Deutschland 2018 - immer mehr Babys werden zum Justizopfer


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"Legale Kindesentführung 2018"

Inzwischen gibt es einen neuen Fall, wo wiederum unschuldigen Eltern ihr Baby weggenommen wurde. Der Link zum Zeitungsartikel:
https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Eine-Familie-kaempft-um-ihr-Kind-und-gegen-den-Krebs-id50930621.html

Diese Eltern kämpfen weiterhin mit allen Mitteln darum, ihr Kind wiederzubekommen. Hintergrund: die Mutter war während der Schwangerschaft an Krebs erkrankt und bekam eine Chemotherapie. Die Schäden beim Kind wurden den Eltern angelastet, das Kind vom Jugendamt entrissen.

Chemotherapie angeblich unschädlich für das Baby

Interessant ist, dass auch hier wieder ein angeblicher "Experte", diesmal ein Professor aus dem Haunerschen Kinderspital in München auftritt, der offensichtlich alle Tatsachen, die für die Diagnose "Vitamin-D-Mangel" bzw. "Rachitis" sprechen, einfach vom Tisch fegt.

Wenn man dann noch liest, dass das Jugendamt will, dass die Eltern zugeben (!), dass sie ihr Kind misshandelt haben, bevor sie es eventuell zurück bekommen, dann wird die Sache noch abstruser.

Die zu große Macht des Jugendamtes

Außerdem gibt das Jugendamt danach noch zu bedenken, dass das inzwischen über ein Jahr alte Kind sowieso keine richtige Bindung zur Mutter aufgebaut hat und es somit nun besser in der Pflegefamilie aufgehoben wäre.
Es kommen tatsächlich nur rund 5% der Kinder wieder aus den Pflegefamilien zu ihren Eltern zurück. Somit hat die Unterbringung eines Kindes in einer Pflegefamilie eigentlich schon was Endgültiges aus der Sicht des Jugendamtes.

Und da die Eltern ja auch noch ein dreijähriges Mädchen haben, versucht das Jugendamt offensichtlich, dieses Kind auch noch aus der "gewalttätigen Familie" zu holen.

Der Vater ist übrigens ein honoriger Mitarbeiter einer großen Autofirma.

Die Schuld der Ärzteschaft

Da in Deutschland keine Vitamin-D-Spiegel während der Schwangerschaft vorgeschrieben sind und die eventuell eingenommenen 400-800 i.E. Vitamin D in einem Schwangerschasfts-Multivitamin-Präparat um Faktor 10-20 zu niedrig sind (10- 20.000 i.E. täglich! wären adäquat), sind diese spektakulären Rachitisfälle wahrscheinlich nur die Spitze eines riesigen Eisberges.

Im Osten hat man mehr Sachverstand

Aus Rostock ist mir ein Fall eines ca. 1-jährigen Kindes bekannt, das plötzlich nicht mehr krabbeln konnte.
Die Eltern haben auch hier das Kind in der Uniklinik Rostock untersuchen lassen und es konnte kein Befund gestellt werden.
Gottseidank hat sich hier die kurz vor der Rente stehende (und gut über Vitamin D informierte!) Kinderärztin eingeschaltet und hat die klare Diagnose Rachitis gestellt. Nach ein paar Wochen erhöhter Vitamin D Gabe war das Kind wieder gesund!

Von Vitamin D hatten Ärzte früher mehr Ahnung

Meine Berliner Mitstreiterin vom Vitamin D Service (HP Oda Meubrink) sammelt übrigens gerade über Facebook alte Wiegekarten und Impfausweise aus der DDR. Hier ist minutiös  dokumentiert, dass DDR-Babys die ersten zwei Lebensjahre hervorragend mit Vitamin D versorgt waren und das auch rigoros überwacht wurde.

Zu besten Zeiten gab es in den ersten zwei Lebensjahren 6x 15 mg Dekristol, was einer Gesamtdosis von 3,6 Millionen Einheiten Vitamin D entsprach.
Richtung Wende gab es dann schon weniger und mit der Wende wurde sofort auf "West-Niveau" umgestellt, d.h. 500 i.E. täglich für Babys unter einem Jahr und das gleiche nochmal ein paar Monate im zweiten Winter.

