Ich habe gelesen, dass Vitamin D3 nicht richtig hilft, wenn der VD-Rezeptor schuld ist!


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Generell können wir bei jeder neuen Autoimmunerkrankung die berechtigte Frage stellen, warum der eine in der "Schulklasse" es bekommen hat, der andere nicht. Warum werden nicht alle gleichzeitig krank oder bleiben gesund. Es gibt sogar familiär gehäufte Anfälligkeit dafür: "Alle Frauen in dieser Familie haben Hashimoto bzw. MS".

Darauf kann man so antworten: 
Familiär - das bedeutet oft nur die gemeinsame Vermeidung von Sonne und die Benutzung von (schädlicher) Sonnencreme.

Zusätzlich gibt es als Erklärung oft eine Polymorphie beim Vitamin-D-Rezeptor. Einige VD-Rezeptoren halten Vitamin D offenbar länger fest und erzielen damit bei gleichem Vitamin-D-Spiegel eine stärkere Wirkung. 

Die Gegenmaßnahme ist denkbar einfach: durch einen ZUSÄTZLICH um 20 - 40 ng/ml höheren Vitamin-D-Spiegel, als in der Vergleichsgruppe, lässt sich diese Unvollkommenheit vermutlich überspielen.

Gleichzeitig zeigt die Forschung zu diesem Thema der unterschiedlichen Rezeptoren für Vitamin D, dass gerade Vitamin D  offenbar ursächlich schützend ist. Wenn der Schlüssel zum Tresor (Vitamin D) nicht richtig funktioniert, kommt man nicht an die guten Reserven heran. 

Mehr Literatur dazu:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Vitamin+D+receptor+polymorphism

Heute sind bereits mehr als 2000 wissenschaftliche Publikationen über den Vitamin D-Rezeptor gelistet!
 

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