ONLINE-TOOL: Wie ist der Vitamin-D-Spiegel bei meinem ungeborenen Baby?


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Vitamin D: Vom Spiegel der Mutter zum Spiegel des Kindes

Wie viel 25-OH-D kommt beim Kind an? Der Rechner schätzt den Nabelschnurblut-Spiegel aus dem mütterlichen Spiegel – auf Basis von 1.205 Mutter-Kind-Paaren aus Schottland.

Gemessen in der Schwangerschaft, am besten im letzten Drittel. 1 ng/ml = 2,5 nmol/l.

Geschätzter Spiegel des Kindes (Nabelschnurblut)
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Das Kind erhält etwa
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Mutter
Kind
Rote Linie = 12 ng/ml (30 nmol/l), die Mangelgrenze in der Studiengrafik.

Wo liegt dieses Paar in der Studie?

Gelb/rot umrandet: die zwölf Monatsmittelwerte der Studie (Mutter gegen Kind). Linie: Ausgleichsgerade. Großer Punkt: Ihr Wert.

Umgekehrt gefragt: Welchen Spiegel braucht die Mutter?

ng/ml
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Umrechnungstabelle

Mutter (ng/ml)Mutter (nmol/l)Kind (ng/ml)Kind (nmol/l)Kind in % der Mutter

Hintergrund und Methode

So wird gerechnet
  • Datenbasis: Haggarty et al. 2013, Schottland (hohe geografische Breite), 1.205 Paare, Mutterblut und Nabelschnurblut.
  • Aus der Abbildung der Studie wurden die zwölf Monatsmittelwerte beider Gruppen abgelesen (Ablesegenauigkeit etwa ±0,5 ng/ml).
  • Daraus ergibt sich die Gerade: Kind = 0,909 × Mutter − 5,22 ng/ml (r = 0,83).
  • Unter etwa 6 ng/ml bei der Mutter wäre der Kindwert rechnerisch nahe null. Der Rechner zeigt dann „unter 1".
Wie sicher ist die Schätzung?
  • Die Gerade beschreibt Gruppenmittelwerte. Einzelne Kinder weichen deutlich ab.
  • Die angezeigte Spanne (±2 ng/ml) ist die Streuung der Monatsmittel um die Gerade, nicht die Streuung einzelner Paare.
  • Die Studiendaten decken Mutterwerte von etwa 12 bis 22 ng/ml ab. Außerhalb von 10 bis 25 ng/ml ist das Ergebnis eine Extrapolation.
  • In anderen Ländern liegt das Verhältnis Kind zu Mutter teils höher, teils niedriger. Die Korrelation ist dort stets positiv und groß (gepoolt r ≈ 0,72 in einer Metaanalyse mit 6.212 Paaren).
  • Bei niedrigen mütterlichen Werten scheint die Mutter ihren Beitrag zum Kind zu senken. Kinder liegen dann oft unter der Hälfte des mütterlichen Wertes.
  • Jahreszeit, Hautfarbe, Körpergewicht und Supplementierung beeinflussen beide Werte. Sie sind im Rechner nicht berücksichtigt.
Bewertung des Kindwertes
  • Unter 12 ng/ml (30 nmol/l): Mangel.
  • 12 bis unter 20 ng/ml (30 bis 50 nmol/l): unzureichend.
  • 20 bis unter 30 ng/ml (50 bis 75 nmol/l): ausreichend nach gängiger Definition.
  • Ab 30 ng/ml (75 nmol/l): gut versorgt.
Die zwölf abgelesenen Monatsmittelwerte (ng/ml)
MonatMutterKind
Quellen
  • Haggarty P, Campbell DM, Knox S, Horgan GW, Hoad G, Boulton E, McNeill G, Wallace AM. Vitamin D in pregnancy at high latitude in Scotland. Br J Nutr 2013;109(5):898-905. PubMed 23168244
  • Wong R et al. Vitamin D concentrations during pregnancy and in cord blood: a systematic review and meta-analysis. Nutr Rev 2022. DOI 10.1093/nutrit/nuac023
  • Wegienka G et al. Maternal-Cord Blood Vitamin D Correlations Vary by Maternal Levels. J Pregnancy 2016. DOI 10.1155/2016/7474192
  • Jutell M et al. Correlation between maternal and umbilical cord 25-hydroxy-vitamin D levels over a range of values. PLOS ONE 2024. DOI 10.1371/journal.pone.0299862

Dieser Rechner liefert eine statistische Schätzung zur Information und ersetzt weder eine Messung noch eine ärztliche Beratung. Therapieentscheidungen in Schwangerschaft und Säuglingszeit gehören in ärztliche Hände.

>> Hier geht es zur Anleitung <<

 


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