Vitamin-D-Mobbing


Vitamin-D-Mobbing


Irreführungen durch mediale Desinformation über die gesundheitliche Bedeutung von Vitamin D

  • Es gibt viele TV-Sendungen und Presse-Artikel, die vor Vitamin D warnen und auch von der Einnahme abraten. Was ist hiervon zu halten?
  • Wir erleben ein regelrechtes Feuerwerk der Falschmeldungen über Vitamin D. "Wenn viele auf einen Wehrlosen einprügeln, dann ist das Mobbing" - Genau das geschieht mit Vitamin D - deshalb ist es Vitamin D-Mobbing.
  • Die gesundheitliche Bedeutung wird oft verschwiegen. Vitamin D ist ein lebenswichtiger Naturstoff.  Vitamin D ist das älteste Schutzschild der Biologie. In Millionen von Jahren hat es sich als Vorteil erwiesen, dass mehr als 1000 Gene von Vitamin D reguliert werden: das ist Rekord.  Vitamin D spielt für viele gesundheitliche Prozesse eine große Rolle: Es ist nicht nur für den Knochenstoffwechsel wichtig, sondern auch für das Herz-Kreislauf-System, hilft bei der Abwehr entarteter Zellen und spielt somit eine zentrale Rolle im Immunsystem.
  • Ein Mangel führt zu ernsthaften Erkrankungen– eine wissenschaftliche Erkenntnis, die seit der Verleihung des Nobelpreises, für seine Entdeckung medizinisch unbestritten ist. Aktuelle Studien und Beobachtungen belegen, dass insbesondere in Mitteleuropa große Teile der Bevölkerung – besonders im Winter – deutlich unterversorgt sind.   
  • Dr. Raimund von Helden, Hausarzt mit jahrzehntelanger Erfahrung in der allgemeinmedizinischen Versorgung, berichtet aus seiner täglichen Praxis, dass die gezielte Anhebung eines zu niedrigen Vitamin-D-Spiegels bei einer Vielzahl von Patientinnen und Patienten zu deutlich spürbaren gesundheitlichen Verbesserungen führt. Dazu zählen unter anderem ein stabileres Immunsystem, weniger Infektanfälligkeit, bessere Stimmungslage, gesteigerte Energie und eine Verbesserung chronischer Beschwerden. Diese positiven Effekte sind nicht nur klinisch beobachtbar, sondern werden auch durch eine wachsende Zahl wissenschaftlicher Studien gestützt, die die Rolle von Vitamin D bei der Prävention und unterstützenden Behandlung zahlreicher Erkrankungen belegen.

Systematische Medienkampagnen: Das „Vitamin-D-Mobbing“

Eine zentrale Beobachtung von Dr. Raimund von Helden ist die systematische Verbreitung von Fehlinformationen über Vitamin D in den Medien. Nach seiner Analyse folgen viele dieser Beiträge einem wiederkehrenden Muster:

  • Einheitliche irreführende Botschaften trotz unterschiedlicher Quellen: In über 100 Presse- und Fernsehbeiträgen (Stand 2025) finden sich nahezu identische Aussagen zum Thema Vitamin D – unabhängig vom jeweiligen Medium oder Verfasser.
  • Vier wiederkehrende Kernirrtümer: Die Inhalte stützen sich auf vier zentrale Aussagen, die aus fachlicher Sicht größtenteils falsch oder irreführend sind. Sie werden regelmäßig wiederholt – meist ohne jede Überprüfung der tatsächlichen Faktenlage.
  • Unkritische Weitergabe statt journalistischer Recherche: Die Beiträge übernehmen ein negatives Narrativ über Vitamin D nahezu wortgleich – ohne eigene Recherche, ohne medizinische Differenzierung und oft ohne Bezug zur aktuellen Studienlage.
  • Mediale Verzerrung eines Gesundheitsthemas: Dieses "kopieren" von Inhalten  führt laut Dr. von Helden zu einer verzerrten öffentlichen Wahrnehmung eines medizinisch gut erforschten und für viele Menschen relevanten Themas. Er bezeichnet dieses Phänomen als „Vitamin-D-Mobbing“, da es gezielt in die Irre führt,  anstatt zur sachlichen Aufklärung beizutragen.

