NANA10 Lexikon - verstehe die Schlüsselbegriffe!

NaNa10 - 10 Natürliche Nahrungsergänzungsmittel

Was bedeutet NaNa10?

  • NaNa10 steht für „Natürliche Nahrungsergänzung mit 10 Bestandteilen“. Es handelt sich um eine spezielle Kombination aus zehn natürlichen, für Lebensmittel zugelassenen Stoffen, entwickelt von Dr. med. Raimund von Helden.
  • Ziel ist die Unterstützung der Darmgesundheit, der Zellfunktionen und des Immunsystems, insbesondere bei chronischen Beschwerden und Autoimmunerkrankungen.
  • Ein zentraler Ausgangspunkt war die Erkenntnis, dass viele Patienten trotz optimaler Vitamin-D-Spiegel gesundheitliche Beschwerden zeigten – besonders bei Autoimmunerkrankungen. Weitere Forschung führte zur Entdeckung des Zusammenhangs mit erhöhten Zonulin-Werten, die auf eine gestörte Darmbarriere („Leaky Gut“) hinweisen können.
  • Dr. Raimund von Helden entwickelte NaNa10 als Antwort auf diese Problematik– mit dem Ziel, die Darmgesundheit auf natürliche Weise zu stärken.
    Begleitet wird das Projekt vom Institut VitaminDelta, das Rückmeldungen und Erfahrungsberichte sammelt, dokumentiert und wissenschaftlich auswertet.

Welche 10 natürlichen Bestandteile hat NaNa10?

  1. Glycin (40g)
  2. Glutamin (40g)
  3. Ascorbinsäure/Vitamin C (40g)
  4. Magnesiumcitrat (40g)
  5. MSM (40g)
  6. Kurkuma (40g)
  7. Inulin (40g)
  8. Taurin (40g)
  9. Zimt (40g)
  10. Silizium (40g)
  • Die Zusammensetzung ausschließlich natürlicher, lebensmittelzugelassener Substanzen, die sorgfältig aufeinander abgestimmt wurden.
  • Dabei wird – soweit möglich – auf pflanzliche Inhaltsstoffe aus Bio-Anbau gesetzt.
  • Die Mischung verzichtet bewusst auf Zusatzstoffe, Füllstoffe oder künstliche Aromen.
  • Sie enthält kein Vitamin D, um eine individuelle Dosierung separat zu ermöglichen.

Welche wichtige Eigenschaften weist NaNa10 auf?

Aufnahme und Verwertung
  • Die Inhaltsstoffe von NaNa10 sind so gewählt, dass sie gut verträglich und vom Körper effizient verwertet werden können.
  • Die Kombination wasserlöslicher und aktiv wirksamer Substanzen fördert eine ausgewogene Nährstoffaufnahme.
  • Der pH-Wert von 5,7 macht die Einnahme magenschonend – ähnlich wie bei Naturjoghurt –
  • Sie ist auch bei empfindlicher Verdauung gut geeignet.
Anwendungsempfehlung:
  • Einstieg: Mit einer kleinen Menge ½ Teelöffel) beginnen, um die Verträglichkeit zu testen.
  • Standarddosierung: ½ Teelöffel in 500 ml Wasser, steigern bis zu 3× täglich 1 Teelöffel.
  • Alternativen: Auch in Joghurt, Müsli, Fruchtmus, Smoothies oder andere Speisen und Getränke einrührbar
  • Die flexible Anwendung ermöglicht eine individuelle Anpassung je nach Bedarf und Alltag.

Welches Alleinstellungsmerkmal zeigt NaNa10? 

  • Open-Source-Rezeptur
    NaNa10 ist keine herkömmliche Nahrungsergänzung aus dem Handel. Die Rezeptur ist öffentlich zugänglich, darf von allen genutzt, verändert und weitergegeben werden – ganz ohne Lizenzkosten oder Markenschutz. Dieser offene Ansatz schafft Transparenz und macht NaNa10 für alle Interessierten zugänglich.
  • Keine kommerziellen Interessen
    Entwickelt wurde es von Dr. med. Raimund von Helden, betreut wird es vom Institut VitaminDelta. Dort stehen Forschung, Aufklärung und Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt – nicht der Verkauf.
  • Wissenschaftliche Begleitung
    Das Institut VitaminDelta sammelt Erfahrungsberichte von Anwendern, dokumentiert die Ergebnisse und entwickelt das Konzept weiter. Ziel ist es, Erkenntnisse aus der Praxis mit wissenschaftlichen Grundlagen zu verbinden und die Wirkung nachvollziehbar zu machen.
  • Flexibel und individuell anpassbar
    NaNa10 ist so gestaltet, dass es einfach dosiert und vielseitig angewendet werden kann – z. B. in Wasser, Joghurt, Müsli, Fruchtmus, in einem Getränk  oder anderen Lebensmitteln. Diese Flexibilität macht es besonders geeignet für Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Empfindlichkeiten oder gesundheitlichen Zielen.

Mehr dazu: 


 

Fasano - der Entdecker des Zonulin

Professor Fasano ist einer der wichtigsten Wegbereiter für unser heutiges Verständnis der Darmgesundheit und ihrer Bedeutung für den gesamten Körper.

Zur Person: 

Der Wissenschaftler und seine Entdeckung

  • Professor Alessio Fasano ist ein renommierter Forscher
  • Er machte die sensationelle Entdeckung des Zonulins
  • Erhielt für seine wegweisende Forschung zahlreiche wissenschaftliche Auszeichnungen
  • Seine Arbeit revolutionierte das Verständnis von Darmerkrankungen

Beruflicher Werdegang & Position

  • Professor Fasano ist ein international anerkannter Gastroenterologe
  • Er ist Direktor des "Center for Celiac Research and Treatment" am Massachusetts General Hospital in Boston, USA
  • Gleichzeitig ist er Professor an der renommierten Harvard Medical School
  • Er leitet außerdem das "Mucosal Immunology and Biology Research Center"

Seine bahnbrechenden Entdeckungen:

  • Im Jahr 2000 gelang ihm die revolutionäre Entdeckung des Zonulins
  • Diese Entdeckung veröffentlichte er erstmals in der prestigeträchtigen Fachzeitschrift "The Lancet"
  • Er identifizierte Zonulin als den Schlüsselfaktor, der die "Tight Junctions" (enge Verbindungen) zwischen den Darmzellen reguliert
  • Seine Forschung eröffnete ein völlig neues Verständnis für die Entstehung vieler chronischer Krankheiten

Auszeichnungen & Anerkennung:

  • Für seine wegweisende Forschungsarbeit erhielt er zahlreiche wissenschaftliche Preise
  • Er gilt als einer der einflussreichsten Forscher im Bereich der Darmgesundheit
  • Seine Arbeiten werden weltweit zitiert und anerkannt
  • Er hat das Verständnis für Zöliakie und andere autoimmune Erkrankungen grundlegend verändert

Bedeutung seiner Arbeit

  • Seine Entdeckungen haben zu einem Paradigmenwechsel in der Medizin geführt
  • Er prägte den Satz "All disease begins in the (leaky) gut" (Alle Krankheit beginnt im durchlässigen Darm)
  • Seine Forschung verbindet erstmals Darmgesundheit mit vielen systemischen Erkrankungen
  • Er entwickelte neue Therapieansätze für verschiedene chronische Erkrankungen

Mehr dazu:

  • Der Entdecker des Zonulin - Fasano  
  • Zonulin bei chronischen Krankheiten als Signal für Leaky Gut 
  • Alesso Fasano Zonulin Know how Der Anfang  
  • Video: (30 min.) Dr. Raimund von Helden packt aus - NaNa10 

 

Glutamin

Ein essenzieller Baustein für Gesundheit und Darmschutz

Definition und Herkunft

  • Glutamin ist eine Aminosäure und gehört damit zu den grundlegenden Bausteinen des menschlichen Körpers, aus denen Proteine aufgebaut werden.
  • Es ist die am häufigsten vorkommende freie Aminosäure im Blut. Der Körper kann Glutamin selbst synthetisieren, vor allem in Muskeln und Lunge.
  • In Situationen wie Stress, Infektionen, intensiver körperlicher Belastung oder nach Operationen steigt der Bedarf jedoch deutlich an. In diesen Fällen reicht die körpereigene Produktion oft nicht aus, weshalb Glutamin als bedingt essenzielle Aminosäure eingestuft wird.
  • Natürliche Quellen sind insbesondere eiweißreiche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Hülsenfrüchte.

