Warum hilft mir Vitamin D nicht gegen meine Wadenkrämpfe?


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Viele Patienten benutzen fälschlich das Wort "Wadenkrämpfe", um ihr Leiden an den Waden eindrucksvoll zu beschreiben. Die Frage ist, ob der Muskel sich dabei tatsächlich fühlbar bewegt!

Oft werden mit der Vokabel lediglich reißende Schmerzen beschrieben, wie sie bei einer Neuropathie vorkommen können. Viele wissen gar nicht, was ein Krampf ist: eine unwillkürliche Muskel-Kontraktion. Auch im TV werden in der Werbung nur Schmerzen im Standbild dargestellt, nicht das eigentliche Geschehen: eine Bewegung mit Kontraktion. Ist das schon eine bewusste Irreführung? Viele Menschen mit schmerzenden Beinen halten ihr eigenes Problem danach für "Wadenkrämpfe". Legendär ist schon der Witz, dass eine Sportlerin "Wadenkrämpfe am ganzen Körper hatte". ;-)

Weiterhin: 
Es muss beachtet werden, wie lange Vitamin D schon gegeben wird und wie lange der Vitamin D Spiegel schon bei 80 ng/ml liegt. Ist diese Zeit erst sehr kurz, konnte Vitamin D seine volle Wirkkraft evt. noch nicht entfalten.

Zudem sollte auch berücksichtigt werden, ob der Magnesiumspiegel (gemessen im Vollblut) tatsächlich schon akzeptable Werte erreicht hat. Hat der Körper das Magnesium schon gut aufgenommen? Ist es bereits in den Zellen angekommen? Messungen zeigen, dass es oft Monate dauert, um mit 3 x täglicher Einnahme einen Anstieg zu erreichen. Die Forschung für dieses patentfreie Billigprodukt MagnesiumCitrat ist leider nur spärlich. Magnesium-oxid wird kritisch bewertet. MagnesiumCitrat ist dem Oxid deutlich überlegen und schmeckt zudem besser (Walker 2003, Lindberg 1990).
 
Walker AF, Marakis G, Christie S, Byng M. Mg citrate found more bioavailable than other Mg preparations in a randomised, double-blind study. Magnes Res. 2003 Sep;16(3):183-91. PubMed PMID: 14596323.

Lindberg JS, Zobitz MM, Poindexter JR, Pak CY. Magnesium bioavailability from magnesium citrate and magnesium oxide. J Am Coll Nutr. 1990 Feb;9(1):48-55. PubMed PMID: 2407766

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