UNVERANTWORTLICH: MERKUR rät Schwangeren auf Vitamin D zu verzichten


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UNVERANTWORTLICH:
"MERKUR" rät Schwangeren auf Vitamin D zu verzichten

EINE GESUNDHEITSGEFÄHRDUNG FÜR DAS WERDENDE LEBEN

Lesen Sie hier unsere Gegendarstellung: Dieser Brief wurde im Original an die Zeitung MERKUR zeitgleich versandt.


Sehr geehrte Damen und Herren der Zeitung Merkur,
mit großem Entsetzen habe ich Ihren Bericht RISIKO FÜRS BABY: Schwangere sollten auf Vitamin D verzichten von Martina Lippl, zur Kenntnis genommen. Auch wenn dieser Bericht schon älteren Datums ist, so sehe ich es als meine Pflicht, alle Irreführungen in der Berichterstattung richtig stellen, damit  ein klares Bild über die Notwendigkeit einer guten Vitamin D Versorgung in der Schwangerschaft entsteht und nicht wie in diesem Fall ein verzerrtes und völlig falsches Bild.

 
Bezug:
https://www.merkur.de/leben/gesundheit/vorsicht-stiftung-warentests-faellt-bitteres-fazit-ueber-diese-pillen-zr-9649897.html
 
 

Unsere jeweilige Gegendarstellung erkennt man am Großdruck...

 
Merkur:
Dagegen sollten Schwangere besser kein künstliches Vitamin D zuführen. Warum das so gefährlich ist, lesen Sie hier.
RISIKO FÜRS BABY: Schwangere sollten auf Vitamin D verzichten von Martina Lippl
  • Vitamin D Service:

Hierzu müssen wir ganz klar Stellung beziehen. Diese  Falschaussage in der Überschrift, birgt eine große Gesundheitsgefährdung für das werdende Leben und seine zukünftige körperliche und kognitive Entwicklung. 

 
Merkur:
Vitamin D stärkt die Knochen und schützt vor Infektionen. Doch ein zu viel an Vitamin D kann schädlich sein, wie Forscher jetzt herausgefunden haben. Vor allem Schwangere sollten darauf verzichten.
  • Vitamin D Service:

Das stimmt nicht. Für Schwangere ist es von ganz besonders großer Bedeutung einen guten Vitamin D Spiegel zu haben. Lesen Sie hierzu die 12 Argumente, warum Vitamin D in der Zeit der Schwangerschaft unerlässlich ist: Der Link: 

https://www.vitamindservice.de/mediathek/1124-dürfen-schwangere-die-sonne-12-argumente-für-vitamin-d-der-schwangerschaft
 

Merkur:
Ein hoher Vitamin-D-Spiegel im Blut bei werdenen Müttern erhöht das Risiko, dass die Kinder nach der Geburt eine Nahrungsallergie entwickeln. Zu dieser Erkenntnis kam eine Langzeit-Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Bei insgesamt 622 Mütter mit 629 geborenen Kindern wurde der Vitamin-D-Spiegel zuerst im Blut der schwangeren Mütter und dann im Nabelschnurblut der geborenen Kinder gemessen.
Danach erfassten das Team um Dr. Kristin Weiße über Fragebögen das Auftreten von Nahrungsmittelallergien bei den Kindern in den ersten beiden Lebensjahren.
Das Ergebnis: Wurde bei Schwangeren ein niedriger Vitamin-D-Spiegel im Blut nachgewiesen, dann traten bei ihren zweijährigen Kleinkindern Nahrungsmittelallergien seltener auf als bei werdenden Müttern mit einem hohen Vitamin-D-Spiegel.
 
  • Vitamin D Service:

Lesen Sie zu dieser Aussage unsere Auseinandersetzung mit der entsprechenden Studie:

https://www.vitamindservice.de/verursacht-vitamin-d-der-schwangerschaft-allergien-beim-kind-diese-hypothese-kann-ihrem-kind-echten

 
Es grenzt an Unverantwortlichkeit den schwangeren Müttern von einer Vitamin D Supplementierung abzuraten. Es ist unsere Pflicht das werdende Leben zu schützen und den Kindern ein Leben in Gesundheit zu ermöglichen. Hierzu zählt an allererster Stelle eine gute Vitamin D Versorgung  der werdenden Mutter in der Zeit der Schwangerschaft und auch in der Stillzeit.

Prof. Dr. Jörg Spitz (Vitamin D Experte, Akademie für menschliche Medizin, Fachbuchautor) nennt in  seinen Vorträgen dazu klare Zahlen: "95 Prozent aller schwangeren Frauen sind mit Vitamin D unterversorgt." Das heißt im Umkehrschluss: Es sind lediglich 5 von 100 Schwangeren Frauen, die einen tolerablen Vitamin D Spiegel haben.

