Im SWR Odysso wurde jetzt "Vitamin D als Hype" dargestellt. Was sagen Sie dazu?


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Ja, es stimmt:

Das  SWR-TV wendet sich gegen die allgemeine Nutzung des Vitamin D.
  • In der TV- Sendung vom 20.09.2018 um 21.00 wird behauptet: "Alles nur "künstlicher Hype"!
  • Vitamin D sei ohne Nutzen als Helfer gegen zahlreiche Krankheiten.
  • Mit 25 Faktenchecks nachprüfbarer Quellen, versuchen wir die Wahrheit ans Licht zu bringen.
  • Für Sie als Zuschauer ist die Entscheidung über Pro und Contra Vitamin D, eine Frage die Leben oder Tod bringen kann.
Ein Video analysiert die TV-Sendung und holt die Fakten-Recherche nach, die von den Journalisten versäumt wurde.

www.VitaminDservice.de/swr


Ein gewaltig positives Echo:



Der Screenshot zeigt es: über 5000 Klicks und über 500 x Daumen hoch für diese Klarstellung.

Eine Blamage für den SWR!

Ich erlebte es unlängst, dass man mich in meiner wissenschaftlichen Freiheit dadurch behindern wollte, dass man mir einen urheberrechtlichen Missbrauch der gezeigten Bilder unterstellte. Wenn der SWR eine wissenschaftliche Diskussion beginnt und dann Zitate aus seinen Darstellungen unterdrücken will, dann ist es mit der Reputation nicht weit her.

Ich erwarte ähnliche Angriffe mit Ungeduld, denn das kann die Diskussion weiter anfachen!

Dass es auch besser geht, zeigt dieser Rückblick:



Schon 2013 war im Bella-Magazin mehr Sinnvolles zu lesen, als im ganzen SWR Beitrag über 7 Minuten.

Die Redaktion

Leserbrief: "Schreckgespenst Vitamin D?"

Es erreichte uns ein Leserbrief, der zeitgleich an den SWR gesendet wurde. 
Wegen der fundierten fachlichen Argumentation empfehlen wir den Leserbrief zur Lektüre.

Die Redaktion

 


Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion!
 
Ich beziehe mich auf Ihr Video zur Sendung: Was ist dran am Vitamin D Hype? Sendezeit  20. September 2018 um 21.00 Uhr.

Mit großem Bestürzen habe ich Ihre Informationen über das „scheinbare“ Schreckgespenst Vitamin D zur Kenntnis genommen. Die Inhalte zu Vitamin D sind fehlerhaft. Ich fühle mich verpflichtet Ihnen diese Fehler zu melden. Hier meine Stellungnahme:
 

Allgemeinmedizinerin Dr. med. Doris Reinhardt im Gespräch:
"Vitamin D hilft nun mal nicht gegen Müdigkeit und Muskelschmerzen."

Mein Einwand: Einer Vielzahl von Menschen konnte bei Müdigkeit und Muskelschmerzen durch eine gezielte Anhebung des Spiegels in den Normbereich geholfen werden. (dokumentierte Patientendaten).

1.

Dr. med. Doris Reinhardt:
"Die Zahlen für die Verordnung von Vitamin D gehen steil nach oben."
 

Meine Erklärung: Betroffene Menschen, suchen nach Hilfe, die ihnen die Schulmedizin oft nicht mehr bieten kann. Sie informieren sich und substituieren, weil sie spüren, dass es ihnen unter der Einnahme von Vitamin D deutlich besser geht. 

2.
Arzneimittelinformation Berlin: Arzt und Apotheker Wolfgang Becker-Brüser:
"Wenn man genug Vitamin D nimmt, dann sinkt die Wahrscheinlichkeit das man Diabetes bekommt, Krebs bekommt, Parkinson, Multiple Sklerose. Da ist es günstig einen hohen Vitamin-D-Spiegel in solchen Situationen zu haben, dann glaubt man das, dann nimmt man hinterher Vitamin D auch um gesund zu leben. Aber das ist ein Trugschluss."
 

Mein Einwand: Die Frage, warum dies ein Trugschluss ist, wurde von Wolfgang Becker-Brüser hier nicht (!) beantwortet.

