"Vitamin D: Geschäfte mit angeblichem Mangel"


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SWR-TV: "Vitamin D: Geschäfte mit angeblichem Mangel" - hier ist meine Kritik dazu

der ehemalige SWR-Beitrag: 
https://www.youtube.com/watch?v=dsZLR6PCRf0

(Hinweis: der Beitrag wurde gelöscht)

identisch mit dem ehemaligen Beitrag: 

http://www.ardmediathek.de/tv/Plusminus/Vitamin-D-Geschäfte-wegen-angeblicher-M/Das-Erste/Video?documentId=19785704&bcastId=432744

(Hinweis: der Beitrag wurde inzwischen aus der Mediathek entfernt.)


(Hier lesen Sie nun die Rezension von Dr. Raimund von Helden. Er ist Landarzt und nutzt die Vitamin-D-Therapie seit 2006)

1) Die Kritik am TV-Beitrag

Dieser TV-Beitrag versucht völlig zu Unrecht, Vitamin D zu diskreditieren. 

Argument Nr 1: "Es wird damit Geld verdient" - das ist so intelligent wie "Wer jetzt noch weiter Atemluft verbraucht ist ein Egoist." Tatsache ist, dass mit Münzen aus der Portokasse lebenslange Krankheiten verhindert werden können.

Die Wissenschaft ist eindeutig, was den ökonomischen Nutzen betrifft: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19268496  

Argument Nr 2: "Der Nutzen gegen Krankheiten ist unbewiesen, es gibt nur eine (zufällige) Verknüpfung zwischen Mangel und Krankheiten." Das ist so intelligent wie: "Unterhalb des Steinhanges wird man zwar öfter von Steinen getroffen, aber bleiben Sie trotzdem dort, denn Steine gibt es überall.“ 

Jeder klar denkende Mensch wird sich aus der Gefahrenzone begeben, auch wenn sie "nur" statistisch begründet ist. Ich frage die im SWR-Beitrag interviewten Wissenschaftler allen Ernstes: Möchten Sie selbst als Kontrollgruppe dienen, die auf Urlaub, Sonnenbad und Vitamin D Zufuhr verzichtet? Möchten Sie in dem Bereich unter 20 ng/ml (= 50 nmol/l) bleiben, in dem sich derzeit 50 % der deutschen Kinder sich befinden? In 20 Jahren wäre es dann offenkundig, ob sich das Schattendasein nachteilig auf Ihre Gesundheit auswirkt. 

Die Wissenschaft zeigt den Zusammenhang von Mangel und Sterblichkeit: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21572875

Jeder Erwachsene hat schon einmal davon gehört, dass auch die beste Lebensführung ohne Zigaretten und ohne Alkohol nicht vor plötzlicher Erkankung an Krebs schützt. Hier ist eine gewaltige Erklärungslücke in der Medizin. Noch haben die Leute die Macht, die behaupten, dass der Mensch das einzige Wesen der Biologie sei, das sich um Licht und Sonne nicht kümmern müsse. Es steht jedem Erwachsenen frei, sich in dieses mittelalterliche Dunkel dieser Meinungsbildner zu begeben. Die Schäden bei Kindern, Babys und Ungeborenen mit nachweisbarem krassen Mangel stellen jedoch ein schweres Versäumnis der Verantwortlichen dar. Hat man hier die Nebeltaktik gezielt eingesetzt?

Das akute Syndrom des Vitamin-D-Mangels:

Völlig abgelenkt wird von meinem Buch, das trotz bestem Ranking bei der vom SWR gezeigten Präsentation von Vitamin-D-Büchern gezielt verschwiegen wird: Die Behandlung mit der Vitamin-D-Therapie. Dieser neue Ansatz löst ursächlich zahlreiche medizinische Probleme, die bisher nur oberflächlich behandelt wurden. 

Der SWR empfiehlt einen irrsinnigen Ansatz: "Augen zu, denn man will nur Ihr Geld !"

Warum soll ein Arzt den Mangel an Eisen oder Vitamin B12 behandeln, aber um Vitamin D einen weiten Bogen machen?

Es gibt keinen Grund dafür, weiterhin Millionen Menschen in unserm Land auf einem Wert unterhalb der Normgrenze zu belassen.

Das machen wir beim Reifendruck des PKW, bei der Bremsflüssigkeit und beim Ölstand auch nicht !

Der SWR jedoch rät analog: "Verzichten Sie auf die Kontrolle von Reifendruck, Bremsflüssigkeit und Ölstand. Man will nur Ihr Geld. Die Natur hat alles gut geregelt. Ihr Auto fährt ohne jede Wartung 100 Jahre lang." 

