VIDEO (5.55 min) Dr. Arman Edalatpour: Welcher Vitamin-D-Spiegel wird empfohlen?

Dr. Arman Edalatpour zeigt in diesem Video Gründe auf, weshalb der Vitamin-D-Spiegel weit oberhalb von 40 ng/ml liegen sollte. 
Argumente für höhere VitaminD-Spiegel ab 60 ng/ml: 

  • Vitamin-D-Spiegel von über 40 ng/ml sind die voraussetzung für gute  Parathormonspiegel. Sinkt der Vitamin-D-Spiegel im Blut ab, steigt das Parathormon im Blut an. Niedrige Parathormonwerte zeigen sich ab einem Vitamin-D-Spiegel oberhalb von 40 ng/ml. 
  • Osteologen liefern den Nachweis für die physiologische Untergrenze von Vitamin D im Blut. Auf der Basis von Knochenbiopsien konnte gezeigt werden, das unterhalb von 30 ng/ml die Verkalkung des neugebildeten Osteoids im Knochen nicht mehr gewährleistet ist. Hierdurch entsteht Osteomalazie, dies ist im Kindesalter als Rachitis bekannt. 
  • Eine Metaanalyse aus 32 Studien zur Sterblichkeit zeigte eine gesteigerte Mortalität unterhalb eines Vitamin-D-Wertes von 40 ng/ ml.
  • Der Übertritt von Vitamin D der Mutter in die Muttermilch geschieht erst ab einem Vitamin-D-Wert von 48 ng/ ml. Da die meisten Schwangeren einen Vitamin-D-Spiegel weit unterhalb dieser Grenze haben, enthält die Muttermilch kein Vitamin D für das Baby. Somit konnten in der Vergangenheit auch gestillte Kinder Rachitis bekommen. Stillende Mütter sollten eine Supplemetierung von 6400 Einheiten durchführen, damit dass Baby adäquat mit Vitamin D versorgt ist.
  • Die aktuelle Studie von Michael Holick aus dem Jahre 2019 beweist es: Ein konstanter Vitamin-D-Wert von 80 ng/ml ist in der Lage über 1200 Gene zu regulieren.
link zur Studie von Michael Hilick
https://www.vitamindservice.de/Gene