FAZ: Vitamin D: Sonne statt Stoff

1) Stichwort: „Winter“ - die Illusion der Naturversorgung

Im Winter fällt der Spiegel zwar tatsächlich bei vielen. An Mangel leiden die allermeisten Menschen dann trotzdem nicht. Sie kommen mit dem im Fett und Muskeln gespeicherten Vitamin D locker über die dunklen Monate des Jahres.

2) Stichwort: „Niere“ - deplatzierte Warnungen

Und dann ist da noch das Problem mit den Nebenwirkungen – die man Vitaminen zwar nicht zutraut, die es aber trotzdem gibt. Vitamin D zum Beispiel kann, gerade hochdosiert als Medikament, Nierensteine verursachen und Koliken auslösen. Im schlimmsten Fall, bei einer sogenannten Hyperkalzämie, treten Psychosen auf und Patienten können ins Koma fallen. „Das sind ja keine Smarties“, sagt Appel über Vitamin-D-Tabletten.

4) Stichwort: „1000“ „800“ - falsche Empfehlungen

Damals hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) ihre Vitamin-D-Referenzwerte erhöht. Statt bislang fünf Mikrogramm am Tag galten fortan zwanzig Mikrogramm als wünschenswert. ( = 800 Einheiten)

Notizen vom VitaminDservice

Irreführung: "Die allermeisten Menschen in Deutschland haben keinen solchen Mangel. Bei vielen ist noch nicht einmal das Risiko erhöht, einen zu bekommen." Richtig ist: Fast alle Menschen haben Probleme, die auf die (Billigmedizin) Vitamin D ansprechen. Damit kann der Mangel bewiesen werden.

Zum irreführenden Beitrag

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/vitamin-d-mangel-sonne-statt-tabletten-14983444.html

Link zur Gegendarstellung

https://www.vitamindservice.de/mobbing


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