Gesundheitliche Bedeutung und Wirkung

Glutamin übernimmt im Körper zahlreiche zentrale Funktionen:

  • Darmschleimhaut: wichtigste Energiequelle für die Zellen der Darmschleimhaut und entscheidend für deren Regeneration
  • Immunsystem: Immunzellen wie Lymphozyten und Makrophagen nutzen Glutamin als bevorzugten Brennstoff
  • Antioxidativer Schutz: beteiligt an der Bildung von Glutathion, einem zentralen körpereigenen Antioxidans
  • Zellregeneration: unterstützt Zellwachstum, Geweberegeneration und Schutz vor oxidativem Stress
  • Systemische Wirkung: kann entzündliche Prozesse reduzieren und Zellschäden sowie Apoptose verringern
  • Stoffwechsel: trägt zur Stabilisierung des Stickstoffhaushalts bei

Studien zeigen, dass Glutamin nicht nur lokal wirkt, sondern auch Organe schützen kann, indem es entzündungsfördernde Botenstoffe reduziert und den Organismus entlastet.

Glutamin und Darmgesundheit

Die Darmbarriere reguliert den Übertritt von Nährstoffen und schützt gleichzeitig vor Schadstoffen. Wird sie gestört, kann es zu einer erhöhten Durchlässigkeit kommen, dem sogenannten Leaky-Gut-Syndrom. Dieses ist unter anderem durch erhöhte Zonulin-Werte messbar.

Schutz der Darmbarriere

  • Stabilisierung der Tight Junctions
  • Schutz vor schädlichen Einflüssen wie Acetaldehyd
  • Erhalt des transepithelialen Widerstands als Maß für eine dichte Barriere
  • Unterstützung wichtiger Zellschutz-Signalwege wie des EGF-Rezeptors

Regulation von Zonulin und Barrierefunktion

  • Senkung erhöhter Zonulin-Werte
  • Reduktion des Übertritts bakterieller Giftstoffe
  • Entlastung von Immunsystem, Leber und weiteren Organen

Einfluss auf das Darmmikrobiom

  • Unterstützung eines ausgewogenen Verhältnisses wichtiger Bakterienstämme
  • Förderung der mikrobiellen Vielfalt
  • Steigerung der Produktion kurzkettiger Fettsäuren wie Butyrat
  • Verringerung bakterieller Überwucherung und Translokation

Stärkung der Immunabwehr im Darm

  • Förderung der Bildung von sekretorischem Immunglobulin A (SIgA)
  • Unterstützung der lokalen Immunabwehr gegen Krankheitserreger und Allergene

Regeneration der Darmschleimhaut

  • Förderung der Zellteilung und des Überlebens von Enterozyten
  • Schutz vor oxidativem Stress und Zellschädigung
  • Stabilisierung der Schleimhautstruktur

Diese kombinierten Effekte machen Glutamin zu einem zentralen Faktor für eine funktionierende Darmbarriere und ein stabiles Immunsystem.

Glutamin in NANA10 – ein wichtiger Teamplayer

NANA10 – Zusammensetzung

Im NANA10-Konzept von Dr. med. Raimund von Helden ist Inulin einer von zehn gleichberechtigten Bestandteilen.
NANA10 steht für „Natürliche Nahrungsergänzung mit 10 Bestandteilen“.

  • Im Produkt NANA10 ist Glutamin einer von 10 natürlichen Bestandteilen, die gezielt zur Unterstützung von Darm und Mikrobiom kombiniert werden.
  • Alle Inhaltsstoffe sind zu gleichen Anteilen enthalten.
  • In einer 400-g-Packung sind etwa 40 g Glutamin enthalten.
  • Die Wirkung beruht auf dem Zusammenspiel aller Komponenten, nicht auf einem einzelnen Stoff.

Glutamin im Team - Die 10 Bestandteile von NANA10

Nr. Bestandteil Anteil Hauptaufgabe
1 Glycin 1/10 Regeneration der Darmschleimhaut
2 Glutamin 1/10 Regeneration der Darmschleimhaut
3 Vitamin C 1/10 Antioxidans, Kollagen-Baustein
4 Magnesiumcitrat 1/10 Energie-Katalysator
5 MSM 1/10 Biologische Abwehr von Fäulnis
6 Kurkuma 1/10 Schutz von Mikrobiom und Schleimhäuten
7 Inulin 1/10 Balance des Mikrobioms, Osteoporose-Schutz
8 Taurin 1/10 Zelluläre Energieerzeugung
9 Zimt 1/10 Schutz von Mikrobiom und Schleimhäuten
10 Kieselerde 1/10

NANA10 – Das Zusammenspiel von 10 wichtigen Nährstoffen

Kombination Wirkung
Glutamin + Glycin Beide sind Bausteine für die Darmschleimhaut.
Gemeinsam tragen sie zur Senkung von Zonulin bei.
Glutamin + Vitamin C Glutamin liefert Energie für die Darmzellen.
Vitamin C unterstützt den Aufbau des Bindegewebes.
Glutamin + Magnesiumcitrat Magnesium unterstützt über 200 Enzymvorgänge.
Es hilft, die Wirkung von Glutamin im Energiestoffwechsel zu entfalten.
Glutamin + Taurin Beide unterstützen die Energieerzeugung in den Zellen.
Sie tragen zur Leistungsfähigkeit der Darmzellen bei.
Glutamin + MSM Glutamin schützt die Darmwand.
MSM unterstützt ein stabiles Darmmilieu.
Glutamin + Kurkuma & Zimt Unterstützen das Gleichgewicht der Darmflora.
Tragen zur Regulierung von Entzündungsprozessen bei.
Glutamin + Inulin Glutamin unterstützt die Vielfalt der Darmflora.
Inulin dient als Nahrung für nützliche Darmbakterien.
Glutamin + Kieselerde Kieselerde wirkt als Puffer in der Mischung.
Verbessert die Verträglichkeit des Gesamtprodukts.

Nährwerte pro 100 g Glutamin

  • Eiweiß: 100 g
  • Fett: 0 g
  • Kohlenhydrate: 0 g
  • Energie: ca. 400 kcal

Tagesdosis von 10 g NANA10: 
  • ca. 1 g Glutamin
  • ca. 4 kcal
Die energetische Bedeutung ist gering, im Vordergrund steht die funktionelle Wirkung.

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Histamin-Syndrom

Definition und Begriffserklärung

  • Das Histamin-Syndrom beschreibt die unangenehmen Reaktionen des Körpers auf erhöhte Mengen des Botenstoffs Histamin, die entweder durch eine vermehrte Zufuhr (z. B. über histaminreiche Lebensmittel) oder eine gestörten Histaminabbau entsteht.
  • Histamin ist eine natürlich vorkommende biogene Aminverbindung, die im Körper wichtige Aufgaben erfüllt – unter anderem bei Immunreaktionen, der Magensaftproduktion und der Regulation von Blutgefäßen und Nervensignalen.
  • Beim Histamin-Syndrom ist der "Pool" überfüllt, sei es durch massive Zufuhr oder durch Überlastung des Abbausystems. Letzteres entsteht durch einen Mangel oder eine verminderte Aktivität des abbauenden Enzyms Diaminoxidase (DAO).
  • Die Folge ist ein Überschuss an freiem Histamin im Blut, der vielfältige allergieähnliche Symptome hervorrufen kann, ohne dass eine klassische Allergie (mit Antigen-Antikörper-Raktion) vorliegen muss.

Typische Beschwerden sind:

  • Hautrötungen, Juckreiz, Nießen, Nesselausschlag
  • Kopfschmerzen oder Migräne
  • Verdauungsbeschwerden (Blähungen, Durchfall, Übelkeit)
  • Herzklopfen, Blutdruckabfall
  • Müdigkeit, Schwindel oder Atemprobleme

Da die Symptome sehr unterschiedlich und wechselhaft sein können, wird das Histamin-Syndrom meist mit Allergien, allergischen Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Reizdarmbeschwerden in einen Topf geworfen. Das Histamin-Syndrom ist ein Teil des Zonulin-Syndroms. Es zeigt sich durch Unverträglichkeiten gegenüber histaminreichen und / oder histaminfreisetzenden Lebensmitteln.