In Ihrem Bericht raten Sie ganz klar von einer Vitamin D Versorgung in der Schwangerschaft ab. Sie nutzen die Unsicherheit der schwangeren Frauen um Panik zu verbreiten, die in keinster Weise berechtigt ist. Werdende Mütter werden zum Spielball der Pressemeldungen über Vitamin D.  Mit schwangeren Frauen kann man es ja machen, denn sie sind zurecht oft sehr stark verunsichert. Sie haben große Ängste davor bei ihrem Kind einen gesundheitlichen Schaden anzurichten, wenn sie in der Schwangerschaft zusätzlich irgendetwas einnehmen.

Diese Vorsicht ist prinzipiell auch gut. Nur sollte man hier ganz klar eine Unterscheidung treffen, welche Mittel dies betrifft. Ein natürliches Mittel wie Vitamin D ist zwingend notwendig, um das werdende Kind vor einer auftretenden Rachitis nach der Geburt zu bewahren.

Die Krankheit Rachitis ist keineswegs (!!!) ausgestorben, wie die meisten Menschen glauben, nein diese Erkrankung ist auf Grund der schlechten Vitamin D Versorgung der Bevölkerung wieder auf dem Vormarsch.

Durch den Vitamin D Mangel einer schwangeren Frau kann die Krankheit Rachitis im Säuglingsalter jederzeit wieder auftreten. Doch diese bittere Tatsache wollen Mediziner (Radiologen) und die Justiz nicht wahrhaben. Röntgenbilder werden hier fehlgedeutet und die Rachitis wird als Misshandlung des eigenen Kindes ausgesprochen, sodass den betroffenden Eltern das Kind durch das Jugendamt entrissen wird. Eine Situation, die unbeschreibliche Betroffenheit entstehen lässt. Ein Schmerz, der für betroffene Familien und deren Kinder nicht wieder gut gemacht werden kann.

Rachitis richtet also nicht nur körperliche Schäden bei dem Kind an, sondern auch psychische Schäden in den betreffenden  Familien. Kaum ein Arzt hält es für möglich, dass Knochenbrüche bei einem Säugling auf Grund eines Vitamin D Mangels der Mutter in der Schwangerschaft entstehen können. Zum Thema Rachitis die Tabelle: Rachitis im Röntgenbild

https://www.vitamindservice.de/rachitiszeichen


Tabelle: Was sind die Zeichen der Rachitis:

https://www.vitamindservice.de/faq/was-sind-die-zeichen-der-rachitis

Ich will mein Baby wiederhaben:

https://www.vitamindservice.de/babywiederhaben

https://www.vitamindservice.de/mediathek/35-s-wie-kinder-unter-einem-vitamin-d-mangel-leiden-die-häufigste-hormonelle-störung-von-0


Auch Autismus, Autoimmunerkrankungen wie Diabetes sind Folgen einer unzureichenden Versorgung der Kinder schon im Mutterleib. 
 

Merkur:
Auf die Dosis kommt es an
Und nicht nur das, Kinder von Schwangeren mit einem hohen Vitamin-D-Spiegel zeigten auch einen erhöhten Wert an spezifischem Immunglobulin E gegenüber Nahrungsmittelallergenen wie Hühnereiweiß, Milcheiweiß, Weizenmehl, Erdnuss oder Sojabohne. Immunglobuline E sind Eiweiße, die körperfremde Stoffe abwehren.
Schwangeren, empfiehlt Weiße, auf die zusätzliche Einnahme von Vitamin- D- Ergänzungspräperate verzichten. Auch wenn die Entstehung von Nahrungsmittelallergien bei weitem nicht einzig und allein vom Vitamin-D-Spiegel abhängt, ist es doch wichtig, diesen Faktor zu berücksichtigen.
Vitamin D entsteht in der Haut, wenn sie der UV-Strahlung der Sonne ausgesetzt ist. Der Spiegel wird neben der Ernährung hauptsächlich von Bedingungen wie Jahreszeit, Sonnenexposition und Aufenthalt im Freien beeinflusst. Vitamin D stärkt die Knochen, schützt vor Infektionen und unterstützt das Nerven- und Muskelsytem.
Insbesondere in der Prävention und Therapie von Rachitis wird das Vitamin weltweit seit rund 50 Jahren bei Säuglingen und Kleinkindern eingesetzt.
 
  • Vitamin D Service:

Sie schreiben in Ihrem Artikel, das Babys mit 400 bis 500 Einheiten versorgt werden sollen, als  Präventionsmaßnahme, um die Krankheit Rachitis zu verhüten.  

Leider befinden sich über 90 Prozent der schwangeren Frauen in einem Vitamin D Defizit. Folge: die Kinder können in der Schwangerschaft nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt werden und kommen schon mit einem Vitamin D Mangel zu Welt.

