UTOPIA: Stiftung Warentest warnt vor Vitamin-D-Präparaten

1) Stichwort: „Winter“ - die Illusion der Naturversorgung

„Die Haut bildet auch im Schatten, frühmorgens oder abends und selbst bei bedecktem Himmel Vitamin D, schreibt die Stiftung Warentest."

2) Stichwort: „Niere“ - deplatzierte Warnungen

 „Zuviel davon schadet. (...) Bei einer zu hohen Dosierung von Vitamin D könne der Kalziumspiegel steigen, was die Nierenfunktion verschlechtert. Auch Müdigkeit, Verwirrtheit, Verdauungsbeschwerden und sogar Herzrhythmusstörungen seien als Symptome einer Überdosierung möglich. Wer große Mengen Vitamin D von mehr als 100 Mikrogramm (= 4000 E) täglich schluckt, riskiert Vergiftungs-erscheinungen bis hin zu Nierenversagen. Allerdings kann diese Dosis je nach Präparat bereits mit wenigen Pillen erreicht sein."

3) Stichwort: „Arzt“ -Angebliches Monopol

"Vitamin-D-Präparate nur auf ärztliche Empfehlung einnehmen. Lass dich beim Arzt testen. (...)  Und nur, wenn es vom Arzt verordnet oder empfohlen wird, ist die Einnahme der Präparate laut Stiftung Warentest auch wirklich sinnvoll: Pillen ohne Verdacht auf eigene Faust zu schlucken, ist nicht ratsam.“

Notizen vom VitaminDservice

Irreführung: "Durch Werbung und mediale Berichterstattung wird häufig suggeriert, dass viele Menschen in Deutschland an einem Vitamin-D-Mangel leiden. (...) Nur etwa zwei Prozent der Erwachsenen sind demnach von einem solchen ernsthaften Mangel betroffen."  Richtig ist: Es ist eher umgekehrt: über 90 Prozent der Deutschen weisen im Winter einen Vitamin D Mangel auf.

Zum irreführenden Beitrag

https://utopia.de/stiftung-warentest-vitamin-d-praeparate-81991/

Link zur Gegendarstellung

https://www.vitamindservice.de/Stern-und-Stiftung-Warentest


» Zurück zur Vitamin D Mobbing als Tabelle

» Zum vorherigen Beitrag blättern "SPIEGEL ONLINE: Vitamin D Tabletten: Wie sinnvoll sind Ergänzungsmittel"

» Zum nächsten Beitrag blättern "DOCCHECK: „Herr Doktor, füttern Sie mich mit Vitamin D!“"