NETDOKTER: Vitamin D Überdosierung

2) Stichwort: „Niere“ - deplatzierte Warnungen

IRREFÜHRUNG: "Ein erhöhter Vitamin D-Spiegel im Blut ist oft mit einem niedrigeren Spiegel des c-reaktiven Proteins (CRP) verknüpft. Dieser Entzündungsmarker steht mit Herz-Kreislauf-Krankheiten in Verbindung. (Falsche Folgerung:) Ein erhöhter Vitamin-D-Wert könnte also einen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellen."
RICHTIGSTELLUNG: Das ist die richtige VerbindungGefahren bieten 1) ein niedriger Vitamin-D-Spiegel und 2) ein hoher CRP-Wert. Ein hoher Vitamin-D-Spiegel ist wegen der Verknüpfung mit niedrigem CRP also doppelt vorteilhaft.

3) Stichwort: „Arzt“ -Angebliches Monopol

IRREFÜHRUNG: "Bevor man zusätzlich Vitamin D einnimmt und eine Vitamin D-Überdosierung riskiert, sollte man aber einen Arzt konsultieren und seine Blutwerte bestimmen lassen." 
RICHTIGSTELLUNG: Um eine normalen Vitamin-D-Spiegel herzustellen, ist kein Arzt nötig. Wir sind selbstverantwortlich für unsere Gesundheit und können die Einnahme von Vitamin D selbst steuern. Der www.vitaminDrechner.de schafft Klarheit: Jeder kann seinen individuellen Wert hier selbst berechnen und mit mit dem www.vitaminDsimulator.de weiter verfolgen. So können gesundheitsschützende Werte im tropischen Bereich erlangt werden. 

4) Stichwort: „1000“ „800“ - falsche Empfehlungen

IRREFÜHRUNG: "Durch die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten kann man das Vitamin jedoch recht schnell in zu hoher Dosierung aufnehmen. So hoch ist der Vitamin D-Bedarf laut Empfehlung der DGE: Säuglinge (0 bis unter 12 Monate) 10ug (400IE), Kinder (1 bis unter 15 Jahre) 20ug (800IE), Jugendliche und Erwachsene (15 bis unter 65 Jahre) 20ug, (800IE), Erwachsene (ab 65 Jahre) 20ug, Schwangere und Stillende: 20ug (800 IE)

RICHTIGSTELLUNG: 
Dosierungen mit 800 sind Dosierungen für Babys. Sie heben den Spiegel bei einem Erwachsenen nicht (!) nennenswert an. Die Unterversorgung bleibt. Ein Erwachsener mit 80 kg Körpergewicht, benötigt logischerweise die 10 fache Dosierung eines 8 kg schweren Babys.

Notizen vom VitaminDservice

IRREFÜHRUNG: Forscher....die die Daten von mehr als 10.000 Teilnehmern.... mit Daten des Nationalen Sterberegisters abglichen, kamen zu dem Ergebnis, dass ein Blutspiegel von 21 Nanogramm 25-Hydroxyvitamin D pro Milliliter das Sterberisiko halbierte, bei höheren Vitamin D-Werten der positive Effekt allerdings wieder schwand. 
RICHTIGSTELLUNG: Das Sterberisiko sinkt bei höheren Vitamin D Werten: Studie

Zum irreführenden Beitrag

https://www.netdoktor.de/ernaehrung/vitamin-d/ueberdosierung/

Link zur Gegendarstellung

https://www.vitamindservice.de/wette


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