3.
"Wolfgang Becker-Brüser ist überzeugt, die Nachfrage wird künstlich geputscht. Ausgelöst wurde der Hype 2012. Damals erhöhte die DGE ihre Vitamin D Zufuhr, weil es neue Studien zur Knochengesundheit gab. (…) In den Medien machte das Schreckgespenst vom Vitamin-D-Mangel die Runde. "
 

Mein Einwand: Nicht Vitamin D ist das Schreckgespenst, (…) sondern die deutliche Zunahme der Krebserkrankungen, bei denen die Ratlosigkeit der Mediziner in der Frage nach Ursachen immer größer wird. Beim Thema Krebs (…) muss im Vorfeld wichtige Präventionsarbeit geleistet werden.  Dazu gehört in erster Linie Vitamin D. Lesen Sie hierzu folgende Artikel: 

https://www.vitamindservice.de/welcher-vitamin-d-spiegel-schützt-vor-krebs
 
https://www.vitamindservice.de/faq/top-12-vitamin-d-studien-2017-wie-war-das-jahr-2017-für-die-vitamin-d-forschung
 
4.
Frau Dr. Anke Ehlers: BfR BundesInstitut für Risikobewertung: 
"Eine flächendendeckende Unterversorgung oder einen Mangel kann sie nicht erkennen. Nach Prof. Spitz ist ein Serumwert von mindestens 30 ng/ml nötig. Die Werte des renommierten Institute of Medicine IOM, an denen sich das BfR orientiert, liegen weit darunter 
Diese 20 ng/ml ist der Zielwert der ausreicht, um eine ausreichende Vitamin-D-Vesorgung zu erreichen, hinsichtlich der Knochengesundheit, (…) bei  97,5 Prozent. Dann muss man abgrenzen, das Risiko einer Unterversorgung und das Risiko eines Mangels. Das Risiko eines Mangels für Vitamin D tritt erst bei Serumwerten unterhalb von 12 ng/ml auf."
 

Mein Einwand: Die Knochenversorgung ist bei einem Wert von 20 ng/ml nicht gewährleistet. Hier muss mindestens ein Wert von 30 ng/ml erreicht werden, wie Prof. Dr. Spitz ihn empfiehlt.

Die Empfehlung der Vitamin-D-Experten GrassRootsHealth lautet: 
"Bringen   Sie  Ihren  Vitamin   D   Spiegel   in   einen   Bereich   von    40-60   ng/ml."

www.GrassRootsHealth.net

Die Sterblichkeit steigt bei einem Vitamin-D-Spiegel unter 40 ng/ml an: 

Quelle: PMID:21572875.
 
5.
"Die Ärztin Doris Reinhardt sieht nur einen kleinen Personenkreis, dem zusätzliches Vitamin D3 zusätzlich helfen kann: Bei Menschen, die gerade in den Wintermonaten zu wenig Tageslicht bekommen,(…) denen kann man empfehlen 1000 IE D3 über die Wintermonate zu nehmen, (…) Vitamin D3 ist ein fettlösliches Vitamin und was wir über die Sommermonate an D3 tanken, das steht uns im Winter zur Verfügung."

 

Mein Einwand:
(…) Zu frühgeborenen Babys werden 1000 IE verabreicht. (…) um vor Gedeihstörungen und Rachitis bewahrt zu bleiben. Wenn ein Jugendlicher ein Körpergewicht von 40 kg hat, (…)  muss er das 4 fache (4000 IE)  zuführen, um den selben Effekt zu haben. Ein Erwachsener mit (…) 80 kg benötigt somit 8000 IE, so wie Prof. Dr. Spitz es empfiehlt.
 

6.
Aussage: "Selbst im Winter ist deshalb ein Mangel kaum zu befürchten."
 

Mein Einwand: Beim Vitamin D gibt es eine monatliche Verlustrate von 15 bis 30 Prozent. (…) Wenn ein guter Sommerspiegel im September noch bei ca. 50 ng/ml liegt, ist dieser (…) im Februar März (bei der alljährlichen Grippewelle) dann häufig schon nicht mehr messbar < 7 ng/ml.
 

7.
"Doris Reinhardt jedoch verschreibt das Präparat nur, wenn die Knochengesundheit gefährdet ist. "
 

Mein Einwand: Vitamin D galt ursprünglich als das „Knochenvitamin“. Vitamin D zählt zu der Gruppe der Hormone, erkenntlich an seiner Struktur. Somit ist klar, das Vitamin D hormonelle Mechanismen im Körper regelt. (Stoffwechsel, Funktion der Botenstoffe) 


8.
"Man muss nicht gleich bei jeder Befindlichkeitsstörungen einen Vitamin-D-Mangel vermuten."
 