Als Soforthilfe gibt es unseren www.VitaminDservice.de und auf Englisch: www.VitaminDService.com

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2) Die Meinungsbilder im SWR-Beitrag:

Im SWR-Beitrag kommt Prof. Heseker zu Wort. Er ist kein Arzt, sondern Ernährungswissenschaftler. Somit hat er keine eigenen Patienten. Die Aussage, es gäbe in Deutschland keine Menschen mit Krankheiten des Vitamin-D-Mangels, ist daher aus der Luft gegriffen. Es ist verständlich, dass er in seinem Arbeitsfeld weder das Bild des akuten Vitamin-D-Mangels noch die regelmäßigen heilsamen Erfolge der Vitamin-D-Therapie beobachten kann. Die Publikationen von Prof. Hedeker beinhalten durchaus Versorgungsberichte, die einen Mangel von Vitamin D in der Bevölkerung aufdecken: 
http://dsg.uni-paderborn.de/evb/personen/prof-dr-helmut-heseker/publikationen-von-prof-dr-helmut-heseker/
(Stand Juni 2014) Was in der umfänglichen Statistik fehlt, ist die persönliche Beobachtung von Patienten vor und nach einer Behandlung eines Vitamin-D-Mangels. 

Im SWR-Beitrag kommt Prof Dr. Dr. med. Christian Kasperk zu Wort. Als Leiter der Sektion Osteologie hat er sich mit Osteoporose befasst. In seinen Publikationen sucht man das Stichwort "Vitamin D" bislang vergeblich (Stand Juni 2014): 
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/AG-Kasperk.113097.0.html

Im Beitrag wird die Studie von MJ Bolland eingeblendet. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24703049
In dieser Übersichtsarbeit wird in die Vergangenheit der wissenschaftlichen Forschung zurückgeblickt. In dieser Vergangenheit hat man in zahlreichen Studien mit Baby-typischen Dosierungen des Vitamin D keine allzu großen Effekte gefunden. Wen kann das überraschen?

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3) Mein Kommentar: Glauben Sie nur dann einem Reisebericht, wenn der Erzähler wirklich vor Ort war !

Erfahrungsberichte zur Vitamin-D-Therapie sollten von Menschen kommen, die tatsächlich vor Ort waren. In unserem Fall bedeutet das: Glauben Sie nur solchen Studien, die tatsächlich aus dem noch weitgehend "unbekannten Land" mit einem tropischer Vitamin-D-Spiegel von 40-60 ng/ml stammen. 

Jede Medikamenten-Studie, die nicht sicherstellt, dass der Wirkstoff in ausreichender Menge im Körper war, würde abgelehnt. Das darf auch für alle "Vitamin-D-Studien" gefordert werden: die Beobachtung des Vitamin-D-Spiegels.

Alle Studien, die den Vitamin-D-Spiegel nicht bestimmen, sind in dieser Hinsicht wertlos und irreführend. Wer in einer Studie "kann Geld Armut beseitigen" einem Bettler 2 Euro gibt und sich anschliessend über den fehlenden Wandel beschwert, der hat schlichtweg unterdosiert.

Die "langfristige Speicherung des Vitamin D" wird im Beitrag zur Gefahrenquelle stilisiert. Tatsache ist, dass ohne diese Speicherung kein Mensch die 6 Monate von September bis März gesund überstehen könnte. Es ist irreführend, von den Gefahren hoher Spiegel (über 150 ng/ml) zu reden, wenn es eigentlich darum geht, die Menschen vom deutschen Durchschnittswert von 16 ng/ml in den Bereich von 40 bis 60 ng/ml zu führen. Wenn eine Speicherung einer biologischen Substanz stattfindet, sollte man vielmehr fragen, warum die Natur diesen Aufwand betreibt. Die Antwort: es geht ums Überleben.

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4) Fazit:

Mein Tipp für alle, die noch unsicher sind: Bleiben Sie niemals in einer Risikozone erhöhter Sterblichkeit, auch wenn man Ihnen erzählen will, das sei alles "nur Statistik".

Werden Sie skeptisch, wenn man Ihnen die ursprünglichen Lebensumstände des tropischen Vitamin-D-Spiegels als schädlich darstellt. Sie selbst haben die Wahl zwischen einem Urlaubs-Niveau oder einem Bergwerks-Niveau Ihres eigenen Vitamin-D-Spiegels.

Blicken Sie über den deutschen Teller-Rand des SWR-Beitrages hinaus und lesen Sie, was namhafte internationale Universitäten und fundierte Wissenschaftler tatsächlich empfehlen: http://www.grassrootshealth.net

Tun Sie regelmäßig etwas für Ihr Vitamin-D-Konto, denn ein schlechter Bestand zeigt ihren Urlaubsmangel, Ihren Stress und Ihren Nachholbedarf.

Dr. med. Raimund von Helden, 
freiberuflich tätiger Landarzt, Kassenarzt, Diabetologe, Hausbesuche, Palliativnetz, Kindervorsorge

Lennestadt, den 7.6.2014

Institut VitaminDelta - unabhängige Verbraucherberatung
www.vitamindelta.de mit dem  www.VitaminDService.de 


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