EXPRESS: Vitaminpillen gegen Corona - Biologin täuscht die Menschen: "Wer zuviel nimmt, geht enormes Risiko ein!"

1) Stichwort: „Winter“ - die Illusion der Naturversorgung

Irreführung: Es genügt, Gesicht, Hände und Arme unbedeckt zwei bis dreimal pro Woche der Hälfte der minimalen sonnenwirksamen UV-Dosis auszusetzen (...) Im Sommer wird Vitamin D in Fett und Muskeln für die lichtarme Jahreszeit gespeichert.
Richtig ist: Das Sonnenlicht des Sommers reicht für den Winter in keiner Weise aus. Der Speicher ist nach 1 bis 2 Monaten oft schon wieder leer. Im Winter sind deshalb weit über 80 Prozent der Menschen in einem Vitamin-D-Mangel. Das erklärt auch die alljährliche Grippewelle im Februar - März.

 

2) Stichwort: „Niere“ - deplatzierte Warnungen

(...) betont die Bonner Immunbiologin Prof. Ingrid Förster, Expertin für Immunsystem und Umwelt
Irreführung: (...) Falsche Dosierung von Vitamin D kann zu Nierenschäden führen Ein Arzt müsse erst definitiv feststellen, dass tatsächlich ein Vitamin-D-Mangel vorliegt. Die zum gezielten Ausgleich dieser seltenen Mangelerscheinung nötigen Tabletten sind in hoher Dosierung verschreibungspflichtig und können bei unsachgemäßer Verwendung zum Beispiel Nierenschäden verursachen.
Richtig ist: Diese Falschaussage wird stets von den Medien benutzt, um den Menschen Angst einzujagen vor einer erhöhten Vitamin-D-Einnahme. Im Gegenteil: Vitamin D schützt vor vielen Erkrankungen wie Krebs, Diabetes, MS, Osteomalazie und auch vor Nierenschädigungen. Nierenschäden - eine >>Fälschung<<.
 

3) Stichwort: „Arzt“ -Angebliches Monopol

Irreführung:  „Nahrungsergänzungsmittel unterliegen keinen Restriktionen, und gerade fettlösliche Vitamine können viel Schaden anrichten. Ohne ärztliche Begleitung würde ich sie nicht einnehmen.“
Richtig ist: Eine Supplementierung kann auf eigene Initiative geschehen. Über 80 Prozent der Menschen sind im Vitamin-D-Mangel. Durch die Supplementierung wird der Mangel ausgeglichen. Menschen in tropischen Ländern, die täglich Sonne tanken, haben Vitamin-D-Spiegel bis 90 ng/ml.

4) Stichwort: „1000“ „800“ - falsche Empfehlungen

Irreführung: Speziell Vitamin D wird leicht überdosiert und ist über das gesunde Maß hinaus sogar gesundheitsschädlich.
Richtig ist: Genau das Gegenteil ist der Fall. Ein dauerhafter Mangel an Vitamin-D ist gesundheitsschädlich. Es gibt eine erhöhte Sterblichkeit durch einen Mangel an Vitamin D.
Dabei kursiert im Netz die Behauptung: Ein Vitamin-D-Mangel mache Menschen anfälliger für das neuartige Corona-Virus, die Ausbreitung von Corona könne daher mit der Gabe von Vitamin D bekämpft werden. Vor dieser Idee warnt die Bonner Expertin ausdrücklich.
Unsere Stellungnahme: Die oben genannte Behauptung ist richtig. Durch einen Mangel an Vitamin D kann die Erkrankung einen deutlich schwereren Verlauf nehmen. Wichtige Aussagen im Zusammenhang von Vitamin D und dem Coronavirus finden Sie in unserem  www.virus-video.de

Notizen vom VitaminDservice

Irreführung: „Das fettlösliche Molekül, verwandt mit dem Cholesterin, kann in Zellen eindringen und die Gen-Funktionen verändern“
Richtig ist: Vitamin D ist in der Lage bis zu 1200 Gene zu befehligen. Die Zahl der regulierten Gene stieg erst auf über 1200, als ein hoher Vitamin-D-Spiegel erreicht wurde. https://www.vitamindservice.de/Gene
Aussage: Es kann die Immunantwort sowohl fördern als auch unterdrücken.
Richtig ist: Vitamin D wirkt immunmodelierend, das ist ein großer Vorteil bei Autoimmerkrankungen. Vitamin D erkennt seine jeweilige Aufgabe.
Irreführung: “ Biologin: „Man muss Öffentlichkeit davor warnen, unkontrolliert Vitamin D zu nehmen” 
Richtig ist: Die Bevölkerung muss aufgeklärt werden, über die schweren Folgen eines Vitamin-D-Mangels, der gerade in den Wintermonaten zu schweren Inektionen führt. Das Immunsystem braucht das Vitamin D als nützliche Waffe im Abwehrkampf gegen Bakterien und Viren.
Diese Quelle belegt den Vitamin-D-Mangel: Rabenberg M et al. Vitamin D status among adults in Germany- results from the German Health Interview and Examination Survey for Adults (DEGS1). BMC Public Health. 2015 PubMed PMID: 26162848;
Diese Quelle belegt die hohe Sterblichkeit im Mangel: Zittermann A, von Helden R,  et al.: An estimate of the survival benefit of improving vitamin D status in the adult german population. Dermatoendocrinol. 2009. PubMed PMID:21572875;
 

Zum irreführenden Beitrag

https://www.express.de/ratgeber/gesundheit/vitaminpillen-gegen-corona--biologin-warnt--wer-zu-viel-nimmt--geht-enormes-risiko-ein-36460102

Link zur Gegendarstellung

https://www.vitamindservice.de/node/4167


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