Die vier häufigsten Irreführungen im Überblick

  • „Winter“ – Die Illusion der natürlichen Versorgung: Das Wintermärchen der natürlichen Vitamin-D-Versorgung: Die weit verbreitete Vorstellung, dass Sonnenlicht auch im Winter für eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung sorge, ist wissenschaftlich wiederlegt. Aufgrund des tiefen Sonnenstandes kann in Deutschland von Oktober bis März keine nennenswerte körpereigene Produktion stattfinden. Der Vitamin-D-Spiegel sinkt um bis zu 30 % pro Monat – mit dem Tiefpunkt zur Zeit der Grippewelle, sie trifft jährlich Millionen Menschen.
  • "Der Irrglaube an den Sommerspeicher": Ebenso falsch ist die Annahme, dass der Körper im Sommer genug Vitamin D speichern könne, um den gesamten Winter über versorgt zu bleiben. Selbst hohe Blutwerte im Sommer reichen laut wissenschaftlicher Daten kaum über den Jahreswechsel hinaus. Spätestens im März ist der Speicher erschöpft – ein Zeitpunkt, der mit der alljährlichen Grippewelle auffällig zusammenfällt.
  • "Monatlicher Abfall des Vitamin-D-Spiegels": Ohne neue Zufuhr sinkt der Vitamin-D-Spiegel im Körper um 10 bis 30 Prozent pro Monat. Das bedeutet: Wer im Oktober noch einen optimalen Wert hat, kann im März deutlich unter dem kritischen Grenzwert von 30 ng/ml liegen – was das Infektionsrisiko erhöht und das Immunsystem schwächt.
  • "Die gesundheitliche Folge": Die Grippewelle Die massiven Rückgänge im Vitamin-D-Spiegel korrelieren zeitlich mit der jährlichen Grippe- und Infektionswelle im Spätwinter. Fachleute sehen hierin einen klaren Zusammenhang. Die Vorstellung, dass Sonnenlicht oder Sommerreserven für den Winter genügen, verhindert oft eine rechtzeitige Supplementierung – mit gesundheitlichen Folgen für die Bevölkerung.

„Niere“ – deplazierte Warnungen vor Überdosierung

  • Medien warnen oft vor massiven Nierenschäden durch Vitamin-D-Einnahme.
  • Der wiederkehrende Fehler: Wann gibt es Verkalkung oder Schäden der Niere durch Vitamin D?
  • Wenn man so irrsinnig wäre und jeden Tag 1 Million Einheiten schlucken würde, dann würde man nach kurzer Zeit ein erhöhtes Calcium im Blut sehen.
  • Eine solche Warnung ist deplatziert, d. h. am falschen Platz. Es gleicht der Warnung: „Trinke niemals Wasser, denn es sind schon Leute ertrunken!“

