UTOPIA: Vitamin D: das Sonnenvitamin

1) Stichwort: „Winter“ - die Illusion der Naturversorgung

Weil die Sonneneinstrahlung in den Wintermonaten geringer ist, bedeutet das nicht, dass sofort ein Vitamin D Mangel entsteht. Der Körper kann das Vitamin speichern und aus diesem Speicher in den Bedarf in den Wintermonaten relativ gut ausgleichen.

2) Stichwort: „Niere“ - deplatzierte Warnungen

Als Folge können auch Nierenprobleme entstehen, wie etwa eine Nierenverkalkung oder die Bildung von Nierensteinen. Langfristig kann durch Überdosierung auch eine Niereninsuffizienz entstehen.

3) Stichwort: „Arzt“ -Angebliches Monopol

Bevor du Präparate einnimmst, konsultiere in jedem Fall deinen Hausarzt.

4) Stichwort: „1000“ „800“ - falsche Empfehlungen

Eine Überdosierung kann nur durch falsche Dosierung von Nahrungsergänzungs- mitteln und Vitamin D-Präparaten entstehen. Obwohl Vitamin D im Körper so wesentliche Funktionen trägt, reicht uns eine tägliche Dosis von nur 20 Mikrogramm aus, um den Tagesbedarf zu decken. (20 Mikrogramm = 800 IE.)
 

Notizen vom VitaminDservice

Irreführung: "Als Faustformel gilt, dass in den Monaten März bis Oktober 25 Minuten täglich reichen, wenn dabei die Sonne auf mindestens ein Viertel der Hautoberfläche trifft. Das erreichst du, wenn du zum Beispiel mit kurzen Hosen und T-Shirt die Sonne genießt. (...) Raus an die frische Luft! Wer sich lange und oft genug an der frischen Luft aufhält und seine Haut unbedeckt der Sonne aussetzt, kann seinen Bedarf an Vitamin D selbst herstellen und braucht keine Tabletten!" Richtig ist: Wer das versucht, sieht, dass der Vitamin-D-Spiegel nicht ansteigt.

Zum irreführenden Beitrag

https://utopia.de/ratgeber/vitamin-d/

Link zur Gegendarstellung

https://www.vitamindservice.de/mobbing


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"Vitamin D: Präparate nicht immer sinnvoll""