  • Die Hauptauslöser in leicht merkbarer Konzeption: Das "FASTEN"-Akronym:

F = Fisch 

  • Besonders Thunfisch, Makrele, Sardinen
  • Histamingehalt: bis zu 2000 mg/kg bei falscher Lagerung
  • Frischer Fisch enthält kaum Histamin
  • Viel Histamin entsteht durch Alterung und bakterielle Zersetzung

A = Alkohol 

  • Rotwein, Sekt, Bier
  • Histamingehalt: ca. 2–20 mg/l (Rotwein), teils bis 50 mg/l
  • Alkohol hemmt zusätzlich das Enzym DAO , das Histamin abbaut
  • Verstärkt die Wirkung von Histamin aus anderen Lebensmitteln

S = Schimmelkäse 

  • Extrem hohe Histaminwerte: 200 bis über 1000 mg/kg
  • Alle Schimmelkäse sind besonders unverträglich
  • Enthalten zusätzlich Tyramin, Cadaverin, Putrescin → blockieren Histamin-Abbau
  • Besser: Frischkäse, Hüttenkäse, Mozzarella

T = Tomaten 

  • Frische Tomaten: ca. 5–20 mg/kg
  • Tomatenmark, Ketchup, passierte Tomaten: bis 100 mg/kg
  • Wirken als Histaminliberatoren - können Histaminreaktion auslösen
  • Tomaten hemmen möglicherweise den Histaminabbau (DAO)
  • Alternative: Kartoffeln (enthalten kein Histamin)

E = Erdbeeren  (Histamingehalt selbst kaum messbar)

  • ABER: Befreien Histamin aus anderen Lebensmitteln
  • Fruchtsäuren aus Ananas, Kiwi, Zitrusfrüchten lösen starke Histamin-Freisetzung aus

N = Nüsse 

  • Walnüsse, Cashews, Erdnüsse
  • Enthalten selbst wenig Histamin
  • Lösen aber körpereigene Histamin-Freisetzung aus
  • Bei längerer Lagerung steigt Histamin durch Bakterien oder Schimmelpilze in diesen Lebensmitteln
  • Nüsse können das Abbau-Enzym DAO verlangsamen
  • Insgesamt sind Nüsse allerdings gesundheitlich positiv zu bewerten!

F-A-S-T-E-N ist das Merkwort für die typischen Auslöser

Wie werden kritische Lebensnmittel hergestellt?

Histamin-kritisch sind durch "Lagerung", "Reifung", "Fermentierung" hergestellte "Feinkost"-Lebensmittel:

  • Salami, Schinken und durch Lagerung hergestellte Wurst 
  • Sekt, Wein
  • schwarzer Tee
  • Schimmelkäse

Was bewirken diese traditionellen Prozesse der Herstellung?

  • Bakterien, Hefen oder andere Pilze bewirken eine chemische Umformung der Lebensmittel
  • Der Geschmack ändert "veredelt" sich, die Haltbarkeit wird meist verbessert.
  • Jedoch entsteht durch diese helfenden Keime auch Histamin im Lebensmittel!
  • Dies kann Probleme auslösen, wenn jemand einen gestörtem Abbau hat oder einen bereits gefüllten Histamin-"Pool"

Salami und "luftgetrocknete" Wurst

  • Ungekochte, gereifte Wurst: 10–400 mg/kg Histamin
  • Je älter, desto mehr Histamin, denn fermentierende Keime erzeugen Histamin
  • Nie gekocht = mehr Histamin
  • Der Wechselwirkung: Histamin kann das Zonulin im Darm erhöhen. Zonulin kann das Histamin erhöhen.

Histamin Syndrom wegen gestörter Balance des Mikrobioms

  • Eine mögliche Erklärung für Verstopfung oder Durchfall
  • Die Zeichen sind unterschiedlich: Sodbrennen, Reizmagen, Reizdarm
  • Beides kann die Histaminfreisetzung des Mikrobioms auslösen
  • Schlechtere Fähigkeit, Histamin abzubauen (DAO-Mangel) kann der Grund für eine Verschlimmerung sein.

Der neue Ansatz zur Problem-Lösung:

  • Behandlung des Zonulin-Syndroms mit NaNa10
  • Verbesserung der Darmbarriere
  • Normalisierung der Ökologie der Darmbakterien
  • Stabilisierung des Immunsystems mit einem hohem Vitamin-D-Spiegel 

Testen Sie sich selbst mit der Vitamin-D-Box -  Haben Sie Zeichen für ein Zonulin-Syndrom oder Histamin-Syndrom?

Mehr dazu:

Video mit BOX-TOOL: Dr. von Helden: Was Vitamin D & dein Darm über deine Gesundheit verraten.
Definition: Zonulin-Syndrom:
Definition: Histamin-Syndrom:
Übersicht: NaNa10-Zeitung 
Vitamin-D-Spiegel: www.VitaminDSimulator.de ®  

 

Inulin

Definition und Herkunft

  • Inulin, nicht zu verwechseln mit Insulin, ist ein natürlicher Ballaststoff mit ausgeprägten präbiotischen Eigenschaften. Chemisch handelt es sich um ein Gemisch kettenförmiger Polysaccharide (Mehrfachzucker), die aus bis zu hundert Fruktose-Molekülen bestehen und am Ende ein Glukose-Molekül enthalten.
  • Eine entscheidende Besonderheit von Inulin ist, dass es von den menschlichen Verdauungsenzymen nicht aufgespalten werden kann. Dadurch gelangt es unverändert in den Dickdarm. Die enthaltene Fruktose steht dem Körper somit nicht als Energiequelle zur Verfügung, weshalb Inulin zu den Ballaststoffen gezählt wird und nur einen geringen Kalorienwert besitzt.
  • Im Dickdarm dient Inulin als Nahrung für nützliche Darmbakterien. Durch diesen Effekt trägt es zur Stabilisierung und Balance des Mikrobioms bei. Bei der Fermentation entstehen kurzkettige Fettsäuren, die eine wichtige Rolle für die Darmgesundheit und die Mineralstoffverfügbarkeit spielen. Aufgrund dieser Eigenschaften gehört Inulin zu den sogenannten Präbiotika.
  • Natürliche Quellen: Chicorée, Topinambur, Artischocken, Zwiebeln und Knoblauch, BananenSpargel

Gesundheitliche Bedeutung und Wirkung

Inulin übernimmt eine Vielzahl wichtiger Funktionen im Körper, insbesondere im Bereich der Stoffwechsel-, Immun- und Knochengesundheit.
  • Verbesserte Mineralstoffaufnahme: Inulin erhöht die Aufnahme von Calcium und Magnesium im Darm. Dies unterstützt die Mineralstoffverwertung und trägt zur allgemeinen Versorgung des Körpers bei.
  • Knochengesundheit – Schutz vor Osteoporose: Durch die verbesserte Aufnahme von Calcium und Magnesium kann Inulin zur Stabilität der Knochen beitragen. Studien weisen darauf hin, dass Inulin die Knochenmineraldichte positiv beeinflussen kann und die Knochenstruktur verbessert. Dadurch kann dem alters- oder hormonbedingten Knochenabbau, wie er bei Osteoporose auftritt, entgegengewirkt werden.
  • Relevanz für Risikogruppen: Besonders relevant ist dies für Risikogruppen wie Frauen nach den Wechseljahren, da hier der Erhalt der Knochenstruktur eine wichtige Rolle spielt.
  • Unterstützung des Immunsystems: Inulin unterstützt indirekt die körpereigene Abwehr über eine gesunde Darmflora. Ein stabiles Mikrobiom kann sich positiv auf die Immunfunktion auswirken.
  • Stoffwechselgesundheit: Inulin unterstützt über den Darm wichtige Stoffwechselprozesse. Die Bildung kurzkettiger Fettsäuren und ein gesundes Darmmilieu können sich positiv auf die systemische Gesundheit auswirken.
  • Verbindung zwischen Darmgesundheit und systemischer Gesundheit:  Diese Eigenschaften machen Inulin zu einem zentralen Baustein für die Verbindung zwischen Darmgesundheit und allgemeiner Gesundheit.
Diese Eigenschaften machen Inulin zu einem zentralen Baustein für die Verbindung zwischen Darmgesundheit und systemischer Gesundheit.

Inulin und Darmgesundheit – Wie Inulin den Darm schützt und stärkt

Unser Darm beherbergt ein großes inneres Ökosystem aus Darmbakterien. Dieses Ökosystem braucht Pflege – und hier spielt Inulin eine wichtige Rolle.

