MEIN BRIEF AN HEINER: Wie Du Deine Gicht loswerden kannst

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Autor: 
Maren

Die Redaktion veröffentlicht diesen Bericht als Selbstzeugnis.
Er demonstriert, wie ein Bewusstsein für die Bedürfnisse des eigenen Körpers entsteht: Zunächst war nur die Gicht zu spüren. Mit der Diagnose dieser Erkrankung begab sich die Betroffene selbst auf den Weg zu einer Heilung. Das Wissen um die Möglichkeiten einer natürlichen Behandlung ohne Chemiekeulen" wird in diesem authentischen Bericht dargestellt. 
 
Die Details geben die Auffassung der Verfasserin wieder.

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STICHWORTE:
GICHT, GICHTANFALL, PRÄDIABETES, ÜBERGEWICHT, PSORIASIS, NEURODERMITIS 

Lieber Heiner,

Wir haben lange nichts mehr voneinander gehört. Ich nutze heute die Gelegenheit, Dir nochmal persönlich zu schreiben, um Dir mitzuteilen, dass es mir in der Zwischenzeit gut ergangen ist. Ich entdecke immer häufiger, was mir hilft, um gesund zu werden.
Ich möchte heute Deine Frage aus dem letzten Brief beantworten: Welche Möglichkeiten gibt es, wenn wiederholt Gichtanfälle auftreten in Kombination mit einem Prädiabetes.

Dazu erkläre Dir zunächst, was Harnsäure ist, deren Erhöhung einen Gichtanfall begünstigen kann.

Harnsäure entsteht durch den Abbau von Eiweiß, insbesondere wenn sehr viel Eiweiß zugeführt wird, entstehen häufig hohe Harnsäurewerte. Als "kleiner" Auslöser für einen Gichtanfall genügt bereits eine geringe Menge Alkohol.

Jetzt fragst Du Dich sicherlich, was Du selber gegen einen solchen schmerzhaften Gichtanfall tun kannst? Hier meine persönlichen Tipps:

EIWEIßAUFNAHME 

  • Die Zufuhr von Eiweiß auf eine physiologische Menge beschränken.
  • Wichtig ist dabei, die Aufnahme gut über den Tag zu verteilen.

WASSER TRINKEN

  • Täglich 2 oder 3 Liter Wasser trinken, ohne Zusätze, 
  • Wasser in Form von Mineralwasser oder gewöhnlichen heimischen Tees, z.B. Pfefferminze, Kräutertee, Hagebutte.

EIWEIßZUSAMMENSETZUNG

  • Die Eiweißzusammensetzung abwechslungsreich gestalten.
  • Ziel ist es, auf eine physiologische tägliche Eiweißmenge zu kommen.

GEWICHTSREDUKTION

  • Sinnvoll ist eine gezielte Gewichtsreduktion, ohne die Muskulatur (= Eiweiß) abzubauen.
  • Als Kalorienbegrenzung ist etwa 1500 kcal täglich denkbar.
  • Verzichte ferner auf Zucker, Süßstoffe und Weizenprodukte, um deine Zuckerwerte zu verbessern.
  • Letzteres erleichtert das Abnehmen.

MAGNESIUM:

  • Ich rate dir zur täglichen Aufnahme von Magnesium.
  • Empfehlenswert sind hier Magnesiumverbindungen mit einer hohen Bioverfügbarkeit, wie z.B. Magnesiumcitrat, Magnesiumorotat, Magnesiumglycinat, Magnesiummalat, 
  • Verzichte auf Brausetabletten, da sie zu Magenproblemen führen können und den Kröper mit Süßstoffen belasten.
  • Von bitteren Magnesiumoxid rate ich dir eher ab, da nur wenig aufgenommen wird. Auch verpasst Du die die Vorteile vom wohlschmeckenden Citrat!
  • Wenn ich es vergesse, erinnern mich Kopfschmerzen und Wadenkrämpfe an die Einnahme.

