ANLEITUNG ONLINE-TOOL: Vitamin-D-Spiegel des ungeborenen Kindes berechnen

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Anleitung: Vitamin D-Umrechnung von der Mutter zum Ungeborenen

Wofür ist das Tool?

  • Es schätzt den Vitamin-D-Spiegel (25-OH-D) des Kindes im Nabelschnurblut.
  • Die Daten dazu stammen aus einer schottischen Studie, bei der Vitamin-D-Spiegel bei Mutter und Neugeborenem KJind parallel bestimmt wurden.
  • Sie brauchen dafür nur den Vitamin D der Mutter.
  •  1.205 Mutter-Kind-Paare aus Schottland (Haggarty et al. 2013) bilden eine exzellente Referenz für diese Modellierung.

So geht es

  1. Wert eintragen. Geben Sie den 25-OH-D-Wert der Mutter aus dem Laborbefund ein. Alternativ nutzen Sie den Schieberegler oder die Schnellwahl.
  2. Einheit wählen. Stellen Sie ng/ml oder nmol/l passend zum Befund ein. Beim Umschalten rechnet das Tool alles um.
  3. Ergebnis lesen. Sie sehen den geschätzten Kindwert mit Spanne, den Anteil am Wert der Mutter und die Bewertung. Die rote Linie in den Balken markiert 12 ng/ml (30 nmol/l).
  4. Diagramm ansehen. Es zeigt, wo Ihr Wert zu den Studienpunkten liegt.
  5. Umgekehrt rechnen. Im Feld „Umgekehrt gefragt“ geben Sie den gewünschten Kindwert ein. Das Tool nennt den Spiegel, den die Mutter dafür braucht.
  6. Als PDF speichern. Der Knopf unten erzeugt einen Ausdruck für die Akte oder zum Mitnehmen.

Die Bewertung des Kindwertes

Kindwert (ng/ml) Kindwert (nmol/l) Bewertung
unter 12 unter 30 Mangel
12 bis unter 20 30 bis unter 50 unzureichend
20 bis unter 30 50 bis unter 75 ausreichend nach gängiger Definition
ab 30 ab 75 gut versorgt

Wichtig zu wissen

  • Das Ergebnis ist eine Schätzung für Gruppen. Das einzelne Kind kann deutlich abweichen.
  • Am verlässlichsten ist der Bereich von etwa 10 bis 25 ng/ml bei der Mutter. Außerhalb davon weist das Tool auf eine Extrapolation hin.
  • Bei sehr niedrigen Werten der Mutter zeigt das Tool „unter 1“. Das ist die Grenze des Rechenmodells, kein Messwert.
  • Jahreszeit, Hautfarbe, Körpergewicht und die Einnahme von Vitamin D sind nicht eingerechnet.
  • Das Tool ersetzt weder eine Messung noch eine ärztliche Beratung.

Quelle

  1. Haggarty P, Campbell DM, Knox S, Horgan GW, Hoad G, Boulton E, McNeill G, Wallace AM. Vitamin D in pregnancy at high latitude in Scotland. Br J Nutr 2013;109(5):898-905. PubMed 23168244
  2. Die Vorstellung der Studie auf unserer Webseite : https://www.vitaminDservice.de/node/9393

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