Kennzahl Mensch Darmbakterien
Zellzahl 37 Billionen 100 Billionen
Gene 20.000–25.000 9 Millionen
Inulin ist ein zentraler präbiotischer Ballaststoff und übernimmt eine Schlüsselrolle für die Balance des Mikrobioms und die Unterstützung der Darmgesundheit.
  • Präbiotische Wirkung: Inulin fördert gezielt das Wachstum nützlicher Darmbakterien und unterstützt dadurch ein stabiles Mikrobiom.
  • Mikrobiom-Balance: Inulin dient guten Darmbakterien als Nahrung und unterstützt ein stabiles Gleichgewicht der Darmflora. Dadurch trägt es zu einem gesunden Darmmilieu bei.
  • Bildung kurzkettiger Fettsäuren: Durch die Fermentation von Inulin entstehen kurzkettige Fettsäuren. Diese senken den pH-Wert im Darm, beeinflussen das Darmmilieu positiv und unterstützen die Funktion der Darmschleimhaut.
  • Unterstützung der Darmbarriere: Ein stabiles Mikrobiom trägt zur Integrität der Darmschleimhaut bei und wirkt sich positiv auf die Barrierefunktion aus. Inulin unterstützt damit die Abdichtung des Darms und kann zum Schutz vor „Leaky Gut“ beitragen.
  • Senkung von Zonulin: Inulin kann indirekt dazu beitragen, die Durchlässigkeit der Darmwand zu regulieren, indem es die Darmflora stabilisiert und die Darmbarriere unterstützt.
  • Unterstützung der Darmfunktion: Inulin fördert die Aktivität der Darmwand und trägt langfristig zur Stabilität der Verdauung bei.
  • Verdauungsregulation: Inulin bindet Wasser im Darm und kann Verstopfung sanft entgegenwirken. Dadurch unterstützt es eine gesunde und regulierte Verdauung.
  • Ernährung der Mikrobiom-Zellen: Inulin dient nützlichen Darmbakterien als Nahrung und schafft damit die Grundlage für ein gesundes inneres Ökosystem im Darm.
  • Osmotische Darmregulierung: Durch seine wasserbindende Eigenschaft unterstützt Inulin die natürliche Darmregulierung und eine gesunde Stuhlpassage.

Wichtig: Vitamin D und Inulin können in Bezug auf Darmbarriere und Zonulin-Regulation sinnvoll zusammenspielen.

Inulin in NaNa10 – ein wichtiger Teamplayer

Im NaNa10-Konzept von Dr. med. Raimund von Helden ist Inulin einer von zehn gleichberechtigten Bestandteilen. NaNa10 steht für „Natürliche Nahrungsergänzung mit 10 Bestandteilen“.

Zusammensetzung

Nr. Bestandteil Anteil Hauptaufgabe
1 Glycin 1/10 Regeneration der Darmschleimhaut
2 Glutamin 1/10 Regeneration der Darmschleimhaut
3 Vitamin C 1/10 Antioxidans, Kollagen-Baustein
4 Magnesiumcitrat 1/10 Energie-Katalysator
5 MSM 1/10 Biologische Abwehr von Fäulnis
6 Kurkuma 1/10 Schutz von Mikrobiom und Schleimhäuten
7 Inulin 1/10 Balance des Mikrobioms, Osteoporose-Schutz
8 Taurin 1/10 Zelluläre Energieerzeugung
9 Zimt 1/10 Schutz von Mikrobiom und Schleimhäuten
10 Kieselerde 1/10 Puffer und Moderator der Mischung

In einer 400-g-Packung sind jeweils 40 g eines jeden Stoffes enthalten.

Nährwerte:  Inulin pro 100 g

Nährstoff Menge
Eiweiß 0 g
Fett 0 g
Kohlenhydrate 100 g
Kalorien ca. 210 kcal

Inulin im Team - wichtige Wirkstoff-Kombinationen

 
Kombination Funktion
Inulin + Magnesiumcitrat + Vitamin C Knochen-Trio gegen Osteoporose
Inulin + Glycin + Glutamin Schutz der Darmschleimhaut
Inulin + Kurkuma + Zimt Pflege des Mikrobioms
Inulin + Kieselerde Bessere Verträglichkeit der Mischung
 
Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine medizinische Beratung.

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Kieselerde

Puffer und Moderator im Nährstoff - Team NANA10

Definition und Herkunft der Kieselerde

  • Kieselerde (englisch: Diatomaceous Earth) ist ein natürliches, siliziumreiches Mineral, das aus den fossilen Schalen winziger Kieselalgen (Diatomeen) besteht.
  • Diese mikroskopisch kleinen Algen lebten vor Millionen von Jahren in Seen und Meeren. Nach ihrem Absterben lagerten sich ihre siliziumhaltigen Schalen am Gewässerboden ab und bildeten über lange Zeiträume die heutigen Vorkommen von Kieselerde.
  • Kieselerde ist seit Jahrhunderten als Naturstoff bekannt und wird heute unter anderem in der Nahrungsergänzung eingesetzt. Dort dient sie als aufnahmefähiger Trägerstoff mit besonderen physikalischen Eigenschaften.
  • Charakteristisch für Kieselerde ist ihre sehr große innere Oberfläche mit zahlreichen feinen Poren. Dadurch kann sie Stoffe über Adsorption binden, zwischenspeichern und wieder abgeben.

Gesundheitliche Bedeutung und Wirkung

Kieselerde ist ein siliziumreiches Mineral mit vielfältigen Funktionen im Körper. Ihr Hauptbestandteil Silizium ist an wichtigen biologischen Prozessen beteiligt.

  • Bindegewebe und Haut: Silizium ist ein Baustein für Kollagen und trägt zur Stabilität von Haut, Sehnen und Gefäßen bei.
  • Knochen und Gelenke: Es unterstützt die Mineralisierung der Knochen und die Bildung von Knorpel.
  • Haare und Nägel: Ein ausreichender Siliziumgehalt ist wichtig für deren Festigkeit und Struktur.
  • Gefäße: Silizium trägt zur Elastizität der Blutgefäße bei.

Besondere physikalische Eigenschaften

  • Adsorption: Bindet Schadstoffe, Toxine und überschüssige Substanzen.
  • Pufferwirkung: Verhindert, dass Nährstoffe zu schnell oder zu stark wirken.
  • Kontrollierte Freisetzung: Gibt gebundene Stoffe langsam und gleichmäßig wieder ab.
  • Entlastung des Körpers: Kann dazu beitragen, dass weniger belastende Stoffe in den Organismus gelangen.
  • Verbesserte Verträglichkeit: Unterstützt die Aufnahme und Wirkung anderer Nährstoffe, insbesondere Magnesium und Vitamin C.
  • Säurepuffer: Trägt zum Ausgleich im Magen-Darm-Bereich bei.

Kieselerde und Darmgesundheit

Kieselerde unterstützt die Darmgesundheit auf mehreren Ebenen und trägt dazu bei, die Funktion des Verdauungssystems zu stabilisieren und zu entlasten.

Schutzfunktion im Darm: 

  • Kieselerde besitzt die Fähigkeit, Schadstoffe, Toxine und unerwünschte Stoffwechselprodukte direkt im Darm zu binden.
  • Diese gebundenen Stoffe werden anschließend ausgeschieden, bevor sie die Darmwand passieren und in den Blutkreislauf gelangen können.

Puffer- und Regulierungsfunktion

  • Sie puffert Säureüberschüsse und schützt die empfindliche Darmschleimhaut.
  • Sie verhindert, dass aggressive Substanzen die Schleimhaut reizen.
  • Sie sorgt dafür, dass Nährstoffe langsamer und gleichmäßiger freigesetzt werden.

Unterstützung der Darmfunktion

  • Sie verbessert die Aufnahme und Abgabe von Stoffen im Darm.
  • Sie hilft, Überlastungen zu vermeiden.
  • Sie unterstützt ein ausgeglichenes Milieu im Magen-Darm-Trakt.

Einfluss auf das Darmmikrobiom

  • Sie bindet schädliche Stoffwechselprodukte von Bakterien.
  • Sie kann das Wachstum ungünstiger Keime begrenzen.
  • Sie unterstützt das Gleichgewicht zwischen nützlichen und schädlichen Bakterien.

Kieselerde in NaNa10

Im NaNa10-Konzept von Dr. med. Raimund von Helden ist Kieselerde einer von zehn gleichberechtigten Bestandteilen. NaNa10 steht für „Natürliche Nahrungsergänzung mit 10 Bestandteilen“.

  • Alle Inhaltsstoffe sind zu gleichen Anteilen enthalten.
  • Die Wirkung beruht auf dem Zusammenspiel aller Komponenten, nicht auf einem einzelnen Stoff.
  • Kieselerde arbeitet Hand in Hand mit den anderen 9 NaNa10-Bestandteilen – jeder hat seine Aufgabe, und Kieselerde sorgt dafür, dass all diese Stoffe verträglich, gepuffert und effektiv ankommen.
  • Kieselerde wirkt somit als Moderator, Puffer und Trägerstoff innerhalb der Mischung.

Kieselerde im Team – Die 10 Bestandteile von NaNa10

Zusammensetzung

Nr. Bestandteil Anteil Hauptaufgabe
1 Glycin 1/10 Regeneration der Darmschleimhaut
2 Glutamin 1/10 Regeneration der Darmschleimhaut
3 Vitamin C 1/10 Antioxidans, Kollagen-Baustein
4 Magnesiumcitrat 1/10 Energie-Katalysator
5 MSM 1/10 Biologische Abwehr von Fäulnis
6 Kurkuma 1/10 Schutz von Mikrobiom und Schleimhäuten
7 Inulin 1/10 Balance des Mikrobioms, Osteoporose-Schutz
8 Taurin 1/10 Zelluläre Energieerzeugung
9 Zimt 1/10 Schutz von Mikrobiom und Schleimhäuten
10 Kieselerde 1/10 Puffer und Moderator der Mischung

In einer 400-g-Packung sind jeweils 40 g eines jeden Stoffes enthalten.

