Das KREBSRISIKO schrumpft, wenn es genug Vitamin D gibt

Dr. med. Raimund von Helden, Verbraucherberatung VitaminDelta, 57368 Lennestadt referiert die Studie von McDonnell

2016-04-06

1) Fragestellung

  • Kann ein höherer Vitamin-D-Spiegel Krebs abwehren?
  • Diese Frage wurde von McDonnell gestellt und auf eine Verknüpfung von Vitamin-D-Spiegel  und Krebs geprüft.
  • Es ist eine Beobachtungsstudie.
  • Assoziationen sind eine Voraussetzung für einen kausalen Zusammenhang.

2) Methode

  • Daten von zwei Kohorten, die unterschiedliche mittlere 25 (OH) D-Konzentrationen repräsentieren, wurden gepoolt.
  • die Lappe-Kohorte (N = 1.169), eine randomisierte klinische Studienkohorte (Median 25 (OH) OH) D = 30 ng / ml)
  • und die GrassrootsHealth-Kohorte (N = 1.135), eine prospektive Kohorte (Median 25 (OH) D = 48 ng / ml).
  • Die Krebsinzidenz über einen mehrjährigen Zeitraum (Median: 3,9 Jahre) wurde anhand der Vitamin-D-Spiegel verglichen.
  • Kaplan-Meier-Diagramme wurden entwickelt und der Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Spiegel und Krebsrisiko untersucht.
  • Die Studie umfasste alle invasiven Krebsarten mit Ausnahme von Hautkrebs.

3) Ergebnisse

  • Die altersbereinigte Krebsinzidenz in der kombinierten Kohorte (N = 2.304) ...
  • ...betrug gepoolt: 840 Fälle pro 100.000 Personenjahre - davon
  • 1.020 pro 100.000 Personenjahre in der LAPPE-Kohorte ...
  • ...und 722 pro 100.000 Personenjahre in der GRASSROOTSHEALTH-Kohorte
  • Die Inzidenz war bei höheren Vitamin-D-Spiegel geringer.
  • Frauen mit einem Vitamin-D-Spiegel  ≥ 40 ng / ml hatten ein um 67% geringeres Krebsrisiko als Frauen mit Konzentrationen <20 ng / ml
  • Relatives Risiko 33% (HR = 0,33, 95% CI = 0,12-0,90).
  • Unsere Grafik zeigt eine vereinfachte Darstellung von Tafel 4

4) Folgerungen

ZITAT ANFANG: (Layout bearbeitet)
Vitamin-D-Spiegel höher als 40 ng / ml waren mit einer erheblichen Verringerung des Risikos aller invasiven Krebsarten zusammen verbunden.

ZITAT ENDE.

Der gezeigte Zusammenhang entspricht unserer eigenen Studie, bei der die allgemeine Sterblichkeit mit dem Vitamin-D-Spiegel  abnimmt.
Quelle: PMID:21572875

Quellenangaben

McDonnell SL, Baggerly C, French CB, Baggerly LL, Garland CF, Gorham ED, Lappe JM, Heaney RP.
Serum 25-Hydroxyvitamin D Concentrations ≥40 ng/ml Are Associated with >65% Lower Cancer Risk: Pooled Analysis of Randomized Trial and Prospective Cohort Study. PLoS One. 2016 Apr 6;11(4):e0152441.
doi: 10.1371/journal.pone.0152441. eCollection 2016.
PubMed PMID: 27049526.
Zeitschift: PLoS One. 
2016 Apr 6; PubMed PMID: 27049526

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=27049526

PDF der Studie gratis:
http://journals.plos.org/plosone/article/asset?id=10.1371%2Fjournal.pone...

unsere Grafik:
https://www.vitaminDservice.de/node/904

unsere Studie:
Quelle:

Dies ist die wissenschaftliche Quelle für die nachgewiesene signifikante Verknüpfung von Mortalität und Vitamin-D-Mangel in Deutschland:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=21572875
Autoren: Zittermann A, von Helden R, Grant W, Kipshoven C, Ringe JD. 
Titel: An estimate of the survival benefit of improving vitamin D status in the adult German population.
freier Zugang: Dermatoendocrinol. 2009 Nov;1(6):300-6. doi: 10.4161/derm.1.6.10970. PubMed PMID:21572875 PubMed Central PMCID: PMC3092570

Download: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3092570/

Zu einem späteren Zeitpunkt zeigte die Revsion der VITAL-Studie, dass die Intervention mit Vitamin D das Krebsrisiko senkte:
www.VitaminDService.de/vital-update

 




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