Warum steigen die Preise für Dekristol 20.000 ?


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Diese Frage reiche ich an den Hersteller weiter. Der Hersteller hat geantwortet:  ...

Von Mibe-Pharma kommt diese Antwort. Zitat: "...

Wir versuchen natürlich möglichst ohne Preiserhöhung auszukommen. Aufwandserhöhungen in der Produktion (davon allein Strom in den letzten 5 Jahren um ca. 40 %) können wir jedoch  leider nicht vollständig über Steigerung der Arbeitsproduktivität abfangen. Von niedrigen Preissteigerungsraten, wie sie regelmäßig in Medien veröffentlicht werden, können wir bei  Zulieferungen nur träumen. Gerade die Kosten für zertifizierte Wirk- und Hilfsstoffe in vorgeschriebener Apothekenqualität haben sich in den letzten Jahren je nach Wirkstoff vermehrfacht.  Auch Aufwendungen für  Zulassung  und Qualitätssicherung der Arzneimittel selbst sind qualitativ und quantitativ u. a.  im Zuge der „europäischen Harmonisierung“  explodiert.

Bis August  2015 kosteten 50 Kapseln Dekristol 20.000 I.E. 25,45 € in der Apotheke (Apothekenverkaufspreis, AVP) bei Privatkauf. In der zweiten Jahreshälfte erhöhten wir den AVP auf 26,70 €.  Das entspricht einer Steigerung von nur  5 %.
Von diesen 26,70  € erhalten wir als Arzneimittelhersteller nur einen Anteil von 12,43 €! Der Rest geht an Apotheke, Großhandel, Kassen. Das entspricht den Festlegungen der Arzneimittel-Preisverordnung in Deutschland.

Ich bitte Sie um Verständnis, wenn wir gezwungen sind, bei einzelnen Präparaten auf diese unattraktive Maßnahme zurück zu greifen. Es geht nach meinem Verständnis bei vielen mittelständischen Firmen weniger um Gewinn-Maximierung als  darum weiterhin erfolgreich am Markt zu bestehen. Und es geht es uns  natürlich um eine sichere Versorgung der Bevölkerung mit Medikamenten und damit verbunden um  die Sicherung des Produktionsstandortes  Deutschland inklusive der dazu gehörigen Arbeitsplätze - in unserem Fall über 400 Stellen in Entwicklung, Produktion, Zulassung und Qualitätssicherung.

Umgerechnet auf  „Tagestherapiekosten“  ist meines Erachtens das Präparat Dekristol 20.000 I.E. unter den Vitamin D-Präparaten in Deutschland noch eines der günstigsten, selbst wenn evtl. ein Privatrezept bezahlt werden muss.

Ich hoffe, ich konnte mit den Informationen zur Preisbildung aus dem Blickwinkel des Herstellers Dekristol 20.000 i. E.  in ein besseres  Licht rücken und wünsche Ihnen  weiterhin gute Gesundheit.

..." Zitat Ende.
 

Kommentar vom www.VitaminDservice.de:

Der "explodierte" Aufwand für die Zulassung dürfte sich in engen Grenzen halten, denn hier ist seit Jahrzehnten nichts passiert. Angst und Rückzug sind hier die Geister, die Fachinfo vor langer Zeit geschrieben haben. Wird mit dem jetzigen Erfolg (geschätzte Steigerung des Umsatzes um den Faktor 100 bis 1000 !) beim Vitamin D jetzt das übrige Sortiment von Mibe Pharma finanziert? Wünschenswert wäre eine Ausweitung der offiziellen Zulassung für die vegetative Dystonie.


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