Zuverlässigkeit Laborwerte

Das hiesige Labor schickt Blutproben zur Vitamin D Bestimmung immer ins 150km entfernte Hauptlabor, wodurch grundsätzlich eine um 1 Tag verzögerte Auswertung erfolgt.
Die Anforderung ist weder " lichtgeschützt" noch "gefroren" wie zB bei Vitamin C.
Eine Aussetzung der Supplementierung wird nicht gefordert.
Die Ergebnisse erscheinen generell recht hoch, schon bei Erstmessung ohne Supplementierung und klinisch dringendem Verdacht auf Mangel (immer >20 ng/ ml!?).
Die Werte bei den Kontrollmessungen liegen weit über den errechneten/ erwarteten Werten und um ca. 30-40 ng/ml über den Point-of-care-Schnelltests (VHC-Reader), die wir in meiner Zahnarztpraxis anwenden.( korrekte Anwendung garantiert)

1. Frage: kann Vitamin D unter o.g. Bedingungen in der Blutprobe in 25-OH-VD umgewandelt werden ? (Supplementierung fortgeführt)

2. Frage: könnte dies dazu führen, dass ein am gleichen Tag durchgeführter Schnelltest mit sofortiger Auswertung zu einem drastisch anderen, niedrigeren Ergebnis kommt?

3. Frage: gibt es eine andere Erklärung, ausser dass die Schnelltests trotz Zertifizierung nichts taugen?

Die Klärung ist für das Therapiekonzept in meiner Zahnarztpraxis von grosser Bedeutung. Venöse Blutentnahmen durch den Zahnarzt sind juristischer Graubereich und die Zusammenarbeit mit den Hausärzten ist unfruchtbar....



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