NANA10 - Das Zusammenspiel von 10 wichtigen Nährstoffen

Bestandteil Wirkung / Funktion
Glycin und Glutamin Unterstützen die Darmschleimhaut
Vitamin C Antioxidans und wichtiger Baustoff für kollagene Fasern
Magnesiumcitrat Unterstützt Enzyme und die biologische Energieerzeugung
MSM und Taurin Schwefelhaltige Stoffe zur Unterstützung des Mikrobioms
Kurkuma und Zimt Unterstützen als Antioxidantien das Mikrobiom und die Schleimhäute
Inulin Präbiotikum zur Unterstützung guter Darmbakterien
Kieselerde Moderator, Puffer und Trägerstoff der Mischung

Nährwerte

Kieselerde enthält pro 100 g:

  • Eiweiß: 0 g
  • Fett: 0 g
  • Kohlenhydrate: 0 g
  • Kalorien: 0 kcal

In der Tagesdosis von 10 g NaNa10 ist 1 g Kieselerde enthalten – kalorienfrei und nährstoffneutral.

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Kurkuma

Definition und Herkunft:

  • Kurkuma (Curcuma longa, englisch: Curcumin), auch bekannt als Gelbwurz oder Indischer Safran, ist eine tropische Gewürz- und Heilpflanze aus der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae). 
  • Ihr leuchtend gelbes Rhizom (Wurzelstock) wird getrocknet und zu Pulver verarbeitet – ein wesentlicher Bestandteil vieler Currymischungen und traditioneller Heilmittel.
  • Ursprünglich stammt Kurkuma aus Südostasien, insbesondere Indien, wo sie seit über 4000 Jahren in der ayurvedischen Medizin Anwendung findet.
  • Curcumin ist der wichtigste Wirkstoff in der Gewürzpflanze Kurkuma. Curcumin verleiht nicht nur die charakteristische Farbe, sondern besitzt auch entzündungshemmende, antioxidative und antimikrobielle Eigenschaften.

Gesundheitliche Bedeutung und Wirkung

Kurkuma gilt als bioaktiver Pflanzenstoff mit vielfältigen positiven Effekten auf Körper und Stoffwechsel:
  • Tradition und Anwendung: Seit Jahrhunderten fester Bestandteil der asiatischen Küche und Naturheilkunde.
  • Antioxidativer Zellschutz: Curcumin wirkt antioxidativ, schützt Zellen vor oxidativem Stress und kann so Alterungsprozesse sowie chronische Entzündungen verlangsamen.
  • Unterstützung des Mikrobioms: Kurkuma fördert ein gesundes Darmmikrobiom und trägt zur Stabilität der Darmbarriere bei.
  • Schutz vor Leaky-Gut-Syndrom: Durch die Absenkung des Zonulin-Spiegels kann Curcumin helfen, die Darmdurchlässigkeit zu reduzieren und das Leaky-Gut-Syndrom zu verhindern.

Wie Curcumin den Darm schützt und stärkt

  • Curcumin, wirkt im Darm natürlich entzündungshemmend und kann dadurch Reizungen oder Entzündungen der Darmschleimhaut wirksam lindern. Durch diese beruhigende Wirkung unterstützt es die Regeneration der Darmschleimhaut und trägt dazu bei, dass sich gereizte oder geschwächte Darmzellen wieder stabilisieren.
  • Darüber hinaus stärkt Curcumin die Darmbarriere, also die natürliche Schutzschicht, die den Darm von schädlichen Stoffen trennt. Eine intakte Darmbarriere ist entscheidend, um zu verhindern, dass Bakterien oder Giftstoffe in den Blutkreislauf gelangen. Indem Curcumin die Durchlässigkeit der Darmwand („Leaky Gut“) verringert, kann es helfen, chronischen Entzündungen und damit verbundenen Stoffwechselstörungen vorzubeugen.
  • Zudem unterstützt Curcumin das Gleichgewicht der Darmflora, also der Vielzahl nützlicher Mikroorganismen, die im Verdauungssystem leben. Eine gesunde Darmflora fördert nicht nur die Verdauung, sondern stärkt auch das Immunsystem und beeinflusst das allgemeine Wohlbefinden positiv.
  • Obwohl Curcumin vom Körper nur begrenzt aufgenommen wird, entfaltet es seine positiven Effekte direkt im Darm, wo es seine schützenden, entzündungshemmenden und ausgleichenden Eigenschaften optimal zur Wirkung bringen kann.

Wissenschaftlicher Hintergrund – Die „Indien-Hypothese“ 

  • Laut Beobachtungen von Helden zeigt sich in Indien, wo traditionell viel Kurkuma konsumiert wird, eine deutlich geringere Häufigkeit von Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom).
  • Diese sogenannte „Indien-Hypothese“ legt nahe, dass der regelmäßige Verzehr Curcumin-haltiger Lebensmitteleine schützende Wirkung gegenüber bestimmten Krebsarten haben könnte.
  • Während diese Korrelation noch weiterer Forschung bedarf, unterstreicht sie die potenziell präventive Bedeutung von Kurkuma in der Ernährung.

Kukuma in NaNa10 – Ein wichtiger Teamplayer

Zusammensetzung:

  • NaNa10 enthält 10 gleichwertige Bestandteile
  • Jeder Stoff macht 1/10 der Mischungaus
  • In einer 400g-Packung sind 40g Kukuma  enthalten
  • Bei der Tagesdosis von 10g NaNa10 = 1g Kurkuma Das entspricht einem Zehntel der Gesamtmischung, da alle Bestandteile in gleichen Anteilen gemischt werden.
Kurkuma trägt im NaNa10 bei zu:
  • der leuchtend goldgelben Farbe,
  • dem milden, erdig-warmen Geschmack,
  • und der gesundheitsfördernden Wirkung durch seine bioaktiven Inhaltsstoffe.
Nährwerte (pro 100 g):
  • Eiweiß: ca. 8 g
  • Fett: ca. 10 g
  • Kohlenhydrate: ca. 65 g
  • Kalorien: ca. 354 kcal

Fazit:

  • Kurkuma ist weit mehr als ein Gewürz – es ist ein traditionelles Heilmittel mit nachgewiesenen antioxidativen und darmstärkenden Eigenschaften.
  • Kurkuma vereint kulinarische Tradition und moderne Gesundheitsforschung.
  • Als zentraler Bestandteil von NaNa10 liefert es wertvolle Antioxidantien, unterstützt die Darmgesundheit
  • Es  trägt zu einem natürlichen Zellschutz bei – ein klassisches Beispiel dafür, wie Natur und Wissenschaft harmonisch zusammenwirken.

Mehr dazu: 

  • Welche gesundheitlichen Vorteile hat Kurkuma für den Darm?
  • Kurkuma und Darmkrankheiten 
  • Unsere INDIEN-Hypothese: Kurkuma schützt vor Pankreas-Krebs 
  • 5in1: Das NaNa10-Team aus 10 bekannten Naturstoffen übernimmt 5 Aufgaben 

Leaky-Gut-Syndrom (durchlässiger Darm)

  • Leaky Gut (auf Deutsch: „durchlässiger Darm“) beschreibt einen Zustand, bei dem die Darmschleimhaut ihre natürliche Barrierefunktion verliert. Die Darmwand funktioniert normalerweise wie eine Uferbefestigung: Sie lässt gezielt Nährstoffe durch, hält aber Schadstoffe, Krankheitserreger und unverdaute Partikel zurück.
  • Beim Leaky-Gut-Syndrom kommt es zu „Löchern“ in dieser Schutzbarriere – sogenannte Tight Junctions, die die Zellen zusammenhalten, sind dauerhaft geöffnet.
  • Ein zentrales Steuerprotein in diesem Prozess ist Zonulin. Es reguliert das Öffnen und Schließen der Zellverbindungen.
  • Wird zu viel Zonulin ausgeschüttet – etwa durch Gluten, Virusinfekte, Stress, Alkohol, Allergien oder Umweltgifte – bleiben diese Verbindungen offen. Dadurch können unerwünschte Stoffe in den Blutkreislauf eindringen.