Gießener Studie: Vitamin-D- Unterversorgung von Schwangeren und Neugeborenen Prof. Dr. Clemens Kunz,
Institut für Ernährungswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Dr. Peter Gilbert, St. Josef- Krankenhauses Gießen.
Nr. 262 • 5. Oktober 2011
h-p://www.uni-giessen.de/cms/ueber- uns/pressestelle/pm/pm262-11

Bis ein Säugling diesen Mangelzustand nach der Geburt ausgeglichen hat, vergehen oft mehrere Monate der Vitamin D Einnahme, eine Zeit in der gesundheitlich viel Schaden für das Neugeborene entstehen kann. Die Säuglingsnahrung enthält entschieden zu wenig Vitamin D, oft nur 200 bis 250 IE. Die Gabe von 1000 IE wäre dringend nötig. 

Der Vitamin D Spiegel eines Babys beträgt höchstens 50 bis 60 Prozent von dem der Mutter.
Als Schutz vor einer Rachitis soll der Vitamin D Spiegel des Babys mindestens bei über 30 ng/ml liegen und der Spiegel der Mutter müsste folglich bei ca. mindestens 50 ng/ml liegen, um ihr eigenes Kind zu schützen. Diese Werte lassen Sie durch Eingabe beim Simulator prüfen.

https://www.vitamindservice.de/simulator

Um den empfohlen Mindestwert von 40 ng/ml Vitamin D für ein Baby zu erreichen, muss die Mutter schon einen guten Vitamin D Spiegel von fast 70 ng/ml vorweisen, um ihrem Kind einen gesundheitlich effektiven Schutz zu geben.

Auch eine traurige Realität: Nach Vollendung des 1. Lebensjahres ist diese Schutzmaßnahme der Vitamin D Prophylaxe dann auch schon wieder beendet und die Kinder geraten direkt nach ein paar Monaten erneut in einen Vitamin D Mangelzustand. Ein Abraten von einer Vitamin D Einnahme kann somit als Gesundheitsgefährdung bezeichnet werden und ist als unverantwortlich zu bezeichnen.

Orientieren Sie sich bei der Recherche für Ihre Artikel bitte zukünftig an wissenschaftlichen Studien, die es zu genüge gibt. Fragen Sie die medizinische Datenbank:

https://www.pubmed.de

Nutzen Sie das Wissen der Vitamin D Experten, die hier über jahrzehntelange Erfahrungen verfügen und die Notwendigkeit der Vitamin D Versorgung in der Schwangerschaft als wichtigsten Schutz vor vielen chronischen Erkrankungen dringend empfehlen. 

Zum Schluss nennen wir die Aussagen von 3 namhaften Vitamin D Experten zur Einnahme in der Schwangerschaft:
 
1. Prof Dr. Michael Holick, (US-amerikanischer Arzt und Biochemiker, über 400 Publikationen über Vitamin D. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Vitamin-D-Forschung. Er ist der Entdecker des aktiven Vitamin D im Jahre 1971.
Michael Holick betont die Wichtigkeit von Vitamin D in Schwangerschaft und Stillzeit für die Entwicklung der Kinder.  Seine Aussage: 6000 IE  sind notwendig bei stillenden Müttern ohne Angst vor einer Intoxikation. Mit einer normalen Dosierung bis 10 000 IE täglich wurde keine Intoxikation festgestellt.
 
2. Prof Dr. Jörg Spitz (Vitamin D Experte, Akademie für menschliche Medizin, Fachbuchautor) trifft folgende klare Aussage auf dem Kongress für menschliche Medizin in Frankfurt:

"Ein Vitamin D Defizit fördert den Schwangerschaftsdiabetes. Ein unzureichender Vitamin D Status der Mutter führt zu angeborenen Herzfehlern bei Kindern. Ein Vitamin D Mangel der Mutter in der Schwangerschaft, kann bei Kindern zu folgenden Erkrankungen im späteren Leben führen: Neugeborenenkrämpfe, Rachitis, Karies, Infekte der oberen Luftwege, Asthma, Autismus, Schizophrenie, Diabetes Typ 2, reduzierte Knochenmasse, Hirntumore, Herzversagen."

Quelle: Cannell John: Vitamin D Council Jan. 2009


3. Prof. Dr. C.G. Coimbra (Neurologe, Internist: Coimbra Protokoll) aus Brasilien sagte:
"Es gibt Studien die zeigen, dass  gutversorgte Vitamin D Kinder in einem früheren Alter auch deutlich bessere kognitive Leistungen zeigen, als Kinder mit einer schlechten Versorgung.  Sie sind wache und intelligentere Kinder, beginnen früher mit dem Sprechen."



Wie Sie sehen, gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten eine gute und qualifizierte Recherche zum Thema Vitamin D in der Schwangerschaft zu führen, um die richtigen Empfehlungen für Schwangere auszusprechen. Nutzen Sie dieses unerschöpfliche Wissen zukünftig.

Mit freundlichen Grüßen 

Das Redaktionsteam
vom Vitamin D Service





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