Verunsicherung

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Autor: 
Enidan

Ich habe seit ca. 15 Jahren Morbus Crohn mit Gelenkschmerzen. Einige Jahre hatte ich Ruhe und war gut medikamentös eingestellt.

Vor ca. 4 Jahren bekam ich dann  aber wieder heftige Gelenkprobleme. Im Sommer 2015 wurde mein Vitamin D-Spiegel getestet. Er lag bei 4ng/ml.

Ich sollte alle 2 Wochen Dekristol 20000IE nehmen was ich bis vor kurzem auch tat. Letzen Monat wurde mein Spiegel wieder getestet. Er lag nur bei 10,4ng/ml. Nun soll ich wöchentlich Dekristol nehmen. Ich bin zufällig über YouTube auf Vitamin D und Mangelsymptome aufmerksam geworden. In den ganzen Jahren hat nie ein Medikament richtig angeschlagen und ich bin sehr verzweifelt und setze große Hoffnungen in Vit D. Ich habe mir hier meine Auffülldosis berechnet und am Donnerstag 4 Kapseln Dekristol genommen, ebenso am Freitag. Samstag dann ( da meine Bestellung dann erst ankam ) K2 und Magnesium dazu.

Samstag habe ich nachmittags Kopfschmerzen bekommen und in der Nacht dann Übelkeit und Erbrechen. Ich hatte mehrfach Stuhlgang ( kein Durchfall ), leichtes Herzrasen und fühle mich irgendwie welk und schwächlich. Kann das auf Hypercalcämie hindeuten? Nach so kurzer Zeit? Ich nehme glaube ich relativ viel Calcium zu mir. Mineralwasser mit 600mg, Pflanzenmilch und Sojajoghurt mit Calcium. Liegt es daran? Ich hab ein bisschen Angst bekommen.
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ANMERKUNG DER REDAKTION

Bleiben Sie in ärztlicher Behandlung und stellen Sie diese Fragen Ihrem Arzt. 

Allgemeine Hinweise:

  • Keine zusätzliche Calciumzufuhr, Calcium blockiert die wichtige Vitamin-D-Aktivierung.
  • Ihre Beschreibung spricht für einen Magen und Darminfekt oder ein Aufflackern der Grunderkrankung, die die Ursache ist. Durch das Erbrechen ist ein Verlust von Elektrolyte gegeben. Ihre körperliche Schwäche, wird durch diesen Mangel an Elektrolyte erklärt.
  • Das Herzrasen ist oft eine Begleiterscheinung des Infektes, denn das Herz steht unter Adrenalin-Stress. Vitamin D macht kein Herzrasen.
  • Die Zufuhr von Magnesiumcitrat ist wichtig, um den entstandenen Mangel an Magnesium auszugleichen.
  • Falls Sie Sorge haben, vor einer zu hohen Dosierung: Sie können die Aufsättigung auch mit einer entsprechend niedrigen Tagesdosierung, über einen entsprechend längeren Zeitraum durchführen, sodass die Gesamt-Einnahme am Ende wieder stimmt.
  • Bei einem dauerhaft hohen Vitamin D-Spiegel geht die Last der Grunderkrankung zurück. Ein besserer Wert ist also anzustreben.

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