STUTTGARTER ZEITUNG : Vitamin D schützt nicht

3) Stichwort: „Arzt“ -Angebliches Monopol

Auch wenn der Arzt beim gesunden Menschen Vitamin-D-Spiegel unter dem Normwert feststellt, braucht der Patient deshalb kein Supplement einnehmen“, sagt Mühlhauser. Die unkontrollierte Vitamin-D-Einnahme zur Vorbeugung gegen allerlei chronische Erkrankungen ist ihr ein Dorn im Auge. Richtig ist: Wie bei allen anderen Nährstoffen, so ist auch beim Vitamin D ist ein normaler Spiegel zu gewährleisten. Dazu ist kein Arzt nötig.

4) Stichwort: „1000“ „800“ - falsche Empfehlungen

Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) werden Werte bis 800 IE empfohlen. Mühlhauser warnt  davor, Vitamin-D-Supplemente zu hoch zu dosieren. In zu hohen Dosen könnten sie den Kalziumstoffwechsel negativ beeinflussen und etwa das Entstehen von Nierensteinen und Übelkeit begünstigen (...) Eine Einnahme empfiehlt sich nur für Bettlägerige. Richtig ist: Ein schlechter Vitamin-D-Spiegel ist nicht nur bei bettlägerigen therapiebedürftig. Nierensteine sind keine Folge von Vitamin D.

Notizen vom VitaminDservice

Irreführung: "Bei gesunden Menschen empfiehlt sich eine präventive Einnahme von Vitamin D (...) nicht. Sie konnten keine vorbeugende Wirkung im Zusammenhang mit chronischen Krankheiten (...) nachweisen. „Es gibt keinen Grund, der normalen Bevölkerung die Einnahme von Vitamin-D-Tabletten zu empfehlen (...) " sagt Mühlhauser:  "Die unkontrollierte Vitamin-D-Einnahme zur Vorbeugung gegen allerlei chronische Erkrankungen ist ihr ein Dorn im Auge." Richtig ist: siehe Gegendarstellung.

Zum irreführenden Beitrag

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.medizin-vitamin-d-schuetzt-nicht.c1080a54-eee5-47d8-8ae9-2bf0640d0fdb.html

Link zur Gegendarstellung

https://www.vitamindservice.de/beweise


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