Vitamin D3 Überdosierung: mehr als 300 ng/ml

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Autor: 
Manuela
Ich nehme regelmäßig in der Winterzeit Vit. D 3 ein, durch eine höhere Anflutungsphase von 120 000 Einheiten (6 Tage lang) und dann eine Erhaltungsdosierung von 20 000 Einheiten pro Woche um einen Vitamin D Spiegel zwischen 50-70 zu halten. Dieses Jahr ist mir ein Fehler passiert weil ich ein neues Präparat gekauft habe, pro Tablette 50 000 Einheiten.

Nach der Anflutungsphase habe ich ausversehen mit täglich 1 Kapsel 50 000 Einheiten für zwei Monate weitergemacht, statt wie geplant auf täglich 5000 Einheiten zu wechseln. Dazu nehme ich K2 seid einem Jahr täglich einmal ein.

Durch eine ungeplante Blutabnahme, bat ich beim Arzt um gleichzeitige Vitamin D Überprüfung, ohne bis dato überhaupt registriert zu haben, das ich bereits seid 2 Monaten eine falsche Dosierung nahm.

Die Ärztin rief geschockt am nächsten Tag an, da ich eine toxische Vitamin D Versorgung von 361 ug/l (361 ng/ml) hätte. Ich informierte mich sofort über meine Calcium und Nierenwerte, die beide in Ordnung waren, was ich auf die Einnahme von K2 zurückführe und stoppte die Vitamin D Einnahme.
Trotz großen Alarm der Ärztin soll ich lediglich einmal pro Woche zur Calciumkontrolle kommen.

Meine konkrete Frage an den www.vitaminDservice.de :

Bei übermäßiger Aufnahme von Vit. D wird die Umwandlung des gespeicherten Vit.D in die aktive Form gehemmt. Ist es sinnvoll, durch Muskeltraining die Umwandlung anzuregen oder soll ich besser ein bis zwei Monate warten, bis sich mein Vit. D Spiegel etwas abgesenkt hat?

< Anmerkung der Redaktion > 
Ja, es ist sinnvoll sich zu bewegen und etwas zur Aktivierung zu tun, denn dadurch wird Vitamin D abgebaut.
  • Die tägliche Vitamin-D-Aktivierung durch Kaltwasseranwendungen
  • und durch Muskeltraining,
  • ​sowie die Einhaltung einer calcium-und phosphatarmen Nahrung ist wichtig. 
  • www.vitaminDNatur.de gibt das komplette Konzept.
​Aktivierung ist nichts Schlechtes:
  • Erst durch die Aktivierung des Vitamin D wird es zu einem Hormon und kann so die lebenswichtigen Prozesse regulieren.
  • Hierzu gehört auch die hemmende Wirkung auf eine Vermehrung entarteter Zellen, als Schutz vor Krebs. 


Was für Gefahren bestehen überhaupt?

< Anmerkung der Redaktion > 
  • Die weiteren Blutwerte bei Ihnen zeigen keine Auffälligkeit.
  • Der Calciumwert ist normal und ihre Nierenwerte auch: Entwarnung - keine akute Gefahr.
Wie weiter?
  • Geben Sie Ihren aktuellen Vitamin-D-Wert in den Simulator ein und pasusieren Sie solange, bis Sie Ihren gewünschten Zielwert wieder erreicht haben. 
  • Eine Laborkontrolle kann nach der vom Simulator vorgegebenen Einnahmepause noch einmal erfolgen.
  • Meiden Sie calciumhaltige Nahrungsmittel: Milchprodukte.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser, am Besten ist Osmose-Wasser: ( www.vitaminDservice.de/osmose )
Mehr zur Intoxikation: www.vitaminDservice.de/intox

Zweite Frage: Ist es sinnvoll die Calciumverluste über die Niere zu prüfen oder ist der Calciumspiegel im Blut aussagefähig genug?

< Anmerkung der Redaktion > 
Die Kontrolle des Calciumspiegel im Blut ist ausreichend.
Kreatinin sollte man auch im Auge behalten.
Ein Anstieg wäre untypisch.

 

Dritte Frage: In wie fern muss ich den entstehenden induzierten Magnesiummangel berücksichtigen?

< Anmerkung der Redakation >
  • Die weitere tägliche regelmäßige Einnahme von Magnesium ist hier wichtig!
  • 3 x 1 Gramm Magnesiumcitrat.
  • Magnesium verhindert Steinbildung - Citrat ebenfalls!
  • Sie können den Magnesiumwert im Blut mit bestimmen lassen.


Bisher habe ich keinerlei Probleme.

< Anmerkung der Redaktion >
  • Das ist sehr gut.
  • Viel mit einem Spiegel zwischen 150 und 700 ng/ml haben völlig normale Werte für Calcium und Kreatinin.
  • Ihr Beispiel beweist wieder einmal, dass eine Hypercalciämie durch Vitamin D über 200 ng/ml eine nicht der Normalfall ist.
  • Trotz allem ist es ratsam, wieder einen Vitamin-D-Wert im Bereich von 100 ng/ml anzustreben.
Zur Frage der Intoxikation
  • Eine echte Vitamin-D-Intoxikation kommt recht selten vor.
  • Diese Vitamin-D-Werte liegen deutlich höher als ihr Vitamin-D-Wert und diese Patienten erleiden hierdurch keine Vitamin-D-Intoxikation.
  • Hierfür liegen dann oft andere Ursachen zu Grunde. ​
  • Patienten, die nach dem Coimbraprotokoll behandelt werden, haben durchweg noch höhere (!) Vitamin-D-Werte.  

Bei Interesse zur weiteren Unterstützung bin ich gern bereit die Laborwerte vom 07.01.20 unter privater Kommunikation auszutauschen oder im Forum den weiteren Verlauf zu diskutieren. Ich freue mich auf Antworten.


Wir danken auch für Ihren interessanten Bericht.
Gerne können Sie hier weiter berichten

 

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