„Arzt“ – Angebliches Monopol

  • Der wiederkehrende Irrtum: Nur mit ärztlicher Erlaubnis: In vielen Medien und Empfehlungen heißt es: „Tun Sie nichts, ohne vorher einen Arzt zu fragen.“ Diese Aussage verunsichert viele Menschen – dabei ist sie in dieser Pauschalität nicht haltbar. Vitamin D ist ein natürlicher Stoff, kein gefährliches Medikament, das zwingend unter ärztlicher Kontrolle stehen muss.
  • Internationale Praxis: Freier Zugang ohne Schäden. ​​In Ländern wie Skandinavien, Großbritannien, den Niederlanden und den USA sind Vitamin-D-Präparate mit 10.000 IE pro Tag frei verkäuflich – ganz ohne Rezept. Seit Jahrzehnten sind keine ernsthaften Zwischenfälle dokumentiert, was zeigt: Eine sinnvolle, eigenverantwortliche Einnahme ist sicher und üblich.
  • Die Realität in Deutschland: Mangel an Zeit und Wissen: In Deutschland ist die ärztliche Versorgung überlastet. Das nötige Wissen über Vitamin D wird im Medizinstudium kaum oder gar nicht vermittelt.  Ärztinnen und Ärzte müssten sich dieses Wissen im Selbststudium aneignen – doch dafür fehlt im Praxisalltag oft die Zeit. Deshalb sind viele Ärzte und Apotheker nicht auf dem aktuellen Stand und orientieren sich weiterhin an überholten Empfehlungen, statt sich am tatsächlichen und individuellem Bedarf der Einzelnen. Sie raten somit viel zu oft von einer Vitamin-D-Zufuhr ab, die sich am natürlichen Wirkspiegel statt an der Dosierung orientiert. Dieser Fehler kann schwere gesundheitliche Schäden begünstigen.
  • Selbstverantwortung nutzen: Digitale Werkzeuge des VitaminDServices nutzen: Wir sind selbstverantwortlich für unsere Ernährung und Lebensweise. Wir können die Einnahme von Vitamin D selbst in die Hand nehmen.  Online Werkzeuge ermöglichen es jedem, die individuell passende Dosis zu berechnen. Mit dem Vitamin-D-Simulator kann der Verlauf des Vitamin-D-Spiegels über die Zeit verfolgt werden. Es ist möglich Vergangeheit, Gegenwart und Zukunft im Simulator durchzuspielen. So lassen sich gesundheitsschützende Werte im optimalen Bereich – vergleichbar mit denen in tropischen Ländern – erreichen. Wir empfehlen dabei gesundheitsschützende Werte zwischen 60 ng/ml und 100 mg/ml.   

 „800–1000 IE“ – Veraltete Mindestdosierungen

  • „800“ oder „1000“ – Unzureichende Standarddosierungen: Nicht einmal die überall empfohlene Versorung mit 1000 E Vitamin D  pro Tag wird in Deutschland erreicht. Wir sind ein Entwicklungsland! Standards werden nicht eingehalten, die zur Gesunderhaltung des Menschen erforderlich sind. Kinderdosierung für Erwachsene - Die häufig empfohlene Dosis von 1000 IE Vitamin D pro Tag entspricht einer Menge, die für Säuglinge bis etwa 10 kg Körpergewicht gedacht ist. Auch bei Kindern bis 25 kg Körpergewicht reicht diese Dosis gerade aus, um den angestrebten Vitamin-D-Spiegel von über 40 ng/ml zu erreichen – für Erwachsene ist sie jedoch klar zu niedrig. Selbst die verdoppelte Menge – 2000 IE täglich – ist für viele Erwachsene nicht ausreichend. Bereits bei einem Körpergewicht von rund 50 kg reicht diese Dosis nicht aus, um den gesunden Zielwert von 40 ng/ml sicher zu erreichen. Hier zeigt sich: Pauschale Empfehlungen ignorieren den entscheidenden Einfluss von Körpergewicht und Ausgangswerten.
  • Hintergrund: Fehlerhafte IOM-Empfehlungen: Über viele Jahre wurden zu niedrige Empfehlungen vom US-amerikanischen Institut of Medicine (IOM)herausgegeben. Erst durch wissenschaftliche Kritik und genaue Nachrechnungen wurde deutlich, dass diese Werte den tatsächlichen Bedarf massiv unterschätzen. Die detaillierte Argumentation und Fehleranalyse lässt sich in der Fachliteratur nachvollziehen (Quelle einfügen). Dieser Fall zeigt, dass man sich nicht blind auf offizielle Empfehlungen verlassen sollte, wenn es um die eigene Gesundheit geht.
  • Lösung: Individuelle Berechnung statt Standarddosis: Pauschale Mengen wie „1000“ oder „2000 IE pro Tag“ können einen Mangel nicht zuverlässig beheben. Erst eine individuelle Berechnung, die den aktuellen Vitamin-D-Spiegel, das Körpergewicht und eine gezielte Anfangsdosierung (Vitamin-D-Setup) berücksichtigt, führt sicher zum gewünschten Zielwert. Zur einfachen Umsetzung dieses Prinzips steht der Vitamin-D-Simulator® zur Verfügung – ein digitales Werkzeug, das die Berechnung und Verlaufskontrolle der optimalen Dosierung ermöglicht.

