Unglaublich: In nur 3 trüben Sommermonaten (Mai, Juni und Juli 2016) fällt der Vitamin D Wert um 50 Punkte 

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Ich ließ mir wie in jedem Jahr meinen Vitamin D Wert beim Hausarzt kontrollieren. Das Ergebnis nach dem Winter zeigte einen guten tropischen Wert von cirka 90 ng/ml. Dieser Wert passte zu meinem Einnahmeschema, denn ich nahm über die Wintermonate mehr Vitamin D zu mir, als es der Berechnungsformel von Dr. von Helden entsprochen hätte. Mit diesem tropischen Wert fühlte ich mich sehr wohl. Auf Grund des "tropischen Klimas" in meinem Körper, glaubte ich nun einen guten Puffer zu haben für einen kleinen Selbstversuch in der Sommerzeit. Ich wollte wissen, wie hoch meine monatliche Verlustrate ist, wie lange also die angesammelten Vitamin D Vorräte im Körper ausreichen würden. Ich legte mit der Vitamin D Zufuhr eine Sommerpause von 10 Wochen ein. 

Leider gaben die Monate Mai, Juni und Juli in diesem Jahr für uns sehr wenig Sonne her. Ich hatte nur wenig Möglichkeiten den Vitamin D Wert auf einem gutem Niveau zu halten, geschweige denn Reserverven für die winterlichen Monate zu erlangen. Im Mai notierte ich 8 sonnige Tage, im Juni waren es lediglich 2 und im Juli hatte ich 7 Tage die Möglichkeit die Sonne zu genießen. Da im Juni lediglich 2 Sonnentage im Kalender standen, nahm ich zusätzlich ein paar hochdosierte Kapseln Vitamin D zu mir. Nach diesen 10 sonnenarmen Wochen ging ich erneut zur Blutkontrolle. Die Spannung war groß. Ich musste gleich dreimal auf das Ergebnis schauen, denn ich habe mit allem gerechnet, aber nicht mit einem solchen Absturz der VD Werte. Noch im Mai verfügte ich über einen guten tropischen Wert und bereits im August, nur 10 Wochen später, war mein tropischer Wert um rund 50 Punkte auf etwa 40 ng/ml abgefallen. Der Wert lag also im unteren Bereich der VD Empfehlung. 

Vielleicht erklärte dieses Ergebnis auch meine gesundheitliche Lage: Es waren wieder vegetative Symptome spürbar: Es gab Schwindel, der Schlaf war nicht mehr so erholsam, ich war antriebsärmer, hatte weniger Energie und auch Konzentrationsprobleme. Ich fühlte mich allgemein in den letzten 4 Wochen, der Vitamin D Pause nicht mehr so stabil wie noch zuvor mit dem tropischen Wert.  Richtig wohlgefühlt habe ich mich immer erst mit Werten von 65 ng/ml. Was wäre erst im Oktober gewesen, nach weiteren 8 Wochen Vitamin D Pause. Wahrscheinlich wäre mein Wert im Winter schon nicht mehr messbar gewesen. 

Das ist ein Apell an alle, die glauben die Einnahme von Vitamin D ist nur für eine begrenzte Zeit nötig, oder die Sommersonne hier in Deutschland wird schon ausreichen um für den Winter gerüstet zu sein: Das ist ein großer Fehlalarm. Auf Grund dieser eigenen Erfahrungen kann ich nur jedem dazu raten: Wenn wir nicht Obacht geben und leichtsinnig werden mit der Einnahme von Vitamin D, dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir schon nach relativ kurzer Zeit, manchmal schon nach 3  Monaten, wieder in eine extreme Mangelsituation geraten.

Das habe ich bei diesem Experiment gelernt: 
1. Die Erfahrungen am eigenen Leib sind die besten Lehrmeister. Ich kann mit Bestimmtheit sagen, dass die Berechnungsformel von Dr. von Helden sehr gut anwendbar ist und auf jeden Menschen individuell übertragen werden kann.
2. In den Monaten Oktober bis April ist regelmäßige Einnahme von Vitamin D unerlässlich. Im Sommer sind regelmäßige Sonnenbäder sehr wichtig. Kann auf Grund von trüben Sommermonaten keine Sonne getankt werden, muss die Einnahme von Vitamin D weiter fortgeführt werden
3. Einmal im Jahr ist eine Kontrolle der VD Blutwerte anzuraten. Dies gibt eine Sicherheit, damit man nicht zu sehr ins Vitamin D Defizit gerät. Empfehlenswert ist die Blutabnahme vor den beginnenden Wintermonaten um ggf. den Spiegel direkt nach oben zu korrigieren.  
4. Wichtig im Sommer beim Sonnenbaden ist die Beachtung der Sonnenbaderegeln:
- Beachtung des Sonnenstands, 
- eine kurze dem Hauttyp entsprechende Zeit ohne Sonnencreme 
- in knapper Bekleidung
- und einer Orientierung an der  "Zifferblattregel" nach Dr. von Helden.

Danke an Dr. med Raimund von Helden für seine wertvolle Aufklärungsarbeit zu Gunsten einer guten Gesundheit der Menschen. Dieses Wissen muss an möglichst viele Menschen weitergegeben werden, damit unsere gesundheitlichen Probleme nicht noch größer werden.

Sorgen wir selbst für ein sonniges Klima in unserem Körper! Unsere Gesundheit wird es uns danken!

Herzliche Grüße von Frederike aus Bamberg
ANMERKUNG DER REDAKTION:
Wir danken für Ihren Bericht! Er befreit von der gefährlichen Illusion, dass der Sommer genug Sonnenschein garantieren würde.

Hier ist der >>> Link zur Zifferblattregel <<<
 

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