3. Kapitel: Sturzrisiko und Frakturrisiko

Sturzrisiko und Frakturrisiko 

Wir unterscheiden zwischen sturzbedingten Frakturen und solchen, die nicht durch einen Sturz verursacht sind. – Nicht durch einen Sturz bedingt sind die meisten Wirbeleinbrüche, wenngleich sich diese auch bei einem Sturz ereignen können. Wirbelbrüche machen bei alten Menschen 27 Prozent aller Frakturen aus, sie verursachen jedoch nur 6 Prozent der frakturbedingten Behandlungs- und Folgekosten. 

Hüftfrakturen sind hingegen sturzbedingt (meist handelt es sich um einen Bruch des Oberschenkelhalses). Bei alten Menschen entfallen 14 Prozent aller Knochenbrüche auf Hüftfrakturen; sie verursachen aber 72 Prozent der Behandlungs- und Folgekosten (BURGE 2007). 
 
 

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