiegel unter 20 ng/ml ist es unethisch, eine Behandlung hinauszuzögern oder zu verweigern.

Bei einem Vitamin-D-Spiegel über 20 ng/ml ist es wissenschaftlich, zu prüfen, ob Patienten im Zuge der weiteren Steigerung eine Besserung erleben. Die Tatsache, dass die geprüften Symptome wie Müdigkeit und Kreislaufbeschwerden schwer zu quantifizieren sind, spricht nicht gegen die Wissenschaftlichkeit des Therapieversuches. Die nachgewiesene Besserung deutet klar auf eine fehlerhafte Festlegung der Grenze "20 ng/ml"hin.

Die größte amerikanische Organisation in diesem Forschungsbereich, „Grassrootshealth.org“ empfiehlt auf wissenschaftlicher Basis einen Bereich von 40 ng/ml bis 60 ng/ml. Das sind Werte, wie sie typischerweise bei einem längeren Aufenthalt in tropischen Ländern zu finden sind.

So ist das vorgelegte Buch wissenschaftlich und ethisch zugleich, denn es befreit viele Menschen aus ihrer unverschuldeten Unterversorgung. 
Beweismittel vom Institut VitaminDelta unterstreichen den Handlungsbedarf. Link-Dokumente von Frauen und Männern

Schwangerschaft und Sonnenschein - 12 Gründe für Sonne und Vitamin D in der Schwangerschaft (Review und Tutorial)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2013-08-14

Schwangere wollen sich vor allem schützen - so meiden sie nicht nur Zigarretten, Alkohol und Medikamente sondern auch das Sonnenlicht. Ist das berechtigt? Wie wichtig ist Vitamin D für die Schwangere ?

Die Recherche der Literatur beginnt im Jahr 1967 und nennt exemplarisch 12 Arbeiten zum Thema.
Weitere Fragen sind im Anschluss und beziehen sich auf die geeignete Steuerung der Gabe von Vitamin D.

  1. Es werden zunächst 12 gute Gründe veranschaulicht, warum Sonne und Vitamin D in der Schwangerschaft nützen.
  2. Schwangeren fehlt es nachweislich an Sonnenschein, wie Statistiken belegen.
  3. 12 Fragen zur Umsetzung einer Vitamin-D-Kur werden anschaulich erörtert.
  4. Das Fazit spricht für Vitamin D als Gabe für alle Schwangeren.
Vitamin D hat viele gute biologische Wirkungen. Man kann den Vitamin-D-Spiegel messen. Die Sonne versorgt die Menschen. Dieser Nutzen wurde schon im Jahr 1928 in Deutschland propagiert. >Galerie<
Wie Kinder unter einem Vitamin-D-Mangel leiden - die häufigste hormonelle Störung im Kindesalter (Referat)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2012-06-24
  • Wenn heute Säuglinge und Schulkinder unter Kopfschmerzen, Verstopfung und Beinschmerzen leiden, wird mit allen Mitteln der modernen Medizin nach der Ursache gesucht. 
  • Doch leider wird das hormonelle Vitamin-D-Defizit-Syndrom nicht mehr wahrgenommen. Es ist aus dem Blickfeld der medizinischen Wissenschaft verschwunden, obwohl es so einfach zu behandeln wäre.

Fragen:

  • Epidemiologie
  • Zeichen der Rachitis
  • Bilder von Kindern der Rachitis
  • Bilder von Rachitis-Knochen
  • die Rachitis im Röntgenbild
  • Altersstufe der Rachitis

Antworten:

  • Epidemiologie: der Vitamin-D-Mangel ist weit verbreitet
  • Zeichen der Rachitis gibt es in zahlreichen Organbereichen
  • Bilder von Kindern der Rachitis: deformierte Knochen
  • Bilder von Rachitis-Knochen: deformiert
  • die Rachitis im Röntgenbild: transparente Knochen
  • Altersstufe der Rachitis: Gefahr steigt bis zum Frühling des 2. Lebensjahres

Der Vitamin-D-Mangel im Kindesalter kann bei Kenntnis der Konstellation, der Symptome und Befunde erkannt und behoben werden. 
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Der Vitamin-D-Effekt: Schnelle Besserung der vegetativen Dystonie durch hochdosiertes Vitamin D (Originalarbeit)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt

2011-4-27
  • Die Diagnose der Vegetativen Dystonie (ICD-Code = F45.9) beinhaltet Symptome, die auf keine organische Ursache zurückgeführt werden können.
  • Oft können Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Kreislaufbeschwerden, Schlafstörungen, Beinschmerzen, Wadenkrämpfe, Muskelzucken, Lidzucken, Kopfschmerzen trotz aufwendiger Diagnostik nicht erklärt werden.
  • Diese Studie prüft die Hypothese, ob die Anhebung des Vitamin D-Spiegels zu einer Besserung führt.
  • 228 Patienten im Alter von 13 bis 87 hatten einen Vitamin-D- Mangel. Sie bekamen eine berechnete Dosis von Vitamin D3, um den Vitamin-D-Spiegel anzuheben.
  • Die Vitamin D Dosis wurde nach einer Formel berechnet, die den anfänglichen Vitamin-D-Spiegel und das Körpergewicht berücksichtigt. Die so ermittelte Normalisierungs-Dosis wurde in mehrere Tagesportionen aufgeteilt (Vitamin-D-Setup-Therapie).
  • Im Anschluss an die Normalisierung wurde eine wöchentliche Erhaltungsdosis gegeben. Die Patienten wurden gebeten, auf einem Fragebogen den persönlichen Eindruck über den Nutzen der Behandlung mit Null bis fünf Sternen zu bewerten.
  •  Innerhalb der ersten 7 Tage werteten 79 % der 228 Patienten positiv. Besonders hohe Bewertungen mit 5 oder 4 Sternen gab es von 45 % der Teilnehmer.

Mit dieser Studie wurde erstmalig der Mangel an Vitamin D als die wahrscheinlichste Ursache der Vegetativen Dystonie bestätigt.
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EHEC und HUS: Vitamin-D-Mangel als Ursache und therapeutischer Ansatzpunkt (Originalarbeit)



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Dr. med. Raimund von Helden, Hausarzt, 57368 Lennestadt, unter Mitwirkung von Gröber Uwe, Grant William B.

2011-06-01

Was ist die Ursache für die Endemien mit EHEC, die zum HUS führen? EHEC (enterohämorrhagische Escherichia coli) können sich schnell verbreiten und sind nur durch hygienische Maßnahmen zu kontrollieren. Das HUS (hämolytisch-urämische Syndrom) kann durch einen Zerfall der roten Blutkörperchen die Niere verstopfen und auch weitere Organe bis zu deren Ausfall schädigen. Die interessante Frage ist: Warum sind in einer Lebensgemeinschaft, z.B: einer Schulklasse zwar viele befallen, doch nur wenige erkrankt? Hat Vitamin D hier eine Schutzfunktion?

  1. Zunächst wird die Literatur auf Berichte über das körpereigene Antibiotikum-System "Cathelicidin" (C) befragt.
  2. Dann wird geprüft, ob Vitamin D  einen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des C-Systems hat.
  3. Zudem wird untersucht, wie Vitamin-D-Mangel und die C-Produktion korrelieren.
  4. Am Ende stellt sich die Frage, ob Vitamin D erklären kann, warum besonders junge Frauen erkranken?
  1. Das Antibiotikum "C" ist extrem leistungsfähig, Resistenzen sind nicht bekannt.
  2. Unter besseren Vitamin-D-Spiegeln finden sich auch bessere Werte für "C"
  3. Das Antibiotikum "C" versagt am häufigsten dann, wenn es an Vitamin D fehlt.
  4. In der Gruppe junger Frauen gibt es besonders viele, die einen extrem niedrigen Vitamin-D-Spiegel haben, was die Anfälligkeit erklären kann.
Es gibt keinen Widerspruch zur Hypothese, dass bei Vitamin-D-Mangel die HUS-Krise bei EHEC-Befall begünstigt. Einerseits kann Cathelicidin Bakterien töten, andererseits basiert das auf Vitamin D, denn gerade bei der Verbreitungsgruppe "junge Frauen" fehlt es im Frühjahr. Eine Korrektur des Vitamin-D-Spiegels durch die Vitamin-D-Therapie ist Betroffenen und deren Umgebung anzuraten. Die EHEC-Misere ist ein weiterer Grund, eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Vitamin D anzustreben. >zur Galerie<
Eine Schätzung des Überlebensvorteils durch Verbesserung des Vitamin-D-Status in der erwachsenen deutschen Bevölkerung (Meta-Studie)



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Zittermann Armin, von Helden Raimund., Grant W., Kipshoven C, Ringe JD.