Ursachen und Auslöser

  • Die Schleimhaut des Darms kann durch verschiedene Faktoren geschädigt werden: Virusinfektionen (z. B. Coronaviren), chronischer Stress, Alkoholkonsum, Umweltgifte und Allergien. Besonders nach COVID-19-Infektionen wurden vielfach Schädigungen der Schleimhäute in Atemwegen und Darm beobachtet – begleitet von Symptomen wie Übelkeit und Durchfall.
  • Diese Beschwerden können auf eine unvollständige Regeneration der Darmschleimhaut hinweisen.
  • Zonulin spielt dabei eine Schlüsselfunktion. Bei vielen chronischen Erkrankungen wurde ein erhöhter Zonulinspiegel als Hinweis auf eine gestörte Darmbarriere festgestellt.
  • Auch in der hausärztlichen Praxis wird Leaky Gut zunehmend mit starken Erschöpfungssymptomen nach Post-Covid in Verbindung gebracht.

Folgen eines durchlässigen Darms

  • Durch die Lücken in der Darmwand gelangen Bakterien, Toxine und unverdaute Nahrungsbestandteile in den Körper – vergleichbar mit „Trojanern“, die die Schutzmauer umgehen. Das Immunsystem erkennt diese Fremdstoffe als Bedrohung und reagiert mit systemischen Entzündungen. Diese betreffen nicht nur den Darm, sondern können sich im ganzen Körper ausbreiten und sogar die Blut-Hirn-Schranke durchdringen.
  • Dies kann zu einem sogenannten Leaky Brain führen – einer erhöhten Durchlässigkeit des Gehirns für Entzündungsstoffe. Die enge Verbindung zwischen Darm und Gehirn macht deutlich, wie wichtig die Darmgesundheit für das gesamte Wohlbefinden ist. Die ständige Entzündungsbereitschaft kann einen Teufelskreis auslösen: mehr Entzündung – mehr Durchlässigkeit – mehr Belastung für das Immunsystem. Langfristig kann dies Autoimmunerkrankungen, Hautprobleme, chronische Müdigkeit, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und neurologische Störungen fördern.

Fazit – Warum ein gesunder Darm so wichtig ist

  • Leaky Gut ist mehr als nur ein Darmproblem – er kann das Immunsystem überfordern, systemische Entzündungen verursachen und an der Entstehung chronischer Erkrankungen beteiligt sein.
  • Eine gestörte Darmschleimhaut ist häufig Folge äußerer Belastungen wie Infektionen, Stress oder ungünstiger Ernährung.
  • Zonulin gilt als zentrales Signalprotein und diagnostischer Marker. Ein Rückgang der Zonulinwerte – etwa durch gezielte Ernährung oder therapeutische Maßnahmen – kann zur Stabilisierung der Darmbarriere beitragen.
  • Besonders im Zusammenhang mit Post-Covid-Symptomen wird Leaky Gut als ernstzunehmender Faktor diskutiert, der gezielte therapeutische Aufmerksamkeit verdient.

Mehr dazu: 

  • Zonulin ist bei vielen chronischen Krankheiten das Signal für ein LEAKY GUT als Ursache
  • Im Kampf gegen das Leaky-Gut-Syndrom entscheidet der Zonulin-Rückgang über den Nutzen des NaNa10
  • Erfahrungsbericht: Leaky Gut bestätigt - starke Erschöpfungszustände nach Post Covid endlich besiegt
  • Video (20min) Dr. von Helden: Vorfahrt für Natur: Teil (4 /4): Leaky Gut

Magnesiumcitrat

Definition und Herkunft:

  • Magnesiumcitrat ist eine organische Magnesiumverbindung, die aus Magnesium und Citronensäure (Citrat)besteht. Chemisch gesehen handelt es sich um das Magnesiumsalz der Citronensäure – eine natürlich vorkommende Substanz, die sowohl in Lebensmitteln als auch im menschlichen Stoffwechsel eine wichtige Rolle spielt.
  • Der Begriff setzt sich aus den Bestandteilen „Magnesium“ (dem chemischen Element mit dem Symbol Mg) und „Citrat“ (abgeleitet von Citric acid, englisch für Citronensäure) zusammen. Diese Verbindung entsteht, wenn Magnesium mit Citronensäure reagiert – meist in Form von Magnesiumcitrat-Trihydrat, einer stabilen, gut wasserlöslichen Form.
  • Magnesiumcitrat kommt natürlicherweise in Zitrusfrüchten und anderen pflanzlichen Lebensmitteln vor, wird jedoch für Nahrungsergänzungsmittel meist synthetisch hergestellt, um eine definierte und stabile Verbindung zu gewährleisten.
  • Durch seine hohe Bioverfügbarkeit gilt Magnesiumcitrat als eine der am besten resorbierbaren Magnesiumformen, da das Citrat-Molekül den Transport des Minerals im Darm erleichtert.

Gesundheitliche Bedeutung und Wirkung:

Energie- und Zellstoffwechsel: 

  • Magnesium ist unverzichtbar für den zellulären Energiestoffwechsel.
  • Es aktiviert Enzyme, die an der Bildung von Adenosintriphosphat (ATP) – der zentralen Energiequelle jeder Zelle – beteiligt sind.
  • So trägt Magnesiumcitrat zu einer optimalen Energieversorgung bei.
  • Es fördert die Leistungsfähigkeit und reduziert Erschöpfung oder Müdigkeit.

Muskulatur und Nervenfunktion:

  • Magnesiumcitrat reguliert das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln. Es sorgt für eine ausgeglichene Reizweiterleitung zwischen Nervenzellen und Muskelfasern.
  • Es verhindert Muskelkrämpfe, Spannungszustände und Verspannungen durch Stabilisierung des Calcium- und Kaliumhaushalts.
  • Bei sportlicher Belastung unterstützt Magnesium die Regeneration und schützt Muskeln vor Überreizung.
  • Zudem wirkt Magnesium beruhigend auf das zentrale Nervensystem und kann Stresssymptome, Nervosität und Schlafstörungen lindern.

Herz-Kreislauf-Gesundheit

  • Magnesium ist essenziell für ein gesundes Herz und stabile Gefäße.
  • Es stabilisiert den Herzrhythmus und reguliert die elektrische Erregung des Herzmuskels.
  • Es hilft, Blutdruck und Gefäßspannung zu regulieren, da es den Tonus der glatten Muskulatur in den Gefäßwänden beeinflusst.
  • Magnesium wirkt antioxidativ und schützt die Gefäße vor Entzündungen und oxidativem Stress, wodurch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinkt.

Knochengesundheit und Prävention von Osteoporose

  • Magnesiumcitrat spielt eine Schlüsselrolle in der Knochengesundheit und ist für die Stabilität des Skeletts unverzichtbar:
  • Es fördert die Knochenmineralisierung und unterstützt den Einbau von Calcium in die Knochenmatrix.
  • Es hemmt den Knochenabbau (Resorption) und stimuliert den Aufbau neuer Knochensubstanz durch Aktivierung der Osteoblasten. Studien zeigen, dass Magnesiumcitrat die Knochendichte erhöhen und Osteoporose vorbeugen kann, insbesondere bei Frauen nach der Menopause.
  • Magnesium reguliert den Parathormonspiegel, was den Calciumhaushalt und den Knochenstoffwechsel stabilisiert.
Entzündungshemmung und antioxidativer Zellschutz
  • Magnesium wirkt antioxidativ und entzündungshemmend:
  • Es neutralisiert freie Radikale und schützt die Zellen vor oxidativem Stress.
  • Es hemmt entzündungsfördernde Signalwege (z. B. NF-κB) und kann chronische Entzündungsreaktionen abschwächen.
  • Durch diese Effekte unterstützt Magnesium die Regeneration von Gewebe und stärkt die Zellgesundheit.
Immunsystem und allgemeine Regeneration
  • Magnesiumcitrat trägt zur Stärkung des Immunsystems bei, insbesondere in Belastungsphasen oder bei Stress.
  • Es unterstützt die Aktivität von Immunzellen und hilft dem Körper, Entzündungen effizient zu regulieren.
  • Ein stabiler Magnesiumspiegel verbessert die Wundheilung
  • und die Erholung nach Krankheit oder körperlicher Belastung.
Psychische Balance und Stressregulation
  • Magnesiumcitrat hat eine ausgleichende Wirkung auf das Nervensystem und die Hormonregulation.
  • Es fördert die Ausschüttung beruhigender Neurotransmitter (z. B. GABA).
  • Es kann Symptome von Stress, innerer Unruhe und Schlaflosigkeit mindern.
  • In Kombination mit Vitamin B6 zeigt Magnesium in Studien positive Effekte auf Stimmung, Konzentration und emotionale Stabilität.

