HEIDELBERG-Studie: CORONA hat 12-faches Sterbe-Risiko bei Vitamin-D-Mangel

Dr. med. Raimund von Helden, Verbraucherberatung VitaminDelta, 57368 Lennestadt referiert die Original-Arbeit von A. Radujkovic, Uni Heidelberg

2020-09-12

1) Fragestellung

  • Spielt es eine Rolle, ob die Menschen mit Vitamin D versorgt sind?
  • Hat der Vitamin-D-Spiegel eine prognostische Kraft?
  • Kann man sich mit Vitamin D gegen das Coronavirus schützen?
  • Welcher Vitamin-D-Spiegel sollte garantiert werden?

2) Methode

  • Uni Heidelberg, Innere Medizin:
  • Der Vitamin-D-Spiegel wurde bei 185 Patienten erhoben.
  • Sterblichkeit und...
  • ...Beatmungsfälle wurden in der Studie erfasst.

3) Ergebnisse

  • Ein Vitamin-D-Mangel wurde in dieser Studie als ein Vitamin-D-Spiegel von weniger als 12 ng/ml definiert.
  • 41 Patienten waren im Vitamin-D-Mangel, 144 Patienten hatten mehr als 12 ng/ml.
  • Der Zytokinin-Wert beim Vitamin-D-Mangel war 70 pg/ml, im Vergleich zu 29,7 (Interleukin 6)
  • Im Vitamin-D-Mangel war das Risiko für eine BEATMUNG 6,1-fach erhöht, das STERBE-RISIKO 14,7-fach.

(Zitiert werden hier die Angaben in Figure 2-D und in der Tabelle, 12 bzw. 14. )

 

4) Folgerungen

  • Ein Vitamin-D-Mangel mit Werten unter 12 ng/ml verbindet sich mit einem extremen STERBE-RISIKO.
  • Patienten im Vitamin-D-Mangel sind wegen dieser Verbindung sehr gefährdet und geben Anlass zu großer Sorge. 
  • Die signifikante Verbindung mit dem Indikator des Zytokinin-Sturm (Interleukin 6) unterstreicht den kausalen Einfluss.
  • Wegen der unkomplizierten Gabe des Vitamin D ist eine allgemeine Ausgabe von Vitamin D als sofortige Schutzmaßnahme zu fordern, auch wenn dies keine Interventionsstudie ist.

Somit entsteht die Perspektive, dass vermutlich auch ohne einen "Impfstoff" ein sofortiger Schutz der Bevölkerung erreicht werden könnte.

  • Verständlich wird auch, warum Menschen im Alter und in Altenheimen besonders gefährdet waren:
  • Gerade dort ist der Vitamin-D-Mangel weit verbreitet.
  • Verblüffend ist die Übereinstimmung zur Cordoba-Studie: Die Intervention mit ein wenig Vitamin D zeigt ein 98 % Überleben.
  • Cordoba: Ohne die Gabe von Vitamin D nahmen 50 % einen dramatisch schlechten Verlauf (ICU). Auch in Heidelberg zeigte sich bei einem Vitamin-D-Mangel für 50 % ein dramatischer Verlauf (Tod).

Die gezeigte Assoziation von Vitamin-D-Mangel und Corona-Tod könnte helfen, die  befürchtete "Überlastung des Gesundheitssystems" zu verhindern. Ein Nutzen des "Vitamin D für die Funktion des Immunsystems" ist bereits als Health-Claims von der EU anerkannt.

Quellenangaben

Vitamin D Deficiency and Outcome of COVID-19 Patients 
by Aleksandar Radujkovic 1, Theresa Hippchen 2, Shilpa Tiwari-Heckler 2, Saida Dreher 2, Monica Boxberger 2 and Uta Merle 2,*
1 Department of Internal Medicine V, University of Heidelberg, 69121 Heidelberg, Germany
2 Department of Internal Medicine IV, University of Heidelberg, 69121 Heidelberg, Germany
Nutrients 2020, 12(9), 2757; https://doi.org/10.3390/nu12092757
Received: 9 August 2020 / Revised: 1 September 2020 / Accepted: 9 September 2020 / Published: 10 September 2020
Keywords: vitamin D; SARS-CoV-2; COVID-19; outcome; severity; retrospective

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www.VitaminDService.de/heidelberg

ähnliche Studie:
www.VitaminDService.de/cordoba

Vitamin-D-Mangel in Europa
www.VitaminDService.de/pandemie

Vitamin-D-Mangel  und Corona-Verbreitung
www.vitamindservice.de/israel

Der Nutzen des Vitamin D gegn das Coronavirus wurde bereits im Februar 2020 vorausgesagt:
www.virus-video.de

EU Anerkennung für Vitamin D bei Infekten
www.vitaminDservice.de/health-claims




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