Gilt für Vitamin D "viel hilft viel"? Vitamin K2 nehmen und dann über 100 ng/ml gehen?


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"VIEL HILFT VIEL"

Diese Aussage kommt in meinem Buch NICHT vor. Ich orientiere mich an natürlichen Vitamin-D-Spiegeln, wie sie auch vom internationalen wissenschaftlichen Komitee GRASSROOTSHEALTH empfohlen werden. Vitamin-D-Spiegel von 40 ng/ml sind auch nachweislich mit einer verminderten Sterblichkeit verknüpft. Quelle: PMID:21572875. Zur unvermeidlichen Frage ob "Ursache oder Indikator" verweise ich auf meine Flugzeug-Metapher: Wer würde eine Fluglinie bevorzugen, die hohe Zahlen von Abstürzen zu beklagen hat? Wer würde hier auf Zufall plädieren und in die Absturz-Airline einsteigen? Quelle: https://www.vitamindservice.de/node/131

"besser 60-80-100-150 ng/ml ?"

Zu dieser Frage liegen keine gesicherten Daten vor. Daher enthalte ich mich der Aussage. Dennoch stimme ich zu, dass es nicht zu toxischen Wirkungen kommt. Ich selbst sah SELBSTBEHANDLUNGEN mit 350 oder 450 ng/ml Vitamin D, ohne dass irgendeine Intoxikation nachweisbar wurde. Soweit ich sehe, wurden derzeit (2015) über 100 Studien begonnen, die diesen Bereich erkunden, was lobenswert ist. Ein vorteilhafter Effekt bei schweren Erkrankungen wie Krebs oder MS ist denkbar, jedoch ungeprüft. Die Hoffnungen der Wissenschaft auf Vitamin D finden Sie mit dieser Quelle: www.ClinicalTrials.gov mit dem Suchwort: "vitamin d" AND "high dose" - derzeit über 100 Studien.

BOWLES BLEIBT ALLEIN

Die eingangs eingeforderte Empfehlung von BOWLES (Vitamin K2 als Partner jeglicher Anwendung von Vitamin D) ist den 100 Studien-Teams, die hochdosiert Vitamin D geben wollen offenbar KEINE Berücksichtigung wert. Es gibt keine hochdosierte Vitamin-D-Studie, die eine solche Kombination anwenden will.

FAZIT:

Vitamin K2 ist nicht schlecht, es hat enorme Bedeutung für den Knochenstoffwechsel. Es ist jedoch nicht begründet, die Menschen, die solche Kapseln nicht einnehmen, als "GEFÄHRDET" zu bezeichnen.

 

 


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