Meine Füße, die viele Jahre schmerzten, sind geheilt

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Autor: 
Marietta Wiking

STICHWORTE: FUßSCHMERZEN, HYPERMOBILITÄT, GROßZEHE, RÜCKENSCHMERZEN, SCHMERZEN IN DEN FINGERN 

Bekannte Vorerkrankungen: Vitiligo und Hashimoto

Schmerzende Füße

Meine ganz persönliche Odyssee begann vor 6 Jahren auf einer Besucher-Messe. Nach drei Tagen Gänge Laufen taten beide Füße so weh, als wäre ein Elefant darauf gesprungen. Davor waren es "einfach" nur Füße, die mich überall hin trugen, beim Duschen nass wurden, die Nägel wurden regelmäßig gepflegt und lackiert. Sie waren immer da und trugen mich überall klaglos hin....
.....und plötzlich war alles anders!!!

Verzweiflung

Morgens nach dem Aufstehen war in den ersten Monaten alles OK. Je mehr ich meine Füße belastete im Laufe des Tages, desto mehr schmerzten sie...und ich spreche nicht von Leistungssport oder andere extreme Belastungen.

Einige Wochen später hatte ich das Gefühl, als würde das Gewebe hinter den Fersen bei den ersten Schritten morgens reißen. Es fühlte sich so ähnlich an, wie spröde gewordenes Elastan. Die Fußsohlen schienen nach dem Aufstehen nach innen gewölbt zu sein und wurden erst mit den ersten Schritten wieder flacher.

Ganz normales gehen wurde zur Belastung, je weiter die Strecke, desto schmerzhafter die Sohlen. Am nächsten Morgen war - erst mal - alles wieder gut. Jedes Mal hoffte ich es wäre vorbei. Aber es kam wieder und wieder und wieder. Der Ärzte Marathon begann. Es wurden Platt- und Spreizfüsse diagnostiziert. Ich bekam Einlagen, die ich 2 Jahre konsequent trug.

Erfolglos!

Es wurde eine Hypermobilität des Großzehs festgestellt. Zur Sicherheit und Linderung der Sohlenschmerzen wurde Kortison probeweise nur in einer Ferse gespritzt. Ein riesen Fehler, denn danach tat es an der Einspritzstelle noch VIEL mehr weh.

Medizinische Foltermethoden

Ich bekam Röntgenheilbestrahlung, meine DNA wurde auf Rheuma untersucht. , ein Knochenszintigramm wurde erstellt, ich war zweimal im MRT, die Knochendichte wurde bestimmt - eine Orthopädin hat - ohne sich meine Füße anzuschauen - Friktionsmassagen verschrieben, die UNGLAUBLICH schmerzhaft waren. Ein Orthopäde und ein Fußspezialist haben mir attestiert, dass ich ganz normal geformte Füße habe. Es gäbe keine Fehlstellung, die die Schmerzen verursachen würden.

Jahre des Leidens

Jahr für Jahr wurden die Schmerzen schlimmer. Zum Schluss so, dass ich mich morgens festhalten musste, weil die ersten Schritte so schmerzhaft waren, dass die Knöchel weg knickten. Ebenso nach längerem Sitzen. Überall hatte ich Bälle liegen, auf die ich die Fußsohlen erst mal abgerollt habe, damit der Schmerz nicht gar so schlimm war.

Shoppen gehen wurde zur Tortur. Erst schmerzten die Füße, dann der Rücken, die Hüften – nach nur wenigen Stunden war ich platt.

Schmerz statt Gartenfreude

Nach einem Tag im Garten schmerzten die Finger - so wie es sich anfühlt, wenn der Akutschmerz nach einem Hammerschlag nachlässt. Ich vermute, dass es aus der Kompression entstand, wenn man viel Unkraut gerupft hat. Eine ähnliche Belastungsart wie beim Gehen. Zusammenpressen beim Unkraut zupfen, loslassen ... auftreten, Fuß hochheben, um den nächsten Schritt zu gehen....

Aus Verzweiflung zu "Dr. Google"

Stundenlang habe ich verzweifelt das Netz durchforstet. Ich konnte doch unmöglich die Einzige sein, die solche Beschwerden hat. Dann stieß ich auf die Youtube Videos von William Prowse, der ähnliche Probleme gehabt hat und ebenso wie ich verzweifelt nach einer Heilung gesucht hat. . Ich kaufte sein Buch "The Plantar Fascitis Guide"und begann am Karfreitag 2017 wie darin beschrieben, die Triggerpunkte weg zu massieren.

Nach ca. 3 Wochen waren sie alle weg. Dann fing ich an zu Dehnen und Vernarbungen in den Faszien mit seiner Scraping Methode zu lösen. Die ersten Tage brannten die Fußsohlen sehr in den Stunden danach. Dieser Schritt war zu meiner Genesung meines Erachtens sehr notwendig. Das Gewebe tat schon beim Einknicken der Zehen am Spann Tage lang weh. Ich hatte das Gefühl, dass es bei Beanspruchung eingerissen ist. Es muss schon sehr vernarbt gewesen sein.

