Warum war die CORONA-Sterblichkeit in DEUTSCHLAND so viel höher als in SKANDINAVIEN?

Dr. med. Raimund von Helden, Verbraucherberatung VitaminDelta, 57368 Lennestadt (EDITORIAL)

2021-06-04

1) Fragestellung

Die Gefährlichkeit einer Krankheit wird mit der Letalität beschrieben, das Ausmaß mit der Inzidenz.
Ist die COVID-19-Krankheit in Deutschland gefährlicher als in Skandinavien?
 

2) Methode

Daten von www.corona-in-zahlen.de
aufbereitet mit dem Blick auf Europa

3) Ergebnisse

 

Land

LETALITÄT GESAMT 2020-2021

Italien

3,0

Griechenland

3,0

GB

2,8

Brasilien

2,8

Polen

2,6

DL

2,4

Belgien

2,3

Spanien

2,2

Portugal

2,0

Irland

1,9

Frankreich

1,9

USA

1,8

Österreich

1,7

Schweiz

1,6

Schweden

1,4

Niederlande

1,1

Finland

1,0

Dänemark

0,9

Türkei

0,9

Israel

0,8

Norwegen

0,6

4) Folgerungen

  • Wer in Norwegen an Covid-19 erkrankt, der hat nur ein Viertel des deutschen Risikos, auch an Covid-19 zu versterben.
  • 2,4 Prozent sterben hier in Deutschland, in Norwegen sind es nur 0,6 % der Erkrankten. 
  • Die Ursachen liegen im Dunkeln. Angesichts der extremen Konsequenzen und Kosten der Corona-Krise ist hier eine Erforschung nötig.
  • Welche Gründe gibt es für die deutlich geringeren Zahlen in Norwegen? Was macht Skandinavien besser? Was können wir lernen?

Hypothesen:

Hypothesen für eine niedrigere Sterblichkeit in Norwegen:

  1. Mehr Konsum von Seelachs ist bekannt: Angeln ist in ganz Norwegen genehmigungsfrei. Lachs enthält Vitamin D. Doch die Auswirkung dieses Faktors hält sich vermutlich in engen Grenzen.
  2. Gibt es mehr Schnelltests in Norwegen? Werden mehr Infizierte mit geringen Symptomen erfasst?
  3. Gibt es eine bessere medizinische Versorgung in Norwegen: frühzeitige Fürsorge, Vitamingabe oder Thromboseschutz? 
  4. Wird in Norwegen die "Todesursache Corona" nur in rein Corona-bedingten Todesfällen gezählt? Geht es in der norwegischen Statistik um die vorrangige Ursache oder um begleitende Ursachen? 
  5. Vitamin D ist der Engpass-Faktor des Immunsystems im Kampf gegen CORONA-Viren. In Norwegen darf der Vitamin-D-Spiegel routinemäßig und kostenfrei vom Hausarzt geprüft und korrigiert werden. Davon können wir in Deutschland nur träumen.*
  6. Zum Schutz der Bevölkerung gibt es in Norwegen die "norwegische Kapsel" mit Vitamin D 50 000 E  (= 1,25 mg). Mit 1 x pro Woche 50000 E (Handelsnamen: BENFEROL ®). Die Verordnung erfolgt gebührenfrei durch die Hausärzte.

 

Quellenangaben

www.corona-in-zahlen.de

www.vitaminDservice.de/health-claims

Dieser Beitrag ist zentraler Bestandteil in diesem Video von LARS:
https://youtu.be/SsNgmbmN0UA

Die Überprüfung des Immunsystems mit Hilfe des Vitamin-D-Spiegels:

  • In Deutschland sind die Ärzte meist abgeneigt, den Vitamin-D-Spiegel (Kosten 18 Euro) zu beauftragen.
  • Laborkosten, die über 3 Euro (im Quartal) hinausgehen, gehen zu Lasten des Arztes.
  • Über ein vollautomatisches "Bonus"-System der Arbeitsverhinderung kommt es quasi zu automatisierten Strafzahlungen.
  • So wird eine notwendige Diagnostik der Immunkompetenz verhindert und der engagierte Arzt bestraft.

Der Gipfel der Absurdität: Während 18 Euro für die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels das Budget sprengen, dürfen Menschen ohne jede medizinische Qualifikation in der Nasenenbenhöhle herumstochern und erhalten dafür pro Patient bis zu 12 x 18 Euro im Quartal.

  • Hausarzt 3 Euro Budget im Quartal für Laborleistungen
  • Testen ohne Qualifikation: 216 Euro Budget



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