10 JAHRE Vitamin-D-THERAPIE - was hat Dr. von Helden erreicht?

Dr. med. Raimund von Helden, Verbraucherberatung VitaminDelta, 57368 Lennestadt referiert die Darstellung seiner eigenen Daten aus der Originalarbeit von C. Göthel: "Entwicklung der Epidemiologie und der jahreszeitlichen Abhängigkeit des Vitamin-D-Status in Deutschland in den Jahren 2007 bis 2019"

2021-01-18

1) Fragestellung

Was konnte Dr. von Helden in 10 Jahre der Vitamin-D-Therapie bewirken?

  1. Hat es einen Effekt, die eigenen Patienten mit viel Vitamin D zu versorgen?
  2. Ist es einem Hausarzt möglich, den Vitamin-D-Spiegel bei vielen Tausend Patienten zu verbessern?
  3. Wie sieht der Vergleich zum Vitamin-D-Spiegel der Allgemeinheit aus?
  4. Ist dieses Modell auch auf andere Praxen übertragbar?

2) Methode

Epidemiologische Studie mit Datensätzen aus 4 Quellen:

  • MVZ Dr. RIEGEL
  • GANZIMMUN Diagnostics AG
  • SYNLAB Holding Deutschland GmbH
  • Verlaufsdaten Dr. med. Raimund von Helden - Datenbank-Auszug BIOSCIENTIA

3) Ergebnisse

  • Die Kohorte des Allgemeinmediziners Dr. von Helden weist eine andere Verteilung auf und verzeichnet im anfänglichen Zeitraum 2008 bis 2011 deutlich mehr Patienten mit einem schweren Vitamin-D-Mangel.
  • Eine Erklärung dafür ist, dass gezielt bei Patienten mit Mangelsymptomen der Vitamin-D-Spiegel bestimmt wurde.
  • Vitamin-D-Mangel: Bei der Kohorte Dr. von Helden ist der Anteil der Patienten mit einem Vitamin-D-Spiegel unter 30 ng/ml um 62,0% gesunken und der Anteil mit einem schweren Mangel sogar um 88,5%.
  • Daraus lässt sich schließen, dass mit einer gezielten Vitamin-D-Supplementation der Vitamin-D-Mangel erfolgreich behoben werden kann.
  • Es werden durch die gezielte Gabe von Vitamin D auch bessere Vitamin-D-Spiegel bewirkt, als bei den anderen Einsendelaboren.
  • Die fehlende saisonale Schwankung bei der Kohorte Dr. von Helden ist wieder auf die konsequente Versorgung der Patienten mit Vitamin-D-Präparaten zurückzuführen.
  • Es zeigt sich ein effektiver Ausgleich des fehlenden Sonnenlichtes im Winter.
     

4) Folgerungen

  • Anhand der Daten und der Entwicklung der Vitamin-D-Spiegel der Patienten des praktizierenden Allgemeinmediziners Dr. med. Raimund von Helden lassen sich die Auswirkungen einer konsequenten Anamnese und Messung von Vitamin D, Aufklärung und Supplementation beobachten.
  • Es hat eine deutliche Steigerung des mittleren Vitamin-D-Spiegels von 20,27 ng/ml auf 47,50 ng/ml in den Jahren 2008 bis 2018 stattgefunden.
  • Darüber hinaus finden keine signifikanten saisonalen Schwankungen in Abhängigkeit von der Bildung von Vitamin D durch die Sonne von März bis Oktober statt.
  • Damit dokumentiert sich der pädagogische Nutzen des von seinen Patienten genutzten "Vitamin-D-Kontos" für eine nachhaltige Steuerung des Vitamin-D-Spiegels.
  • Gerade die selbstständige Supplementation durch ein gesteigertes Gesundheitsbewusstsein scheint eine effektive Maßnahme gegen Vitamin-D-Mangel zu sein.
  • Der starke Anstieg der mittleren Vitamin-D-Spiegel und der verringerte Anteil der Menschen mit einem Vitamin-D-Mangel ist als offensichtliche Folge der Supplementation zu werten.
  • Daher sollte weiterhin eine vermehrte Aufklärung stattfinden: über die Bedeutung von Vitamin D, die adäquate Supplementation, die Bildung über die Haut im Sommer und das Fehlen der Zufuhr im Winter.

Dr. von Helden schreibt:
"Der Vitamin-D-Spiegel war zu Beginn dieser Aufzeichungen ein wichtiges Mittel, um die Patienten von der Realität des eigenen Mangels zu überzeugen. Dazu habe ich den Vitamin-D-Spiegel gezielt veranlasst. Gegen Ende der Phase des Berichtes kamen zunehmend Patienten, die eine Bestätigung für eine erfolgreiche Korrektur haben wollten. Durch die verbesserte Auswahl der Informationen waren natürlich auch viele darunter, die auf eigene Initiative. schon vor der Blutentnahme den Ausweg aus ihrem Vitamin-D-Mangel gesucht und gefunden haben.

  • Der rote Bereich ist für mich die Zone von Unwissenheit und Skepsis,
  • der grüne Bereich die Zone der Aufgeklärtheit und Selbsterfahrung."

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Die Eingangsfragen:

  1. Hat es einen Effekt, die eigenen Patienten mit viel Vitamin D zu versorgen? - ANTWORT: JA, denn 50 % kommen aus dem Vitamin-D-Mangel heraus.
  2. Ist es einem Hausarzt möglich, den Vitamin-D-Spiegel bei vielen Tausend Patienten zu verbessern? - ANTWORT: JA.
  3. Wie sieht der Vegleich zum Vitamin-D-Spiegel der Allgemeinheit aus? - ANTWORT: Der Anteil mit Vitamin-D-Mangel ist sonst doppelt so hoch.
  4. Ist dieses Modell auf andere Praxen übertragbar? - ANTWORT: JA, alle Konzepte liegen schriftlich vor: www.vitaminDBuch.de

Quellenangaben

Christopher Göthel, 19. April 2020:
Entwicklung der Epidemiologie und der jahreszeitlichen Abhängigkeit des Vitamin-D-Status in Deutschland in den Jahren 2007 bis 2019
(Freier Zugang - 124 Seiten PDF)

Masterarbeit M.Sc. Mediziningenieurwesen
Technische Universität Hansestadt Hamburg  - TUHH
https://doi.org/10.15480/882.2807
Uni:
https://tore.tuhh.de/handle/11420/6400

 




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