Deutsches Ärzteblatt: Stiftung Warentest: Vitamin-D-Präparate für viele Menschen überflüssig - Unsere Richtigstellung

1) Stichwort: „Winter“ - die Illusion der Naturversorgung

Irreführung: Stiftung Warentest sichtete Studien zu Nutzen und Risiken einer Vitamin-D-Einnahme: Demnach würden gesunde Menschen mit ausreichender Versorgung nicht davon profitieren. Es sei nicht ausreichend belegt, dass sich damit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs vorbeugen lassen. Vor Atemwegsinfekten schütze Vitamin D „höchstens in geringem Maß“.
Richtigstellung: Die eigentlichen Fragen, die verschwiegen werden:  
Wieviele Menschen haben denn eine "ausreichende Versorgung und Was ist denn eine "ausreichende Versorgung"? 
Falsche Grenzwerte: 20 ng/ml ist nicht ausreichend, sondern Mangel! Wenn man den Grenzwert künstlich niedrig setzt, erscheinen plötzlich mehr Menschen "ausreichend versorgt" Der Handlungsbedarf verschwindet statistisch. Die Frage ist nicht: "Profitieren Gesunde mit guter Versorgung?" Die richtige Frage ist: "Profitieren die 80-90% der Deutschen im Vitamin-D-Mangel von einer Supplementierung?" Die Studienlage eindeutig: Über 80.000 Studien, 18.000 vermeidbare Todesfälle, wenn die Vitamin-D-Versorgung für alle Menschen möglich gemacht wird 
 

3) Stichwort: „Arzt“ -Angebliches Monopol

Irreführung: Ferner riet die Stiftung, dass höhere Dosierungen und Depotpräparate nur unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden sollten.
Richtigstellung: Wir sind selbstverantwortlich für unsere Ernährung und Lebensweise. Wir können die Einnahme von Vitamin D selbst in die Hand nehmen. Der Vitamin-D-Rechner schafft Klarheit: Jeder kann seinen individuellen Wert selbst berechnen und mit mit dem Vitamin-D-Simulator weiter verfolgen. So können gesundheitsschützende Werte im tropischen Bereich bis 100 ng/ml erlangt werden. 

4) Stichwort: „1000“ „800“ - falsche Empfehlungen

Stiftung Warentest untersuchte 25 Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmittel von Drogerien, Supermärkten und Apotheken, die Preise lagen zwischen zwei und 28 Euro. Geprüft wurden Wirkstoffgehalte und ob die Anbieter wissenschaftlich empfohlene Höchstmengen einhalten.
Irreführung: 
Nur zwei Produkte sind demnach geeignet, 13 weitere „wenig geeignet“. Von fünf Produkten rät die Stiftung Warentest sogar ab – sie könnten im schlimmsten Fall langfristig zu Nierenschäden führen.
Richtigstellung: 
Die von Stiftung Warentest empfohlene Höchstmenge von 800 I.E. Vitamin D pro Tag ist für Erwachsene fachlich nicht ausreichend. Diese Dosierung entspricht der Prophylaxe für Säuglinge und berücksichtigt weder Körpergewicht noch den tatsächlichen Bedarf Erwachsener. Stiftung Warentest setzt Dosierung mit Produktqualität gleich und bewertet Vitamin-D-Präparate allein aufgrund ihres Gehalts pauschal ab. Damit werden zentrale Qualitätskriterien wie Reinheit, Bioverfügbarkeit, Zusatzstoffe, Herstellungsstandards und Preis-Leistungs-Verhältnis ignoriert. Die zugrunde gelegte Grenze von 800 I.E. ist für Erwachsene fachlich nicht begründet und entspricht einer Säuglingsdosierung. Diese Vorgehensweise ist wissenschaftlich nicht haltbar und führt Verbraucher systematisch in die Irre.

Notizen vom VitaminDservice

Irreführung: Die Einnahme von Vitamin D ist laut Stiftung Warentest für viele Menschen überflüssig. Die meisten Produkte im Angebot seien zudem zu hoch dosiert, wie die Verbraucherorganisation heute mitteilte. Viele seien auch mit unnötigen Vitaminen und Mineralstoffen kombiniert.
Richtigstellung:
Stiftung Warentest setzt Dosierung mit Produktqualität gleich und bewertet Vitamin-D-Präparate allein aufgrund ihres Gehalts pauschal ab. Damit werden zentrale Qualitätskriterien wie Reinheit, Bioverfügbarkeit, Zusatzstoffe, Herstellungsstandards und Preis-Leistungs-Verhältnis ignoriert und die Menschen werden von einer guten Vitamin-D-Versorgung für Ihre eigene Gesundheit abgehalten. 
Es entsteht der Eindruck, dass hier mehrere Argumentationsmuster gleichzeitig verwendet werden. Zum einen wird mit Formulierungen wie „viele Menschen“ suggeriert, die Mehrheit brauche kein zusätzliches Vitamin D, obwohl niedrige Spiegel in der Bevölkerung weit verbreitet sind. Zum zweiten wird mit dem Begriff „zu hoch dosiert“ der Eindruck einer gefährlichen Überdosierung erzeugt, während gleichzeitig sehr niedrige Mengen empfohlen werden, die für Erwachsene kaum ausreichend erscheinen. Die sinnvollen Kombinationen werden verschwiegen: Vitamin K2 (für Calcium-Transport) und Magnesium (für Vitamin-D-Aktivierung) sind keine "unnötigen" Zusätze, sondern sinnvolle Nährstoffe mit wichtigen Aufgaben für den menschlichen Körper. Stiftung Warentest verwechselt sinnvolle Synergien mit Marketing tricks!

Stiftung Warentest in der Kritik:

  • Die Irreführung besteht auch darin, dass hier entgegen dem Anspruch der Stiftung keine Ware getestet wurde!
  • Es werden lediglich (irreführende) Dosierungen bewertet, jedoch keine Qualität!!!
  • Keine Studie, kein Vergleich von Nutzer-Erfahrungen bezüglich Vitamin D.
  • Das ganze Konzept wurde nur nach dem bekannten Schema des Vitamin-D-Mobbing abgeschrieben. Keine eigenständige journalistische Leistung, keine Forschungsarbeit.

Zum irreführenden Beitrag

https://www.aerzteblatt.de/news/stiftung-warentest-vitamin-d-praparate-fur-viele-menschen-uberflussig-42117848-8bb2-4877-b2de-f2cc33ed97db

Link zur Gegendarstellung

www.VitaminDWette.de


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