Mein Einwand: Aus einer Befindlichkeitsstörung entwickelt sich oft (…) eine ernsthafte Erkrankung. (…) Unser Körper verfügt über eine enorme Kompensationsfähigkeit. Erst dann wenn ein Organ mehr als zwei Drittel seiner Funktion verloren hat, werden wir erst symptomatisch. (…) Die auslösende Krankheit besteht jedoch bereits seit vielen Jahren. Vitamin D sollte präventiv eingesetzt werden, um die Funktionsfähigkeit der Organe zu erhalten.
 

Mein Urteil über den SWR-Beitrag zum Vitamin D:  

Leider musste ich feststellen, dass Sie alle Aussagen von Prof. Dr. Spitz angezweifelt haben. Die wichtigen Informationen zu Vitamin D wurden von Ihnen in lächerlicher Weise niedergeschmettert.  Mit großem Erschrecken habe ich dann den Artikel unter dem Video zur Sendung (…) gelesen, indem Sie Prof. Dr. Jörg Spitz sein Expertenwissen aberkennen. Sie sagen:
 
"Einer der populärsten Referenten ist Prof. Jörg Spitz. Vor seiner Emeritierung war er als Nuklearmediziner tätig - er ist somit kein Experte für Vitamin. Dennoch nutzt er seine Status als Wissenschaftler und verbreitet die Botschaft vom Vitamin-D-Mangel."

Sie bringen Prof. Spitz keinerlei Wertschätzung entgegen, stellen sein hohes Fachwissen (…) als Experte in Frage. Sie hängen ihm an Fehlinformationen über Vitamin zu verbreiten, was in keinster Weise stimmt. Lesen Sie zur Person von Prof. Dr. Jörg Spitz:
  

  • Prof. Dr. med. Jörg Spitz ist Nuklearmediziner, Ernährungs - und Präventionsmediziner.
  • Er gründete  2008 die „Deutsche Stiftung für Gesundheitsinformation und Prävention”.
  • Sein Konzept ist ganzheitlich orientiert: „Spitzen-Gesundheit“ www.dsgip.de
  • 2014 gründete er die „Akademie für menschliche Medizin“ www.spitzen-praevention.de
  • Er wurde im Juli 2015 zum Präsident der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. berufen.  
  • Prof. Spitz ist Mitglied in der www.GrassRootsHealth.net
  • Seine Internetseite basiert auf fundiertem Wissen zu Vitamin D. www.Sonnen-Allianz.de
  • In der größten medizinischen Datenbank: pubmed. finden Sie auch seinen Namen:                                          https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Spitz+J%5BAuthor%5D+vitamin+d
  • Prof. Dr. med Spitz steht im Austausch mit Michael Holick, dem Entdecker des aktiven Vitamin D
  • Er schrieb Bücher mit einem namhaften Vitamin D Experten aus den USA: William Grant.

Es ist mir unverständlich, wie Sie einen Fachmann mit solch hohen Qualifikationen, als Experten anzweifeln.

Die erwähnte Akademie für menschliche Medizin von Prof. Dr. Jörg Spitz betreibt unermüdliche Aufklärungsarbeit, für ein Wissensgebiet, dem sich viele Ärzte entziehen und das Journalisten ausnutzen um es mit Fehldarstellungen zu belegen (…) Der Monat September eignet sich hervorragend dafür, bei Menschen Verwirrung zu stiften und ihnen die Vitamin-D-Einnahme vor dem bevorstehenden Winter (…) auszureden. Die Gefahr gesundheitlicher Verbesserungen bei Menschen würden die Gewinne der Pharma-Industrie deutlich schmälern. Ich spüre kein bisschen gesundheitliche Verantwortung der Redakteure.

Zeigen Sie zukünftig Qualität in Ihren Beiträgen: In der größten medizinischen Datenbank pubmed. gibt es alleine über 29 000 Einträge zum Thema: Vitamin D deficiency, (Vitamin D Mangel). Über 77 000 Einträge zum Thema Vitamin D. Das zeigt in aller Deutlichkeit die Präsenz dieses Gesundheitsthemas.

N. N.
(Name und Anschrift sind der Redaktion bekannt)

 
 



 

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