VITAMIN D

  • Auch wenn sich jetzt das Frühjahr ankündigt, ist Vitamin D unverändert ein Thema.
  • Die Einnahme ist abhängig vom Gewicht, vom Vitamin-D-Spiegel und von der Nutzung der Sonnenbäder. (...) Wichtig Zum Vitamin D unbedingt Magnesium zuführen.
  • Ganz ohne Magnesium im Körper wäre Vitamin unwirksam. Mit Magnesium zeigt Vitamin D eine deutlich bessere Wirkung.
  • Vitamin D muss vom Körper in eine AKTIVE Form umgewandelt werden; hierzu wird Magnesium verbraucht.
  • Der Körper wandelt kontinuierlich etwa ein Tausendstel davon in die wirksame Form um, mehr ist gar nicht nötig. 
  • Der Vitamin-D-Spiegel sollte in einen optimalen Bereich mit einem schützenden Wert von 60 ng/ml angehoben werden.
  • Möchtest du Vitamin D im Labor bestimmen, dann pausiere bitte mindestens 3 Tage (gerne auch 7 Tage) die Einnahme von Vitamin D, wegen der Anflutung im Blut.
  • Sollten Laborwerte kontrolliert werden, ist die Bestimmung von Calcium und Kreatinin sinnvoll, die jedoch in den meisten Fällen normal sind.

MILCHPRODUKTE

  • Auf Milchprodukte solltest Du weitgehend verzichten. In Milch sind Wachstumsfaktoren enthalten, die das Kalb zum Wachsen anregen, ca 600 kg schwer zu werden.
  • Milchprodukte fördern zudem die Entstehung von Zivilisationskrankheiten durch den Fettzuwachs.
  • Bei einer oralen Vitamin-D-Therapie oder Sonnenexposition, wird durch ein zu hohes Calciumangebot in den Milchprodukten die Aktivierung von Vitamin D verhindert. Das würde bedeuten, dass Vitamin D die gewünschten Effekte einbüßt.
  • In südlichen Ländern werden hingegen wenige bis keine Milchprodukte konsumiert, u.a. auch wegen einer Lactoseintoleranz.

CALCIUM

  • Von einer zusätzlichen Zufuhr von Calcium rate ich dir ab, weil zusätzlich zugeführtes Calcium sich in den Adern ablagern kann. Das passiert bei Vitamin D nicht.
  • Meine Lieblingsspruch lautet: "Calcium hochdosiert macht Verkalkungen."

NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL

  • Gerne kannst Du auch noch weitere sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel nehmen.
  • Dazu gehören Vitamin-B-Komplex (mit methylierter Folsäure/ natürliche Form der Folsäure),Vitamin K2, Jodid, Zink, Selen und Omega 3-Fettsäuren.
  • Solltest du eine Blutentnahme von verschiedenen Laborwerten planen, denke bitte daran, den Vitamin B-Komplex mindestens 3 bis hin zu 7 Tagen vorher abzusetzen. Es ist Biotin (= Vitamin B7) enthalten, welches Wechselwirkungen mit den Nachweisverfahren von vielen Laboratorien hat. 

VITAMIN D IST DIE GUTE SCHWESTER DES CORTISON

Bitte gebe die folgende Information unbedingt an deinen Freund Bernd weiter: Vitamin D die gute Schwester des Cortison.

VITAMIN D hat mindestens genauso viele gute Wirkungen, vorausgesetzt davon wird genug genommen.
Im Unterschied zu Cortison macht Vitamin D keine Nebenwirkungen: Cortison macht bekanntlich Osteoporose, Arteriosklerose, Diabetes mellitus usw.

  • Falsch ist die Behauptung, dass Vitamin D Nierensteine machen würde.
  • Im Gegenteil: Vitamin D schützt die Nieren.
  • Es erhöht nicht das Risiko für die Steinbildung, das wurde nachgewiesen.
  • Du kannst Magnesiumcitrat einsetzen, denn es schützt vor der Bildung von Nierensteinen durch Magnesium und durch Citrat.

 

VITAMIN D IN TROPFENFORM

Für die Haut habe ich noch einen Geheimtipp für Dich:

  • Trage auf Deine Schuppenflechte zusätzlich zur oralen Vitamin-D-Einnahme noch Vitamin D in Tropfenform auf die betroffene Hautstelle auf. Du wirst sehen, sie bessert sich.
  • Meine Freundin erzählte mir, dass sie bei ihrer Neurodermitis ähnlich gute Erfahrungen gemacht hat.

Geschafft !

So Heiner, das waren meine persönlichen Empfehlungen für Dich und Deine gesundheitliche Situation.
Alles was ich geschreiben habe, sind meine eigenen Erfahrungen.
Ich würde mich freuen, wenn es Dir weiterhelfen würde.

Gute Gesundheit und bis bald
Deine Maren

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<ANMERKUNG DER REDAKTION>
Wir danken Ihnen für diesen ausführlichen Bericht
(Der Name wurde geändert. - Name und Anschrift sind der Redaktion bekannt)


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