Für ein Westbaby kommen somit im besten Fall rund 250.000 Einheiten Vitamin D in 2 Jahren zusammen (die Tage, an denen es vergessen wurde, schon raus gerechnet).

Schwangere rennen ins offene Messer

In diesem dramatischen Fall in Bayern wurde das Kind im Mutterleib auch noch einer (angeblich für das Kind "völlig ungefährlichen") Chemotherapie ausgesetzt.

Wenn man weiß, dass gerade Brustkrebserkrankungen oftmals den zu niedrigen Vitamin D Spiegel in der Vorgeschichte haben, dann war das Baby vermutlich schon ab Beginn der (Winter-)Schwangerschaft einem massiven Vitamin-D-Mangel ausgesetzt. Kein Wunder eigentlich, wenn es dann (noch mit Chemotherapie) mit Knochenproblemen (sprich einer Rachitis) zur Welt kommt. 

Die in Deutschland übliche Minimalprophylaxe von 400-500 i.E. Vitamin D greift in solchen schweren Fällen übrigens nicht. Hier wird üblicherweise mit mindestens 2000 i.E. Vitamin D plus Calcium therapiert, um die Kinder schnellst möglich aus der Problematik der kollabierenden Knochen herauszuholen.

Richter hilflos, denn ärztliche Gutachter beschönigen die Chemotherapie

Auch in Bayern ist der Richter, wie in Freiburg, wieder der Argumentation des Professors aus München gefolgt und das Gutachten und die Argumente des Vitamin-D-Service wurden scheinbar als nicht plausibel erachtet.

Müssen wir also tatsächlich erst warten, bis eine deutsche Richterin oder die Frau eines Richters oder eine junge Mitarbeiterin eines deutschen Jugendamtes ein Kind mit Rachitis zur Welt bringt und dann ein Arzt oder eine Klinik "Kindesmisshandlung" diagnostiziert?

Die Formel zur modernen Hexenjagd: "Knochenbrüche = Kindesmisshandlung"

Wann werden Jugendämter eine Leitlinie an die Hand bekommen, dass Knochenbrüche in den ersten 4 Lebensmonaten nicht per se auf eine Kindesmisshandlung, sondern wahrscheinlich auf eine unerkannte Rachitis hindeuten.

Wann werden Kinderärzte in einer solchen Situation begreifen, dass man mit drei simplen Blutwerten sofort Klarheit schaffen kann: ein zu niedriger Vitamin D-Spiegel, die erhöhte Alkalische Phosphatase und das erhöhte Parathormon. Alles anerkannte Laborwerte und absolut aussagekräftig.

Wir haben ein neues Schreckensgespenst in Deutschland. Es wird angeführt von Gynäkologen, die keine Vitamin-D-Spiegel überprüfen, falschen Vitamin -D-Leitlinien, Kinder- und Röntgenärzten, die keine Rachitis mehr erkennen und Jugendämtern, die -falsch beraten- meinen, hier "zum Wohle des Kindes" handeln zu müssen.

An alle Schwangeren: Vorerst nur Selbsthilfe möglich!

Mein Appell geht an alle jungen Mütter, passt gut auf eure Babys auf, geht mit ihnen ausreichend in die Sonne und gebt ihnen mehr Vitamin D als der Kinderarzt empfiehlt! Sonst werden Fälle wie in Freiburg und Bayern wahrscheinlich bald zur traurigen bundesweiten Tagesordnung gehören!

Dieses Schreiben geht übrigens in Kopie an die
  • Pressestelle des Amtsgerichtes Neuburg an der Donau,
  • den Leiter des Jugendamtes Neuburg,
  • Herrn Sebastian Karl,
  • Frau Lisa Reichenbacher vom Jugendamt Freiburg 

Gabriele Rendtel-Wassmann
Vitamin D Beratung / Vitamin-D-Service.de
Apotheke zum Stift
Mariendorfer Damm 189
12107 Berlin
redaktionelle Bearbeitung durch den www.VitaminDservice.de

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