Bis September 2017 habe ich konsequent weiter gemacht..Es half....
….War aber immer noch nicht die Lösung, denn die Schmerzen waren vermindert, aber störten immer noch gewaltig.

Versuch mit Vitamin D 

Dann las ich das Buch wieder von vorne und stieß dabei wieder über die Stelle wo Vitamin D erwähnt wird. Nach der Feststellung eines erheblichen Mangels [9ng/ml] wurde der Spiegel 2014 bereits angehoben "Wenn der Spiegel stimmt, dann gehen die Schmerzen auch weg"; sagte damals der Doc.. Ich nahm 14 Tage lang X0000 IE Vitamin D. Anschließend jede Woche 1 x X0000 IE Bis der Wert 48ng/ml erreicht wurde. Dann wurde die Behandlung dummerweise wieder beendet. Hat ebenso wenig funktioniert wie die oben beschriebenen Maßnahmen. Somit hatte ich das beim ersten Lesen als Option abgehakt.

Erfahrungsbericht zeigte mir den Weg

Aber in den amerikanischen Rezensionen des Buches schrieb einer, dass Vitamin D die Lösung seiner Fußprobleme war. Ich schloss diese Information GLÜCKLICHERWEISE wieder in meiner Recherche ein. Stundenlang habe ich im englischen und deutschen Sprachraum gesucht. Entsprechende Literatur gelesen.

Nachdem ich mich eingehend informiert hatte und mir sicher war, dass ich mir nicht schaden werde, habe ich mit meinem Selbstversuch angefangen:

Zunächst Ermittlung meines aktuellen Vitamin D Wertes beim Hausarzt [Speicherform 25-OH-Vitamin D [21€] = 25-Choilecalciferol = Vitamin-D-Spiegel ]
Tipp: nicht die aktive Form messen "1,25-[OH]-D3" das ist absolut unnötig und kosten viel Geld].

Konsequente Vitamin-D-Therapie 

Dann habe ich entsprechend der Empfehlungen von Dr. Raimund von Helden mein Vitamin D Spiegel innerhalb 2,5 Wochen mit hohen Dosen Vitamin D auf 50ng/ml erhöht. Ich hatte ein Kombipräparat gekauft, das gleich 200mg K2MK7 trans Form enthielt und nahm noch zusätzlich 400mg Magnesium ein.

Kribbeln

Wenn die Hände, Arme, Füße oder Lippen anfingen zu kribbeln dann nahm ich auch 1000mg Kalzium ein… aber nur dann. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass ich gleich umkippen würde… mir war nicht schwindelig… ich fühlte mich nur schlecht. Nach der Einnahme des Kalzium, aber auch nach Kalzium-reicher Ernährung ging es mir schnell wieder besser. Bis auf das mit dem Kalzium, wird das ausführlich im Buch erklärt.
(dazu: ANMERKUNG dER REDAKTION s.u.)

Besser nach einer Woche

Es klingt zu schön um wirklich wahr zu sein. Aber es ist es: Innerhalb einer Woche, waren die extrem schlimmen Knöchelgelenksbeschwerden weg und blieben es auch. Heute, 13 Monate später [ich halte den Wert durch tägliche Einnahme der oben genannten Nahrungs-ergänzungsmittel stabil], sind die ersten Schritte nach dem Aufstehen gar nicht mehr schmerzhaft. Nach längerem Stehen oder Laufen merke ich meine Füße zwar immer noch - aber extrem viel weniger. Es soll Monate oder sogar Jahre dauern bis dieser Zustand ausgeheilt ist.

Freiheit am Ende des Tunnels

Aber nach 6 Jahren teils erheblichen Schmerzen schreckt mich dieser Gedanke an die kommenden Monate nicht mehr. Jede Reise beginnt mit einem Schritt... Es hat übrigens nur 3 Monate gedauert, bis die ersten Schritte morgens auch nicht mehr weh taten – es war für mich wie ein Wunder. Ich war und bin unendlich dankbar, dass ich das Buch „Gesund in 7 Tagen“ entdeckt habe.

Unglaubliche Lücken in der Schulmedizin

Ich habe auch einen Arzt gefunden, der bereit ist mich zu begleiten - Es ist UNGLAUBLICH - wie wenig in der Schulmedizin über die Heilwirkung von Vitamin D bekannt ist.

Jetzt ist mir alles klar

Im Nachhinein war mein Krankheitsverlauf wie im Bilderbuch - die Symptome wurden falsch gedeutet. Es begann ca. ein Jahr bevor sich die Füße so schmerzhaft bemerkbar gemacht haben. Ich war oft bleiernd müde, meine Merkfähigkeit ließ deutlich nach, die Muskelkraft auch. Die Knochen und Gelenke schmerzten. Ich wurde auf Leukämie untersucht ...