Magnesiumcitrat - Schutzengel für die Nieren

Nierenschutz - Vorbeugung von Nierensteinen
  • Magnesiumcitrat spielt eine wichtige Rolle für die Nierengesundheit
  • Ein zentraler Vorteil von Magnesiumcitrat ist die Hemmung der Calcium-Kristallisation im Urin.
  • Dadurch wirkt es gezielt der Bildung von Calciumoxalatsteinen entgegen, der häufigsten Form von Nierensteinen.
  • Das enthaltene Citrat bindet Calcium im Urin und macht es weniger schädlich.
  • Hinweise deuten darauf hin, dass Magnesiumcitrat auch den Abbau bereits vorhandener Steine unterstützen kann.
Citrat und Säure-Basen-Haushalt
  • Citrat, das Salz der Zitronensäure, entlastet die Nieren bei der Säureausscheidung und wirkt als natürlicher Puffer. 
  • Es schützt den Körper vor Übersäuerung.
  • Es  trägt zu einem stabilen Säure-Basen-Haushalt bei.
Vitamin D und Dosierung
  • Magnesiumcitrat unterstützt das Vitamin-D-System, da Magnesium als Katalysator für zahlreiche enzymatische Prozesse und die Energiegewinnung in den Mitochondrien unverzichtbar ist.
  • Durch seine organische Bindung weist es eine hohe Bioverfügbarkeit auf.
  • Empfohlen werden dreimal täglich 1 Gramm Magnesiumcitrat in Wasser aufgelöst, entsprechend etwa 450 mg elementarem Magnesium.
Mehr dazu: 
Weiterführende Informationen bietet das Video

Magnesiumcitrat - Bedeutung für die Darmgesundheit

Bedeutung für Verdauung und Darmfunktion
  • Magnesium spielt eine entscheidende Rolle für eine funktionierende Verdauung und eine gesunde Darmmotorik.
  • Es reguliert die Muskelaktivität im Verdauungstrakt und unterstützt die natürliche Peristaltik – also die wellenförmigen Bewegungen des Darms, die den Nahrungsbrei transportieren.
  • Vor allem Magnesiumcitrat ist hierfür besonders wirksam, da es osmotisch aktiv ist: Es bindet Wasser im Darm, macht den Stuhl weicher und erleichtert so den Stuhlgang auf natürliche Weise.
  • Dadurch kann es helfen, Verstopfung zu lindern, ohne den Darm zu reizen oder abhängig zu machen.
Einfluss auf die Darmflora (Mikrobiom)
  • Magnesium beeinflusst die Zusammensetzung der Darmmikrobiota – also die Gesamtheit der Bakterien, die im Darm leben.
  • Ein gesunder Magnesiumspiegel fördert das Wachstum nützlicher Mikroorganismen wie Bifidobakterien und Lactobazillen, die zur Darmbarriere-Stabilität und Immunbalance beitragen.
  • Ein Mangel an Magnesium kann hingegen zu einer Dysbiose führen, also einem Ungleichgewicht zwischen nützlichen und schädlichen Darmbakterien.
  • Diese Dysbiose steht im Zusammenhang mit Verdauungsproblemen, Entzündungen und einer geschwächten Schleimhautbarriere.
  • Eine ausreichende Magnesiumzufuhr – besonders über gut bioverfügbare Formen wie Magnesiumcitrat – hilft, dieses Gleichgewicht zu stabilisieren.
Schutz der Darmschleimhaut und Barrierefunktion
  • Magnesium unterstützt den Schutz und die Regeneration der Darmschleimhaut
  • Es stärkt die sogenannten Tight Junctions – Zellverbindungen, die die Darmwand abdichten und verhindern, dass Schadstoffe oder unverdaute Partikel in den Blutkreislauf gelangen.
  • Auf diese Weise wirkt Magnesium einer erhöhten Darmdurchlässigkeit (Leaky Gut) entgegen.
  • In experimentellen Studien zeigte sich zudem, dass Magnesium Entzündungsreaktionen im Darm reduzieren und die Schleimhautheilung fördern kann, etwa bei Modellen entzündlicher Darmerkrankungen (z. B. Kolitis).
Einfluss auf die Darm-Hirn-Achse
  • Magnesium spielt eine zentrale Rolle in der Kommunikation zwischen Darm und Gehirn – der sogenannten Darm-Hirn-Achse.
  • Ein stabiler Magnesiumspiegel wirkt sich positiv auf das enterische Nervensystem aus, das die Verdauung steuert.
  • Magnesiumcitrat kann Symptome wie Reizdarm, Stress oder Angst-bedingte Verdauungsprobleme lindern.
  • Diese Wirkung erklärt, warum Magnesiumcitrat sowohl bei psychischer Belastung als auch bei Verdauungsstörungen hilfreich sein kann.

Entzündungshemmung und oxidative Balance

  • Magnesiumcitrat besitzt antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften, die sich positiv auf die Darmgesundheit auswirken.
  • Es hemmt entzündliche Signalwege und schützt die Zellen der Darmschleimhaut vor oxidativem Stress, der durch freie Radikale oder chronische Entzündungen entsteht.
  • Dadurch kann Magnesium langfristig helfen, Darmentzündungen zu verringern
  • und das Risiko für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen zu senken

Fazit:

  • Magnesiumcitrat wirkt weit über seine bekannte Rolle für Knochen- und Darmgesundheit hinaus und trägt wesentlich zur ganzheitlichen Stabilität des Körpers bei.
  • Es unterstützt das Zusammenspiel von Nervensystem, Muskeln, Herz, Gefäßen und Zellen und sorgt so für körperliche, mentale und energetische Balance.
  • Dank seiner hohen Bioverfügbarkeit liefert Magnesiumcitrat dem Körper Magnesium in optimal verwertbarer Form.
  • Es fördert die Energieproduktion, stabilisiert Nerven- und Muskelfunktion, reguliert den Blutdruck, schützt vor oxidativem Stress und unterstützt die Regeneration von Gewebe und Organen.
  • Zudem stärkt es das Immunsystem und hilft, Entzündungsprozesse in Balance zu halten – besonders in Zeiten erhöhter Belastung.
Insgesamt ist Magnesiumcitrat ein vielseitiger, ganzheitlich wirkender Mineralstoff, der
  • die Leistungsfähigkeit steigert,
  • Herz, Gefäße und Nerven stabilisiert,
  • oxidativen Stress reduziert,
  • die Regeneration fördert und
  • das Immunsystem stärkt.
Damit ist Magnesiumcitrat weit mehr als ein Elektrolyt:
  • Es ist ein zentrales Element für Vitalität, Belastbarkeit und langfristige Gesundheit – und trägt entscheidend dazu bei, die biologische Balance des Körpers zu bewahren.

Magnesium in NaNa10 - Ein wichtiger Teamplayer

Zusammensetzung:

  • NaNa10 enthält 10 gleichwertige Bestandteile
  • Jeder Stoff macht 1/10 der Mischung aus
  • In einer 400g-Packung sind 40g Magnesiumcitrat  enthalten
  • Bei der Tagesdosis von 10g NaNa10 = 1g Magnesiumcitrat. Das entspricht einem Zehntel der Gesamtmischung, da alle Bestandteile in gleichen Anteilen gemischt werden.
Nährwerte Magnesiumcitrat (pro 100 g):
  • Eiweiß: 0 g
  • Fett: 0 g
  • Kohlenhydrate: 0 g
  • Kalorien: 0 kcal

Die besondere Rolle des Magnesiumcitrat im NaNa10:

  • Doppelter Nutzen durch die Citrat-Verbindung:
Magnesium:
  • Katalysator für Energie-Erzeugung in den Mitochondrien
  • Baustein für über 200 Enzyme

Magnesium-Citrat: - Wichtig für Darmgesundheit und Mikrobiom

  • Wirkt als Säurepuffer (mehrstufige Pufferung!)
  • Schützt vor Übersäuerung
  • Entlastet die Nieren
  • Verbessert die Verträglichkeit der Mischung

Warum Magnesiumcitrat und nicht andere Formen?

  • Hohe Bioverfügbarkeit (organische Verbindung)
  • Gut verträglich durch Pufferwirkung
  • Löst sich schnell in Wasser auf
  • Citrat-Bonus: Entsäuerung über den Zitronensäure-Zyklus
  • Verhindert Steinbildung (Calciumoxalatsteine)

Synergien in NaNa10: Zusammenspiel mit Kieselerde:

  • Kieselerde kann Magnesium aufnehmen und wieder abgeben
  • Das puffert und moderiert die Wirkung
  • Verbessert die Verträglichkeit weiter
Zusammenspiel mit anderen Stoffen:
  • Magnesium kann den Partner wechseln → wirkt als Magnesium-Glycinat
  • Optimale Aufnahme durch die Mischung

Mehr dazu:

MSM (Methylsulfonylmethan)

 
  • MSM steht für Methylsulfonylmethan – eine natürlich vorkommende, organische Schwefelverbindung. Schwefel ist ein lebenswichtiger Baustein im menschlichen Körper und beteiligt an zahlreichen Prozessen, z. B. im Bindegewebe, bei der Entgiftung, im Immunsystem sowie bei der Bildung von Enzymen, Hormonen und Antioxidantien.
  • MSM kommt in kleinen Mengen in Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Milchprodukten, Getreide und Fleisch vor, wird aber durch Verarbeitung und Erhitzung oft zerstört. Deshalb wird MSM häufig als Nahrungsergänzungsmittelangeboten – meist in Pulver-, Kapsel- oder Tablettenform.
  • Im Gegensatz zu Makronährstoffen wie Eiweiß oder Fett liefert MSM keine Kalorien, sondern unterstützt den Körper auf zellulärer Ebene. Es ist geschmacklich neutral bis leicht bitter, gut wasserlöslich und gilt bei sachgemäßer Anwendung als sicher und gut verträglich.
  • In der Naturheilkunde und im Bereich der orthomolekularen Medizin wird MSM seit Jahren geschätzt – vor allem wegen seiner entzündungshemmenden, antioxidativen und regenerationsfördernden Eigenschaften.
 

