Vitamin D: Stiftung Warentest warnt vor Überdosierung - unsere Kritik

1) Stichwort: „Winter“ - die Illusion der Naturversorgung

Irreführung: Im Winter ist das zwar schwieriger umzusetzen, allerdings kann der Körper Vitamin D für eine gewisse Zeit speichern und von den "Vorräten" profitieren... Der Zeitraum variiert dabei von einigen Wochen bis hin zu mehreren Monaten.
Richtigstellung:  Diese Aussage  führt dazu, dass Menschen völlig ungeschützt durch den Winter gehen und im Frühjahr mit leerem Speicher dastehen!
Der Speicher ist nach 1-2 Monaten oft schon leer! Die verlustrate von Vitamin D beträgt monatlich 10 bis 30 %. Das führt dazu das viele Menschen bereits im November - Dezember wieder eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen aufweisen. 
Irreführung: Laut Robert Koch-Institut ist knapp die Hälfte der Erwachsenen (44 Prozent) in Deutschland gut mit Vitamin D versorgt. Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass die restlichen 56 Prozent Präparate zu sich nehmen sollten.
Richtigstellung: In den Wintermonaten sind über 80 Prozent der Bevölkerung in einem Vitamin-D-Mangel weit unter 30 ng/ml. Viele haben sogar nicht mehr messbare Werte < 7 ng/ml. Das RKI definiert "ausreichend versorgt" bereits ab 20 ng/ml (50 nmol/l)!  Die Wahrheit über 20 ng/ml ist ein Vitamin-D-Mangel ! Bei 20 ng/ml besteht KEIN ausreichender Knochenschutz. Erst ab über 35 ng/ml beginnt der Knochenschutz. Empfehlung internationaler Experten (GrassRootsHealth): Mindestens 40-60 ng/ml. Ein hochnormaler Wert bis 100 ng/ml bietet weitere Vorteile. 

2) Stichwort: „Niere“ - deplatzierte Warnungen

Irreführung: Von fünf Produkten rät die Stiftung Warentest sogar ab - sie könnten im schlimmsten Fall langfristig zu Nierenschäden führen. 
Richtigstellung: Wichtig zu wissen: Diese 5 Produkten enthalten mehr Vitamin D als 800 E und werden genau deshalb von der Stiftung Warentest abgelehnt. Das bedeutet im Klartext: Nur Präparate, die garantiert nichts bewirken, werden empfohlen. Der Vitamin-D-Mange bleibt bestehen. Alles, was helfen könnte, wird als "gefährlich" diffamiert! Fakt ist: Vitamin D schützt die Nieren, es schädigt sie nicht. Menschen im Vitamin-D-Mangel haben ein höheres Risiko für Nierenschäden. Die Beweislast für die Schädlichkeit trägt die Stiftung Warentest - sie können diese jedoch nicht erbringen! Vogelscheuchen
 

3) Stichwort: „Arzt“ -Angebliches Monopol

Babys wird eine Vitamin-D-Gabe empfohlen, um Rachitis vorzubeugen. Dies sollte aber mit der Kinderarztpraxis geklärt und nicht auf eigene Faust verabreicht werden.
Richtigstellung: Es ist sogar die Pflicht der Kinder - und Hausärzte Babys im ersten Lebensjahr mit Vitamin D zu versorgen, aus Schutz vor der schweren Knochenerkrankung Rachtis. Viele Kinderärzte setzen Vitamin D viel zu früh ab! Die traurige Realität: Vitamin D wird meist nur im ersten Lebensjahr verordnet. Nach dem 2. Winter wird die Verschreibung oft eingestellt. Viele Kinderärzte setzen Vitamin D viel zu früh ab!
Die traurige Realität: Vitamin D wird meist nur im ersten Lebensjahr verordnet. Nach dem 2. Winter wird die Verschreibung oft eingestellt. Begründung der Ärzte: "Die Kinder können jetzt laufen und in die Sonne gehen". Gleichzeitig warnen Ärzte vor ungeschützter Sonnenexposition (Hautkrebs!) Pausenloser Sonnencreme-Einsatz VERHINDERT die Vitamin-D-Bildung. Die Rachitis-Gefahr besteht besonders in den ersten 3 Lebensjahren (Daten aus Prag) Kinder im 2./3. Lebensjahr werden plötzlich wieder anfällig für Infekte.