Gesellschaftliche Bedeutung und Forderungen

  • Dr. von Helden fordert eine wissenschaftlich korrekte Aufklärung der Bevölkerung und verweist auf die medizinische und ethische Problematik der anhaltenden Unterversorgung.
  • Er bezeichnet den Zielwert von 30 ng/ml als ein gesundheitliches Mindestmaß und Menschenrecht. Trotz jahrelanger Empfehlungen ist dieser Wert bei einem Großteil der Bevölkerung – insbesondere im Winter – nicht erreicht.
  • Medienkritik allein reicht nicht aus; es bedarf gezielter politischer und gesundheitlicher Maßnahmen. Die Ignoranz gegenüber Studienlage und Erfahrungsmedizin untergräbt die öffentliche Gesundheit.
  • Aufklärungskampagnen wie Vitamin-D-Mobbing oder Menschenrecht dokumentieren diese Missstände systematisch und rufen zu einer faktenbasierten Debatte auf. 

Fazit:

  • Die gezielte Verbreitung von vier zentralen Fehlinformationen über Vitamin D hat schwerwiegende Folgen für die öffentliche Gesundheit.
  • Eine sachliche, evidenzbasierte Neubewertung der Empfehlungen und eine breite Aufklärung sind dringend notwendig.

Anmerkung der Redaktion (2025):   

Dieser Beitrag wurde 2018 veröffentlicht. Damals gab es erst 20 gleichlautende Beiträge, die die Wahrnehmung der Vorteile des Vitamin D trüben sollten. Jetzt im Jahre 2025 ist die Zahl auf etwa 100 unwahre Beiträge angestiegen, wie es die Seite
 www.vitaminDMobbing.de zeigt.
Dabei ist die wissenschaftliche Wahrheitsfindung denkbar einfach: diese Wette haben wir seit 2018 jeden Tag gewonnen!
Unklar ist nur diese Frage: "Wie kommt es, dass alle hier genannten Redaktionen immer dieselben 4 Irreführungen verbreiten?" Hier wäre einmal ein Enthüllungs-Journalismus gefragt, der dann seinen Namen verdient. Eine "Challenge" könnte es schnell klären. Stattdessen läuft das 4-teilige Drehbuch der Irreführung offenbar wie geschmiert: Schon 100 x wurde journalistisch auf diesen lebensnotwendigen Naturstoff eingeprügelt: ein trauriges Jubiläum, wenn man an die geschädigten Menschen denkt.

Wichtige Information:

  • Das Institut Vitamindelta betont seine finanzielle Unabhängigkeit.
  • Es gibt keinerlei Sponsoring durch Pharmaunternehmen oder Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln.
  • Dr. Raimund von Helden ist ein unabhängiger Landarzt, der weder Vitamin-D-Präparate verkauft noch in wirtschaftlicher Verbindung mit deren Anbietern steht.
  • Seine Arbeit basiert ausschließlich auf medizinischer Erfahrung und wissenschaftlicher Analyse – frei von kommerziellen Interessen.

Mehr dazu - Das Märchen von der fehlenden Studie: 

  • Es gibt zahlreiche Studien, deren Existenz einfach geleugnet wird -  Wissenschaftliche Nachweise, dass Vitamin D hilft 
  • Es ist unethisch, Menschen in einem Defizit (weniger als 30 ng/ml) noch einmal einer Studie auszusetzen  Wenn es seit Jahrzehnten eine Vorschrift für Vitamin D gibt (30 ng/ml) - warum wird sie nicht schleunigst angewendet? - Es ist die typische Hinhalte-Taktik der Juristen, immer wieder neue Beweise zu fordern, für etwas, das längst in allen Medizinwerken verewigt ist: Es gibt einen Minimumwert (30 ng/ml), alles was tiefer liegt, muss Abhilfe bekommen - Menschenrecht
  • Video (15 min) Lars im Interview mit Dr. von Helden: Vitamin D - Mobbing gegen die Sonne?
  • https://www.vitamindservice.de/mobbing-interview 
  • Vitamin-D-Mobbing: Märchen, die töten können 

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