2009-11-05
  • Unzureichender Vitamin-D-Status ist ein weltweites Problem.
  • Es gibt Hinweise darauf, dass Personen mit niedrigem Vitamin-D-Status eine übermäßige Sterblichkeitsrate aufweisen.
  • Wir haben berechnet, inwieweit die jährliche Sterblichkeitsrate in der deutschen Bevölkerung durch die Optimierung des Vitamin-D-Status gesenkt werden kann.

Unsere Berechnungen basieren auf

  1. einer jährlichen Mortalitätsrate von 1,34% in der erwachsenen deutschen Bevölkerung gemäß dem Statistischen Jahrbuch,
  2. dem tatsächlichen Vitamin-D-Status bei deutschen Erwachsenen mit hohem Mortalitätsrisiko, wie er bei 1.343 Personen von 264 Allgemeinmedizinern in verschiedenen deutschen Regionen ermittelt wurde (DEVID-Studie), und
  3. Daten von zwei sehr großen prospektiven Kohorten (Dobnig et al. 2008; Melamed et al. 2008) über die Sterblichkeit bei Personen mit unzureichendem Vitamin-D-Status.
  • Die mittlere Serumkonzentration von 25-Hydroxyvitamin D in der DEVID-Studienkohorte betrug 16,4 ng/ml.
  • Mehr als 90% der Personen hatten 25-Hydroxyvitamin-D-Konzentrationen unterhalb der Schwelle, die in den beiden oben genannten Studien mit dem geringsten Mortalitätsrisiko verbunden war (28 ng/ml).
  • Nach konservativen Schätzungen können jährlich mindestens 2,2% aller Todesfälle oder 18.300 Leben gerettet werden, wenn 25(OH)D-Konzentrationen von mindestens 30 ng/ml der gesamten erwachsenen deutschen Bevölkerung erreicht werden.
  • Die verfügbaren Daten belegen einen exponentiellen Anstieg der Gesamtmortalität bei unzureichenden 25-Hydroxyvitamin-D-Konzentrationen.
  • Die Verbesserung des Vitamin-D-Status in einer Bevölkerung mit unzureichendem Vitamin-D-Status könnte eine wirksame Strategie sein, um die jährliche Sterblichkeitsrate zu senken.
An estimate of the survival benefit of improving vitamin D status in the adult german population (Meta-Studie)



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Zittermann A., von Helden R., Grant W., Kipshoven C, Ringe JD.

2009-11-01
  • Inadequate vitamin D status is a worldwide problem.
  • Evidence is accumulating that individuals with low vitamin D status have excess mortality rates.
  • We calculated to which extent annual mortality rates can be reduced in the German population by optimizing vitamin D status.
  1. Our calculations are based on (1) an annual mortality rate of 1.34% in the adult German population as provided by the Statistical Yearbook,
  2. (2) the actual vitamin D status in German adults with a high mortality risk as assessed in 1,343 individuals from 264 general practitioners in different German regions (DEVID study), and
  3. (3) data from two very large prospective cohorts (Dobnig et al. 2008; Melamed et al. 2008) about the excess mortality in individuals with inadequate vitamin D status.
  • Mean serum concentrations of 25-hydroxyvitamin D in the DEVID study cohort were 41 nmol/l (SD: 22 nmol/l).
  • More than 90% of individuals had 25-hydroxyvitamin D concentrations below the threshold that was associated with lowest mortality risk in the two aforementioned trials (75 nmol/l).
  • According to conservative estimations, at least 2.2% of all deaths or 18,300 lives annually can be saved by achieving 25(OH)D concentrations of at least 75 nmol/l in the entire adult German population.
  • Available data provide evidence for an exponential increase in total mortality with deficient 25-hydroxyvitamin D concentrations.

Improving vitamin D status in a population with inadequate vitamin D status might be an effective strategy to reduce annual mortality rates.
(The curve shows units in nmol/l - not ng/ml)

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