Thrombose und Folgen: habe noch nicht angefangen !

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Autor: 
D.S. aus E.

STICHWORTE, SYMPTOME VITAMIN-D-MANGEL
Thrombose, schlapp, müde, ruhelos, depressiv, Träume

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Hallo ! (eher eine "Vorschau", denn ein Rückblick)

Ein Lichtblick ! Ich (m, 49 J) war nahezu ratlos und ziemlich verzweifelt, hab mich bislang aber noch nicht wirklich konsequent wegen der neueren Beschwerden in ärztl. Hände begeben, stehe kurz vor (selbsteinzuleitendem?) "Therapieversuch" ...

Ich fühle mich seit Monaten zunehmend schlapp, müde, trotzdem irgendwie "aufgedreht" und ruhelos, aber zusätzlich depressiv verstimmt, Schlafstörungen begleitet von intensiven, eher unangenehmen Träumen, irgendwie insgesamt gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus ...

Weitere Symptome (die ich mittlerweile nach tagelangen Web-Recherchen auf einen mögl. eklatanten Vit.D-Mangel zurückführe):

- in letzten Wochen z.T. starke Spannungskopfschmerzen (wandernd), Druckgefühl im Stirn- und Nasenwurzelbereich, teilweise auch im Bereich der Augenhöhlen, manchmal Mißempfindungen im Gesicht, besonders um den Mund herum, ansonsten "Kopf wie in Watte", Konz.störungen, manchmal Denken "wie vernebelt", Gefühl der "heißen Stirn", kurzzeitig auch schon mal "verschwommenes Sehen" ...

- Verschlechterung der schon vor zig Jahren mal diagnostizierten seborrhoischen Dermatitis, Fingernägel irgendwie dünner und brüchiger als früher, aber (noch nicht) die öfter beschriebenen weißen Flecken auf den Nägeln, nur zunehmende leichte Längsrillen

- häufiger Wadenkrämpfe, Gefühl der Muskelschwäche und schnellen Ermüdbarkeit, viel eher "Muskelkater" als früher, insgesamt deutlich weniger belastbar (insbes. längeres Treppensteigen), zudem des nachts im Liegen "restless legs" ...

- Blutdruck höher als früher (grenzwertig), bislang noch keine medikamentöse Therapie

- Und und und ... ich könnte noch viel mehr aufzählen :o

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Jetzt zu meiner insgesamt "unschönen Vorgeschichte":

Ich bekam vor 9 Jahren "urplötzlich" eine tiefe Beckenvenenthrombose links, der lange Thrombus reichte weit bis in die untere Hohlvene, 3-wöchiger stationärer Aufenthalt, strenge Bettruhe über 14 Tage (!), keine instrumentelle Intervention da Risiko einer akuten schweren Lungenembolie wegen der Hohlvenenthrombosierung als unverantwortlich hoch eingestuft ... erst Heparintherapie, dann Marcumarisierung - nur über 1 Jahr fortgesetzt, da bei gerinnungsspezifischen Laborparametern (Thrombophilieneigung / erbliche Veranlagung ?) usw. keine wirklichen Auffälligkeiten feststellbar ... auch damals stationär Suche eines möglichen Tumors etc. pp. aber zum Glück nichts gefunden ...

Nach jetzigen Recherchen im Web zeigen wohl HEUTE einige Studien, dass ein Vit.D-Mangel auch die Thromboseneigung erhöhen kann, womöglich laufe ich schon 15 Jahre oder so mit einem solchen Vit.Mangel durch die Welt (?) - wer weiß es schon, ist ohnehin nicht mehr zu ändern ...

Vielleicht setzte die schwere Thrombose ("Defektheilung") mit den Folgen (Gewichtszunahme, eingeschränkte Mobilität bis heute) insofern einen "Teufelskreis" in Gang, da ich seitdem den Sommer eher hasse "wie die Pest" ... kein Wunder, wenn man jetzt ständig Kompressionsstrumpfhosen der Klasse 3 tragen muss, an Sonnenbaden ist da kaum zu denken/kommt keine Freude auf, hab's auch vermieden, wohl mein Fehler ...

Habe zudem wohl all den jetzt zunehmenden Beschwerden der letzten Jahre zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt und bislang "verdrängt", weil ich allein aufgrund der Erscheinungen der abgelaufenen schwersten Thrombose (selbst die Profs in der Klinik hatten damals "sowas" größtenteils noch nicht gesehen) irgendwie "bedient" war, da das Ganze wirklich einen "Einschnitt" mit deutlicher Minderung der Lebensqualität bedeutete ...

Mit den ansonsten nicht wirklich behandelbaren Thrombosefolgen (Beinumfangsdifferenz seit Jahren eklatant und wird auch so bleiben) abgesehen von konsequenter Kompressionstherapie zur Vermeidung von "offenen Beinen" (postthrombotisches Syndrom/Ulcera cruris) bin ich ehrlicherweise auch aus Resignation eher zum "Ärztemuffel" geworden ... aber was in der "Nachschau" aus heutiger Sicht schon auffällig ist: mein Serumcalcium-Spiegel war immer mäßig erniedrigt, wurde aber nicht weitergehend intensiv abgeklärt ... JETZT geht mir natürlich ein mögliches Licht auf (oder doch nicht ?)

Mein Fazit: Ich werde jetzt wohl mal "eigenmächtig und auf Verdacht" Vit.D3 ergänzen (hab's gestern bestellt), sollte aber dann schnellstmöglich wohl doch mal auf eine Spiegel-Bestimmung "drängen", auch wenn's was kostet ... Kann ja alles eigentlich nur besser werden ... (?)

Liebe Grüße, würde mich über ein mögliches Feedback sehr freuen, N.N. aus N.

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ANMERKUNG DER REDAKTION:
Wir danken für Ihren Bericht! 

Gerade Menschen mit Thrombosen meiden die Sonne. Dennoch benötigen sie Vitamin D wie alle anderen auch.

Unser Beitrag zur Vertiefung des Themas:

https://www.vitamindservice.de/node/747


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