Erfahrungsbericht von LOL-OO7: nach Depression und Herzinfarkt jetzt begeistert !

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Autor: 
LOL-OO7

STICHWORTE, SYMPTOME VITAMIN-D-MANGEL: 

Diabetes mellitus TypII, Psoriasis, Arthritis, Fibromyalgie, hochgradige Fettstoffwechselstörung, Z. n. Herzinfarkt, Z. n Herzbypass-OP, schwere Depression, Basalzellenkarzinom 2012, Rezidiv 2014

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Nachdem ich vor 18 Jahren aus Süddeutschland nach Niedersachsen gezogen bin, fingen nach etwa einem halben Jahr meine gesundheitlichen Probleme an. Ich muss dazu sagen dass ich in meiner Heimat sehr viel Zeit im Freien, sprich an der Sonne verbracht habe. Dabei handelte es sich nicht um ausgedehnte Sonnenbäder, sondern einfach nur um viel Bewegung und Aufenthalte an der frischen Luft. Nach meinem Umzug in eine Gegend in der es häufig schlechtes Wetter gab und meine geänderte Tagesstruktur ergaben sich für mich kaum noch Möglichkeiten mich in der Sonne aufzuhalten. Im Laufe der Jahre wurde ich immer häufiger krank.

Meine Krankkheitsschübe waren zum Teil so schlimm, dass ich mehrmals 6, aber auch 11 Monate arbeitsunfähig war, nicht mehr laufen oder mich ohne große Schmerzen bewegen konnte. Mehrfach wurde ich indirekt von Ärzten indirekt als hypochondrisch hingestellt. Die Folge war, dass ich mit vielen Beschwerden erst gar nicht mehr zum Arzt ging. 2013 erlitt ich nach einer traumatischen Erfahrung einen Herzanfall und ich erhielt Stents. Danach wurde ich mit Medikamenten vollgepumpt und meine Psyche spielte nicht mehr mit. Ich wurde schwer depressiv. Daraufhin begab ich mich in eine psychiatrische Klinik, wo man mir zusätzlich zu meinen Herz-Kreislaufmedikamenten auch noch hochdosierte Psychopharma verordnete. Diese Medikationen bewirkten nicht, dass es mir besser ging, sondern im Gegenteil mir ging es immer schlechter, ich hatte mehrere körperliche Zusammenbrüche und auch meine Einwände den Ärzten gegenüber, dass ich schon immer sehr sensibel auf Medikamente reagiert habe blieben ungehört und wurden als Einbildung abgetan. Selbst als ich mich wegen eines Herzanfalls, mit der Vermutung ich hätte einen Infarkt, an die Stationsärztin wandte meinte diese, ob ich überhaupt wüsste wie sich ein Infarkt anfühlt, es sei nur die Psyche. Bei einem EKG zwei Wochen später stellte sich heraus, dass es doch ein Infarkt war. Nach meiner Entlassung fingen massive Herzanfälle an mir mein Leben schwer zu machen ich konnte zum Teil nicht einmal mehr das Haus verlassen ohne einen Anfall zu erleiden. Auch Nachts im Schlaf bekam ich Anfälle. Nachdem ich meinem Kardiologen davon berichtete meinte dieser es sei wahrscheinliich der Rücken. Ein halbes Jahr hatte ich mehrere Anfälle täglich, konnte mich körperlich überhaupt nicht mehr belasten und wagte es auch nicht mehr mich einem Arzt anzuvertrauen, da ich sowieso nur auf die Psychoschiene geschoben wurde. Beim nächsten Routineuntersuchung beim Kardiologen bestand ich auf eine genauere Untersuchung und wurde zur Herzkatheterisierung geschickt. Dort wurde festgestellt, dass meine Herzkranzgefäße schwer stenoisiert (verengt) waren und ich durfte mich nicht einmal mehr an die Bettkante setzen, es wurde eine Notoperation veranlasst.

Zu meiner schweren Depression gesellte sich nun auch noch eine posttraumatische Belastungsstörung mit schweren Angst- und Panickattacken und meine Psoriasis und Psoriasis Arthritis wurde trotz Behandlung mit Biologicals wieder schlimmer. Irgendwann fing ich an mich mit meinen Krankheitsbildern auseinander zu setzen.

Dabei stieß ich auf Vitamin D und Magnesiummangel. Bei meinem nächsten Besuch in der dermatologischen Klinik, wo man mich auf ein neues Biological umstellen wollte, sprach ich meinen behandelnden Arzt auf Vitamin D an. Dieser veranlasste eine Blutuntersuchung und verschrieb mir aber auch sofort Dekristol. Ich fing sofort mit der Aufsättigung an, auch ohne meinen Wert zu wissen und es war wie eine Offenbarung, innerhalb von 3 Tagen waren meine Angst- und Panickattacken verschwunden, ich bin viel ruhiger und ausgeglichener und ich weine seitdem nicht mehr. Dann fing ich auch noch an Magnesium hochdosiert, über den Tag verteilt einzunehmen, vor allem Abends nehme ich einen Beutel aufgelöst in heißem Wasser ein.

Siehe da, jetzt sind meine Schlafstörungen und Alpträume auch noch verschwunden. Nach über zwei Jahren fühle ich mich erstmals besser, ich kann meine Aufgaben wieder alleine erledigen und ich schöpfe endlich wieder Mut. Im übrigen ergab der gemessene Vitamin D Spiegel einen Wert von 4. Ich bin 47 Jahre alt und habe 18 Jahre mit Schmerzen und Ängsten hinter mir und dass alles, weil nie jemand auf die Idee kam meinen Vitamin D Wert zu testen. Selbst meine Psoriasis beginnt ohne Kortisonsalben und ohne Biologicals abzuheilen.

Ich kann nur sagen, dass ich Herrn Dr. von Helden von Herzen für seine Aufklärung danke. Ich habe auch schon mehreren Angehörigen meine Erfahrung weitergegeben und meine Hausärztin die sich schon sehr um mich gesorgt hatte ist begeistert von meinem Fortschritten was die Psyche betrifft. Sie hat sich das Buch bei mir ausgeliehen.
Eine begeisterte Frau

LOL
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ANMERKUNG DER REDAKTION:

Wir danken für Ihren Bericht! 


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