4) Stichwort: „1000“ „800“ - falsche Empfehlungen

Irreführung: Als "geeignet" sieht die Stiftung Warentest Saft der Marke "Rotbäckchen" sowie Tabletten der Marke "GSE" an. "Nicht geeignet" seien demnach Kapseln bzw. Tabletten der Firmen Hübner, Dekristolvit, Alsiroyal und Sanotact. Die meisten Präparate haben im Test schlecht abgeschnitten, weil sie zu hohe Wirkstoffmengen enthalten.
Richtigstellung: 
Marke Rotbäckchen und Tabletten der Marke "GSE enthalten lediglich 200 IE VD, das sind  300 IE weniger als die Dosierung eines neugeborenen Kindes. Damit bleibt ein Erwachsener im Vitamin-D-Mangel - schlimmer noch hierbei fällt der Spiegel sogar weiterhin ab, da der Körper deutlich mehr VD benötigt. 200 IE sind weniger als die Hälfte einer Baby-Dosierung!
Die tatsächlichen Empfehlungen für Babys lauten: Baby bis 5 kg Körpergewicht: 500 IE täglich, Baby bis 10 kg Körpergewicht: 1000 IE täglich
Das bedeutet: 200 IE sind lediglich 40% der Dosis für ein 5 kg schweres Baby! Stiftung Warentest empfiehlt für einen 80 kg schweren Erwachsenen eine Dosis, die nicht einmal für ein Neugeborenes ausreicht! 

 

Notizen vom VitaminDservice

Irreführung: Gefährlich und nutzlos? Stiftung Warentest warnt vor Vitamin D. Die meisten Vitamin D-Präparate taugen wenig, sagt die Stiftung Warentest. Manche Produkte können sogar gefährlich sein. 
Richtigstellung zur Bewertung von Vitamin-D-Präparaten: Die von Stiftung Warentest empfohlene Höchstmenge von 800 I.E. Vitamin D pro Tag ist für Erwachsen  nicht ausreichend. Diese Dosierung entspricht der Prophylaxe für Säuglinge und berücksichtigt weder Körpergewicht noch den tatsächlichen Bedarf Erwachsener. Stiftung Warentest setzt Dosierung mit Produktqualität gleich und bewertet Vitamin-D-Präparate allein aufgrund ihres Gehalts pauschal ab. Damit werden zentrale Qualitätskriterien wie Reinheit, Bioverfügbarkeit, Zusatzstoffe, Herstellungsstandards und Preis-Leistungs-Verhältnis ignoriert. Diese Vorgehensweise ist wissenschaftlich nicht haltbar und führt Verbraucher systematisch in die Irre.
Irreführung: Empfohlen wird eine Testung allerdings nur, wenn man zur Risikogruppe gehört. Der Nutzen einer solchen Untersuchung für gesunde Erwachsene ist laut Medizinischem Dienst der Krankenkassen nicht belegt.
Richtigstellung: Wenn 80% im Mangel sind - Wer ist dann die "Risikogruppe"? Die Risikogruppe sind wir alle.!  Die "Nicht-Risikogruppe" ist eine Minderheit von 20%, es sind die Menschen, die im Winter supplementieren. 
Vitamin D ist essentiell für die Funktion des Immunsystems, deshalb sollten alle Menschen im Winter mit Vitamin D versorgt werden. 

Stiftung Warentest in der Kritik:

  • Die Irreführung besteht auch darin, dass hier entgegen dem Anspruch der Stiftung keine Ware getestet wurde!
  • Keine Studie, kein Vergleich von Nutzer-Erfahrungen bezüglich Vitamin D.
  • Das ganze Konzept wurde nur nach dem bekannten Schema des www.vitaminDMobbing.de abgeschrieben.
  • Keine eigenständige journalistische Leistung, keine Forschungsarbeit.

Zum irreführenden Beitrag

https://www1.wdr.de/nachrichten/vitamin-d-nahrungsergaenzung-test-100.html

Link zur Gegendarstellung

www.VitaminDWette.de


» Zurück zur Vitamin D Mobbing als Tabelle

» Zum nächsten Beitrag blättern "T-ONLINE: Vitamin D-Mangel: Die meisten Deutschen haben einen zu niedrigen Wert"