Gesundheitliche Bedeutung und Wirkung:

  • MSM (Methylsulfonylmethan) ist eine natürliche organische Schwefelverbindung.
  • Sie liefert dem Körper bioverfügbaren Schwefel – ein Element, das für viele lebenswichtige Prozesse unverzichtbar ist.
  • Schwefel ist Bestandteil von Enzymen, Hormonen und Strukturproteinen.
  • Dies trägt wesentlich zu Zellschutz, Entzündungshemmung und Regeneration bei.
Schwefelquelle aus der Natur: 
  • MSM wird aus pflanzlichen Quellen gewonnen („Schwefel aus Bäumen“)
  • Es ist somit eine natürliche Schwefelverbindung.
  • Es dient der biologischen Abwehr von Fäulnisprozessen im Darm und unterstützt die mikrobielle Balance im Verdauungssystem.
  • Durch die Förderung eines gesunden Mikrobiom-Gleichgewichts trägt MSM zu einer stabilen Verdauungs- und Stoffwechselfunktion bei.

Antioxidative Kraft

  • MSM besitzt eine ausgeprägte antioxidative Wirkung und schützt Zellen vor oxidativem Stress, der durch freie Radikale, Umweltbelastungen oder Entzündungen entsteht.
  • Es wirkt entzündungshemmend, indem es die Aktivierung entzündlicher Signalwege hemmt und so chronische Entzündungsprozesse abmildert.
  • Diese Eigenschaften machen MSM zu einem natürlichen Zellschutzstoff, der die Regeneration von Gewebeunterstützt und die Widerstandskraft des Körpers stärkt.

Gesundheitliche Anwendungen und therapeutisches Potenzial von MSM

  • Neben seinen allgemeinen Zellschutzfunktionen zeigt MSM in Studien positive Effekte bei verschiedenen Erkrankungen und Belastungszuständen.
  • Seine entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften wirken sich auf zahlreiche Organsysteme günstig aus.
Magen- und Darmgesundheit
  • MSM kann die Magenschleimhaut vor Reizungen durch Alkohol, Magensäure oder Stress schützen.
  • Es unterstützt die natürliche Schutzfunktion des Magens und reduziert Entzündungen und Reizungen der Schleimhäute.
  • Im Darm hilft MSM, Leaky Gut und andere entzündliche Prozesse zu lindern, indem es die Schleimhautbarriere stärkt.
Gelenkgesundheit
  • Besonders bei Arthrose und Gelenkschmerzen zeigt MSM nachweislich positive Effekte.
  • Es lindert Schmerzen, verbessert die Beweglichkeit und fördert die Regeneration des Knorpelgewebes.
  • Studien belegen eine gute Verträglichkeit auch bei langfristiger Einnahme.
Herz- und Lungenfunktion
  • MSM kann Entzündungsprozesse im Gewebe von Herz und Lunge reduzieren und schützt vor oxidativem Stress – zwei zentrale Faktoren für die Funktionsfähigkeit dieser Organe.
  • Erste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass MSM die Herz-Kreislauf-Gesundheit und die Belastbarkeit der Lunge positiv beeinflussen kann.
Zellschutz und Regeneration
  • MSM wirkt antioxidativ und schützt Körperzellen vor freien Radikalen.
  • Es unterstützt die Wundheilung, die Regeneration geschädigter Zellen und hilft dem Körper, oxidativen Stress besser zu bewältigen.
Immunsystem und Belastungsphasen
  • MSM stärkt die Immunabwehr, besonders in Zeiten körperlicher Anstrengung, Stress oder Infektanfälligkeit.
  • Es reguliert entzündliche Botenstoffe und unterstützt die Erholung des Körpers nach Belastungen.
Breites Wirkungsspektrum und gute Verträglichkeit
  • Studien zeigen, dass MSM bei einer Vielzahl von Beschwerden – von chronischen Entzündungen über Lungenerkrankungen bis hin zu Wundheilungsstörungen – positive Effekte entfalten kann.
  • Dank seiner guten Verträglichkeit gilt MSM als sichere Ergänzung, auch bei langfristiger Einnahme.
 

MSM - Bedeutung für die Darmgesundheit- Die Power aus der Natur 

Biologische Abwehr gegen Fäulnis
  • MSM (Methylsulfonylmethan) unterstützt die natürliche Abwehr von Fäulnisprozessen im Darm.
  • Es hemmt unerwünschte Fäulnisbakterien und deren Stoffwechselprodukte, die bei gestörter Verdauung entstehen können.
  • Dadurch trägt MSM zur Reduktion von schädlichen Fäulnisvorgängen bei
  • MSM hilft, ein sauberes, mikrobiell ausgewogenes Darmmilieu zu bewahren.
Balance des Mikrobioms
  • MSM fördert die mikrobielle Vielfalt und das Gleichgewicht im Darmökosystem.
  • Es unterstützt die Aktivität nützlicher Bakterien und hemmt gleichzeitig pathogene Mikroorganismen.
  • Durch diese regulierende Wirkung hilft MSM, eine stabile, widerstandsfähige Darmflora aufrechtzuerhalten 
  • Eine Grundvoraussetzung für Verdauung, Nährstoffaufnahme und Immunsystem.
Schutz der Darmschleimhaut und antioxidative Wirkung
  • MSM besitzt starke entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften.
  • Es schützt die empfindlichen Zellen der Darmschleimhaut vor oxidativem Stress.
  • MSM fördert deren Regeneration und reduziert lokale Entzündungen.
  • Zudem unterstützt MSM die Bildung der Schutzproteine Occludin und Claudin-1, die für die Stabilität der Tight Junctions verantwortlich sind und somit die Barrierefunktion des Darms sichern.
Schutzwirkung bei Colitis ulcerosa und entzündlichen Darmerkrankungen
  • Experimentelle Studien deuten darauf hin, dass MSM eine schützende Wirkung bei Colitis ulcerosa haben könnte.
  • Es scheint Mikrobiom-Schäden und entzündliche Reaktionen zu vermindern, während es gleichzeitig die Spiegel wichtiger antioxidativer Enzyme wie Glutathion und Katalase erhöht.
  • Diese Mechanismen tragen dazu bei, oxidativen Stress und Schleimhautschäden zu reduzieren und die Regeneration des Darmgewebes zu fördern.
  • Damit zeigt MSM Potenzial als unterstützender Faktor bei entzündlichen Darmerkrankungen und darmassoziierten Immunreaktionen.

MSM in NaNa10 - Ein wichtiger Teamplayer

Zusammensetzung:
  • NaNa10 enthält 10 gleichwertige Bestandteile
  • Jeder Stoff macht 1/10 der Mischung aus
  • In einer 400g-Packung sind 40g MSM  enthalten
  • Bei der Tagesdosis von 10g NaNa10 = 1g MSM  Das entspricht einem Zehntel der Gesamtmischung, da alle Bestandteile in gleichen Anteilen gemischt werden.

Nährwerte MSM (pro 100 g) 
  • Eiweiß: ca. 100 g (da es eine Aminosäure ist)
  • Fett: ca. 0 g
  • Kohlenhydrate: ca. 0 g
  • Kalorien: ca. 400 kcal

Fazit:

  • Dank seiner guten Verträglichkeit ist MSM für viele Menschen eine sichere Ergänzung – auch bei langfristiger Anwendung.
  • In der NaNa10-Formel wirkt MSM synergistisch mit weiteren bioaktiven Stoffen zur Stabilisierung der Darmbarriere.
  • Es hilft, den Leaky-Gut-Marker Zonulin zu senken, wodurch die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut reduziert wird.
  • Diese Wirkung unterstützt die Integrität der Darmwand, verringert Entzündungsreizungen und stärkt das Immunsystem des Verdauungstrakts.
Mehr dazu:



 

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