Ignoranz war doppelt extrem: schmerzhaft und teuer

Hätte man doch damals schon den Vitamin D Spiegel bestimmt und konsequent normalisiert - es wären mir so viele Schmerzen erspart geblieben und auch die Angst davor bald arbeitsunfähig zu sein - von den Kosten, die der Krankenkasse entstanden sind ganz zu schweigen. Es hat bestimmt zehn Tausende Euros gekostet. Die Vitamin D Bestimmung dagegen keine 30€, die Therapie noch weniger.

Der Blinde Fleck der Ärzte

Es wurde niemals eine treffende Diagnose gestellt. Aufgrund der Recherche, tippe ich darauf, dass ich an Osteomalazie erkrankt bin/ war. Eine Demineralisierung der Knochen. Praktisch die erwachsene Form der Rachitis. Die Symptome passen, der Genesungsverlauf auch. Laut meinem Arzt, hätte man "eine Knochenprobe entnehmen müssen", um die Krankheit nachzuweisen. Zum Glück habe ich es auch ohne das Aufschneiden meiner Füße geschafft. Inzwischen weiß ich, dass es das Fachgebiet der Osteologie gibt, die sich mit Erkrankungen der Knochen befasst. Hätte man nur früher gewusst, was los ist!

Zurück ins Leben

Früher liefen wir mehrere Kilometer pro Woche. Das war Jahre lang undenkbar! Seit einem Monat bin ich Mitglied in einem Fitnessstudio - ich Trainiere dafür, wieder joggen zu können. Es ist ein tolles Gefühl

Ich schreibe für die Leser!

Wenn ich einer einzigen Leserin - einem einzigen Leser dazu verholfen habe, wieder schmerzfrei zu gehen, dann hat es sich gelohnt diesen Bericht zu schreiben.

Marietta Wiking (Name von der Redaktion geändert)

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ANMERKUNG DER REDAKTION:

Wir danken für Ihren Bericht! 
Danke für die Zusendung der Original-Dokumente, die den gesamten Verlauf beweisen und dokumentieren.

Kribbeln nach Vitamin D-Einnahme:

Danke auch für die Beobachtung, dass es bei Beginn der Vitamin-D-Therapie zu einem KRIBBELN gekommen ist.

Alle Leser sollten wissen, dass das Kribbeln harmlos ist und nur zu Beginn kurzzeitig auftreten kann.

Das kann die Ursache dafür sein:

  • Die Regulation kann zu Beginn etwas ruckeln, ähnlich wie bei der Gangschaltung im Auto.
  • Durch die Aktivierung des Nervensystems kann es zu etwas vertiefter Atmung kommen, dann werden die Muskeln aktiviert. Das nennt man Hyperventilation und führt zu einem Verlust von CO2 über die Lungenatmung.
  • Weniger CO2 bedeutet, weniger Säure, dadurch wird die Muskulatur und die Nervenaktivität aktiviert.
  • Es ist wie das tiefe Atmen des Sportlers vor dem Hochsprung: die Muskelkraft wird gesteigert, allerdings auch das Kribbeln.

Das sind die einfachen Gegenmaßnahmen:

  • Die Atemtiefe und die Geschwindigkeit verlangsamen!
  • Tief seufzen und dann eine Atempause machen: wie in einer Meditation.
  • Dann lässt Kribbeln oder Lidzucken nach. "Halt mal die Luft an!"
  • Ergänzend kann man ein Milchprodukt nehmen, auch ein Glas Leitungswasser ( enthält auch Calcium = Wasserhärte) hilft.

Calcium-Tabletten nicht dauerhaft nehmen, sondern nur punktuell:

  • Nach der Vitamin-D-Therapie ist die Calciumaufnahme normalisiert. Vitamin D ist der Chef über diese Funktionen.
  • Eine zusätzliche regelmäßige Einnahme von Calcium-Tabeltten führt zur VERKALKUNG
  • Nicht die Normalisierung des Vitamin D ist die Gefahr, sondern die nutzlose dauerhafte Hochdosis von Calcium (falsch: 3 x 1000 mg)
  • www.vitaminDaktivierung.de erklärt im Video das "Calcium-Paradoxon" - unverzichtbar und dennoch gefährlich. ("Taschengeld-Paradoxie") 

Das Schicksal in die eigenen Hände nehmen: "Abstimmung mit den Füßen"

  • Die öffentlichen Medien werden nicht müde, vor dem Internet zu warnen, das ist teilweise sogar berechtigt.
  • Selbstverständlich ist der im Interview gezeigte Arzt und Professor dagegen, denn es stellt seine Machtposition in Frage. 
  • Wir leben zum Glück in einer pluralen und demokratischen Gesellschaft: Jederman kann mit einer anderen Meinung konfrontiert werden.
  • Marietta Wiking erlebte das jahrelange Versagen des Systems. Die schmerzenden Füße haben Mariatta aus dem Sumpf des Versagens geleitet. 

Zum Vitamin-D-Praxis-Eintrag: https://www.vitamindservice.de/node/2931
 

 


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