Warum habe ich eine Hashimoto-Schilddrüse?

Dr. med. Raimund von Helden, Verbraucherberatung VitaminDelta, 57368 Lennestadt referiert aus einer META-Studie von Wang J

2020-07-09

1) Fragestellung

Weil die HASHIMOTO-Krankheit der Schilddrüse oft als SCHICKSAL hingestellt wird, sucht die Wissenschaft nach Risikofaktoren.

  • Ist der Vitamin-D-Mangel an der Enstehung beteiligt?
  • Kann Vitamin D die Krankheit stoppen?
  • Wie sieht die Studienlage dazu aus?

2) Methode

  • Übersichtsarbeit - META-Studie von J. Wang
  • Darstellung mittels FOREST-PLOT:
  • Statistische Signifikanz zeigt sich durch Abweichung von der Mitte der Grafik: "1"

3) Ergebnisse

  • Bei Menschen mit einer HASHIMOTO-Krankheit findet sich oft ein Vitamin-D-Mangel.
  • Die Wahrscheinlichkeit ist 3,5 fach erhöht. 

4) Folgerungen

Mit Signifikanz wurde nachgewiesen, dass ein Vitamin-D-Mangel mit der HASHIMOTO-Krankheit verknüpft ist.
Neben einem Selen-Mangel gibt es also einen zweiten Risikofaktor für die Entstehung.

  • Es darf postuliert werden, dass ein hoher Vitamin-D-Spiegel vor der Krankheit schützt oder sie hemmt.
  • Ein Vitamin-D-Mangel ist weit verbreitet und wird nur selten korrigiert.
  • Eine Normalisierung des Vitamin-D-Spiegels kostet nur wenige Euro.
  • Fallberichte belegen bereits den Rückgang der TPO-Antikörper, weshalb Vitamin D zu empfehlen ist. (2)

Vermutlich schützt ein guter Vitamin-D-Spiegel von 60 - 100 ng/ml vor HASHIMOTO und BASEDOW gleichzeitig.

Quellenangaben

Wang J, Lv S, Chen G, et al.
Meta-analysis of the association between vitamin D and autoimmune thyroid disease.
Nutrients. 2015;7(4):2485-2498. Published 2015 Apr 3. doi:10.3390/nu7042485
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25854833/

(2)
Fallbericht des Nutzens von Vitamin D:
https://www.vitaminDservice.de/node/802

Parallelbericht zum Morbus Basedow: 
www.vitamindservice.de/node/4668

Mehr zur HASHIMOTO-Krankheit
https://www.vitamindservice.de/hashimoto




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